MSe«F MgekMZe-ft Mm. ' Ich freue MU Die MW «M &iktt m können. Mit vieles Grütze»
»Ufici«
Seiner Majestät dem Deutschen KaLfeff -~vr^
Großes Hauptquartier. <_/
Ich bin Dir von ganzem Herzen dankbar für Deine Worte und stolz. daß meine Division Anteil haben durfte «n den gewaltigen Erfolgen, die unsere unvergleichlichen Heere unter Deiner Führung soeben errungen haben. Ich werß, mit welcher Begeisterung meine Hessen es verlieh- men werden, wenn ich ihnen diese lobende Anerkennung .alsbald mitteile. Unsere aüertreuesten Wünsche sind mit Drr und unseren Waffen.
f Ernst Ludwig,
Der Grohherroq an keine Hessen.
Darmstadt, 27. März.lWTB. Nichtamtlich.) Der Groß, rcnag bat an die großherzoglich hessische Division folgendes Telegramm gerichtet:
26. Infanterie-Division.
Soeben telegraphiert mir Seine Majestät der Kaiser daß die Division wiederum hervorragende Taten vollbracht hat in der großen Schlacht, deren Verlauf wir alle dankbar und stolz in atemloser Spannung verfolgen. Gott fei werter mit Euch.
Ernst Ludwig.
Der rrsts Schlaft.
Ueber 30 060 gefangene Engländer, über 600 Geschütze «nsere erste Beute, das Ergebnis unseres ersten Schlages. Als !n den markigen Worten ..In breiten Abschnitten der Westfront ist heure früh die Artillerieschlacht imt voller Wucht entbrannt" unser Heeresbericht am 21. März 1918 dre Spannung über die
^ am * hbeT ' "wir schaffen's. wir kommen durch? Diese Zuversicht reckte jede deutsche Brust. Seien wir stolz. Deutsche zu sein? Wir haben einer Welt von Feinden stand^hLlten. wir haben einem feindlichen Massenaufgebot von Kämpfern und Krieosgerat siegreich widerstanden, haben den Engländer niederoekämpft in der Flandernschlacht. von der er die Befreiung Belgiens. die Befreiung des Meeres von unsren U-Booten erhoffe, haben gleichzeitig im Osten die russischen Waffen nirdergerungen. den Frieden an der Ostfront erstritten.
Nunmehr ist der schrlichste Wunsch unserer braven tapferen Wöstkampfer. den Stellungstampf gegen den Engländer mit dem A.rgr.ff zu vertäuen, in Erfüllung gegangen. Jahrelang yaden sie englisclxn Granaten standhalten muffen, beute ist die Stunde gekommen, tu der sie losstücmen können, um den frevent- lichen Friedensverwrioerer zum Frieden zu zwingen Den Kkteqsverlanaerern gilt der Angriff, gilt unsere Offensive.
Wenn deutsche Truppen angreifen, machen sie ganze Arbeit. In einer Frontbreite von 80 Kilometern zwischen Arras und La F^re holten wir zum Änariff aus. Während die Engländer Wochen, ja Monate hindurch den flandrischen Boden obtrom- meln mußten, bevor sie es wagten, die Infanterie zum Angriff vorzuschicken, hat unsere Führung eine Artillerievorbereitung von wenigen Stunden für ausreichend gehalten. Unsere Sol. dat^n wisien. daß der Angriff große Anforderungen an ihren Mut. an ihre Tapferkeit, an ihre Ausdauer stellt. Die eigene Tapferkeit treibt sie geoen den Feind, nicht die Hoffnung kampflos die feindlichen Stellungen in Besitz zu nehmen.
Der erste Schlag ist gelungen. Truppen der Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht und des deutschen Kronrinzen teilen sich in den Erfolg des ersten aro'en Waf-enganges. Die Höhen nördlich und nordwestlich ran Eroisilles find erstürmt, zwischen Fontaine les Eroisilles und Moeuvres sind die Dörfer Vaulx- Vraucourt und Morchies genommen. Zwischen Gonnelieu und
**««*«* s*t*n**ö 8**«
ftlndlübr» eieOtms« di. Hotz«, «Blich mm HeudccourL und Vtllers-Faucon erobert. Im Tale des Cologne- Baches fiel Roifel R«v Marguaixe nach hartem Kampf in unsere Hand- Die Höhen von Epehy wurden von Norden und Süden umfaßt der Feind mußte sie uns überlasten. Ueber Demicourl. Fle^uieres und Ribecourt folgen wir den englischen Heeren, welche angesichts unserer Erfolge ihre Stellungen im Bogen südwestlich von Cambrai raumen mußten. Korps der Heeres- gruppe Deutscher Kronprinz drangen nach Crkämpfung der Hohen von Savn und Roupy in die dritte feindliche Stellung ecn. Iagerbataillone haben den Uebergang über die Oise er« zwungen. der Feind ist über den Lrozat-Kanal nach Westen za, rückgeworfen. Peronne, Ham, Noyon und Roye sind in unserer Hand. '
Französische und amerikanische Reserven sind den Engländern zur Hilfe geeilt, sie haben die Lage nicht reiten können, un- sere tapferen Truppen sind mit Engländern. Franzosen und Ame- rlkanera fertig geworden, haben sie unter schwersten Verlusten ru die Flucht geschlagen.
Der Stellungskampf gebt in den Bewegungskampf über. Wrr erinnern uns wieder der ereignisreichen Tage im August 1914, der ungestüme Vorwärtsdrang unserer Truppen ist der gleiche geblieben, die langen Krtegsjahre haben ihn nicht ge. lahmt. °
Operationen schreiten erfolgreich vorwärts. Die Eng, lander muffen, ob sie wollen oder nicht, ihre Niederlage einae- stehen. Der englist!)? Heeresbericht vom 23. März meldet' Unser Verteidigungssystcm westlich St, Quentin ist durchbrochen, unsere Truppen ziehen sich in guter Ordnung zurück, um neue Stellung» weiter westlich vorzubereiten."
Lttdendorff ist nt ricWn.
Köln. 27. März. Der Kriegsberichterstatter der ..Kölnischen Dolkszeitung" Kasch berichtet. Es rst tief in der Nacht. In seinem mäßi^ großen ÄLbeitsraume steht General Ludendorf» hoch ausgerichtet. Er spricht zu uns: „Drei Tage der größten Schlacht liegen hinter uns " Rur .wenige Worte waren es. die er zwischen Weisungen an die Heerführer gebest konnte. ..Der Verlauf der Schlacht vollzieht sich genau, wie es erdacht und erhofft war Der Engländer verwendet kehr geschickt das Maschinengewehr. Er v5iut zum Beispiel unterirdische Gänge nach vorniiegenden Trichtern. die er mit Maschinengewehren besetzt. Unsere Infanterie nahm diese überall im Gelände zerstreuten Maschinengewehre mrt dem gleichen ungestümen Sturm ohne jede artilleristische Vorbereitung Die LeisU-ng der Infanterie ist gar nicht hoch genug zu werten. Ma, vergesse nicht, die stürmenden Truppen hatten vier bis fünf Tage fast ohne Nachtruhe hinter sich und wurden bei den Kampftagen nicht einmal, sondern xmal ein. gefetzt. Und warum gelang es unseren Leuten, den Feind von unserem Lande fernzuhalten? Weil wir vor dem Kriege stets Mlf eine Rüstung drangen, die den allernotwendigsten Anforderungen genügen konnte Dabei mi-ffen wir auch bleiben. Aeudern dies dre Menschen, dann wird sich dis» auch ändern. Aber die Menschen müssen anfangen, anders zu werden."
^rr Koller nn den Reichstag.
^ Auf die Depesche des Ersten Vizepräsidenten des Rr'icb?« .ages ^r. Vaasche an den Kaiser ist folgende Antwort eingegangen:
Für die Mir übersandten Glückwünsche des Reickks- tayes sage Ich Meinen wärmsten Tank. Tie Taten d^r Armee, welche in den letzten Tagen geleistet worden sind reiben sich würdig an die glänzendsten Wafsenerfo'ae aes. Krieges. Vorbereitung. Führung und die Energie der Triwpen haben mit Gottes Hilfe Englands Heeres,nacht si^ver erschüttert. Täglich geht es trotz zähen Wider-
Grane Gefahren.
Roman aus der Gegenwart von M. Gvntard . Schuch
* Nn>or.-ck ver orcn.
„• 51 « a,< »' «'«- *»» neu
“4 »*>
roeröcn r» sich schön wundern. wenn wir ch-n w ed-r kommen und ansgeflickt fein wollen. Ab- tnt farni litten mit zerbrochener Brille.-
„ "f“ ü 7 ntir'ä übrigens nicht geschafft' fünft weis 7777 dM'le hinzu. „To haben wir gleich den Be- macht ^ine^ 7 » 7^chwindigkeit bei den „nter'eern macht, h weinte Aufgabe für unsere Herren Jngenftnre.-
eden"^ 7 77^Ewrt. Herr Ingenieur?" rief Mittler den, Za ^ antretenden Herrn zu. „Machen Sie sich ma- an
SÄffl beran damit wir wie die Ichnellstee. 2H Knoten fahren können."
r am R? * ! diesem Kriege bat nnkgre
Neberraiwuna^er7 . ^bu'de» Wwn manckie unangenehm:
be l /c^Tb^ Utttemkt> ’ ^ e§ &d b""-. immer bei
,„r 5 e md,t Wache hatte, such
L,_ . 2 f."* ® ,t,| c r seine Koje ans. und We^k-
yj" i'°"d allein in, Turm. Er öffnete die kleine wnsser
ichweiien"^ dl-cke über die weite Wasjirwüsl-
„ni. weißlich grauer Dunst aus dem Meere
e,ni00n Sünden das Lg7" g sttrn aufsneg. Und dort lag die Heimat.
^ange bohrten sich seine Blicke in die Ferne. Tie
^ „n.; r.
^77,7^7 Di« m d« Gewr-g-neu W
ött ^"egsmaterial unermeßlich. Mächt,^
7s! 777^ 7 0lf ' s> 6c!onbcl '* leine erwählten Bertr^ü 77- f r ° 6 ! ier Selftlm 0 cn erneut das fette Der-' trauen schöpfen, daß da« deutsche Schwert uns den ,'friede,
h>, !7 7 Ö 7 e Cä erfeimen ' d°b es jetzt heißt, auch rn der Helmat mit gespannter Ausdauer den Siegeswillen zu zeigen, dann wird der kommende Weltfrieden dun«' deutsche Kraft gesicherter sein wie bisher. Dazu heit, mrs Gott» '
, " ^ - • Wilhelm l. R,
Das nene Vielengefchnst.
Essen o. b. R.. 27. März. (WTB. Nichtamtlich.) Herr
Krupp von Bohlen-Halbach hat von Kaiser Wilhelm nach- stehende^. Telegramm erl-alten:
Ihr neues Geschütz hat mit der Beschießung ro, Paris ans weit über 100 Kilometer Entfernung seine Probe glanzend bestanden. Sie haben mit der fertig, stellung des Geschützes der Geschichte des Hauses Krupp ein neues Ruhmesblatt hinzugefügt. Ich speeckie Ihnen und allen Ihren Mitarbeitern Meinen Kaiserlick»en Toirk
für diese Leistung deutschen Wissens und deutscher
Aroert aus.
W i l h e l m l. 8.
Verliißk an Nl,)rgr,i!!!'!,'Mk'ir.
Der englische Marinemlnlster Sir Erik Geddes erklärte k» einer geheimen Beratung von Lchiffcchrtsachverständigen. da- 0 E bntkschen Werften mit dem Bau von neuen Handelsschiffe» beschäftigt sind, um die durch den feindlichen Unterseebootkriea und den Minenkrieg verursachten Verluste auszugleichen Di« englische Admiralität habe erkannt, daß der Bau von Kriegs, sthrffen einstweilen zurückstehen müffe vor der Schiffsraumfraae. dre von der -größten Wichtigkeit fei. Aus den näheren Erklärun. gen Srr Erik Geddes geht hervor, daß die englische Flotte groß« Verluste an Patrouillenschiffen erlitetn hat. Die bedeutendste» Ver.uste während des ganzen Krieges hatte sie im letzten Vier, teltahr 1917. Im Januar und Februar dieses Jahre» mußte, allem 31 Schiffe als verloren bezeichnet werden. Die englisch« Admiralttät erhofft einstweilen Ersatz durch die amerikanisch» flotte. Es sind auch Verhandlungen mit anderen Staaten im Gange, und man erwartet, daß durch die Ueberlaffung der nött. gen Patrouillenschiffe der Vau dieser Schiffsgarrung in England noch einig« Zeit eusgefetzt werden kann.
Ls pik in linnlan- tinD in drr I!fera : nr.
Stockholm, 27. März. „Aftonblabet" melbet: I, toteren vor Abo wurden die Inseln Hontskaer und Na m
t;c.n Noten Gardisten gesäubeit und 500 Rote gefongen oe» uommen. H
Nach einer Meldung aus Wasa stehen Mannerheim» Dnwven »nniittelbar nördlich vor Tammerfors
Petersburg, 26. Mörz. (WB.) Meldung der Peters 6l 7f7 ^ l \ ?I f ,c,|ltlrr - P»n dm finnischen Iront meldet de,
77. 777 " &< ' rbe: Unlrre Truppen nahmen
neue Stellungen an der Front rammersfors-T-awakluk.
Bei Bioneborg gehen die Kämpte weiter. &
Aus der Ukraine.
Petersburg, 26. Mörz. (WB.) Meldung der Peter,, biiraer Tet.-Agentur. Aus Charkow wird gemeldet- Di« Anhänger der Rada in Kiew und die Dentschen ließen d--n Bal.nlwf Boroiba, wo die Streitkräste des ukrainiscl>-n Sow- ,ets zusammengezogen sind, zur Seite liegen. Der Balmbof von Znamenka und der von Kremenschug sind in die Hände
XX.
Schon feit fünf Wochen war Regina von Wangcnhe'm lm Etappengebiet als Pflegerin tätig.
'hl ruhiges, sicheres Wesen hatte sie sich rasch die Achtung „nd Wertl.bätzung der Aerzte und Pfleger, mit denen sie zusammen arbeitete, erworben.
Nicht jede der jungen Damen, die dem ersten stammen- den Drange nachgegebe» und sich als Pflegerinnen geme'de: tzai.en. war auch, wirklich brauchbar. Gerade hier kennte man tagen: Viele sind berufen, aber wenige aiiserwakilt. —
Regina stand am Fenster des Schnlhauses in A. in dem das Lazarett emnerlchtet war. an dem sie wirkte. Mit ernsten sinnenden Augen sah sie in die Ferne. Ein trüber naßkalter Winteniwrgen zog heraus. Tie armen Bc7
mundeten, die sich auf dem Wege zum Lazarett bekanden taten Neama leid.
Das Lazarett war jetzt fast leer. Vorgestern hatte man
sehr mele Venvundete weiter befördert. Alles was n.rr irgendwie d,e Fahrt vertragen konnte, wurde nach dem In- lano abfteschsben.
Es mußte Platz gemacht werden. Der heftige Kanonen, donner. der seit Tagen die Luft erschütterte. ließ vermuten daß neue Zufuhr kam. —
Gestern war ein arbeitsreicher Tag gewesen. A?bei'7"^"' ® etten &t ' ilci)en - alles reinigen. Ja, es gab
Nachdenklich fuhr sich Regina über die Stirn. Ja h man konnte viel, wenn man nur wollte.
Wer die junge Gräfin sah. glaubte wohl kaum, daß dies dasselbe ausgelassene junge Ding war. das Alfred von Werk- beim damals a,.' dem Wirtschastshofe von Tanneuberg ent- gegengetreten war. "
Sie fefnen um Jahre gealtert. -
A..oe»7 W i b l rH ’™ aD bei S-kmecksichen. da, die jungen der» «" JjL ben S< ^ e " a°ich°ut- tauerte noch imawr aus
..Wie g„«. daß unsere Heimat von diesen enlled.'!ck,e« t reueln verlckwnt geblieben ist." murmelte sie. „Wir ffo. nen ~ unseren tapferen Leuten gar nicht dankbar genug
Sie wandte sich, um ins Innere zu gehen.
„Nun. Schwester Regina." rief ihr ein langer, schlanker Herr mit narbendurchsurchtem Gesicht zu. ..Sie können woh,
‘' p 3-nt nicht mehr erwarten, bis neue Arbeit komm»? u-pma mich nicht alles täuscht, so kel»e ich dort vorn hfien eimpe Wagen. Sie fahren so langsam, das ist stche, wa» hfr uns."
Es war her Leiter des Etlwpenltzzc,retts. Oberstabsarzl -er Reserve Doktor Littmann. In Fnebenszeiten Haupt-
arzt emes großen Krankenhauses und sehr geiuchter
Ehrrnng.
In langsamer Fahrt kamen zwei Wagen twrgefahren.
„D" lagen sie nun in Stroh gebettet, die armen zer.
o 77 . 7 """"- aller Schmerzen Festigkeit und Zuversicht auf drn blassen Gesichtern.
Nun gab es Arbeit!
Ans Stunden hinaus mußte gewaschen, verbimben tml gefuttert merken. Ach. und sie w^ren so dankbar, die tapferen Helden. Wer zu schwach zum Neden war. hatte immer n>.ch em Lächeln, einen dankbaren Blick, lind a.rch Regina *anb (rotj der E'ke und trotz der vielen Arbeit für jeden ein liebe- Wort, für alle ein ermunterndes, tröstende« Lächeln. —
Im zweiten Zimmer links lag zwisck>en zwei B<iyern ein englischer Fliegeroffizier. Beide Beine hatte er ge- brechen und außerdem war ihm beim Absturz ein Splitter des Flugzeuges in den Unterleib gedrungen.
..Wenn er etwas wünschen sollte. Gräfin, so geben sie e, lbm." sagte Doktor Littmann zu Regina. ..Er wird es nicht lange machen. Es wäre wenigsten- ein Wunder, wenn er es ducchhtelte.E
* BortfefMittft folgte


