Ulf Wen Wimm in Drest-LltWilr. -
Ueber den Verlauf der beiden letzen Sitzungen der deutsch- osterreichisch-ungarisch-russischen Kommission zur Regelung der politischen und territorialen Fragen, die mit der bekannten Erklärung Trotzkis ff ; ren Abschluß fanden, wird nachträglich noch folgendes bekannt.
Die Sitzung d"r Kommission vom 9. Februar leitete Staats fckretär von Küblmann damit ein. daß er die in Aussicht gestellte zusammenfassende Darlegung Liber das Ergebnis der bischerigen B-ck'rcck'.'ngen gab. Obne auf alle Einzelbeilen eiuzuaebeir, stellte der Staatssekretär fest, dah eine erbeblicke Annäherung der beiderseitigen Standpunkte auch durch die sebr eingebe-den Debatt-n sti^t babe erzielt werden können. Er persönlich babe nicht den Eindruck, als ob eine weitere Erörte rung auf der Lieber von beiden Parteien eingenommenen Grundlage einen günstigeren Erfolg versprechen könnte, als bis. her die Verhandlungen oebabt haben. Auch der österreichische Minister des Aeußern. Graf C z e r n i n. stellte sich auf diesen Boden. Er sagte: Seit Moben beschäftige mau sich mit einer unfruchtbaren Erörterung darüber, wie gewisse territoriale Veränd" 7 un"en an der russischen Westgrenze zu qualifizieren fein. Ern auch noch so langes Hinausziehen dieser in ihrem W sen tbeorot'schen Erörterungen biete wenig Aussicht auf eine Ei^iaung. die vom Standpunkte eines Friedens anch wirklich unbedingt nötig sei.
Trat-kr kwn dann wi-dsr mit den gewohnten Spitzfindig keinen: er redete non milttärifcken Sicherungen, die erst von Fachmännern geprüft werden müßten und dergleichen. Nach langem bin und ber betonte Staatssekretär von Ki'blmann, es fei vnbsdinat not^sndia. bt« zn der für d-n folgenden Tag an. zubaraumenden Sib"nq Kl^r^sft zn schaffen, es bandle sich febt d"rnw. E^s^lN^e -n fallen. Von dem Wunsche der Be fch.lennigvng der Ver^",'dli'naen oeloitet. wolle er eine neue Fassung vor'chl-gen, die unter Umständen den zweiten l^tikel des zn vereinbarenden Friedensverträges bilden konnte. Diese lauLe:
.Rußland nimmt Kenntis von den folgenden territoria len V»rä^>>eru^aen. die mit der R^ftftk^wn des aeoenwär- tta^n Fri"^e"--"e't''aoe« ei"tre^»n. ^ie Gebiete zwischen den E""n'en Deut'^.la^ds. Oe^refch^Ungarns und efter Linie.
.nerlw.ft, wer^n der territorialen Obsr^^eit
R"ßlon>>? nicht mebr unterlieaen. Aus ibrer ebemoliqen zum russisch»n Kaiserreiche werden ihnen keiner li\ V-imsNchtu'wen arwenüber Rußland erwachsen. Das künf tiae Schmal dief-r Eebi-t«. wird in dieser Beziehung im Ein vernehmen wft ibren Völkern entschieden werden, und zwar nach M^-abe der Vereinbarenaen. die Deutschland und Oester^ck-Nngai-n mit innen treffen werden."
Fm Zulammenbong hiermit wolle er noch bemerken, daß der west»-tl'che Fohakt dos Artikels I des ersten Vorschlages 7 b> den R'rrL'nd eine unbs>rn,fte Vorausfetzzmq des Friedcns- fchst'strs sti. E handle sich darum, daß die Räumung gewisser (siedete die Mittelmächte rügest worden sei unter der De'-sng.-"g. daß die Räumvna der Geb-sLe ihrer Verbündeten glerch^t^a ^attsinde. Damals sei als Zritmcnkt. von welchem an für di» Mift^lmäckte die Räunnmgsoervftichtungen beginnen würden, d-s Ende der russischen Demobilisierung in Aussicht yeno "wen worden. Er stebe nickt an, zu erklären, daß die Mi^lmäckte hinsichtlich dieses Zeitpunktes zu Konzessionen bereit ^ä-an. mf^TTc oW wie^rbolen. daß der Friedensscklnß in welchem die ^usicke'-unq der Räumung d-r verbündeten Ge- bieten d:.rch >-ie Truumm der Vestrsbrrraer Regierung nicht ent. halten sti. nickt in Frage käme. Rach den früheren Mitteilun- gen der Herrn Volkskommissars für auswärtige Angelegenheiten glaube er. nickt d^ran zweifeln zu sollen, daß die russischen Truppen in den besetzten türkischen Gebieten, an die er in erster Linie denke dem Befehl der Petersburger Regierung unter ständen. Ve-üolich der mehrfach berührten Aalandsfrage müsse er erklären, daß der Friedensschluß Deutschlaird als Minimum das an Rechten wieöereinräumen missse, was Deutschland vertragsmäßig bei Kriegsausbruch genossen habe. Er welle aber nicht unterlassen, auch bei dieser Gelegenheit auf die lebhafte» Wünsche des schwedischen Volkes hinzuweisen, welches aus geographischen und ethnographischen Gründen an diesen Inseln ein vitales Interesse habe.
Nack weiteren Auseinanderfetzrmgen gab dann Trotzki- Brarmftein seine bekannte Erklärung ab. Er führte aus: seine Delegation sei der Ansicht, daß nach den langen Ver^ Handlungen nunmehr die Entscheidungsstunde gekommen sei. Die Völker erwarteten^nt Ungeduld-das Ergebnis der Jriedensvechandlungen von Brest-Litowsk, Nach Ausfallen gegen den Imperialismus der Welt erklärte er, Rußland wolle an dem Kriege keinen Anteil mehr haben. Es sei nicht gewrüt. das Blut seiner Soldaten für die Interessen der emen Partei gegen die arrdere zu vergießen. Deshalb führte Rußland sein Heer und sein Volk aus dem Kriege heraus.
Es gebe den Krieg auf und benachrichtige hiervon alle Volker und ihre Regierung, es gebe Befehl zu vollständiger ^emobltisierung aller Armeen, die jetzt den Armeen Deutschlands, Oesterreich-Ungarns, Bulgariens und der Türkei gegeuuberstanden. Seine Negierung lehne es aber ab, die deutsig- österreichisch -ungarischen Bedingungen zu sank- ttomeren.^ Rußland gehe aus dem Krieg heraus sehe sich ccker genötigt, auf die Unterzeichnung eines Friedensver- krages zu verzichten.
Hierauf erfolgte die ihrem Inhalte nach schon bekannte Erklärung Liber die Beendigung des Kriegszustandes und die Demobilisierung sämtlicher Truppen.
Staatssekretär v. Kühlmann erwiderte: Durch den Waffenstillstand waren die aktiven Kriegsoperationen eingestellt, durch den Wegfall des Waffenstillstandes würde der Krieg automatisch wieder ausleben. Im Wasfenstillstands- vertrag war als Zweck des Vertrages der Abschluß eines Friedens angegeben. Fällt dieser Zweck weg, so ist nach Ab- lauf der vorgesehenen Frist der Kriegszustand wieder in
Kraft getreten. D« WsaHs, ^kne der'Selben Armeen demobilisiert, ändert weder tatsächlich noch rechtlich an dem
Zustand etwas.
Trotzki erklärte, seine Delegation habe jetzt alle Vollmachten erschöpft, die sie erhalten habe. Sie halte es für notwendig, nach Petersburg zurückzukehren. Alle Mitteilungen, welche die verbündeten Delegationen machen würden, werde sie im Schoße der Regierung der förderativen russischen Republik beraten und darauf Antwort erteilen.
Auf die Frage Kühlmanns, auf welchem Wege dieser Gedankenaustausch erfolgen solle, entgegnete Trotzki. die russische Delegation habe von Brest-Litowsk aus direkte Drahtverbindung mit Petersburg gehabt: vor der Ein- leitung der Waffenstillstandsverhandluugen habe man sich durch Funrsprücke verständigt, und außerdem befänden sich jetzt in Petersburg Vertretungen der vier verbündeten Mächte, die mit ihren Regierungen verkehren könnten. Auf diesem Wege könne man die Verbindung Herstellen.
‘ ^ In diesen Tagen ist durch dis deutsche Presse die Nachricht verbreitet worden, daß von Amerika und England her planmäßig der Versuch gemacht werde, innere Unruhen in Deutsch, land anzuzetteln. Zur Erhärtung dieser Behauptung bin ch i» der Lage, folgendes vorzutragen: Ein Neutraler von Ansehen, der ans Liebe zum deutschen Wesen namhafte Opfer wahren» des Krieges gebracht und der deutschen Sprache wertvolle Dienste geleistet hat, berichtete mir bald nachAüsbruch des Krie. ges zwischen Amerika und Deutschland, daß die dortige cnneri. kanische Gesandtschaft ihm in Unkenntnis feiner Sympathien anvertcaut habe, man arbeite von englischer und amerikanischer Seite her mit großen Geldmitteln nnd einem Her von käuflichen Subjekten daran, innere Unruhen, vor ollem Streiks, in Deutschland zu erwecken. Nachdem ich van dieser einwandfrei verbürgten Tatsache damals an zuständiger Stelle Kenntnis gegeben habe, halte ich es heute für eine Pflicht, dies in weitere Kreisen bekanntzugeben, zugleich als ein Beitrag zu der Frage, zu wessen Nutzen deutsche Arbe.ter heute streiken
üik Zk'prktmim !!!? lstsstn hlWiMrirr.
Berlin, 14. Febr. Tie Bespreckimgen im Großen Haupt- quartier, die gestern zwischen dem Reichskanzler, dem Vize- kanzler v. Payer und dem Staatssekretär v. Kühlmann dem Generalfeldmarschall von Hindenbura nnd dem ^enoral v. Ludendorff stattgefunden haben, Zollen eine völlig cin- mntiae Anffassnnq der Lage g"ze''ligt nnd zn einer völligen Uebereinstimmung der mtlitürtfrfjcn und politischen Leitung geführt haben.
Die „Frankfurter Zeit,mg" stellt es a^s Nxckrstheinsick bin, daß man sich im Großen Hanptguartier in der Auffassung geeinigt habe, der schon der Staatssekretär v. Kuhst mann in der letzten Sitzung in Brest-Litowsk Ausdruck gegeben hat. als er erklärte, daß der Zweck des Waffensiill- standes der Abschluß des Friedens war. und daß ki'^r Zweck binfällia geworden ist dadnrck. daß ein Friedensschluß nicht znstandegekommen ist und daß daher nach Ablaut deS Waffenstillstands in der vorgeschriebenen Frist der Kri-ws- znstand wieder in Kraft trete, so daß also gewisiern«osien die Weigerung der Bolschewisten, einen Frieden abzuschlie- ßen. gleichbedeutend mit der Kündigung des Waffenstillstands sei. Es läge im Interesse Dentschlands und seiner Verbündeten sich die Errungenschaft des eben abgeschlossenen Friedens mit der Ukraine, der namentlich eine unmittelbare wirtschaftliche Bedeutung für sie bat. durch den Kannst der Bolschewisten gegen die Ukraine nicht ans der Hand nehmen zu lassen Es liegen starke Anzeichen dafür vor. daß Deutschland und seine Verbündeten entschlossen sind, dem Vordringen der Bolschewisten Grenzen zu setzen. Auch in Oesterreich sei man der Auffassung, daß. sulls K-nbNchMae sich
mit feiner Roten Garde gegen die Ukrainer zu wenden, er gernärtinen müsse, daß die Mittelmächte aus deni Umstande, daß sie den Kriegszustand gegenüber Rußland noch nickr ftir beendigt erklärt hätten, entsprechende Folgenmaen ziehen würden, da sie nicht zulassen könnten, daß dieser ihnen nunmehr befreundete freie Staat in seiner freien Entwicklung gestört werde.
Wie die ..Germania^ erfährt, haben die Oesterreicker den Teil Galiziens, in dem die Stadt Brody liegt, der bisher noch in russischen .<?>änden war. wieder besetzt. Zur Be- grüßung hatte die Rada eine Gesandtschaft nach Brody gesandt.
in Scrss».
3J«ün, 13. F-br. (WTB.1 Die „9?ortbcutf.f* AllAeme,,,« ZeUung" schreibt: Der bulgarische Ministerpräsident Rados. lawow ist mittags in Berlin eingettoffen. um mit dem Reichskanzler Gr sen van 5>erftiny und den anderen leitenden politischen Persönlichkeiten nack dem Abschluß der Verhandlungen von Brest-Litowsk politische Fragen zu besprechen.
Dent'kl^er tratest in Rettvsbnvft.
Be^lm. U. Febr. sWTB.) Die russische Regierung hatte die Absicht, alle in Petersburg befindlichen deutschen Kriegs, und Zivilgsfan^enen, ausgenommen die Invaliden, angeblich wegen Ernährunas^chwierigkeiten. sofort nach dem Trotzkilager km Gouvernement Orenburg abznschieben. Da die Ausführung dieser Maßregel bei der in Rußland herrschenden allgemeinen Desorganisation eine außerordentlich große Gefahr für die Ge. sangenen mit sich gebracht hätte, hat di« in Petersburg befindliche deutsche Kommission wegen der Transportterung der Gefangenen nach Orenburg den schärfften Protest erhoben.
Frankreichs Nerpsiegnttgsnot.
Genf, 13. Febr. In Frankreich hat der VerpftegungS- mmifter soeben mit der Verteilung von Kartoffeln für die verringerte Brotration beginnen lassen. Die Herstellung von Teigwaren hat infolge der Getreideknappheit vvllkmn- men aufgehört. Der Bedarf, der für das Heer allein ungefähr 20.000 Doppelzentner monatlich nnd für die Lazarette nwnattich viertausend Dvppelzentuer betragt, muß setzt ganz und gar den Neservevorräten entnommen werden — solange diese reichen.
TödkMrafk gkgk» ßsls fefflntraot.
Basel, 14. Febr. Im Bolo-Prozeß hat der Anklagevertreter gegen Bolo und Cavallini die Todesstrase lean- tragt wegen Landesverrats und Berkchrs mit denr Feind.
Das angeljächstsche Geld.
irnekilches Cheissenstim.
Jüngst sprach der englische Polstiker Carson einen Satz, der überall in Deutschland gebärt rmd bedacht zu werden ver. dient, besonders in den Kreisen der Hungersrisden^^-.-hrbei und der Gläubigen an die Möglichkeit einer .,chz ! d)cn Sei* ! stöndlgung" und eines Friedens auf Grund einer solchen. C.-'r- ! son sagte: Der Präsident der deutschen TeitlUndusirre babe oe- j sagt, die deutsche TextUmdufttie werde -''gründe geir-n. we- i die Alliierten die Kontrolle über die Baumwolle in der Ho^- i hätten. Unter Beifall und Gelächter knüpft Carson breran M« Frage: „Ja. warum denn nicht?" Und fügt hinzu, das mb \
I zwar unchristlich klingen, aber daran sei nun einmal nichts *l ändern. Beiläufig bemerkt, haben wir hier eines der seltener B-erspiele. wo ein englischer Staatsmann öffentlich aus dec Rolle der obligaten religiösen Heuche'-'i fällt. Diese rel'kgiöi.
. Heuchelei und Hnpokrisie liegt bekanntlich im britischen Chorak ter und bildet für das Briten tum ein Wasien^ und ein Schon mittel ähnlich wie bei gewissen Tieren übler Geruch Der Brrv weiß im allgeineinen. und ein Brite versteht darin den anderu. daß die religiöse Heuchelei mit äußerstem Ernst und lückenlos Konfeguenz geübt werden mutz, wenn sie wirksam sein soll. Be- der Niedrigkeit des britischen Zynismus fällt cs aber Briter unter sich bisweilen schwer, ernst zu bleiben, und ein solcher. Fall liegt hier vor. Allgemeines Gelächter antwortet Carson als er sagt, das klinge unchriftlich. sei aber einmal nicht 5 * ändern: Ein hübsches Bild: Redner und Hörer brechen einmütix in herzliches Gelächter aus. im Gedanken, daß die Frage ol christlich oder unchristlich einen Einfluh auf die Intensität att- überlieferter britiscl-er T ebestätigkett ausüben könnte. Wi- gesagt, bedeutet diese » aber einen takttschen Fehler. Vor reichlich hundert Jahren machte Pitt es bedeutend besser, als ei salbungsvoll öffentlich ausführte: Gott segne seine Briten
überaus gnädig und sichtbar, denn während in den schrecklichen Kriegen — mtl&fc großbritannische Staatskunst schürte und nicht zur Ruhe kommen ließ — die ganze Welt armer geworden sei. werde Großbritannien immer reicher und mächtiger. Da, ist die eigentliche' britische Sprache für die Oessentlichkett. Car. son mit seinen Hörern ist aus der Rolle gefallen, und das laßt sich nur erklären durch die infolge der Berliner und Wien« Streiks gesteigerte Siegeszuversicht. Im übrigen gilt für tu* Engländer nach wie vor das „Gebet", wie es Wilhelm Ienfev in feinem unsterblichen Gedichte gefck)ildert hat. Wir können uns nicht enthalten, auch für unsere englischen Fronde, einlM Verse daraus folgen zu lassen:
„'s ist Sonntag: zum Betsaal ergieße-»
Sich Mister. Mistreß und Miß,
Sie falten die Finger und schließe«
Mrt Gott einen Kompromiß
O. Lord, gibt seglichen Hafen In unsere Fäuste nur;
Gib uns von allen Schafen Auf Erden die. erste Schur.
Schreib alle Dkaklerfpsfen Auf unser Konto um,
Latz Indier und Chinesen Vertieren tm Opium!
Von jedem Erdengenusse f Gib uns den Hauptgervinn Und dann erhalte zum Schlüsse O. Lord, die Körügin!^
Erinnern wir uns nebenbei, daß die nütttärischen Führ« dieses frommen und auserwählten Volkes in der Tanksthlacht von. Caurbrai deutsche Gefangene dicht vor den Tanks herzuta«* fen zwangen.
Der freisinnige Abgeordnete Dr. Heckscher sagt in einer schritt an da, ..Hamburger FremdeiKlatt":
KUndheit oder Uerrat?
Ein Feldgrauer schreibt uns mit Bezug auf die neuest» StreikbeAegung: Ein widerlicher, schwüler Wind treibt aus de» Heimat her: einer, der den Lungen den Atem, dem Arm dt» Stärke nimmt.
Wie? Kann und sollte es möglich sein? Verrat, genrein«. ntderträchttger Verrat derer, die sich Brüder. „Genossen" nen- nen? Denn Brüder, Genossen, find wir alle, alle geworden ta der Cttmde. wo es ums Ganze, tun Sein oder Nichtsein, um da, Bestehen des Vaterlandes, um Heim und Herd, um Brot und Existenz des einzelnen ging. Blindheit? Ja!
Meinungen, Anschauungen tremiten uns. Sie wurden eins^ wuchsen zur Flamme, zum Brand, zum htmmellodernden; wuchsen zur Welle, zur gigantischen, auf deren Kamm Tckdesverach» tung thronte. Zur Mrlle, zur Flut, vor deren Uebermachi und» Stärke zehnfache Ueberumcht schaudernd wich.
Blut kostete es. Bäche, Ströme von Blut. Aber Mu^ Hoffnung überwand olles. Die Hoffnung, daß der Sieg konp, men rverde, der Tag des Friedens! Und mm kommt die Hei^ mat. kommt ihr Attentat auf Brücken und Pfellor. die »«fr#


