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Mrane Gefahren.

Nomon ous der Gegenwart von M. Fsstrrrb - Zchuck.

' laHdmck verboten.

-bne Zögern fuhr der Cunarddampfer darauf zu. duffer war es ein im Nebel auf ein Riff gelaufener britischer Dampfer, der der Hilfe bedurfte. Denn fremde Schiffe fuhren jetzt nickt in dieser Gegend. Als sie herankamen, trafen sie ein schwer mit den Wogen ringendes britisches Schlachtschiff, das vollständig hilflos war.

Aber ein Riff gab es hier nirgends! Das.Schiff lag im freien Wassers

Wis war es, was dem Koloß den Riesenleib zerrissen? Wer war der geheimnisvolle Feind?

Eine Mine, die sich hierher verirrt hatte? Eine Er- Plosion? Oder? Lähmendes Entsetzen beschlich die Fahrgäste des großen Schiffes, die Zuschauer der entsetz­lichen Vorgänge waren, die sich vor ihnen abspielten.

Es hielt schwer, an das sinkende Schiff heranzukommen, dessen Backbcrdseite unter der Wasserline vollständig auf­gerissen war.

Ueber fünf Stunden dauerte die Rettung, und der frühe Novemberabend brach bereits herein, als die letzten Mengen endlich das sinkende Schiff verließen.

u 7 aber kam unangefochten um die Westspitze von .Eornwell berum.

Schade, daß wir morgen keine Londoner Zeitung lesen können," sagte Mittler, der nach einem geglückten Anschlag immer mit besonderem Vergnügen an die ratlosen Gesichter der Herren in Towningstreet dachte. Sein ein­ziger Schmerz war, daß er nicht ungesehen Zeuge sein konnte.

Da kennen Sie die Herren von der Admiralität schlecht." antwortete Werkheim.Die lassen doch von der Geschichte in den nächsten Tagen noch nichts in die O^ffent- sicbkeit. Ilnd wenn es dann gar nicht mehr zu verbergen gebt, t^nn ist es höchftens eine Kesselerplosion gewesen. Verlassen Sie sich darauf. Ich kenne meine Leute. Ab^r meinetwegen mögen sie lügen! Ich ärgere mich nur, daß uns die beiden letzten Schüsse mißlangen. Zu starke

Strömung dort. Und der Kerl riß ja gleich aus wie Schaf­leder. Zu dumm, daß wir unter Wasser so geringe Ge- scksvindigkeit haben."

.Ja, das ist wirklich ein großer Mißstand. Hätten wrr zum Beispiel 1820 Knoten Unterwassergeschwindigkeit £»önn. bei Gott. Alt-England, wär' es um Deine stolze Flotte bald geschehen."

Dann würden die Engländer das Schicksal, das sie uns zngedacht, am eigenen Leibe erfahren. Sie könnten eines Morgens anfwachen und in den Zeitungen lesen, daß sie mal 'ne Flotte besessen haben."

Langsam verfolgte das Boot seinen Weg.

Dem trüben Tage um eine regenschwere, sternenlose Nacht gefolgt. Ohne Licht schlichen sie vorsichtig durch den St.-Georgs-Kanal,

Werkheim stand auf Teck und schaute sinnend in das Dunkel.Wenn es wirklich soweit kommen, sollte, daß uns die da drüben einen Unterschlupf gewähren würden," backte er und ließ seine Blicke nach der Westseite schweifen, dahin, wo die grüne Insel von den Wogen mnspült schlummerte' L>as wäre ein Plan! Englands stolze Flotte hier ein» zusperren.

Noch fünfzig solcher kleinen grauen Dinger wie das meine und es könnte uns nicht fehlen. Es müßte gelingen!"

Er warf einen Blick zurück nach dem Bergland von l ornwall. Dort hate er Helen kennen gelernt, als er im ersten Sommer in London weilte. Bei einem Sommerfest, das Lord Henry Wosey der Gesellschaft gegeben hatte.

Ein banges Gefühl beschlich ihn, wenn er ihrer ge­dachte. Es wäre ihm lieber gewesen, er hätte sie in Tannen- berg bei deni Vater gewußt. Aber weder Helen noch der Vater schienen Neigung für einander zu haben.

Beinahe könnte er dem Vater zürnen! War nicht alles ganz gut gekommen? Hatte Helen sich nicht ganz wunder­bar eingefügt? Besser, als er es je zu hoffen gewagt

Bei Ausbruch des Krieges freilich, da batte es im ersten Augenblick ausgesehen, als wollte sie ihm davontauieu Eine augenblickliche, begreifliche Aufwallung.

Aber nun war das alles anders! Wie hatte sie sich über seinen Erfolg gefreut! Wie stolz war sie gewesen!

Kekmnttimachnust

Das nachverreichnete, am 11. November leihfälli i werdende Armenfondsgrun^stuck der Gemar- , kung Ockiladt kommt Montan, dev 25. Februar 1918. vormit­tags Uhr. im Stadthaus in Fnedberg öffentlich an den Meist dielenden auf weitere 12 Fahre zur Verpachtung:

Flur XI Nr. 8 -- 2287 qm Wie e, unterm Halbmond.

Friedbera. den 18. Febr. 1918! Die städtische Armenkommijfion.

2. V.: Damm.

Bett.: Die Flei chver orgun z und die Verbrauchsregelung für die Stadt Fttedberg.

Kelrnntttmachnng

Hierdurch bringe ich zur öffent­lichen Kenntnis, daß der Verlauf von Rind- und Kalifleisch für diese Woche am .Freitag, den 22 . Februar l. Fs. vormittags von 812 Uhr und derjenige vo Wurst am gleichen Tage nachmit­tags von 25 Uhr statifindet.

Schweineffei ch gelangt diesmal «icht zur Ausgabe.

Die vorstehende Verkaufszeit ist genau einzuhalten.

Friedberg. den 21. Febr. 1918. Der Bürgermeister.

2. V.: Damm.

MmklMllijuni!.

Tie nachrer'eichneten, am 11. November leih'älli' werdenden Annen ondsgrundstücke in der Ge- markung Bauern^eim kommen Montag, den 25. .>ebruar 1918. nachmi ta-s 4 1 /,, Uhr. in derWirt- schast von Konrad Schmidt Wwe in Vauernheim. öffentlich an die Meiftbietein. en auf weitere 12 Fahre zur Verpachtung:

Flur I Nr. 12ü -- 4669 qm, Acker, in ^ rt,

Flur l Nr. 211 = 8971 qm, Acker, hinier der alten Burg Flur I Nr. 389 -- 7133 qm, Acker, Himer dem Vera, Flur II Nr. 7 -- 2363 qm, Ackr, hinter der Mark, Flur IV Nr. 31 = 512 / qm. Acker, untere Gewanne, auf das Ofscngeimerfelo,

Flur IV vcr. 116 = 4213 qm Acker, am Eselspfad,

Flur V vir. 2 = >255 qm Acker, hin er der Eller, Flur V Nr. 14 - 4224 qm Acker daselbst,

Flur V 'Nr. 108 -- 6865 qm Acker, am Dornaffenhelmer­weg.

Friede erg. den 18. Februar 1918.

Die städtische Armenlommijston.

2. V.: Damm.

Cüitrijti'Mslitllilß.

Montag, den 25. Februar 1918, nachmitta's 2 Uhr kommen in der Wirt,chaftzur E> enba'm" in Dorheim die nach- verzeichneten, in Gemarkung Dor­heim bettgenen. am 11. Novem­ber 1918 leihfällig werdenden Armenfondsgrunditücke öffentlich an die Meistbieienden auf weitere 12 Fahre zur De pachluiw:

Flur X Nr. 154 = 14344 qm, Acker am Eselspfad, in 5 Anleitungen.

Flur VIII Nr. 116 = 4102 qm.

Acker, auf wm Rothenberg. Flur III Nr. 31 -- 17752 qm, Acker, im Wartfeld.

Flur IV Nr. 73 lu629 qm Acker, Fauerbakherwegfeld' Friedberg, den 18. Febr. 1918. Die städtische Armenkommission. 2. Damm.

Er war so froh. Vielleicht gab ihm der Krieg in kurzer Zeit, was im Frieden Jahre gedauert haben mochte

Geräusch des Wassers, die dunkle, graue Unend. lichkert versetzte ihn in eine traumhafte Stimmung. Im Geiste sah er sich mit Helen in Tannenberg. Draußen rm Park saßen sie unter der großen Kastanie.

Und was stand dort neben ihnen?

Ein Kinderbettchen, über das sich Helen neigte. Ein Köpfchen mit Helens blondem Kraushaar lag in dem Klssen.

..Träume!" murmelte er und richtete sich auf.Ich träume, iinb doch ist jetzt wahrlich keine Zeit zum Träumen."

Seine Gedanken flogen hinüber nach der im Dunkel liegenden Insel. Er dachte an Sir Edward Douglas, dachte an dessen königlichen Freund, dessen unheilvolle Saat jetzt blutige Früchte trug.

Der König war tot. Sir Edward Douglas aber, sein Testamentsvollstrecker, lebte und wandelte genau in den alten Bahnen.

b er ruhig schlafen konnte, trotz des Weltenbrandes den ec entzündet? Welch sonderbare Spiele der Natur es doch gab, mußte er denken. Helen, dieses schöne, warm- herzige Geschöpf die Tochter dieses verknöcherten Eiferers!

Konnte man sich überhaupt denken, daß auch er einst ftmg gewesen? Daß auch er einst geliebt? Das Frauenliebe ihn beseligt ? Es schien undenkbar!

Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, daß iveder vor mir noch nach mir ein Staatsmann sein Vaterland glühender geliebt hat und lieben wird als ich," hatte Si" Edward einst im Gespräch gesagt.

Also sein Vaterland liebte er.

Nnd gerade dieser Mann setzte bei anderen eine Ge- sinnungslosigkeit voraus, die einfach schmachvoll war.

Woher nahm er das Recht, die Deutschen für etwas Minderwertiges zu halten? Für etwas, das man einfach zur Seite schiebt, wenn es unbequem wird?

Deutsche Farblosigkeit!

Deutsche Vergangenheit und Zerrissenheit?

^nrtwtzung iolat.

Bekanntmachung.

Am Sonntag, den 24. Februar 1913, nachmirtagö 3 Uhr. findet im GasthausZum Löwen" in Butzbach die diesjähri

statt.

ÄerPlhsiiiiß fiiici Wich.

Die dem Vereinigten Armen­fonds der Stadt ^riedberq ge- ige in der Gemarkunr Blofeld be egene Wieie: Flur VII Nr. 93 23255 qm, Wiese, vor dem Wirt, kommt

Dienstag, den 26. Februar 1918, vormittags II Uhr

in der Wiit chalt von Georg Ak o g k in Biofe.d, öffen lich an den Mei bietenden auf wei.ere 12 Jahre zur Verpachtung.

Friedbera. den 18. Febr. 1918. Die stästische Armenkommission. _ 2. V : Damm.

Die unterfertigte Gemeinde, be- absichti )t einen sprungfähigen 16 Monate alten

Zuchtbullen

ss mmentaler Raffe) und - , sprungsähigen

Zuchteber

(weißes Edelichwein) zu kaufen.

Besitzer solcher T ere wollen ihre Offenen an umer eichnete Bürgermeisterei gelangen lassen. Kkichelsheim, den 20. Febr. 1918. Gr,^h. borgermkigerei Reichelsheim.

2. V.: H o ra ck. Beig.

HsWi-ZetfilMMlyW

Tagesordnung:

1. Jahresbericht für 1917/13

2. Rechnun'-'sa-ilage kür 1 «17/18

3. Voranschlag für 1913/19

4. Wahlen zum Vorstand' und Ausschuß.

5. Der chiedenes.

Alle Mitglieder des Vereins und sonstige 2nteressen1en werden hierzu sreundlichst eingeladen.

Der Vorsitzende:

** MllNtllilllhllllg Ü

Der Rohkohlenverkauf auf unseren Gruben Wölfersheim und Weckesheim an den bekann­ten Abfuhrtaqen ist wieder eröffnet.

Friedberg, den 20. Februar 1918.

örott. ZttMMirMü.

Briefbogen, Briefum­schläge, Postkarten, Rechnungen, Rund­schreiben, Formulare oder sonstige andere

* Amnhm: Seine All Me Hoheit kt toijfjtqog.

Achtung!

Neuer Hafenstall

Mbzugeben bei

Seorg «uhn. Ober-Wöllstadt. Holzhainftraße 100.

Kognak

>st wieder eine Sendung einge­troffen.

Friedrich Michel

20 Waaaon

an Gemeinden und Vereine abzugeben.

K. See, Massenheim.

Friedberg

im Gebäude des Erotzh. Hochbauamts. Schützrain 5, ist während der Hess. Juwelen- u. Eoldwoche (17. bis 24 . Februar) an den Werktagen nachm, von 3/ 2 5

Uhr und an den beiden Sonntagen vorm, von 11_1

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Fra« Michael Scheuer,

Friedberg t. H.