Utfn- Straße sin» betSofen. Um 8 Uhr 20 m«. wurde MitCi ste Feuerwehr und dre Kirchenglocken alarmiert. Da die Bv> fl dar Signal nicht erwartete, so waren in Anbe- tracht des beliebten Sonntagsspazierganges die Boulevards stark bevölkert In den ersten Morgenstunden besuchten Uemenceoi! und Albert Favre die Orte, wo die Geschosse ein-
SuZtcTvM iu amte " Me ^ WnÖ ftwa * eB &en
Das stille Paris. ** ^
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet: Nus Pari- wird gemeldet, daß die kürzest« Entfernung der Front dis Paris mehr als 100 Kilometer betrage.
Lyoner Blätter melden aus Paris: Paris hat am 23. März
La Sn*"# V r 5 ':' Ci,i nad> geglrchen. Wäbrend
des fast achrstundrgen Bombardements aus den vbantastilib^n deutschen Riesengeschützen war die französische Hauptstadt stun- denlang wie ausgestorben. Schon um 7 y, Uhr morgens erjdnlt- totfe eine gewaltige Detonation die Luft. Bis 2 Uhr nachmit-
L 5 cfn ™ ^i-g-rangriff. während man
n dk/S '^'UM vor einem Rätsel stand, bis man mltien in der -tadt Stucke einer Eranathülfe gefunden hatte, die keinen Zweifel mehr liefen, daß es sich NM ein Bombardmnent aus : te “ t,dictt Rtefengefchiitz handelt. Um 3 Uhr erschien dann
^^cksministeriums. den die Abendpreffe in den 'm'l 111 '' me ''"3-hener diese Ueberrafchung L b französische Regierung war. beweist die Tatsache aast am Samstag um ,0 Uh, früh e.n amtlicher Bericht Lb e nen Fli - gerangnfs auf Par.s ins Ausland telegraphiert wurde S dem ersten Alarm non Freiiag Rocht Urschte in denParser
Die^Pa iier^R-La" ^.'""^-trieben die größte Verwirrung.
2)re Pariser Restaurants waren am 23 . Man satt aänrlk^
WoV'n. Die großen Warenhäuser wie Loüpre knd Prinwmps 0-ßen um 8 Uhr wieder di, Rolladen herunte. Di/schuMn- der. Angestellten und Beamten iliiü'teten schleunigst in die Keller. Der Verkauf in de» Markthallen hörte auf Die NäNili^ Ausschüsse setzten ihre Beratungen tm Kell« ÄJS Et» nach l Uhr getraute sich dt- Beoölkerung wieder aus den K-ll-ru heraus. Um K5 Uhr ertönten Sirenen a„ Zeichen dL
t S ' ° bn “ m 9 Uf)r b- 1 °"n der Alarm non ba '^ llc « er -n der Umgebung oon Paris gemel-
. ' « *" ®** Erpreßzüg« nach dem Süden sind von fliichtru-
d-n Reichen der Pariser Familien überfüllt. ^
De» Um»» K' »Srffc
Set Jftrffer hat dem Generalobersten io«» tzkess«« dem ersten Kommandanten des Großen Hauptquartier,' und dem Admiral von Müller, den, Chef des Marine-' kobinett». mn 24. Mär, 1218 den Orden Ponr le mdiite ver-
?kr liaiffr über &*> (frubrnni? MMWg.
M°rz. tWIB. Amtlich.» Seine Mafesta. 'der «alser sandte oon dem Schlachtfeld der grosen Schlacht in Frank, »etch dar folgende Telegramm an Ihr« Majeftüt die «ast.r-n- Eraßes Hauptquartier. La. Marz 1918. 11 Uhr vormittags. Ihrer Majestät der Kaiserin. Berlin. Bellevue
»ear^en ® 0 P“«n<e nach schwerem Ringen. Meine
«^Ungen oou Bapaum. nach 5"*" f ^ lld > Vormarsch auf Albert. Di« Somme erhalb Peron« ist an vielen Stellen überschritten. Der Gell! der Truppen ist frisch wre am ersten Tage. Ueber 48 000 Eesan-
geheure Beswn^" M ^"d° °°'l Maschinengewehre», „n. ed-ure Beilande an Muntrion und Verpfleg,i„g. ähnlich wie
»ach -er Isonzojchlacht in Italien. Gott raü uns.
Wilhelm.
siM'chmbln m tiivtzkndvrq itiid
h. ZTm , s rX J P ilr o (S P'Die.Handschreiben £i„s* o M ‘ ? fln,fct dem Geireralfoidmanckvll von H-ndenburg und dem General Ludendorsf die ih„e„ au; «nlaß der großen Schlacht in Frankreich überreichten AuS- zelckg!urigen oerleiht, staben folgenden Wortlaut:
Lieber Feldmarsck-all!
in J? t ^} ** roßten Schlacht der Weltgeschichte ist in dreien drei Tagen ein grotzSr Teil des englischen Heeres aus fernen Stellungen geworfen und oon unseren Helden- wutrgen Truppen geschlagen worden. Ihre hohe
rciebCr auf glänzendste b!>
®“ r * n ®“a von Belle-Alliance erhielt der Feld^ marfchall Fürst B'ücher das besonders für ist» gestifiete Gisrrne Kreuz mit goldenen Strahlen. Dieses nur eim dochste Lrdenszeichen Ihnen heute zu ner- »lt Mir eine ganz besondere Herzensfreude Mit
boZ ZTZ iBa ‘ n ' anbe wc-tz Ich Mich eins, daß diele 1 - -e Auszeulwung niemanden mehr gebührt als ^Xbnen -em auch heule wieder alle deutschen Herzen in DaV^r. teil Verehrung und Vertrauen entgegenschlagen.
Ihr dankbarer König Wilhelm Ii Großes Hauplsuartier, 24. März J918,
An den Generalfeldmarschall von Bencckendorfs und Hrndenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres.
•
$a§ Handschreiben an General Ludcndorff lautet:
Mein lieber General Ludendorss,
Die unvergleichlichen herrlichen Erfolge welche viisere
**«* ä'
... ^ eer otrungen haben, sind ein glänzendes genani?
<oLb,’^ ''""b'-rtrotfene klare Voraussicht und nie verl
Gn,ndia^^° 'ö""' f ' e S'°lbm>ußter Arbeit die Lrö« m ^ ^ dl-'e Siege gesch-affen haben. In dank- tmrer Anerkennung Ihrer hohen, dem Voterlande erneut m treuester, selbstloser Hingabe geleisteten Dienste verleihe
wt 5reuie Sos ® roBtrcuä *•
Ar daukbarer König Wilhelm L. Großes Hauptquartier, 24. März 1918 .
ber Sntantetie und Ersten General- Hluarkrermerster Ludendorff.
Wie war» 1917 vek Cambrai?
am ^ <mm ) ®" «st, Erfolg de,
am 21 Marz begonnenen deutschen Angriffs, der bereit, am
ersten Tage die dritte und fünfte englische Armee aus ihren stark ansgebauten Stellungen warf, weckt die . Erinnerung an di. Eambraischlacht vom November 1917. Dem an Zahl vielfach überlegenen Gegner gelang es am 20. November in überraschen, dem Angriff, unter Einsatz von mehr als 300 Tanks, die deutsche " e n “ ® teife BOn 15 Kilometern zurückzudrücken. Am lt /’ bCm 6rirtfn griffst-.,-, meldeten die Englän.
">'kangciie. Der Sonderberichterstatter der ..Morning. post schrieb über den Anfangserfolg: „Der heutig- Tag wird durch das bisherige Ergebnis zu einem weltgeschichtlichen Er. c.an.s gestempelt". Der amtliche englisch. Berich, sagt«, daß -- schwer stg die Bedeutung des Sieges zu übertreiben. Der „Daily ^elegraph nannte die Ereignisse vom 20. November ..die höchst sensationelle dramatische Episode des Jahres". Der Daily Chronic,." stellte den Zusammenbruch der L,°s.isch7n Vetteidi- »ung Hindenburgs fest, auch sei da- Ansehen des englischen Heeres erhöht und die Befreiung Frankreichs beschleunigt wor- d-n. Die Glocken von St. Paul verkündeten der Welt dos wich, ige Ereignis. Daß der englische Anfangserfolg bereits ansongs Dezember IN eine entscheidend« Niederlage verwandelt wurde lst bekannt.
An der Bewertung des damaligen englischen Erfolges durch die engllschen amtlichen Berichte kann die Bedeutung des nunmehr emgetretenen deutschen Stoßes festgestellt werden, der auf e.ner Frontbreite von achtzig Kilometern angefefft war, schon am er,ten Tage zwei englische Armeen ihr stark ausgebautes
vTk rf a u ‘ be ' lnt > inner I><nl> 24 Stunden IG 000 Gefangene und <sUU Geschütze abnahm.
Am gkerchen Tage, wo die Engländer zwischen Scarpe und ^ne schwere Niederlage erlitten, muß der englische Orient, beriet den Verlust der unter unsäglichen Mühen erreichten wich. tiQtn ^ tai>t »telben, die die Türken wieder nahmen, wobei eine Menge Munition und zahlreiche Beute in die Harid des Sregers fielen.
wird. Eirre formelle Urkunde Über die Snerkemmn« wird de« «Lmrdesrat noch zngehen." ^ ^
w ff 1 in ^ ntroort genannte Beschluß des liLiwifchen Lan- desrats vom 11 . Dezember lautet wie folgt:
»Der litauische Landesrat. von den Litauern des In- unL Auslandes als einzige bevollmächtigte Vertretung des litau. rschen Volkes anerkannt, proklamiert auf Grund des aner. kannten Selbstbesiimmungsrechtes der Völker und des Be- fchluffes der in Wilna vom 18. bis 23. September 1917 haltenen litauischen Konferenz die Wiederherstellung eine« unabhang.gen litauischen Staates mit det Hauptstadt Wiln« und eine Abtrennung von allen staatl-chen Verbindungen, dre mit anderen Völkern bestanden haben. ^ *
ber Aufrichtung dieses Staates und zur Wahrneb- mnng seiner Jnteresien bei den Friedensverhandlnngen Z
Z I‘ bet S' n i e T! Z Sd, "' § lmb b,c SiIf< des Deutschen f Z ^"belrach! der Lebesisintcr-ssen .Litauens und
tu dem Wunsche, die al-boldlge Wiederherstellung dauernder tvm 5Um D-utwen Reiche zu erlangen.
tl >v 6r Z onS *® tat fllt cm ewiges, festes Bundesverhälini, des litauisckien Staates mit dem Deutschen Reiche ein, da» stln« Verwirklichung happisäcklich in einer Militär- und -in-r x^^^^nvention und einer Zoll, und Msinzgemeinschast
Die Abordnung wird sich nnnmehr nach Litauen zurück. «itzutet'leZ ^ndsleute» dar Ergebnis ihrer Sevdnn,
Es« drgttitrg ^gnchbsot im Kalm non Irrrol.
„ . 25. März. (WB.) Hovas. Ein denti-hes
»intersoeboot von 4000 Donnen trat tm Hasen von Ferro, e '", E>"'MmsÄ-s Kriegsschiff wurde ihm entgegengemndi.
lmt ,roci 11 Zentimeter-Kanonen
bei tu dt. Der Kowtan forderte dringend Einfahrt in den Hwen. weil dcrs Unterseeboot bei einem mit drei Sd>jtfen ausgefocbtenen Kampf schwer beschädigt worden sei. Dre Besatzung bestand aus 30 Mann.
Me Fragt da japaniichta Jatrrvkatan.
25. März. Reuter. „Daily Mail" berichtet aus Tokio: Mtnrsterpräsident Terauchi sagte in Beantwortung einer InLerpellatlon: Dre Regierung denke nicht an eine Intervention * \ Anwesenheit zahlreicher Kriegsgefangenen
bilde kerne Drohung für Japan. Mit der Kraft der Kriegs, gesangenen brauche man nicht zu rechnen.
Oileichzeitig meldet Reuter aus London: Trotz den politischen Konflikten, die ivahischeinlich im Rücktritt des (japanischen) Ka- brnetts rhren Grpselpunkt rreichen werden, bestehen deutliche Unzeichen dafür, daß Japan sich für eine Intervention in Sibi. rren vorbereitet, nachdem es zunächst den russischen Lokalbehör. den eine Darlegung der japanischen Ziele gegeben hat.
Mit dkm ' Rfich ritiik! r>kr!;iuidkn!
Berlin, 23. März. sWTB. Amilich.) Eine Abordnung de- litanisch-n Landesrates ist heute beim Herrn Reickskanzler er- sth'enen. um in, Namen des litauischen Staates die Anerkennung des litauischen Staates von der deutschen Negierung zu erbitten. Der Abordnung ist vom Herrn Reichskanzler folgende Antwort erteilt worden.
..Im Namen und auf Befehl Seiner Majestät des Kaisers als des völkerrechtlichen Vertreter» des Deutschen Reiches habe lch Ihnep folgendes zu erklären:
Nachdem der litauische Landesrat als die anerkannte Ver- irctung des litauischen Volkes am 11. Dezember 1917 die Wieder- errichtung Litauens als eines unabhängigen, mit dem Deutschen Reiche durch ein ewiges, festes Bundesoerhältnis und durch Konventionen, vornehmlich auf dem Gebiete des Militärs, de» Verkehrs, des Zolls und des Münzwesens, verbundenen Staate» verkündet und bei der Wiedererrichtung dieses Staate den Schutz und die Hilfe des Deutschen Reiches erbeten hat. nachdem ferner nunmehr die bisherigen staatlichen Verbindungen Litauen» oe- lost sind- wird Litauen hiermit aui der Grundlage der gcnann. ten Erklärung des litauischen Landesrates vom 11 . Dezember 1917 namens des Deutschen Reiches als ein freier und unabhän- giger Staat anerkannt. Das Deutsche Reich ist bereit, dem li. tamschen Staat den erbetenen Schutz und Beistand bet seiner Wrederaufrichtung zu gewähren und wird tm Benehmen mit den Vertrelern der Bevölkerung Litauen» di. dazu ersorderUchen
uZZ' 1 ' tlcffcn ‘ ^ch wird wegen Festlegung der Bunde», verhaltniste» zum Deutschen Reiche und der für sein« Gestaltung vorgesehenen und erforderlichen Konventionen da» Weitere veranlaßt werden. Die Kaiserliche Regierung geht d«b°t der Voraussetzung au», daß di« abzuschließevdeu Konventionen de» Z'ZZ?" ® eul !* e « Reiche» ebenso Rechnung tragen wer.
I Z n Z taU ' n6 ' UBi> b ° 6 filta “* R d«n Kriegslast«, D«utlchland», di« auch sein«« Brsrelung diente^ ttilnrhme«
Die Kelolntiö» der Kk'ij,gjttgHshM.
Di- sog Mehrheitspartkien des Reichstage, haben zur drit. ten Le un« des deutsch-russischen Frieden-ablommen, folgend. Resolution angenommen:
Reichstag spricht bei Verabschiedung des deutsch-rus» stsaien ^riedensvertrages die Erwartung aus. dast gemäh der Erklärung des Reichskanzlers vom 29. November 1917 und de» Erklärungen des deutschen Fctedensunterhändlers in Brest. Litawsk dem Selbstbestimmungsrecht von Polen. Litauen unb Kurland Rechnung getragen wird, das; sofort Schritte geta« werd-n. um den staatliche« Ausbau mit einheimischer Zivil. Verwaltung in die Wege zu leiten, daß die bisherigen Volks- Vertretungen auf eine breitere Grundlage gestellt werden, daß die von den bisherigen Volksvertretungen mit dem Deutsche» Rerche gewünfck)te Veremöanrng tunlichst bald geschlosie« wird.
» x. Beschlich stellt fo recht die Anmaßung und di,
Rechthaberei der in sog. Mehrheit befindlichen eitlen'und hersch. süchtigen Parlamentarier in das richtige Licht Die Parteien, die dsrt zv „löblichem Tun^ vereinigt find, haben keinerlei Be. rührungspunkt. fie scheiden einander wie Feuer und Wasser Einig find die poritischeu Gernegroße, die zu den sogen, inter- sraktronellen Befprechungeu zusammen kommen, nur in der Groß, mannssucht und dem Willen, zu herrschen. Gs kommt Ihnen nicht rm lnlndesten darauf an. etwas brauchbares und ersprießliche» zu schaffen, sie haben vielmehr das Bedürfnis der Mitwelt zu zeigen, daß sie noch da sind und Zusammenhalten. Nach dieser Sette hin ist auch das neuche Produtt der Mehrheit zu be. ©ertetL
SRo» braucht kein Kenner der Berhältntlfe zu sein, sondern e-n Laie muß e» einsehen. daß l„ Polen. Litauen und Kurland gar nickt die Kräfte vorhanden sind, um den „staatlichen Ausba, dreier Lander mit einheimischer Zivilverwaltung in die Wege zu letten. Wo soll in einem Lande, desien Beamtenbevölkerung russisch war und während des Krieges entflohen ist. die Männer hernehmen, die einmal vor die Verantwortung gestellt werden, ein Ctaatswesen auszubauen und zu verwalten. Oder wollen die Herrschaften, die solches beschließen, selbst einmal ein halbe. Jahr im Shützengraben zubringen und ein weiteres halbe. Jahr in der Verwaltung der besetzten Gebiete arbeiten? Wir möchten cs bezweifeln. Selbst der sozialdemokratische Abg Dr David, der ja den Osten besucht hat. hat dies im Gespräch mit i artigen Verwaltungsorganen zugestanden, das hindert ihn aber nicht, daß er nunmehr zur höheren Ehre der ..Mehrheit" frisch und frei für die ebengenannte Resolution gestimmt hat. Wa. halien unter solchen Umstanden Überhaupt diese porlamentari. scher- Rersen für einen Zweck. Da fand jüngst auch ekve Frontreise einer Anzahl von Reichstagsabgeordneten statt, die sich bi. Riga erstreckte. Im Privatgesvräch haben die beiden daran teil- nehmenden svzialdemokralisch;« Abgeordneten zugestanden. daJ es töricht wäre, wenn die besetzten Gebiete nicht einen engere» Anschluß an Deutschland erhallen würden. Was aber nutzte es. daß die Kenntnis der Verhältnifie diese Einsicht gezeitigt hat' im Banne der Fraktion, tm Zwinger der Partei hat sich eine fed. besiere Einsicht dem Willen der Mehrheit, und sei^sie noch s. blödsinnig, zu fügen! Und so ist die Reichstagsresolution rn- stand-e gekommen.
Jnr Alsr>!rbmk«!nn in Dgyttn.
Restcnsburg, 10 . Mörz. Wie schon mitfl-terlt. sin, die Sorge. d«.tz die Landmirtscl^ft bei der Neuordnung unserer Handelst cziehungen zu Oesterrelch-Ungarn die Zech? zu be- zahlen baben werde, hat die in verschiedenen Körperschaften und Parteien geteilte Agrarbewegung in Bayern, dessen Landwiriscl'aft hierbei in erster Linie gefährdet erscheint, -m W'mernsamer Abwehr geeint. Der großen Kundgebung' im Münchener Löwenbräu-Keller folgte heute eine gleichfalls überaus zahlreich besuchte Protestversarnmlung im hiesigen , Nenhans ' Saal-. Der Vorsitzende. Vertreter des bayv- i lsckien Landwirtschaftsrates. Gutsbesitzer Baron von Pieften erinnerte in seiner einleitenden Ansprache an das kürzlich be- rrchtete Wort des Generalfeldmarschalls von Hmnenb'.krg: ote Landwirtschaft dürfe nicht vernachlässigt werd-n' sie hllbe uns anch die an Leib und Seele gesundesten und 5 «- berlasfigsterr Soldaten gegeben. Für die christliche Vanein- vereine sprach wi^erum der Geheime LandeSökonomiewt Dr, «Heim, ber die verfrühten, «nLulanglich vorbereitetertzv


