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Grane Gefahren.

Roman aus der Gegenwart von M. Gontard. SchuL " 4-J diachdruck verboten.

Aber zeigte denn nicht gerade diese Vergangenheit, welch eine Kraft, welch seltener Kern in diesem Volke stecken mußte? Ter, der gesagt, er liebe sein Vaterland mehr denn jeder andere, der fügte diesem Vaterland jetzt die töd­lichste Wunde zn. Denn die verachteten Deutschen würden «m ihren Platz kämpfen, wie eben nur die Deutschen kämp­fen konnten. Ein Volk wie das deutsche ließ sich nicht zu'- Seite schieben gleich) einer Schachfigur. Ein Volk, das sich nach der Furchtbarkeit eines dreißigjährigen Krieges so em- porgeschwimgerk hatte wie das deutsche, das behauptete teinen Platz, und wenn ihn auch'die ganze Welt ihm streitig machen wollte.

Mu.ßte nicht die ganze Welt Achtung haben vor einer so ungewöhnlichen sittlichen Kraft?

Statt dessen haßt man uns und traut uns alles 'F'V ttc zu," sagte Werkheim unwillkürlich laut.

Warum nur?

Er dachte an das Wort Bismarcks, dieses besten aller Deutschen: Wir sind Eniporkömmlinge, und Emporkömm­linge sieht man nie gern.

..Er hat recht, der Alte, wie so oft. Aber wir wollen ihnen zeigen, daß wir trotz alledem unfern Platz behaupten." Die Wache am Heck meldete: Schiff in Sicht!

Die Mannschaften, die sich für kurze Heit zur Ruhe reacben hatten, wurden geweckt. In kürzester Frist der- schivand alles an Deck, und das Boot gingen die Tiefe.

Kaum zwanzig Minuten später fuhr ein Flußkanonen, boot an En vorbei. Werkheim zuckte es in den Fingern, ober er beherrschte sich. Es war nicht der Mühe wert.

Dort vor Hosyhead und Angsesey lag das Geschwader. Sw wurden kommen, sich über ihn herstürzen, ihn verfolgen aieinl Er mußte vorsichtig sein, mußte sich bezwingen. Die Klugheit gebot, möglichst unauffällig und unange- fochten hier dnrchzi,kommen.

Er sollte den Beweis fuhren, daß ein deutsches Unter- s^boo t trotz der Wachsamkeit d er englischen Flotte und trotz

, WermMilirW.

Tie nachverieickmeten. am 11 .

November leih'älli' werdenden Armen ondsgrundstiicke in der Ge­markung Bauernheim kommen

Monlao. den 25. Februar 1913 vachm. ta-s 4V 2 Uhr. in derWirt- schaft von Konrad Schmidt Wwe hl Vancrnheim. öffentlich an die Meiitdietenren auf weitere 12 Zahre zur Verpachtung:

Flur ! Nr. 12) - 4669 qm,

Acker, in Crt,

Flur l Nr. 211 --- 3971 qm,

Acker, hin 1 er der allen Burg Flur t Nr. 389 - 7133 qm,

Acker, hinier dem Berg,

Flur I! Nr. 7 -- 2663 qm,

Acker, hinter der Mark.

Flur IV Nr. 31 = 5i2< qm.

Acker, untere Gewanne, auf das Öffenheimerfeld,

Flur lV Nr. 116 = 4213 qm Acker, am Eselspfao,

Flur V 31 r. 2 d25> qm Acker, hin er der Eller,

Flur V Nr. 14 = 4224 qm Acker daselbst,

Flur V Nr. 103 = 6365 qm Acker, am Dornaffenheimer- weg.

Friedberg.den 18. Februar 1918 Die städtische Armenlommijsion.

I. V.: Damm.

ihrer Zahl hier durchkommen konnte, und diesen Beweis wollte er erbringen.

Es war empörend, dem ganzen Deutschen Reiche einfach den Lebensfaden abzuschneiden! Wartet nur! Vielleicht kommt es anderst

Seine Gedanken schweiften' hinüber nach dem Festland, wo die Kameraden kämpften.

Ah, nur einen einzigen richtigen Stützpunkt am Kanal! Nur erst Calais! Nachdenklich blickte er in die Ferne.

Großartig wäre es. wenn wir Cherbourg hätten." sagte er aus seinen Gedanken heraus zu Mittler, der eben ans dem Turme trat.Jedesmal, wenn ick aus der Karte diese verbringende Landzunge ansehe, male ich mir mit den buntesten Farben aus, wie schön es sein muß, dort ein­mal die deutsche Flagge wehen zu sehen."

Mittler lackte.Na, man kann nicht wissen! Vielleicht sind die Franzmänner nach dem Kriege unsere Busenfreunde und verpackten uns das Eckchen oder machen ein Taiffck»- pefdvift mit uns. Sie müssen es doch endlich während die­ses Krieges einlehen, daß sie besser tun, mit uns Freund­schaft zu schließen, als uns ewig zu bekriegen. Und ich däckte, von ihren jetzigen Freunden könnten sie bald genug haben."

"Hm, mancher wird eben nie klug. Aber mit dem Ver­pachten. das ist gar kein so übler Plan. Aber"

Da gibt's wirklich kein Aber! Ueberlegen Sie nur, ob sich das nicht verwirklichen ließe. Ueberdies wollen r. ir ja dielen Stützpunkt nicht für unser Landheer. Und die Franzosen haben uns da oben nicht mehr zu fürchten, als in den Argonn-n oder von der belgischen Grenze her. Und daß wir uns Calais nehmen, ist doch außer Frage. Die Franzosen haben hier oben noch Stützpunkte genug, und füir sie selbst ist es viel besser, wenn wir mit am Ozean sitzen.

Sie lächeln über meine Pläne? Aber das alles ist durchaus nickt unausführbar."

Alles gut und schön! Was nützt uns aber der schönste Flottenstützpunkt, wenn uns die rückwärtigen Bahnver- bindnnnen fehlen?"

Die dürfen uns eben nicht fehlen! Das gehört selbst- verständlich mit dazu. Ziemlich belanglos ist es, ob wir

nacy izneoensfchiuß rm Ober- oder Unterelsatz ein paa, Brocken mehr oder weniger haben! Auf den Weltfrieden hat das nicht den niindesteu Einfluß. Ter Kanal muß unser Ziel sein! Das zu erreichen, können wir sogar anderswo Zugeständnisse m.gchen. Aber an den Kanal müssen wir diesmal immer! Ties eine muß dieses Blutvergießen bringen. Wenn wir nach dem Kriege am Eingang des Kanals wenn wir an der Pforte zürn Ozean sitzen, dann werden Sie erleben, wie ganz anders unsere Weltstellung ist

, Antwerpen! Gewiß! Es ist die Mündung des Rheins, es ist der natürlichste Hauptweg deutschen Handels. Liegt aber, wie die Sacken nun einmal sind, zu ungünstig für uns. Wir können uns da nicht entfalten, so wie wir wollen und müssen. Calais ist natürlich besser, aber immer noch nickt das. was wir brauchen, nicht das, was wir haben müssen, um ans Deutschland das zu machen., worauf es allen An­spruch hat."

Punktum! Streusand drauf! Stolz lieb' ich den Spanier?" sagte Werkheim.Aber Sie haben vollständig recht. Nur die Lumpe sind bescheiden. Und unsere nnMiae und unangebrachte Bescheidenheit hat uns dahin gebracht, wo wir sind. England ist ein glanzendes Beispiel für diese Behauptung."

England? Ja, wahrhaftig! Von den Engländern kann man mit dem besten Willen nicht behaupten, daß sie an übeigroßer Bescheidenheit leiden."

Na, ich denke, ans diesem Kampfe gehen auch wir a^s 'andere hervor. Wir haben so recht eigentlich erst jetzt ge- sehen, was wir können und was wir sind,"

Mittler faßte hastig nach Werkheims Arm. ..Sehen Sie dort drüben, nach Osten, bitte! Dort liegt ein ganzes Geschwader."

Donnerwetter! Also im Anglesey halten sie sich vsr- steckt. Wie viele mögen es sein? Wir müssen näher! Wir müssen sie zählen! Sie haben keine Lichter!"

Eitrig spähten sie durch die Nacktgläser.

Secksnndrierzig Fahrzeuge kann ich zählen " sagte Mittler nach einer Banse.

Kann ungefähr stimmen! Soviel Hab' ich auch ge« zählt."

Fortsetzung foTof,

finö und bleiben für jeden ßefcböffsmann die vorteilhafteste fv tone. Sie können jedoch nur dann ihren Zweck wirklich eitäüen, wenn sie ein gesäliiges Dusfeben kabon. Leben Lie deskald in erster Linie auf einwandfreie Nusfükrung der von Zknen zum Druck gegebenen Aufträge. wir empfehlen uns zur Dnfsrtigung aller Drucksachen für Geschäfte, Seböcden, Vereine sowie jür den persönlichen und familiären Dedarfi

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ÄLcisdberg i. jfj. ssssrissr ä

Nontag. den 25. Februar 19:8, nachmitta s 2 Ui)r kommen in der Wirschaft ..zur Ei enla n" in Dar eim die nach-- oerzeichuelen, in Gemarkung Dor­heim belesenen. am 11 . Novem­ber 1918 leihfällig werdenden

Armeuiondsgrund m le öffenilich an die MeütNe.enden aus weitere 12 Jahre zur Be pachtuni:

Flur X Nr. 15 t --- 11311 qm, Acker am Eielspsad, in 5 A teilungen.

Flur VI,1 Nr. 114-4102 qm, Acker, au r d m Nothmiierg. Flur lli 'Nr. 31 = 17752 qm, Auer, im iüau elö,

Flur IV Nr. 7.. = 1 629 qm, Acker, Fauerbacherweg'etd. Friedbcrg. den 18. Febr. 1918' Die städtische Armrnko »Mission.

- 2. B.: Damm.

AkiMihIilin kiiier Witse.

Die dem Vereinigten Armen- forids der Stadl Friedberg ge- ige in der Gemarkuur Bio leid de.egene Wie e: Flur Vil yir. 93 = 23-55 qm, Wiese, vor dem Wjrt, kommt

Dirnslog. den 26 . Februar 1918 , vorm.ttags U Ui)C In der Wirt chalt von Georg Mögt tn Bioserd. offen lich an ^o Atei.bietenden auf weitere " Fahre zur Verpachtung.

Friedberg, den 13. Febr. 1918. Die städtische Armenkommijsion 2. V: Damm.

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