Ausgabe 
7.2.1918
 
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^Napoleon Deutschland in Fesseln halten, well ein, gwße?" ^eil der Deutschen sich auf seine Seite schlug.

Und heute? Die Feinde haben die alte Wahrheit wohl 'irrkannt, daß sie uns nicht besiegen können; darum versuchen sie es mit dem alten Mittel der deutschen Uneinigkeit. Darum Hetzen Flugblätter feindlicher Agenten die Massen zum Streik auf. Leider finden sie bei urteilslosen Menschen Glauben, wenn sie ihnen Vorreden, daß dadurch der Krieg zu beendigen sei. Er wird durch den Streik nicht beendigt; sondern nur verlängert, denn die Arbeiter Englands und Frankreichs stehen heute noch hinter den Raubzielen ihrer Regierungen, deretwegen der Weltkrieg entfesselt wurde. Unsere Feinde schöpfen neuen Mut aus der Hoffnung auf eine Revolution in Deutschland, die unsere Soldaten an der Front wehrlos machen soll.

Wer jetzt streikt, macht sich mitschuldig an der Ver­längerung des..Krieges, nracht sich mitschuldig am Blut un­serer Brüder, das umsonst geflossen ist, wenn es den Geg­nern gelingt, einem ohnmächtigen Deutschland seine Raub­ziele zu diktieren!

Die Behauptung der Feinde und mancher Deutschen, wir verhinderten den Frieden, ist unwahr. Wir haben den Gegnern zwei Friedensangebote gemacht, beide wurden mit Hohn zurückgewiesen. Wir haben in BresttLitowsk erklärt, daß wir zu allgemeinen Friedensverhandlungen bereit Wären. Die Entente hat dieses Angebot überhaupt nicht be- achtet. Solange die Arbeitermasjen Englands und Frank­reichs ihre Regierungen nicht zwingen, von ihren Ec- oberungsabsichten abzulassen, gibt es nur ein Mittel zum Frieden zu kommen: ihn mit unseren Waffen zu erzwingen!

Teutsck)e können nur durch Deutsche besiegt werdeir. Unsere Feinde wissen das. Vielleicht werden auch die, die glauben, daß sie die deutsche Arbeiterschaft zum Frieden führen, erkennen, daß auch sie Einflüssen aus Paris. Pe- tecsburg, London unterliegen nicht aber die deutschen Arbeiter zu einem Frieden führen, der deren Existenz sichert.

Kclprechnngkn im Reichstag.

Berlin. 6. Febr. LautVoss. Ztg." haben gestern im Reichs­tage interfraktionelle Besprechungen stattgefunden. Vertreter der Nationalliberalen haben an den Besprechungen nicht teil­genommen. Die Erörterungen galten vor allem der innerpoli- , tischen Lage und sollen Ende der Woche fortgesetzt werden.

Das Ende des Streiks.

Wiederbeginn der Arbeit

Berlin, 6. Febr. Bei allen der Wumba angefchlossenen Betrieben der Rüstungsindustrie ist die Arbeit heute mittag geschlossen wieder ausgenommen worden, ebenso melden alle an­deren Kriegsbetriebe der Weststadt, daß ihre Arbeiter heute mor^n vollzählig erschienen sind.

Drahlfthtr und JSnprn iil-cr Vit Ekhkinin.ße

»Oil SiodiNIm.

Unter obigem Titel wird denBasler Nachrichten" geschrieben:Ein gefährliches Spiel treiben zurzeit die

extremsten Führer unserer schweizerischen Sozialdemokratie. Die Stimmung der organisierten Arbeiterschaft wird systematisch aufgereizt zum Zwecke, nächstens einmal einen Generalstreik hervorzurufen. Dem Zwecke, die Stimmung für eine Generalstreik geneigt zu machen, dient auch die Opposition gegen das Projekt des Bundesrates betreffend Einführung der Zivitdienstpfticht. Da diese Vorlage wirk­lich gewisse Mängel enthielt, war es besser, daß der Bundes- ,at sein Projekt modifiziert hat. Dadurch ist den Promo­toren des Generalstreiks zurzeit etwas der Wind aus den Segeln genommen. Es ist aber mit Sicherheit zu erwarten, daß sie nun irgend einen der nächsten bundesrätlichen Er­lasse benutzen werden, um wieder zum Generalstreik zu Hetzen und zwar deshalb, weit sich einige wenige Fsihrer der schweizerisck^en sozialdemokratischen Partei, die in Stockholm waren, so im Frühjahr Grimm, so im November Nobs und Rosa Bloch, verpflichtet haben, auch in der Schweiz einen Generalstreik herbeizuführen. Die finnischen, deutschen und dänischen Teilnehmer an der Stockholmer Konferenz haben anscheinend nach den Berichten aus Finnland, Berlin, Nürnberg und Kopenhagen ihr Versprechen bereits eingelöst und da können doch die sclMnize rischen Führer nicht zurück- blerben, wenn sie nicht als wortbrüchig beim nächsten Stock­holmer Kongreß erscheinen wollen.

Von den hunderttausend organisierten schweizerischen Sozialdemokraten weiß vielleicht kein halbes Dutzend von der in Stockholm eingeg.r-.genen Verpflichtung und davon, daß sie öei einem abfälligen Generalstreik nur die Puppen der Drahtzieher darstellen sollen. Wenn der Oefsentlichkeit dagegen von den lieferen Gründen des beabsichtigten Ge­neralstreiks Kenntnis gegeben wird, so ist es vielleicht doch nröglich, daß die vernünftigeren Führer und der ver­nünftigere Teil der organisierten Arbeiterschaft noch recht­zeitig die Gefahren, die nickst nur dem öffentlichen Wohl, sondern auch ibnen selbst drohen, erkennen und sich zu dem verwerflichen Manöver nicht als Spielzeug hergeben. Zn diesem Zwecke soll dasGel)eimnis von Stockholm" noch rechtzeitig enthüllt werden."

. Matthias Errirerger wie er ist.

In dem WochenblattLicht und Leben", herausgegeben in Elberfeld, findet sich folgendes über den Reichstagsabgeord >«eten Erzberger:

.... Der Ehrgeiz dieses vielgeschäfbige,, Mannes ist von fcent früheren Reichskanzler Bethmann-Hollweg mannigfach in iden Dienst des Vaterlandes gestellt worden: Betbmann stärkte

in der kleinen 'Zerrtruinsgrttz^«e^leÜevzevMrng thur Uneirt* behrlichkett. Wir glauben nichts Unrichtiges zu sagen, wenn wir Mitteilen, daß Herr« von Bethmann diesem Manne eine» Sbaatskraftwageir zur Verfügung gestellt hat. damit von seiner kostbaren Zeit möglichst wenig verloren gehe, daß er ihm recht geräumige Geschäftszimmer eingerichtet hat. daß er ihm ein Blankoscheckbuch zur Verfügung gestellt hat, und daß Herr Mat­thias Erzberger mittels dieses Scheckbuches 28 Millionen Mark Re-ichsgelder abgehoben und verwirtschaftet hat (die wir auf­zubringen haben), natürlich nur um sie zu verwenden zum Wohl des Deutschen Reiches, so wie er es auffaßt. Also ein wichtiger Mann, ein für Pethmann lebenswichtiger Mann! Ihm ist der schwarze Tag vom 19. Juli zu danken . . . Erzberger sollte sich vor den vaterländisch gesinnten Zentrumsleuten über seine Mackenschasten vom 19. Juli verantworten. Er tat dies in der Woche nach dem 19. Juli in Frankfurt am Main und er tat es mit Glanz und Sieg. Die Folge war, daß die Leute um die Kölnische Volkszeitung" ihre vaterländische Flagge einzogen und Schamade bliesen, denn so behauptete Erzberger die ein ge weitesten Männer seien seiner Ansicht. Das aber war Eizbergers Ansicht: Der Tauchbootkrieg sei ein Fehlschlag.- unsere Ernährung sei in Frage gestellt, unsere Munitionsher­stellung sei ungesichert, unsere Verbündeten seien krlegsmüde. Das bewies er in Frankfurt haarklein, belegte es mitver­traulichem" amtlichen Material, halte dies und dasim aller, höchsten Auftrag" zu bestellen und deckte sich schließlich durch die genantesten Eingeweihtesten als Eideshelfer. Mit solchen Bot­schaften schickte er seine Sendboten im Lande herum und ver­breitete Angst und Schrecken. Er selbst reiste nach Viberach zu seinen getreuen Wählern, die das weltgeschichtliche Verdienst haben, diesem Knappen den Steigbügel gehalten zu haben, er­hielt in Ulm vor, der württembergischen Eiscnbahnbehörde einen Scnderzug, damit die Biberacher die vaterlandswichttaen Dinge doch ja nicht zu spät erführen. Die Machenschaften des Königs von Buttenhausen und Großflaumachers nahmen solchen Um­fang an, daß mehrere Generalkommandos erklärten, sie könnten die Verantwortung für die Stimmung im Lande nicht mehr tragen, wenn wefes Treiben nicht aushöre. Darauf wurde von entscheidender Stelle aus ein Kraftwort gesprochen und Erzber- beraer abgeschüttelt.

Als sich der Abgeordnete Traub für die Vaterlands Partei verwendete, setzte ibm die Fortschrittspartei den Stuhl vor die Tür: das .Zentrum aber trägt und duldet seinen Erzberqer und läßt ihn gar als Führer gelten Hier, wenn einmal, steht man: Die Partei geht über das Vaterland, und über vaterländische Haltung geht die Parteizucht. Zwar sind einige rheinische Zen­trumsblätter. allen voran das Kölner und das Düsseldorfer. von Erzberger abgerllckt. aber den Mut finden sie nicht, mit einem Entweder oder vor die Parteileitung hinzutreten. Ihr Blut opfern sie fürs Vaterland, ihren Besitz geben sie dran, aber von der Parte»! lassen sie nickt, auch wenn sie von einem Erzberger angeführt werden angeführt in jeder Bedeutung auch wenn sie von ihm auf einen Holzweg geführt werden- Wir ken­nen Herrn Erzberger zu wenig in seinen innersten Beweggrün­den, darum wollen wir bereitwillig von ihm annehmen, daß er unserem Vaterlande wirklich nutzen will, obgleich es manchmal den Anschein hat, als wollte er sich eben einen Namen machen, gleichviel welches Wertzeichen davor steht. Aber was von Herrn Erzbergers Handlungen vor unseren Augen liegt, das ist Schaden über Schaden Und man kann es nur bedauern, daß das Zentrum, das so bedeutende Führer gehabt hat. in der wichtigsten Zeit der deutschen Geschichte einen Erzberger zum Parteiführer hat. und daß es diesem Manne für sein unheil­volles Wirken den Resonanzboden besorgt. Gewiß hat das Zentrum viele Männer, die des Vaterlandes Wohl nicht nur wünschen, sondern auch wirken Sie mögen bedenken: Das Zen­trum ist mit Schuld daran, daß dieser Mann unterem Vaterland solchen Schaden getan hat, wie kein anderer im weiten Deutschen Reiche.

Paris in Mut.

Bern, 5. Febr. (WTV.) Die Ueberreste der be! Virey ab- geschossonen deutschen Flugzeuge wurden beim Transport durch ,Paris von der wütenden Menge beinahe vollkommen zerstört. Erst nach dem Aufgebot einer größeren Polizeiabteilung konn­ten die Ueberreste nach dem Bestimmungsort abgesilhrt werden.

riifi fmuMMkn MilmlirniMrik.

Baris, 5. Febr. Rach demMatin" ist in den Werkstätten der Munitionsfabrik Moulin ein großer Brand ausgebrocheir. Der Materialschaden ist fcebeutcnb. Einzelheiten fehlen.

Paris, 3. Febr. (Havas.) Aus Moulin wird gemeldet: Durch eine Reihe von Explosionen brach gestern in der Muni- tionsfübrik ein Braird aus. Man schätzt die Zahl der Toten auf 10, die der Verwundeten auf 30. Der Materialschaden ist bedeutend. Ein Postbureau wurde zerstört. Die Pulverfabrik

der Ehre.

Kühner, Lei einem Pionier-Park, ist zum Sergeanten befördert worden.

Friedberg. Kanonier Max Kühner, bet einem Feld- Artillerie-Regiment, hat dis Hessische Tapferkeitsmedaille er­halten.

Friedberg. Wogen statthaften Aushaltens vor dern Feinde erhielt der Gefteits Lildwig Fourier, bei dann Artillerie- Regiment, der Sohn des hiesigen Kaufmanns Franz Fourier, das Eiserne Kreuz.

Wölfersheim. Denl Musketier Georg Appel, Sohn des Bergmanns Gg. Appel, wurde für tapferes Verhalten vor dem Feinde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. Wir gratulieren!

Bnrg-Gräfcnrode. Gefreiter Karl Kost, bei einer L. M.-K. im Westen, Sohn des Landwirts Jakob Kost, In«

kennte gerettet werden.

Vor» Felde

Fnedberg. Unteroffizier Ernst

Haber der Hessischen Tapserkettsmedallle, wurde für Leistung treuer Dienste vor dem Feind zum Unteroffizier befördert. Wir gratulieren!

Okarben. Dem Betriebsbeamten Wilhelm Mehnep von hier, wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen^ 2öir gratulieren!

Baueraheim. Dem Infanteristen Otto Walter, dein Sohn unseres Bürgermeisters, der schon seit Beginn des Krie­ges im Felde steht, wurde das Eiserne Kreuz 2. Kl. ver­liehen. Die Hessische Tapferkeiismedaille hat er bereits frühe? erhalten. Unseren Glückwunsch!

Ans der Oenuat.

Hausschtachtungen. Vom Großh. Krecsamt wird uns mit­geteilt, daß die H a u s s ch l a ch t u n g e n am 15. d. M t s. beendet sein müssen. Es wird vom Kreisamt keine Ausnahme gestattet werden, weshalb sich die Interessenten darnach einrich- ten wollen.

Kriegerkameradschaft Hasst«. In der letzten Sitzung des Eesamtpräsidiums wies der I. Präsident, Herr Generalleutnant Freiherr von Heyl in seiner Einleitung auf die Bedeutung der Kriegsbeschädigten-Fürsorge hin und gedachte der verstorbe­nen Präsidialmitglieder und Bezirksvorsteher. Seiner An­regung zufolge wurde im letztenHessischen Kamerad" ein Auf­ruf an alle Vereine zur Mitwirkung bei der Fürsorge für di« Kriegsbeschädigten erlassen. Ueber die Gründung des Reichs­kriegerdankes berichtete Herr Med -Rat Dr. Vogt (Butzbach)- Der Reichskriegerdank soll die Lücke zwischen Nationalstiftung und dem Reichsausschuß für die Kriegsbeschädigten ausfülle» und wird sich aller Kriegsteilnehmer annehmen, die jetzt oder später in Not geraten, ohne selbst Kriegsbeschädigte zu sein. Zur Verwaltung sollen Landesorganisationen geschaffen wer­den. Ueber den Hassiakalender 1918 berichtet Herr M i n n i ch (Oppenheim). Es sind über 56 000 bezahlte Stück in den Ver­einen abgesetzt worden. Der Restbestand soll als Lesestosf La­zaretten und Truppenteilen kostenlos überwiesen werden. Das Vortragswesen des Verbandes hat im Jahre 1917 nach dem Be­richt des Herrn Will (Büdesheim i. O.) einen neuen Auf­schwung genommen und wurden zahlreiche Vorträge, mit und ohne Lichtbilder veranstaltet. Ueber die Werbung zur siebten Kriegsanleihe berichtete Herr Hauptmairn W a l d e ck e r. Es zeigte sich, daß trotz vieler Mißverständnisse tüchtig gearbeitet und schöne Ergebnisse erzielt wurden. Aus dem Bericht über das Unterstützungswesen (Herr Med.-Rat. Dr. Vogt) ging hervor, daß sämtlichen 573 Unterstützungsgesuchen mit erheb­lichen Bewilligungen entsprochen wurde. Außerdem wurden für Konfirmationsbeihilfen an Kinder im Felde siebender Kameraden 10 270 Mark und für Konftrmationsbeihilfen am Waisen und Halbwaisen aus der ErnstLuwig-Stiftung 3000 Mark bezahlt Ueber die Notwendigkeit der Aufklärungsarbeit berichtete ebenfalls Herr Med.-Rat Dr. Vogt, über Krieger­erholungsheime und Kriegerheimstätten der Herr I. Präsident in ausführlicher Weise. Die Tagung zeigte, daß die Krieger- kamcradschaft Hassiä in der Erfüllung ihrer vaterländischen und kameradschaftlichen Aufgaben rüstig voranschreitet.

Postscheckoerkehr. Zn nächster Zeit werden durch die Brief­trägerMerkblätter über den Postscheckoerkehr nebst Antrag auf Eröffnung eines Postscheckkontos" verteilt werden. Es bietet sich hierdurch für alle, die dem Postscheckoerkehr noch fern stehen, eine bequeme Gelegeirheit, sich ein Postscheckkonto eröffnen zu lassen

Rvdheim v. d. H., 6. Febr. Am 31. Januar wurde im hiesigen Gemeindewald eine Holzversteigerung abgehalten, und hierbei Preise erzielt, die alles bisherige übertrafen. Für vier Meter Buchenscheitholz wurden 320 Mark und darüber bezahlt. Wer hat den Schaden? die kleinen Bauern. Die fremden Steigerer, welche eben sehr viel Geld verdienen können sich das leisten. Es wäre sehr erwünscht, wenn dir Behörde, wie bei den Lebensmitteln und sonstigen Ge» brauchsgegenständen, Höchstpreise festsetzen lvürde.

sr. Hanau. 5. Febr. In seiner eigenen Fabrik geriet der Silberwarenfabrikant Adolf Sinsheimer in die Transmission, die ihn oftmals hcrumschleuderte und gräßlich verletzte, sodcch er augenblicklich eine Leiche war.

Frankfurt am Main, 3. Febr. (Am die Sache kurz zs machen.) Ein sehr summarisches Verfahren wandte ein Land- stummann an, als er von einem Scilensprung seiner Ehehälfte hörte. Er kaufte sich keinen Dolch und keinen Revolver, som dern beschloß eine ftiedliche Tremmng durch Auflösung des ge­meinsamen Haushalts. Diese Lösung des Haushalts »ber führte er in einer Weise durch, daß er eures Abends Betttn. Möbel, Spiegel usw. auf einen Wagen lud, damit nach eir.n Mainbrücke sirhr und die ganze Herrlichkeit mrter dem Halle einer großen Zuschaucrmenge in den Strom warf. Mit den WortenRun kansi sie sehen, wo sie Auterkirnft findet, ich find» schon Unterkunft," verließ dann der Landsturrnmann den Schau- platz seiner Tätigkeit, anscheinend sehr befriedigt und stärkte sich in einem benachbarten Lokal.

FC. Ans dem Taunus, 5. Febr. Die Ra uhrei fgHildr, die in den letzten zehn Tagen vor allem in den höher gelegenen Waldungen hcrvorgerufen wurden, haben dort erheblichen Schaden verursacht. Zweige, Aeste, ja ganze Bäume sind unter der Last des Rauhreifes zusammengebrochen. An den Fichten­beständen am Kellcstopf, am Hellerbcrg bei Naurod ist der Schaden sehr bedeutend. Zn den Waldungen im westlichen Taunus kann man dieselben Beobachtungen machen. Auch den jungen Obstplantagen hat der Rauhrcif nicht geringen Schade« zugefügt. Die jungen Bäume sind einfach unter der Last zu- sammengeb rochen.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg; für den Anzeigenteil: N. Heyn er. Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung", A- G Friedberg i. H.