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ififei* U'.changer der RaNa von KreH gefallen, die Von' Sen' IDewfT M)W* unterstützt werden und die Absicht haben, Fokeri einzu* schließen. In der Richtung auf Poltawa Geschützfeuer. jGtreitkräfte der ukrainischen Sowjets sind Ln der Gegend von Louben bei Poltawa zusammengezogen-
fallet An- amtrikanijlkje Freiheit?
' Reuter hat vor einigen Tagen der holländischen Presse einen Entschluß des Iustizdepartemenls in Washington mitgeteilt, wo. Nach den nichtnaturalisierlen Deutschen in Amerika die Bewe- gungssreiheit genommen werden soll. Es wird ihnen bereits Internierung in Aussicht gestellt. Ferner weiß Reuter zu berichten. daß das amerikanische Abgeordnetenhaus einen Gesetzentwurf angenommen hat. nach dem auch deutsche Frauen in Amerika als feindliche Ausländer anzusehen und zu behandeln find. Diese Meldungen zeigen die amerikanische Freiheit in einem eigenartigen Lichte! Wie anders verhält sich dagegen die von der Entente als engherzig und unliberal verschrieene deutsche Regierung gegenüber den in Deutschland weilenden Staatsangehörigen feindlicher Länder! In einem neutralen Blatt, dem ..Nieuwe Rotterdamsche Courant", vom 28. Februar, berichtete ein Holländer über eine Neise in Deutschland und konte dabei folgendes feststellen: „Ich hatte Gelegenheit, zahlreiche Mitglieder der amerikanischen Kolonie in Berlin zu treffen. Zu v.’cvrr Verwunderung genießen die Amerikaner in der deutschen Haupä: d: die größtmögliche Freiheit. Sie waren mit der Behandlung sehr zufrieden und hatten anscheinend Verfügungsrecht über genug Geld, um in ihrem güvohnten Luxus wettert eben zu können."
Wir „Barbaren" sind doch bessere Menschen.
Damit ist di» DeferMgeMkff«^hk wtifeftcife* Mtttti» des Abg. Korev-Ingelhelm« der Abgg. v. Brentano und Brau« des Abg. Dorsch werden angesichts der inzwischen erfolgte« Regelung für erledigt erklärt»
Der Antrag de» Abg- Fenchel, künftig bei Verwiegung des an das Heer abzultefernden Heu die Auszahlung nicht nach bahnamtlich, sondern nach dem auf der Ortswage festgestellten Gewicht zu bezahlen, wird angenommen. Desgl. wird der Antrag Köhler, aus den staatlichen Waldungen Holz zu mäßigen Preisen zum Wohnungsbau und zur Herstellung von Möbeln bereit zu stellen, nach einer Empfehlung des Abg. Eßinert an. genommen. Ebenso auch ein Antrag des Abg. Wiegand, die Unterstützung der mittleren und kleineren Gewerbebetriebs nach Kriegsende.
Ministerialrat Wagner stellt die weitgehendste Berücksichtigung der Wünsche in Aussicht.
Ein Antrag Dorsch, von der Zusammenlegung von kleinen Bäckereien auf dem Lande abzufehen. wird angenommen. Eine Anfrage des Abg. Wolf- Eonsenheim wegen der Eisen, bahnunfalle auf der Strecke Mainz—Finthen wird vom Staats- rat Mildbrand beantwortet.
Darauf tritt eine Pause ein, um abzuwarten, ob von der Ersten Kammer Rückäußerungen gemacht werden. Gegen 1 Uhr wird die Sitzung wieder eröffnet und Präsident Köhler teilt mit. daß RUckäußerungen von der Ersten Kammer nicht zu erwarten feien, daß es deshalb keinen Zweck habe, zu warten. Er vertage deshalb die Beratungen auf unbestimmte Zeit und wünsche den Abgeordneten vergnügte Ostern Eier könne er ihnen leider nicht mitgeben, da nicht genügend abgeliefert werden.
Schluß der Sitzung 12% Uhr.
fin Strfl'iifrfalirni Wkn Msismky.
Berlin, 27. März. Entgegen der Meldung der -^Germania", daß man firf* an maßgebendes Stelle entschied en habe, ein Stm'verr.hren gegen den Fürsten Licknowsky auf Grund de Ainimparagraphcn einzuleiten, wird von anderer Seite vcr schert, daß die Erwägungen darüber noch nicht abgeschlossen seien und daß namentlich nech »ine gutachtliche Aeußerung des preußischen Justizministeis ar isst ehe. Einzelne Blätter, darunter die „Post", hegen Zweisel. ob auf Grund des Arnimparagraphen eine Verurteilung Lichnowskys zu erzielen sein werde: die Sache gehöre auf das politische Gebiet und nicht auf das juristische.
Hessischer Landtag.
RMK\ Turmstadt. 26. März. Die Sitzung wird um 10 % Mr durck den Präsidenten Köhler mit einer Ansprache eröff, «et. in der er des Siegeszuges unserer Heldentruppen im Westen gedenkt und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß diese erfreulichen biege uns dem hLißerfehnten Frieden bald näher drinaen möchten. * *
Hba Korell-Angenrod (Bbd.) verliest hierauf eine Re. folutton des Bauernbundes, in welcher in Rücksicht auf unsere
mächtigen Erfolge für einen guten deutschen Frieden eingetretea wird.
Der Verwaltungsvoranschlag für die Zweite Kammer für «das Rechnungsjahr 1918 wird genehmigt.
Die Regierungsvorlage betr. die Bewilligung von 132 000 Mark ans bereitstehenden Mitteln für die Wiederherstellung der an den Deich- und Uferbauten an der Nahe entstandenen Hoch. Wasserschäden findet nach Bericht des Abg. So Herr (Ztr.) Annahme.
Der Initiativantrag der Abg. Henrich und Genossen be- treffend die Abänderung des Gsmeindesteuergcsetzes. noch dem auch Personen, die mcht in der Gemeinde ihren Wohnsitz haben, zur Gemeindesteuer herangezogen werden, wird angenommen.
Die Neglerungsvorlage betr. die summarische Uebersichl der Einnahmen und Ausgaben der Eroßh. Landeskreditkasse wird nicht beanstandet.
In den Ersten Finanzausschuß wird für den ausscheidenden Abg. Mol'bon de" Abg. Uebel (Ztr.) gewählt.
Darauf entspinnt sick eine längere Debatte über die Eier. Versorgung, in deren Verruf Abg. Brentano (Ztr.) die Ne- gteruni ersucht, die Ausführungsbestimmungen zu mildern und die Befugnisse der Kommunalverbände zu beschränken.
Landesökonomierat Müller hielt eine Rede, in der er wieder einmal beweist, daß er einesteils nichte von der Land- wir fcha't versiebt, anderseits, daß ihn deren Interessen völlig kalt lassen.
Abo Ulrich (Soz.) tadelt, daß der Regierungsvertreler nicht auf di- Emwände der Landwirte eingegangen sei. wonach in Pr-nßen weniger Eier abzugeben seien.
«!><,. v Brentano <Ztr.> danll dem Vorredner für sein »bjekttres Urteil
Abg. v He l m ol t (Bbd ) schließt sich dem an und wünscht nur. daß sich die Rcg>eru,.g ebenso überzeugen lasse.
Abg Eißr-t»rr (Soz.) stellt fest, daß man aus den Ausführungen des Vertrerers der Landwirtschaft entnehmen 'onne, doß ine vorgeschriebene Zahl der Eier wohl abgeliesert werden tonnt, daß man es aber aus Aerger über die unterschiedliche Behvndlunq in Lessen und Preußen unterlasse. (Widerspruch.)
Abg Fenchel lBbd ): Daran liegt es nicht, sondern an dem Vre,? und au dem Mangel des Füllers.
Abg. B r e i d e n b a ch (Dbd.) me,nt. es sc! ein großer Irr. tum. anzunehmen, daß die Hühner noch so gut wie im Frieden regten.
Abg. Ulrich (Soz.) tritt für die Schaffung einer Reichsordnung ein.
Landesökonomierat Müller stallt fest, daß er unbelehr-
fett fel.
Bb 0 . Adelung (Soz.) meint, daß. wenn die Zahl der ab- -ulieferndcn Crer herabgesetzt würde, va» Soll ebensowenig erreicht werde» würde.
Die Erste Kammer wurde um %12 Uhr durch den Zweiten Präsidenten Fürsten zu Leiningen mit einer Ansprache eröffnet, in der er de, guten Erfolge unserer tapferen Truppen im Westen gedachte. Dann wird der Hauptooranschlag beraten und gibt hierzu zunächst der Finanzmmister Dr. Decker eine Reihe von Erläuterungen, aus denen die günstige Entwicklung unserer Fi. nanzverhältnisse hervorgeht. Er fordert vor allem daran fest, zuhalten, daß wir uns gegen die r-om Reich kommenden Der. suche, in die direkten Steuerverhältnisie einzugreifen. mit aller Energie wehren müssen. Er wird in seinen Ausführungen von dem Mitglied« Grafen Stollberg-Roßla unterstützt.
Bei Kap. 12 berichtet im Namen des Finanzausschusses Geh. Kommerzienrat Strecker über den Antrag Reh betr die Steuerfreiheit der Teuerungszulagen für die Beamten und for. dert Ablehnung. Geh. Kirchenrat Dr. Krüger tritt in war. men Morten für die Steuerfreiheit ein. doch ersucht Finanz, minister Dr Becker, dem Finanzausschuß zu folgen, worauf der Antrag entgegen dem Beschluß der Zweiten Kammer Ablehnung findet. Die weiteren Kapitel des Hauplvcranfchlage» werden darauf ohne wesentlich« Debatte nach den Beschlüsse« der Zwecken Kammer erledigt. Dann wir) die eigentliche Tagesordnung beraten und finden die sämtlichen Punkte nach den Beschlüssen des anderen Hauses Erledigung, worauf sich fei» Haus bis auf wettere» vertagt.
Kelftlche pondtanswnhlcn.
Grünberg i. Oberhessen. 27. März. Bei der heutigen Ersatzwahl zur zweiten hessischen Kammer, die im Zeichen de» Burgiricdens stand, wurde Prof. Dr. Werner (Deutsch-soz.) gewählt.
Gernsheim.Pfungstadt. Bei der Landtagswahl, die kampflos ftatifand. wurde Dr. D e h l i n g e r - Weilerhos (Bauernbund) gewählt.
Bad-Nauheim - Butzbach. Dem gestrigen Wahl, ergebnisse ist noch dste Gemeinde Rödgen beizufügen. Dort erhielten: Diehl (Bbd) 11. Witttg (Soz) 10. Vogt (Rat!) 4 and Strecker IFreis.) 4 Stimmen. Das Ergebnis in Butzbach wurde gestern falsch angegeben. Dort erhielt der Sozialdemokrat nicht 172 sondern nur 62 Stimmen, die Gesamtzahl der sozial, demokratischen Stimmen vermindert sich deshalb auf 3 25 Stimmen. Bürgermeister Dich! (Bauernbund), der in Griedel nicht 70 sondern 77 Stimmen erhielt, brachte es auf 105»9. Dr. Schröder (Ztr.) 602. Vogt (Natl.) 527, Strecker Freist) 310 Stimmen.
Wahlkreis D i 1 b e 1 - Altenstadt. In Kleinkar- ben erhielt Neu mann (Soz.) 22. Schaub (Unabh. Soz) 104. in Niedererlenboch 31 bezw. 37. Großkarden 51 bezw. 34, Heldenbergen 86 bezw 30. M a f s e n h e i m 48 bezw 2 Stimmen. Mit Ausnahme der Orte Kloppenheim. Rodenbach und Oberau, deren Ergebnisse noch nicht bekannt sind, erhielt Neumann 1025 und Schaub 609 Stimmen. Neumann ,ft mithin gewählt: er verdankt seine Wahl dem Eintreten der bür» gerlrchen Wähler für ihn derrn die Arbeiter, die nach Frankfurt fahren, haben in den meisten Gemeinden für Schaub gestimmt.
U«m Felde der Ehre.
Friedberg. Dem Geometer Adolf von der Heid, in einer Reserve Pionier-Kompagnie, wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinb-e das Eiserne Kreuz verliehen.
Nieder-Nosbach. Musketier Georg Stengel, welcher im Wösten im Felde steht, erhielt die Thüringische Verdienstmedaille Das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapferketlsmedoille erhielt er schon früher. — Musketier Karl Stengel wurde zum Gefreiten befördert.
Nieder Flcrstadt. Dem Dizefeldwebel Wilhelm Lehr. Sohn des Landwirts Heinrich Wilhelm Lehr von hier, wurde als dritte Kriegsauszeichnung da» Hessische Kriegschrenzeiche« in Eisen verliehen. Gegenwärtig steht « auf dem westliche« Kriegsschanplatz.
> n- - ,-r
Ans dev Heimat.
Feankreich und Jtülia, l England und Amerika:
(Pfund und Dollars noch in Masse Und erfüllt vom Deutschenhasse)
Wollen wir den Kampf besteh'«
Und am Schluß nickt untergeh'n»
Muß° ne Höhe ohnegleichen Unf've Krtegsanleih' erreichen-
Beamtenvereinigung. Dre GründungsversammkuwA der Beamtenvereinigung bedeutet für deren Entwicklung und Arbeit einen verheißungsvollen Anfang. Gegen 80 Herren warerv als Vertreter der verschiedenen Beamtengruppen der Einladung des vorbereitenden Ausschusses gefolgt. Dieser hatte die Leitung des Abends dem Vorsitzenden des Lehrer- Vereines, Lehrer Koch, übertragen. Nach einer kurzen Begrüßung erfolgte eine Darlegung der Notwendigkeit, Ziele und Aufgaben lokaler Beamtenverbände. Für die Ltadt Friedberg sind die Verhältnisse derartrg, daß einer wbetts- fahigen Beamtenorgunisation besondere Bedeutung z„gemessen werden darf. Die großen Reichs- und Landesver- bände der deutschen Beamtengrrrppen sind gegründet worden amtentums zu steuern und um in wichtigen Fragen des Beamtentums zu steueru und um in wichtigen Fragen des Be- amtenrechtes eine zeitgemäße Lösung herbeizuführen. Das erfolgreiche Auftreten andrer großer Verufsorganiiationerr hat hier vorbildlich und ermutigend gewirkt. Die Friedberger Beamtenvereinigung stellt ein Gewicht von mehrere» Hundert Stimmen zur Stadtrats- und Landtagswahl dar und darf daher von den Vertretern der Stapt in beide» Parlamenten erwarten, daß sie wohlerwogene und berechtigt« Wunsche der hiesigen Beamtensckpft nickst unbeachtet lassen Die neugefchaffene Organisation steht nickst im Dienste einer Partei: sie will parteipolltisch eine durckiaus neutrale Stst. lung wahren. Es wird ihre vornehmste Aufgabe kein, alle von ibr zu behandelnden Fragen nickt nur vom Beamten- mteresse aus zu sehen. Die wirtsck)astliche Förderung und Hebung aller V^rufsgruppen liegt ihr am Herzen. Ja', fi» möchte in der Lösung aller wichtigen Fragen ruirtfdyiftiidOet. fokaler und geistiger Art eine führende Gruppe zum Besten unseres Gemeinwesens werden. Besonders mit dem gewerbetreibenden Mittelstände unserer Stadt möchte sie eng- Fühlung wahren. Sie denkt nicht an Gründungen, welche hier wirtschaftlich trennend wirken könnten, sondern will eigenes Glück und Gedeihen innig mit der Hebung des Ge- samtwohles verbinden. So will die Beamtenvereinigung nicht besondere Wege gehen, sondern nur solck^e Maßnahmen ergreifen, welche sich aus dem Gesichtspunkte einer gefunden Aufwärtsentwicklung unserer Stadt als notwendig erweisen. Die Beamtenschaft möchte für sich aber auch das Mrtz ron Führung. Einfluß und Mitbestimmung gewahrt s-ben. da- ibr nach Zahl und sozialer und kultureller Bedeuttmq zu- kommt. Die Versammlung bekannte sich einmütig zu diesen Grundsätzen und zur Gründung einer lokalen Beamten- Vereinigung. Die vorbereiteten Satzungen wurden mit geringen Aenderungen angenommen. Der geschäftsfii hrer.de Ausschuß setzt sich aus 16 Mitgliedern zusammen. Bei der Wahl dos engeren Darstandes wurde Lehrer Koch zum eisten Vorsitzenden und Bahnmeister Kiefer zum Stellvertreter gewählt. Stadtassistent Völker und Ober- pastaffistent Ccharmann wurden mit dem Amte de« ersten lind zweiten Schriftführers betraut. Zum Rechner wlirde Bürovorsteher Schütz bestimmt Mt Worten de- Dankes und der Hoffnung schloß der Vorsitzende die Versammlung.
Kirchliche Nachrichten.
Karfreitag: 29. Marz 1918.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Vormittaas 9* Uhr. Herr Pfarrer Kirberg er. Mit. Wirkung der Ehorfchule. Feier des bl. Abendmahls.
Nachmittags 5 Uhr: Musikalische Feier des Kirchengesang- Vereins.
Abends 8VS Uhr: Herr Direktor Sckoell.
Gotteedirnst im Stadtteil Fauerbach.
Karfrettag: 29. Marz 1918.
10 Uhr- Gottesdienst. Anschließend Beichte und Feler der hl. Abendmahls.
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Katholische Gemeinde.
Karfreitag. 29. Marz 1918.
9 Uhr: Gottesdienst mit Faftenpredigt.
Abends 8 Uhr: Andacht.
Karjamstag. 30. Marz 1918.
Beginn der hl. Wethen 7 Uhr. Hochamt >L9 Uhr
21 2)as Feldheer braucht ^ SP dringend Hafer, Heu 33 Al und Stroh! lg
SP Landwirte kelsl Dem Heere, ig
Verantwortlich für den po-itilcben und lokalen leil: Ctt* Hirfchel. Fiiedberg: für den Anzeigentett. M Kenner. Friedberg« Truck und Verlag der »Reue» LageS-cUuns^ A- <9k Kriedbera L K


