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CiCito, unser Trwmphzug durch Borgten. Rutzland, SekSier^ INonteuegro, durch Rmnänien, Italien ausgebaut.

Alles, alles, nur das durfte nicht kommen in dem Moment, wo wir den Fuß auf der Brücke haben, die hinüber führt zur Verständigung, zum sicheren Frieden. Durfte nicht kommen in dein Moment, wo der Katzenblick eines Trotzky lauert auf den Funken, der die Entzündung bringen soll,' durfte nicht kommen in der Sekunde, wo England verzweifelnd am Ufer steht und sinnt und sinnt, ob es nicht heute oder morgen die Wahrheit gestehen und sich und der hungernden Welt Hilfe und Rettung durch ein aufrichtigesWir lind am Ende!" bescheren soll.

Vergeblich wäre die Hölle der Somme, vergeblich unser Ausharren im Vulkan Flanderns und der Champagne gewesen? Das kann nicht, darf nicht euer Erlöst sein, Brüder daheim! Irgend ein Blinder, Toller hat euch verführt. Ihn mag und soll die Strafe treffen.

Bedenkt. Wer hungert, wenn das Reich verliert? Wer hängt von der Gnade, der Barmherzigkeit. der Großmütigkeit Frankreichs und Englands ab? Doch wir. immer nur wir, das Volk!

Und wer hat die dargebotene Friedenshand drei- und viermal, frech und höhnisch immer noch abgeschlagen? Der Feind. Der Feind, dem dein Verhalten heut in die Arme schafft, der höhnisch, teuflisch grinsend, die Saat aufgchen sieht, die sein Lug- und Trugnetz, seine bestochene Söldnerschar, seit Iabren, Monaten. Wochen und Tagen, und bis zur Stunde, gesät.

Der Feind, der die Befreiung verspricht: der heute wie morgen noch nach Reichtum und Glück deiner ganzen linken Rheinlande. deiner westfälischen Industrie-Zentren, noch dem reichsten Fleck und Boden deines Vrotlandcs schielt. Und der allein die Riesen-Verantwortung für jeden Tag des verlänger­ten Krieges trägt.

Und mit ihm- und noch viel tausendmal mebri Du. wenn du dieses nicht einsehen willst: n>enn du aller Vernunft dikb verschließest und uns. uns draußen, das nickt mehr liefern willst, was wir wie das tägliche Brot, wie Hnngerbillen brau­chen: die Hilf«', das Vertrauen der Heimat. Den Dank, die An­erkennung unserer Taten durch Aushalten. Durchhallen. Mit Wimmern. Klagen wird der Feind nickt geschlagen. Nein, mit Kühndeii Draufgängers,m. Mit Waffen. Munition!

Das merkt euch: ibr daheim. Die ihr ein Dach noch über dem Haupte habt Wollt ihr, ein Rußland schaffen? Oder ihr fcklaget euch selbst, eure Eltern. Söhne, Brüder, schlagt euren Kindern ins Gefickt.

Selbstmord ist's, den ihr begeht?

Gin Kanonier.

WttttckgiMckes.

Haltung von Ferkeln und Läuferschweinen für die

Hausschlachtung. ^

Aus dem Kriegsernährungsamt wird berichtet:

Die mit Rücksicht auf die Sicherstellung der Brot- l^treide- und Kartoffelversorgung zurzeit durchgeführte Verminderung der Scbweinebestände hat bei den Land­wirten dre Befürchtung erweckt, die Maßnahme möchte die Selbstversorgung für das kommende Wirtschaftsjahr ge­fährden. Demgegenüber sei bemerkt, daß der Staatssekretär

des Kriegsernährungsamts die Bundesregierungen er­mächtigt bat. von der Enteignung neben allen wirklichen Zirckffchwemen auch die Ferkel und die Lälkfersckweine, die bereits für die Hausschlachtung im nächsten Winter gnae- stellt sind, ausznnehmen. sofen, sie am 1. Februar ein Le- bendgewicht von 25 Kg. noch nickt erreicht haben und der Nachweis geführt wird,- daß ausreichendes zulässiges Futter (insbesondere auch Abfälle von Haushalten, Schlachthöferl Usw.) zu ihrer Durchhaltung vorhanden ist."

Im allaemeinen wird man hierzu sagen können:Laßt die Toten ruhnl*

Bekanntmachung über Lieferung von Saatkartoffeln.

Nach der Verordnung über Saatkartoffeln aus der Ernte 1917 vom 16. August 1917 (Neichs-Gesetzbl. S. 711) dürfen Saatkartoffeln aus einem Kommunalverband in einen andern nur geliefert werden, wenn die Lieferung auf Grund eines bis zum 15. November 1917 einschließlich ab­geschlossenen und von der zuständigen Stelle genehmigten schriftlichen Vertrages erfolgt.

Nachdem sich ergeben hat. daß eine Eindeckung mft Kartoffelsaatgut im Teutscl)en Reich in einem der Wichtigkeit des Kartoffelanbaues entsprechenden Umfange noch nickt stattgefunden hat, und inzwischen auch von der Preußischen Staatsreg ierung denjenigen Kartoffelerzeugern, welche anerkanntes Saatgut beziehen und zugleich ihre Kartoffel- anbauftäcke gegenüber der Anbanf!äck)e des Jahres 1917 nachweislich vergrößern, staatliche Zuschüsse zur Ver­billigung des von ihnen zu beziehenden Saatgutes in Aus­sicht gestellt sind, hat sich der Staatssekretär des Kriegs- ernährungsamts veranlaßt gesehen, auf Grund des 8 5 Absatz 2 der vorbezeichneten Verordnung eine weitere Frist fiir den Abschluß von Verträgen übet* die Lieferung von 'Saatgut durch Bekanntmachung freizngeben. Nach dieser Bekanntmachung dürfen Saatkartoffeln aus einem Kom- rnunalverband in einen andern auch dann geliefert werden, wenn die Lieferung auf Grund eines in der Zeit vom 5. Februar 1918 bis zum 15. März 1918 einschließlich abge» schlossenen und von dem Komruunalverband, aus dessen Bezirk die Kartoffeln geliefert werden, genehmigten schrift­lichen Vertrages erfolgt. Der Antrag auf Genehmigung ist alsbald nach Abschluß des Vertrages, spätestens bis zum 20. März 1918, zu stellen. Die Erteilung der Genehmigung 'vollzieht sich nach Maßgabe der Vorschriften der Verordnung über Saatkartoffeln cn& der Ernte 1917 vom 16. August 1917. Die Kommunalverbände haben bis zum 1. April 1918 lber Reichskartoffelstelle eine 11 eher sicht der von ihnen geneh- rnigten Verträge cinzureicben

*. Ein Austäufch^on Saatgut innerhalb desselben Korn- munalverbandes ist nach wie vor keinen Einschränkungen hinsichtlich der Zeit untz der Genehm igungspfli^ fiir Ver­träge unterworfen.

|?nn da kWMlidkn MMllm.

Kaiserslautern, 7. Febr. Nach Mitteilungen von zu­ständiger Stelle ist der Entwurf eines Weingesetzes fertig gestellt und seine Veröffentlichung stcht in den nächsten Tagen zu erwarten. Die beiden Faktoren des WeingeschäftS Weinhandcl und Weinproduzenten, nehmen zu dem zu er­wartenden Gesetz naturgemäß recht verschiedene Stellung ein und suchen ihre einschlägigen Wünsche der Öffentlichkeit und den gesetzgebenden Körperschaften als die allein be­rechtigten darzustellen. Der Weintrinker hat bei all den Erörterungen lediglich die beruhigende Gewißheit, daß er die Kosten zu zahlen haben wird, da eine Abwälzung aus den Konsumenten beschlossene Sache ist. darin sind sich Han- del und Produktion einig. Einer der bekanntesten Wein­bauern der Pfalz, Geord Pfitz aus Ellerstadt, tritt jetzt mit einemAufruf an den Weinbau" an die Oeffentlichkeit, in dem er eine Reihe von Tatsachen und Anregungen gibt. Er schreibt u. a.: Bestätigt es sich, daß die zu erhebende Steuer als eine zweifache gedacht ist. eine beim ersten Ueber- gang und eine Flaschensteuer, so würde da der Handel weit besser wegkommen als die Produktion. Beim Produzenten der Wein e'rnlegt. wäre alsdann das Znckerwasser mitver­steuert, nicht aber beim Handel der Traubenmaische ein- kauft. Bei ihm wäre das Znckerwasser steuerfrei. Di? Weiuvermehrung und -Fabrikation ist durch die vorge­schlagene 'Steuerreform überhaupt nicht betroffen. Tie so notwendige Kontrolle des Weingesetzes nicht im geringsten gefördert und angeregt. Eine Weinsteuer, die die Kontrolle des Weingesetzes nicht garantiert, ist für die Produktion vom Nebel und unannehmbar, sie wäre eine schwere Schädigung. Nur ^dadurch, daß durch die Steuer die gleich mäßige Weinkontrolle überall, auch in Berlin, Hamburg und Bremen garantiert wird, ist die Steuer für die Produk- Lion annehmbar und liegt gleichzeitig im Interesse der Konsunienten. Auch wäre es dringend zu wünschen, daß aus den Ertragnissen der Steuer die Kosten der Schädlings- bekämpftlng, insbesondere die der Reblaus gedeckt würden, denn nur so erhallen wir die Garantie, daß die Bekämpfung in allen Bundesstaaten gleichmäßig und tatsächlich durchge- führt wird.

Ans -er fjdiimt.

Aushebung der Pferde für Heereszwecke. In dieser Frage bat der Abg. B r e i d e n b a ch mit Unterstützung der Abg. Brauer und Leun folgende dringliche Anfrage im Hessischen Landtag an die Negierung gerichtet:Ist eS

der Großherzog!. Negierung bekannt, daß bei den derzeitigen von seiten des Reichs bei derAushebung der Pferde be­zahlten niedrigen Preise die betroffenen Pferdebesitzer ganz erheblicken Schaden erleiden? Welckx: Schritte gedenkt die Großherzogl. Regierung zu tun, um die Betroffenen zu entschädigen?

Verlängerung des Termins für Hausschlachiunqen brS zum 1. März. Soeben wird uns vom KreiSamt eine An­ordnung des Großh. Ministeriums mitgeteilt, wonach die H a u s s ck l a ck t u n g e n noch bis zum 1. März d. Js. vor-

genommen werden dürfen.

FC. Cronberg, 13. Febr. Tie gestern ftattgehabte letzte Holzversteigerung im hiesigen Stadtwald hat ge­mäßigtere Preis? gebracht. Für kiefernes Klafterholz wur­den durchschnittlich 45~60 Mark gelöst. Ein annehmbarer Preis.

Eichen. Die Sozialdemokraten hatten hier eine Ver­sammlung einberufen, in der ein Reichstagsabgeordneter na­mens Müller oder Becker gegen die Vaterlandspartei reden sollte. Die Rede dauerte bald 3 Stunden. zurHälfte bestand sie im Vorlst-n von ZeiiungscnlSschnitlen, die andere Hälfte, die eigenen Worte d's Redners zeigten, daß der Mann der deutschen Sprache gar nickt gewachsen war: das war lauter zusammen- gelesenes Zeug, d^s der Redner wahrscheinlich selbst nicht ver­dorrt hatte. An den Stellen, wo donnernde Ausdrücke gegen die Alldeutschen, gegen Hindmburg und Ludendorff fielen, erhob sich donnernder Beifall und in der Diskussion erhob sich auch ein Anhänger der freisinnigen Partei. Herr Urstadt, und erklärte das volle Einverständnis mit den Ausführungen des Sozial­demokraten. Er ritt dabei wieder einmal fein Steckenpferd, in­dem er als Allheilmittel die Wegnahme und Aufteilung de» Großgrundbesitzes empfahl. Von den vielen Millionären im nahen Frankfurt, die ihre Vermögen in einem einzigen Men. fchenalter ohne viel Mühe und Schweiß erworben haben, hat Herr Urstadi fein Lebtag noch nicht gesprochen.

Heuchelheim. Die Sozialdemokraten haben vvr dem Krieg in allen Versammlungen bestritten, daß sie das Privatclgen. tum abschaffen wollen. Jetzt steht tn ihren Blättern zu lesen, daß in Rußland das Eigentum an Land und Gebäuden für Private aufgehört hat, daß alles immobile Kapital in die Hände des Staates übergegangen ist. daß keiner nrehr ein Recht auf feinen Grund und Boden hat, daß auch alle Erbschaft von nun ab, weil sozialistisch regiert wird, anfhört. Der Staat erbt alles und so schreiben unsere Sozialdemokraten, das Privat­eigentum hat also danrit für immer aufgehört. Da stillt einem das Revolutionsjahr von 1848 ein. In Heuchelheim bei Gie­ßen wars, als damals der alte Ortsdiener der Lisbet ihren Steuerzettel brachte und beschwichtigend sagte:Lisbet, das ist der letzte Steuerzettel, von jcht cck hört das Steuerzahlen auf." Wenn wirklich die nachdenkenden Sozialdemokraten glauben soll^ ten, daß die Welt sich auf sozialistische Weise regieren und be­wirtschaften lasse, wenn sie wirklich durch die Lehren des Krie- ges, durch die Verteilung der Güter ln Deutschland und durch die völlige Sozialisierung Rußlands noch nicht vorn Unsinn und.

Wahnsinn der sozialdemokratischen Ideen geheilt sind, dann ist das Wort eines großen deutschen Nationalökonomen wahr, daß der Sozialismus die größte Beschränktheit der Neuzeit bedeutet.

Die Ermordung des Schutzmanns Ertl.

Frankfurt am Main. Die Geschworenen sprachen den Weck, fuß das qualifizierten Totschlags und beide Angeklagten de» schweren Einbruchs in zwei Fällen schuldig und versagten ihne, mildernde Umstände. Der Staatsanwalt beantragte für Weck, fuß lebenslängliches Zuchthaus, worauf dieser in seinemletz- len Wort" erwiderre:Ich meine^da wäre es schon bester, wen« Sie mir den Kopf abmachen täten?" Das Urteil lautete für Weckfuß auf fünfzehn Jahre Zuchthaus, zehn Jahre Ehrverlust und Polizeiaufsicht. Dabei wären fiir den Totschlag zwölf Jahre Zuchthaus eingesetzt. Kappes wurde zu drei Jahren Ge. fängms verurteilt. Be^de nahmen die Strcste an.

FC. Flörsheim, 13. Febr. Das Mebllager in Flörs­heim wird für Selbstversorger wieder aufgehoben, dagegen zwei bisher gescklossene Mühlen wieder geöffnet. Die Selbst. Versorger können ihr Getreide wieder in den Mühlen um- tauschen.

FC. Bleidenstadt, 13. Febr. Der Landwirt Ring wurde an Stelle des seitherigen Bürgermeisters Grave zum Bür- germeister gewählt.

Eppstein, 14. Febr. (Ein Zug Unfall) Intelae Zngtrennung eines Güterzuges lies der abgerissene Zugtei' zurück und auf den einfahrenden Personenzng 5H7 um 12 Uhr nackts auf. Der Schlußbremser des abgerissenen Zngteiles wurde bei dem Zusammenstoß gerötet. Reifende wurden nicht verletzt.

Äns Starkenburg.

FC. Von der Bergstraße, 13. Febr. Eine gemeinnützig Baugenossensck'vft für die vordere Bernstraße besonders fiir die Gemeinden Alsbach, Bickenbach. Jugenheim und See heim wurde errichtet. Die vier Bürgermeister traten dew Aufficktsrat bei.

FC. Densheim, 13. Febr. Die Landmirts.'helente Georg Schmitt begehen am 17. Febmwr ihr golden?-- Hochzeitsfest.

Aus Rheinbcllen.

FC. Worms, 13. Febr. In Altripp machten sich du beiden Kinder des Arbeiters Jakob Klaner am Kochherd zu schaffen, wobei die Kleider des sechsjährigen Mädchens Feuer fingen. Das Kind erlitt so schwere Brandwunden daß es kurz darauf verstarb.

FC. Aus dem Großherzogtnm Hessen, 13. Febr. Da? Ministerium erließ eine Bekanntmachung, nach der dll Ausfubr von Brennholz aus dem Gebiet des Großherzog' tums der staatsichen Genebmiguna bedarf.

FC. Aus Hesse«, 18. Febr. Tie Iagdvacktbeträge. die neuerdings bei den Iagdverpachtungen in Hessen bezahlt werden, steigen gegen die abgelausene Pachtperiode erheblich So wurde die Gemeindejagd in Griesheim bei Darmstadl kür die jährliche Pachtsumme von 7655 Mark an einen dorttgen Einwohner verpachtet, gegen 5352 Mark bei der letzten Verpachtung vor sechs Jabren. Die Gemeindeland in Gimbsheim pachtete wieder die dortige Jagdgesellschaft für jährlich 6395 Mark. Ter bisherige Pachtpreis war 40.56 Mark.

Aus Hessen Nassau.

FC. Wiesbaden. 13. Febr. In Anspoch im Taunus tiefen bei der Bürgermeisterei im vorigen Herbst fortgesetzt Anzeigen ein. daß von dem auf dem Felde stehenden gebundenen Getreide ganze Halme oder auch nur die Körner abgeristen. abgest''iyvt werden. Die Gendarmerie frug allenthalben in den Häusern drs Ortes, in denen von Kindern Aehren gelesen wurden, nach. Dabei kam der Gendarm auch zu dem Ziegelmeister Wilhelm Wiitter und erkundigte sich bei der anwesenden Frau Winter, ob ibre Kinder Aehren gelesen hätten und verlangte die Frucht zu sehen. Bereitwilligst zeigte die Frau ihre vier Zimmer und einen kleinen Lefefruchtvorrat. Die Lage der Zimmer aber stimmte nicht mit den Fenstern überein, die der Gendarm vom Hofe aus gesehen hatte. Er forschte deshalb nochmals noch und foni> in einem Zimmer einen großen Doppelschrank, den er mit großer Mühe abrückte, und dahinter eine verschlostene Türe entdeckte. Nach langem Zögern holte die Frau den Schlüstel und öffnet die geheimnisvolle Pforte. Als sich das Sesam austot. gewahrte die heilige Hermandad sieben Zentner ungeyutzten Hafers hochaufgeschichtet daliegend, der durchweg von den Aeh­ren abgestrippt war und außerdem noch eineinhalb Zentner Weizen. Winter war wegen Felddiebstahl dieserbolb vom Schöffengericht in eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen ge­nommen worden, seine Frau erhielt zwei Tage. Hiergegen hat- ten beide Berufung eingelegt. Die Strafkammer verwarf sie heute kostenfällig mit der Begründung, daß ein solcher gemein­gefährlicher Feldfrevel durch eine strenge Strafe geahndet wer­den müsse, um das draußen stehende Getreide gerade in der Ietztzett zu schützen.

FC. Westernohe, ir. Febr. Der Lehrer Leutnant d. R. Herber von hier, der bei Ansönrch des Krieges als Kriegsfrei­williger eintcat, wurde mit dem Eisernen Krerrz 1. Klasse deko­riert.

v? Offene Stellen:

1 Knechtefamilir, 6 Schreiner, 1 Schweinefütterer. 1 Milch- fahrer. 2 Verwalter, 3 Knechte. 1 Schäfer zu 209-390 Schafen, 10 Dienstmägde. 75 Feldmädchen. 20 Hausmädchen, 1 Köchin für Hotel. 2 Haushälterinnen. 1 Verkäuferin und 2 Lehrmädchen für Lurus- und Spielwarenbranche, 1 Stütze.

Stelle»fuchende7

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 2 Frauen für Küche, 1 Köchin in goßenBetrieb,5 Bürofräulein perfekt. 3Fräuleln für Näharbeiten oder dergl.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Hirsche!. Friedberg: für den Anzeigenteil: N. H e y n e r. Fiiedberg. Druck und Verlag der ^Neuen TogeSzeitun^ A- G., Frredbera i. fl. v