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Berlin, 20. #ycör. Nach einer verspätet hierher gelangten iUdiS .;de3 Washingtoner Berichterstatters derChicago Äail?) Tribüne" erregten private Äußerungen einzelner Mit­glieder der nach Amerika zurückgekehrten Mission unter Oberst House die größte Beunruhigung. Es wurde bekannt, daß der Kommission sbsr ick t über den U-Vootskrieg äußerst pessimistisch sei. Die T irsi usie sind danach weit größer, als es sich aus den offizckckm i.unachungen ergibt, und lassen es als aus- gcschioüci: erscheinen, daß die Vereinigten Starrten und England hinec:n'enden Ersatz schäfte:? können. Die Weigerung des Kriegs­ministers Baker, sich zur Sache zu äußern wird dahin ausgelegt, daß auch er die Lage pessimistisch ans?. ' und nicht glaube, daß Amerika iur Laufe von 1918 seine volle iuujt zur Geltung brin. gen könne. Die höchsten Staotsbeam^. d eckten die stärksten Zweifel darüber au', Latz Re,':. ihr Versprechen, im LaUie des Sommers ciiic Million C ' i in Frankreich zu haben, halten könne. Die britische Arr^ee sei nach der Aussage unzweifelhafter Autoritäten gofübrl. li?opp an Lebensmitteln und auch die französischen u:rd italienischen Armeen besäßen nur so geringe Reserven, daß Acngstlickkeit herrsche. Eine andere Autorität erklärte: Die Lage der Alliierten ist ungeheuer ernst. Der Artilleriebestand ist so mangelhaft, daß die Durchführung einer längeren Offensive als ausgeschlossen erscheint. England und Frankreich waren infolge der Heereslieferungen an Italien uird Amerika nickt in der Lage, ihre eigenen Bestände genügend uuftufrischcn. Amerika beginnt einzusehen, welche kleine Roll? rs für viele Monate auf dem Kampfplätze spielen kann. Die eng­lische Armee allein verliert monatlich 70 600 bis 80 060 Mann an Toten und Verwundeten, und die Bereinigten Staaten sind für lange Zeit nicht einmal in der Lage, diese Ausfälle zu er­setzen.

General Gröner in der Ukraine.

3erlin, 28. Febr. Die militärischen Bewegungen im Osten, die rasch vorwärts schreiten, werden in der Ukraine unter dem Oberbefehl Linsingens von dem ehemaligen Leiter des Kriegs­amtes. Genera! Gröner, geführt. Er leitet als Kommandie­render General die dortige Bewegung unserer Truppen sowie die Herstellung der Verkehrswege und die Vorbereitungen zur Auf- nahme des Verkehrs. Zu der im Heeresbericht genannten gro­ßen Beute in Minsk sei ergänzend hinzugefugt, daß in Pskow 101 Lokomotiven und 1318 Eisenbahnwagen, darunter 701 be­ladene, in unsere Hände fielen.

GMerrcich-Uttgarn und Podolien.

Wien. 28. Febr. (MTB.) Zu der Meldung, daß der Gou­verneur von Podolien die Unterstützung Oesterreich-Ungarns zur Bekämpfung der inneren Unruhen erbeten hat. betonen meh­rere Blätter, Oesterreich-Ungarn habe sich bisher des Eingrei­fens in Podolien enthalten, allein der Hilferuf aus der Ukraine schaffe eine neue Lage, die unter Umständen auch neue Ent- schlüsie notwendig machen könnte. Das Eingreifen Oesterreich- Ungarns könne um so mehr auf das Verständnis weiter Volks- krcise rechnen, als durch die Herstellung von Ruhe und Ordnung in der westlichen Ukraine vor allem gesicherte Verhältnisse an unseren Grenzen geschaffen würden. Aber auch die Einfuhr von Lebensmitteln nach Oesterreich-Ungarn würde erheblich erleich­tert und gefördert werden. Es fei nicht zu übersehen, daß die Friedensoerhandlungen mit Rumänien durch Klärung der Der- hältnisie in dem benachbarten Podolien eine wünschenswerte Be­schleunigung erfahren könnten.

gewußt, und er ist nach Ausbruch von dem feindlichen Auslande bejubelt worden. Auch in den neutralen Ländern ist die Mei­nung vertreten, daß Deutschland nicht durchhalten könne und an innerer Uneinigkeit zugrunde gehen müsse. Nun ist von sozial­demokratischer Seite gesagt worden, der Streik sei hervorgerusen worden durch die inneren Zustände, die Ernahrungsftage, Vaterlandspartei und die unklare Haltung der Regierung in der Friedensfrage. Ich glaube, der sozialdenrokratifchs Abgeordnete hat dabei zweierlei vergessen: die Einwirkung ausländischer Agenten und für den Streik in Mannheim das Kommando von Berlin. Was nun aber die unklare Haltung der Regierung be­trifft, so mutz ich Sie erinnern, daß, als der Streik begann, die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk im Gange waren und dabei die russischen Unterhändler, um ein gut badisches Wort zu gebrauchenmit uns erbärmlich Schindluder getrieben haben" (Heiterkeit und Beifall). Daß man bei den Verhandlungen den russischen Unterhändlern nicht so entgegengetreten ist, wie einem Freunde, ist doch zu verstehen. In der Friedensfrage ist das Ziel der Reichsleitung, die russischen Freindvölker zu befreien und ihnen das Selbftbestimmungsrecht zu verleihen,' dabei müs­sen wir uns aber leiten lassen von den deutschen Interessen; die Selbständigkeit der russischen Freindvölker muß ihre Grenzen finden an unseren Interessen!"

Aus dcm Reichstag.

??railfissfi des Ifrbihfitn faMnttte.

23. Febr. Das Hollands che Rieuws-Büro übermittelt aus Korfu folgende Meldung:In der serbischen Skupschtina er­hielt der Kadidat der radikalen Regierungspartei Gicka Bral- schtnats 54 Stimmen, der Kandidat der vereinigten Opposition 60 Stimmen. Infolge dieser geringen Mehrheit und jener pein­lichen Kundgebung, dis noch nicht einmal die Erreichung des Quorums möglich machte, reichte der Ministerpräsident die De­mission des gesamten Kabinetts ein."

Eine bemerkenswerte Rede des badilchen Stoatsministers.

Karlsruhe, 27. Febr. In der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer des Landtages äußerte sich bei der Aussprache über den Voranschlag des Ministeriums des Innern Stoatsministcr Frei» Herr von Bodman in bemerkenwerter Weise über wirtschafts- politische Fragen. Der Landwirtschaft zollte er besondere An­erkennung und erklärte:Ohne sie hätten wir den Krieg nicht führen können.' wir müssen darum alles tun. um die Landwirt­schaft nach dem Kriege wieder aufzubaucn, und sie so stützen, daß sie ihre Arbeit weiter leisten kann. Der Schutz der Landwirt­schaft wird von den verbündeten Regierungen im Auge behalten werden. Es ist im Haufe erörtert worden, ob bet einem Zoll­bündnis mit Oesterreich-Ungarn die süddeutsche Landwirtschaft nicht zu Schoden käme In dieser Beziehung haben wir uns der bayerischen Negierung angeschlossen und sind dafür eingetreten. daß unter keinen Umständen eine Preisgabe der süddeutschen Landwirtschaft eintreten dürfe. Wir haben von Berlin die Antwort erhalten, daß verblirdliche Abmachungen noch nicht er­folgt sind; daß das Relchswirtschajtsamt grundsätzlich auch auf unserem Standpunkte stände. Bei einem Mitteleuropa müsse einem verminderten Zollschutze gegenüber den Nachbarn ein er­höhter Zollschutz nach außen gegenüberstehen. Wie sich das ge­stalten wird, wird von dem Verhalten unserer Feinde abhängen.

Der ^taatsmlnister würdigte auch die Tätigkeit des gewerb­lichen Mittelstandes, der Industrie und der Arbeiterschaft im Kriege und kam schließlich auf den Streik zu sprechen. Hier führte er aus.Der Streik hat im Auslande sehr ungünstig ge­wirkt. indem er die Hoffnung aus unseren Zusammenbruch wie. 0«r ausleben ließ. Die Antwort auf den Streik sind die Ver­sailler Beschlüsse gewesen, die die Fortsetzung des Krieges bis -um Aeugersten forderten. Das Ausland hat den Streik vorher

Abg. Dr R o e s i ck e führte in der vorgestrigen Sitzung weiter aus: Wir köimen uns auch heute nicht zur Fricdensrsso- lution bekennen. Man spricht auch davon, daß keine Annexionen erfolgen sollen. Gilt das nur für Deutschland? Ungarn und Bulgarien wollen doch annektieren! (Sehr gut!) Wir werden von dem Geiste der Vaterlandsliebe getragen. (Zuruf bei den Fort­schrittlern: Ihre Presse vergiftet sie!) Die Mehrheit will die Mitarbeit der Arbeiterschaft gewinnen durch Konzessionen und Anerkennung der Sozialdemokratie als Vertreter der Arbeiter­klassen. Diese Politik schädigt unsere Interessen. Sie vergessen, das; eine radikale Partei nickt aushört, zu fordern. (Zuruf: Wie der Bund der Landwirte!) Herr von Oldenburg hat trotz seines hohen Alters dem Vaterlande im Felde und im Schützengraben gedient. Da mag ihm auch das Wort verstauet werden. Wir kennen ihn alle als temperamentvollen Mann. Temperament finden wir im Hanse allenthalben. So hat der Abg. Scheide- mami mit der Revolution gedroht. (Zuruf Scheidemanns: Un­sinn!) Für Sie giltWillst Du nicht mein Bruder sein, so schlag Ich Dir den Schädel ein." (Zuruf Scheidemanns: Stellen Sie sich doch nicht beschränkter als Sie sind! Zuruf rechts: Das ist Mehrheitston und -Temperament!) Auch der Vizekanzler hat sich recht temperamentvoll gezeigt. Er fühlt sich als Vertreter einer bestimmten Richtung und hat nicht einzugehen. Das ist das. was wir ihm vorwerfen. Aus den letzten Ausführungen des Reichskanzler entnehmen wir, daß er von der Rede des Herrn von Payer vorher keine Kenntnis gehabt hat. Wir sind zur po­litischen Mitarbeit stets gern bereit, wenn der Reichskanzler nicht eine Politik verfolgt, die uns um de- Sozialdemokraten willen ausfchließt. Die Mitarbeit der Sozialdemokratie lehnen wir auch nicht ab. Aber wir lehnen die Herrschaft der Sozialdemo­kratie ab. (Sehr richtig! rechts.) Die Arbeitcrmasfen kann man auch ohne Sozialdsmokratie heranziehen, man braucht nicht un­sere politischen Interessen dabei vreiszugehen. Dem Vaterlande gegenüber ändern wir unsere Haltung nicht. Dessen schwierige Lage ist uns durchaus bekannt. Wir bieten die Hand dazu, kne Einigkeit des Volkes Zu fördern. Die Nachforschungen auf dem Lande nach Lebensmitteln erinnern lebhaft an ein Echreckens- regiment. Die Erntefchatzungen der Rsichsgetreidestelle find vollkommen willkürlich und ohne tatsächliche Unterlagen aufge­stellt worden. Die Stre-klust ist in die Arbeiterschaft hinein- getragen worden und nickt von innen heraus gewachsen. Die Freiheit der Rede haben Sie (zu den Sozialdemokraten gewen­det) besonders bewiesen, als die Versammlungen der Vaterlands­pariei von vornherein totgeschrien wurden. Arbeitswillige und anders organisierte Arbeiter find durch Streikende und Streik­posten von den Fabriken ferngehalten worden. Das nennen Sie Freiheit- (Sehr gut.) An dem nationalen Bewußtsein der Engländer sollen wir uns ein Muster nehmen. Wir hoffen, daß der Kanzler sich hinter die oberste Heeresleitung stellt, die um einen gesicherten Frieden bringt. (Beifalls rechts.)

Der Abg. v. Schultze-Gävernitz hielt dann eine frei sinnige Feld-, Wald- und Wiesenrede mrd brachte es fertig, der Fürsten Bismarck, den Todfeind der Demokraten, für seine Zweck, zu reklamieren. Nachdem es Erzberger noch fertig gebracht den U-Bootkrieg herabzusetzen und Tirpitz zu bespeien, endet, die Sitzung.

Wer uns regiert!

Man schreibt uns:

Herr von Payer hat den Blättern zufolge den Vorsitz im Aufsichlsrat derFrankfurter Zeitung" schon seinerzeit nieder' gelegt, als er zum demokratischen Aussichtsrat in der deutschen Reichsregierung aufrückte. Man wird die Korrektheit dieser Maßnahme anerkennen und es doch befremdlich finden müssen, daß er davon erst jetzt Kenntnis gab. als ihm die nationale Presse die äußere Unvereinbarkeit der beiden Aufsichtsratsstellen vorhielt. Nur die äußere! Innerlich wird sich der neue Vize­kanzler mit Sem Frankfurter Blatt nach wie vor solidarisch füh­len und es bleibt als einZeichen der Zeit" die Tatsache be­stehen. daß dieFrankfurter Zeitung", als unverdrossene Vor­kämpferin englischer und anderer, feindlicher Interessen und als mutwillige Schädigerin der eigenen nationalen Machtmehrung, es vermocht hat, gewissermaßen in die deutsche Zentralregierung ihren Einzug zu halten. Daß sie sich gleichzeitig aber auch schon auf dem derzeit wichtigsten Außenposten der Reichsverwaltung, in Brüssel, eine ausschlaggebende, mitentscheidende Nolle ange­eignet hat, wird manchem doch befremdlich klingen. Wie Graf Reventlow in derDeutschen Tageszeitung" mitteilt, wird der amtliche Pressedienst der politischen Abteilung des General­gouvernements in Belgien von Herrn Simon, Mitbesitzer der Frankfurter Zeitung" (Anmerkung der Schriftleitung: Soviel wir wissen, ist Simon amerikanischer Staatsbürger), geleitet.

xjb diese erstaunliche Stellenbefetzung bereits als Wirkung der neuen vizekanzlerischen Fürsorge anzusprechen ist, entzieht sich unserer Feststellung. Jedenfalls wird es Erg fein, die Augen aufzuhalten. Man ist im Lande, wo man den Segnungen des demokratischen und parlamentarischenRegimes" ohnehin mit gemischten Gefühlen entgegensieht, bereits auf alles mögliche gefaßt. Die Herren Sonnemann und Simon oder ihreEmift färe" als unfern neuen Reichsregenten begrüßen zu müssen, ot:, ; "vH etwas über unsere Erwartungen hinaus. Vielleicht aber kommts noch ganz anders!

ZW lgM lWlMMen fjttfeiM.

7. November 1917 frühmorgens um 7 Uhr trat meine Klasse, die Unterpima des Gymnasiums in Gießen, ihre Tätig­keit im Dienst des hiesigen landwirLsckaftlichm Instituts an und wurde bis zun, 17. November von den verschiedenen Arbeiten dort in Anspruch genommen. Im Gegensatz zu den übrigen Klassen, die in den vorhergehenden Monaten auf Landarbeit gewesen waren, hatten wir mit dem Wetter U glück. Zuerst hoffte man, der schneidende Reg-ensturm werde am nächsten Tage aufhören, und beschäftigten uns derweilen mit Karto'felaus- leftn, Aepfelschälen und anderen kleineren Arbeiten. Als gber am dritten Tage das Wetter anstatt besser zu w.cden, nur noch schlimmer wurde, da half alles nichts. Wollte man die Kohl­rüben auf den Meckern nicht verderben lassen, ;o muß:'? man sie unverzüglich, ehe Schnee und Eis kamen, aus machen und -n Sicherheit bringen. Ich hoffe, daß der, der diese Zeilen 'riest, weiß, wie das Wetter im November sein kann.' Frühmorgens war alles bereift und die Krautstengel eiskalt, und mittags bil­dete der nun aufgetaute Acker einen wahren Morast. Diesiger Regen und schneidender Ostwind machten die Situation auch nicht angenehmer. Trotzdem haben wir nicht übe: das Norrnal- maß hinaus geschimpft. Ja, so merkwürdig es auch klingen mag, wenn es am tollsten herglng, dann war unsere Stimmung an, vergnügtesten. Das Habs ich überhaupt schon manchmal ge­merkt. Je größer die Schwierigkeit, mit desto größerer Freu­digkeit machen wir Jungen uns an ihr- Aeösrwindung. Auf jeden Fall Achtung vor dem Bauern, der solche Arbeit das ganze Jahr hindurch leisten muß! Unser Verhältnis zu den Arbeitern, die mit uns beim Rübsnausmachen beschäftigt waren, war gut' auch zu den für das Institut arbeitenden Kriegsgefangenen, bei denen wir unsere französischen Sprachkenntnisse erweiterten. Da­bei arbeiteten wir auch tüchtig, so daß Inspektor und Aufseher wohl zufrieden sein konnten. Als wir dann, wie oben schon ge­sagt, nach 10 Tagen wieder zur Schule zrrrückkchrten. da war zwar keiner von uns darüber unzufrieden, denn es wurde immer kälter. Aber keiner von uns. wie ich glaube, möchte wohl auch die Erinnerung an unsere Landarbeit missen. Wenn es daher wieder etwas für uns zu tun gibt, find wir wieder zur Stelle.

F. H., Unterprftna ner des Gießener Gymnasiums.

Cesch östliches.

Soll der Landwirt sein Soinmersaatgut beizen? Diese Frage ist mit einem kräftigen Ja zu beantworten, denn auch am Sommersaatgut haften schädliche Pilzkeime, deren Entwicklung unsere Ernte wesentlich schmälern muß. Deshalb ist es für dis Landwirtschaft sowohl wie für den übrigen Teil der deutschen Bevölkerung von großer Bedeutung, daß den Samenverderöern (Steinbrand des Weizens ustv.) energisch zu Leibe gerückt wird. Zur Erreichung dieses Zu»eckes ist ganz besonders das in den letzten Jahren von der Wissenschaft wie von der Praxis ge­rühmte Beizmitte! geeignet, daß nicht nur die Krankheitserreger sicher vernichtet, sondern auch einen höchst günstigen Einfluß auf die Erträge ausübt. Das in den üblichen Verkaufsstellen erhält­licheUspulun" sollte daher allgemein zur Beizung von Sommer­weizen. Hafer, Gerste, Rübenknäule, Bohnen und Erbsen ge­braucht werden. Eine Schädigung der Keimfähigkeit durch Uspulun" findet nicht statt, sondern dieselbe wird im Gegenteil in vielen Fällen verbessert.

Kirchliche Nachrichten.

Sonntag Oeuli. 3. März 1918.

Gottesdienst in der V u r g k i r ch e.

Vormittags 8 Uhr: MilitärgottesLi-aft. Herr Pfarrer Ritter

Vormittags 934 Uhr: Herr Felddivisionspfarr er Keller. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst. Herr Pfarre-

Ritter.

Nachmittags 2 Uhr: Taubstummengottesdienst. Herr Pfarrer D i e h l.

Nachmittags 5'A Uhr: Herr Pfarrer Ritter.

Kollekte für die Evangelischen im Ausland.

Gotte-dienst im Stadtteil Fanerbach.

Sonntag Oculi, 3. März 1918.

10 Uhr: Gottesdienst.

K Uhr Iugendgottesdienst. ö Uhr: Kriegsandacht.

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Katholische (Gemeinde.

3. Fasten-Sonntag. 3. März 1918.

(Beginn der österlichen Zeit.)

D-.'ick'tgelegenheit am Samstag von 4 Uhr an und Sonn­tag früh von 6 Uhr.

Z47 Uhr' Frühmesse.

8 Uhr: Mililärgottesdienst (Singmesse mit Predigt)'. Gemeinsame hl. Kommunion der Jünglinge.

Nachmittags 2H Uhr: Christenlehre und Rosenkranz-Bruder» schafts-.Au dacht mit Segen und Umgang. Danach Versammlung

des 9. Ordens.

Um 4 Uhr: Versammlung des Iüngttngsvereins.

Abends 8 Uhr: Kriegsandacht.

Während der Woche um H7 und 7 Uhr hl. Messe.

Freilag abends 8 Uhr: Fasten-Andacht.

Nach dem Hochamt Ausgabe von Büchern aus der B mäus-Bücherei,