Ausgabe 
6.2.1918
 
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' in Aussicht genommen. Unter anderem sollen auch 1500 Mann Marirretruppen dorthin geschickt werden. Wenn portugiesische Trippen an der Westfront auch nicht imstande sind, uns Schrecken einzuflößen, so ist es immerhin von Interesse, daß unsere oft- oftitanischen Truppen auch jetzt ncch mittelbar zur Schwächung j unserer Gegner an der Westfront beitrogen, indem sie für iFrankreich bestimmte, portugiesische Truppen nach Afrika ab' j'zkhen.

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Uormegen und Amerilm.

Kristianfa, 3. Febr. (WTB.) Die Blätter beschäftigen sich eingehend mit dem amerikanischen Angebot, dessen Veröffent­lichung vor dem Eintreffen der norwegischen Antwort allge­mein als ein Zeichen geringer VerhandlungsireundlichkeiL Amerikas gedeutet wird Gleichfalls, übereinstimmend wird hervorgehvbev. daß, Norwegens Ausfuhr an die Alliierten die von Amerika gelieferten Warenmengen mehrfach übersteige. Der Inhalt der Angebote sei nicht geeignet, Befriedigung zu envecken, da Amerika den jährlichen Bedarf an Getreide in Norwegen viel geringer berechnet als der bisherige Verbrauch soi. So verlange Amerika, daß Norwegen durch Rationierung seinen Verbrauch auf ein Mindestmaß herabsctze, so daß man gerade noch leben könne. Aber noch mehr gewarnt müsse wer­den vor dem Glauben, daß das Eingehen auf Amerikas Ange- bct gleichbedeutend mit einer sofortigen Zufuhr der anaebote- neu 200 009 Tonnen Getreide sei. So sei das Angebot nicht ge­meint.

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f'gMMns Arckmrt nn Aprils.

Krlst'.Mria. 5. Febr. (WTB.) Die Antwort der norwetff- schen Nraierung auf die Vorschläge des amerikanifck>en Han­delsministeriums wegen der Zufuhr von den Vereinigten Staa ten nach Norwegen wurde heute morgen hier veröffentlicht. Die Antwort betont den festen Willen des norweaischen Volkes, neutral zu lein. Norwegen könne darum rn seiner Handels­politik die Verbindungen mit einem der Kriegführenden nicht abbrecken. ohne befürchten zu müssen, daß die Neutralität in ihrer Allgemeinheit nicht aufrecht erhalten werden könnte. Norwegen habe die berechtigte Forderung daß dem Lande nicht das tägliche Brot vorenthalten uns das Land dadurch vor die Wahl einer vollständigen Nctlaae oder eines Vertrages, der eine Gefahr für leine Neutralität, möglicherweise auch den Krieg bedeute, gestellt werde. Die Antwort betont ferner, daß Ncnveoen den Bereinigten Staaten und den Alliierten bedeu­tende Vorteile geleistet habe, besonders durch seine Schiffahrt unter großer Aufopferung von Menschenleben und Schiffen. Norwegen werde sich nicht ahne grase Schwierigkeiten verpflich­ten können, Deutschland nicht Schwefelerz, Calciumcarbld. Cal- ciumnitrat usw. zu liefern, da Deutschland in diesen Waren ein alter Kunde Norwegens lei. Die Antwort erklärt schließlich. Norwegen habe versucht, den Vereinigten Staaten entgegen zu­kommen. insofern es die Lebensintereffen des Landes zulasten. Norwegen habe den größten Teil seiner Ausfuhr angebolen, um die für seine nationale Gesundheit und Produktivität not­wendige Zufuhr zu bekommen.

^cr Nerffaiücr Krieasrat.

Die Auffassung rn Wien.

Wien. 5. Febr. (WB.) In den Beschffissen des Ver- ! sailler Kriegsrates, in denen den Mitelmäcbten Naubs'.'chck > voraemorfen wird, erblicken die Blätter nur die dent'iche Absicht der Ententemächte, die eigenen Eroberungsabsichten zu verbergen. Sie stellen fest, daß die Hoffnung der Entente auf den moralischen Zusammenbruch der Mittelmächte eine .schwere Enttäuschung erfahren wird. Der Beschluß des Knegsrates ist ein Alarmruf, der in den Ländern der ^Mittelmächte verstanden wird. Das.Freindenb'att" schreibt: Der Bertailler Knegsrat stellte sich auf einen unversöhn­lichen Standpunkt. Er fand weder in der Rede Hertlinas noch in der Rede Ezernins ottvas, was sich den von der Entente formulierten gemäßigten Bedingungen nähern würde. Czernin proklamierte in deutlichster und klarster W.ffse einen Frieden obne Annexionen und Kontributtoneu als Basis für die Beendigung des Krieges. Wenn nun der Kriegsrat von Versailles eine solche Gmmtckage für den zu schließenden Frieden als unannehmbar bezeichnet, so ist dies em. deutlicher Beweis, daß auf der gegnerischen Seite die Eroberungsabstchten. die zum Ausbruch des Weltkrieges ge- s'.'hrt bab"n. noch weiter bestehen. Die Staatsmänner und 'die Militärs, die in Versailles versammelt waren. baben allerdings wohlweislich vermieden, mit deutlichen Worten ihr Ziel zu bezeichnen, welches sie durch die Fortführung des Krieges zu erreichen gesonnen sind. Vielmehr hielten sie ihrer Gewohnheit gemäß ihre Bestrebungen durch eine Hülle allgemeiner Phrasen verdeckt. Die Ententemächte glauben jetzt, einen Frieden mit Annexionen und Kontributionen durchsetzen zu können. Sie setzen ihre vergeblichen Hoff­nungen afff dab Nachlassen des Hinterlandes in Deutschland und bei uns. Trotzdem die Westmächte nichts mehr von Rußland wissen wollen, werfen sie uns und Deutschland vor, daß bre f c Staaten eine räuberische Politik Rußland gegen­über betrieben. Dieses Spiel wurde ihnen durch die sonder­bare Haltung der russischen Vertteiung in BresbLitowsk erleichtert. Tie Delegierten der Petersburger Regle/ung betreiben unter den, DeckmantelSelbstbestimmungsrecht der Volker" eine Annexionspolitik für die Bolschewiki." Das Blatt schließt:Militärisch können unsere Gegner kaum mehr auf einen Erfolg hoffen, aber sie sind der Meinung, daß unser moralischer Zusammenbruch ihnen zum Siege verhelfen werde. In dieser Haltung werden sie ermutigt durch das Vorgehen Trotzki. Es wird daher not­wendig sein, die erforderliche Klarheit Zn schaffen." >

Staatslmnkerott.

Der Staatsbankerott Rußlands ist Wirklichkeit geworden. Der Rat der Volksbeauftragten hat^am 14. Januar den Ent­wurf eines Erlasses über die Nichtigkeitserklärung aller äuße­ren und inneren Staatsanleihen Zum 14. Dezember angenoiu- men. Der Dezemberkoupon der genannten Anleihen wird nicht bezahlt werden. Ebenso werden die Staatsgarantten für Un­ternehmungen und Einrichtungen aller Art, die von der alten Regierung gewährt worden find, für nichtig erklärt. Verbind­lichkeiten mit kurzer Umlaufszeit und andere Schatzscheine blei­ben in Kraft, jedoch werden die Zinsen dieser Werte unterdrückt und die Papiere können wie Banknoten umlaufen. Inhaber innerer Anleihen rn kleineren Beträgen, d. h. von weniger als 19 600 Rubel, werden eine lebenslängliche Rente in der Höhe der bisher bezogenen Zinsen erhalten.

Die Ursachen zu diesem Bankerott sind so stark, daß er wohl kaum zu vermeiden war, wenn Rußland sich,aus dem wirtschaft­lichen Chaos, in das es hineingeraten ist, in absehbarer Zeir wieder herruswinden will^ aber daran ist eben auch nicht au zweifeln, daß der Bankerott, wie Calver in seinerWirtsch. Eorr." bemerkt, sich als ein schweres Unrecht gegen die Gläubi­ger Rußlands darstellt, das von einer demokratischen Regie­rung begangen wird, die mit utopischen Formeln regieren möchte, selbst über Wege gehen muß wie sie die harte Wirklich­keit ihr aufzrvingt, die eine schwere Verletzung aber dieser For­meln bedeuten.

Ctaatsbankerotte sind in früheren Jahrhunderten sehr häu­fig gewesen, haben aber damals nicht die Tragweite gehabt wie auf der heutigen Stufe der wirtschaftlichen und staatlichen Entwicklung. Schon im 19. Jahrhundert waren die Staats-- bankerotte seltener. Immerhin verzeichnen wir solche in West­falen 1812. in Kurhesten 1814-15, in Schleswig-Holstein 1850. in Oesterreich 1811, 1816, 1818. in Spanien 1820, 1834. 1851. 1867. 1872, 1882. in Rußland 1839, in der Türkei 1875, 1876, in Portugal 1837, 1852, 1892. in Griechenland 1826, 1893. Die Bankerotte amerikanischer und anderer Staaten sind in dies r Aufzahlung nicht berücksichtigt. Rußland macht also innerhalb hundert Jahre zum zweiten Male Bankerott, alrer der dies­malige Bankerott trifft in weit höherem Maße das Ausland, besonders Frankreich, als der der Jahre 183943. Damals wurde vor allem das eigene Land betroffen. Der damalige Bankerott war äußerlich eine Folge der Papiergeldwirtschaft. Schon unter Katharina II. suchte man. die Finanzen mit Papier, geld aufzuhetten. Natürlich wurden weit m<>hr ausgegeben, als in Aussicht gestellt waren. 1810 belief sich die Summe des Pa­piergeldes sclion auf 577 Millionen Rubel. Alerander I. erklärte das ganze Etaatsvermögen als Unterpfand und gab das Der. fprechung, daß leine Vermehrung mehr erfolgen solle. Aber schon 1815 waren 320 Millionen mehr: 1 Silberrubel stand da­mals 4 Rubel 18 Kopeken Assignaten gleich. Man machte nun­mehr Anleihen: 1817 nahm man im Inlande eine 6prozentige Obligationsanleihe zu 83^ Prozent auf: 1818 folgte eine

6mozentige Anleihe >m Auslande zu 85 Prozent. 1820 kam eine 5prozentige Silberauleihe im Auslande zu 72 Prozent zu­stande. bei der die Regierung für 40 Millionen kaum 29 wirk­lich erhielt. Trotz dieser und anderer Anleihen gelang es aber n'cht, zu einer Gesundung der Finanzwirtschaft zu gelangen. Im Jahre 1823 betrug die Maste der umlaufenden Assignaten ncch immer 596 Millionen und ihr Kurs stand auf 3 Rubel 60 Kopeken gegen Silber. Im Jahre 1893 ging man nun dazu über, die Silberwä.hrung wieder herzustellen und den Kurs der Assignaten auf 3% Rubel gleich ein Silberrubel zu fixieren. Tie ehemaligen Bankassignaten wurden im Jahre 1843 durch die Schaffung der Reichs-Kreditbillets vollständig außer Umlauf gesetzt, welche mit Zwangskurs dem Silberrubel gleich zirkulie­ren sollten. Sie wurde in einem Betrage von etwas über 170 Millionen Rubel geschaffen, wofür die im Jahre 18-13 noch vor­handenen 596 Millionen Assignaten eingelöst wurden. Damit war der Staatsbankerott durchgesührt. Man sieht aus dieser kurzen Darlegung, daß der damalige Staatsbankerott von einer weit geringeren Trackweite war als der diesmalige, wenn bei der Würdigung auch der starke Unterschied der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen damals und heute nicht außer acht gelasten werden darf.

(Frp \m in (fnrojta.

Zu den bereits umlaufenden Schatzungen der im Betriebs- jahr 191718 zu erwartenden Erzeugung an Rübenzucker in Enro;ra gesellt sich jetzt auch eine Schätzung, die aus den Kreisen der deutschen Zuckerlndustrie stammt. Nach diesen jetzt bekannt werdenden Bezifferungen glaubt man fiir Europa nur mit einer Erzeugung von rund 88^ Millionen Zentnern rechnen zu kön­nen, gegen rund 98X be.zw. 103^ und 154 Millionen Zentner in den drei vora.ngeaangenen Betriebsjahren. Das Weniger gegenüber dem letzten Bettlebsjahre fällt dabei hauptsächlich auf Oesterreich-llngarn und Rußland. Im einzelnen gibt die Schätzung für die verschiedenen in Frage kommenden Länder folgende Zahlen wieder (in Millionen Zentnern Rohzucker- wert) '

191718

1916-17

191510

191415

Deutschland . .

32.00

31.00

30,24

52,00

Oesterreich-Ungarn

13.40

18,88

18,78

32,05

Frankreich . . «

,

4,50

4,14

3,01

6.73

Rußland , h .

.

22,00

26.50

33,42

39,55

Belgien , s

>

2,60

2,70

2,26

4,08

Holland * «

i

6,00

5.38

4,86

6.05

Schwet'en * . .

»

2,66

2,86

2,55

3,08

Dänemark . .

D

2,30

2,26

2,50

3,66

Andere Länder

»

4,00

5,00

6,00

7,34

Europa:

88,46

98.22

103,62

153,94

Rach düsen Bezifferungen dürste das vierte Kriegsjahr in Europa also mir eine Erzeugung an Zucker bringen, die rund 65,48 Millionen Zentner geringer ist als die letzte Erzeugung vor Ausbruch des Krieges betragen hatte. Beachtenswert ist nach dem anfänglichen starken Sinken der Erzeugung in Deutsch­

land die allmähliche Steigerung, im Gegensatz zu dem zahlend mäßig fast gleichen fortlaufenden Fallen der Erzeugung in Ruß­land und dem erneuten starken Abfall der Erzeugung in Oester­reich-Ungarn,

Verteiliniß" der Porrnte hx beichten imnäni|djfii und iinIzenWen Gebiete.

Berlin. 29. Jan. Immer wieder tauchen in der Preste des In- und Auslandes Angaben über die Teilung der Vorräte der besetzten rumänischen und italienischen Gebiete zwischen Deutsch­land und Oesterreich-Ungarn auf. die je nach der Parttiricktung in diesem oder jenem Sinne kommentiert werden. Eine Klar­stellung erscheint daher am Platze. Aus Italien kommt eine Ausfuhr von Lebens- und Futtermitteln überhaupt nicht in Betracht, da die dort vorhandenen Vorräte nicht einmal mehr zur Ernährung der italienischen Bevölkerung ausreichen. Aus Rumänien haben seit der Besetzung des Landes bis zum heu­tigen Tage Deutschland 630 000 Tonaen. Oesterreich-Ungarn 756 000 Tonnen Getreide einschließlich Mais erhalten. Zur richtiaen Beurteilung dieser Zahlen ist zu berücksichtigen, daß das Verhältnis der Eiawohrrer^rh! Zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn 7:5 beträgt, und daß im Frieden Deutschland 5 '{. Millionen Tonnen Getreide einschließlich Mais eintührer muß. während Ossterreich.Ungarn eine nennenswerte Einfuh' in diesen Dcngen überhaupt nicht hat. (Nach dem Grundsatz de- Parität hätte Deutschland also, selbst wenn man seinen Mehr ' bedarf nicht berücksichtigt. 808 500 Tonnen erhalten müssen.--Di Schrittlettunc.)

Die übrigen Rohstoffe und Landeserzeucw.ille der besetzter rumäni'chen und italienischen Gebiete sind zwischen Deutschland und Oesterreich.Ungarn nach d-nn Grundsätze geteilt, daß jeder Staat dasjenige erhält, was er am nötigsten braucht.

Dsnr Fekde

der Ehre.

Reichelsheim. Der Landsturmmann Friedrich Gros, bei einem Fuß-Artillerie Regiment. wurde mit dem Eisernen Kreuz 2 . Klasse ausgezeichnet. Die Hessische Tapferkeits-Medaille er­hielt derselbe schon früher. Herzlichen Glückwunsch.

Jus der Oeimnt.

)( Landesirnwersität Gießen. Der außerordentliche Pro- festor des deutschen Rechts, Dr. Edwin Mayer-Homberg in Rostock, wurde zum ordentlichen Profestor in der juristischen Fakultät der Landesuniversität Gießen ernannt. Er tritt an die Stelle des nach Halle gehenden Prof. Dr. Hübner

Dorheim (S ch w e st e r n s p e u d e.) Die an Kaisers Geburtstag im hiesigen Orte, durch 9 junge Mädchen vorgenom­mene Hausfammluna ergab einen Betrag von 217 Mark.

Rieder-Erlenboch. In der Nacht ron Sonntag auf Mon­tag wurde in dem Gehöfte des Land- und Gastwirts Karl Libbach II. sämtlibe aushängende Wäsche im Werte von über 1000 Mark gestohlen Das Waschseil wurde anscheinend zerschnitten und damit die Wäsche zusammengebunden.

Ans Hcsftn-Namm.

FC. Ans dem Rcgicrungsbkzin Wiesbaden. Laut Der- fügung der Königlichen Negierung dckrf auch in diesem Jahre von der Abhaltung der öffentlichen Schulprüfungen im Bezirk abgesehen werden.

FC. Dotzheim, 3. Febr. Von einem Feldgeistlichen ge­langte vor einigen Tagen an die Familie des Maurers s Wilhelm Kreß dahier die Nachricht, daß ihr an der Westfront kämpfender Sohn Wilhelm von ihm beerdigt worden ser. Auf hiesige behördliche Erkundig!,ngen bei der betreffenden ( Kompagnie bin, wurde jedoch geantwortet, daß sich Kreß ' wohl befindet und sogar mit dem Eisernen Kreuz au-ge- zeichnet worden sei. Der Tod^meldung lag eine Vor- Wechselung des Namens mit einem Verstorbenen aiw einer benachbarten Gemeinde zugrunde.

FC. Vom Oberwcsterwald, 3. Febr. Bei der im Walde von Langenhahn abgehaltenen Holzversteigerung ist zu konstatieren, daß die Preise gegen das Vorjahr be'nnterge- gangen sind. Tie Klafter Buchenscheittwlz kam zu W | Mark, während sic im vergangenen Jahre 120 Mark zu > stehen kam.

FC. Altenmittlau, 31. Jan. Der Mühlenbettieb des Gre­gor Bcerner dahier wurde wegen Unzuverlässigkeit behördlicher­seits geschlosten.

FC. Emmershausen, 31. Jan. Im Alter von 64 Jahren starb auf dem Forsthnus Emmershäuser Hütte der Hegemeister Ludwig Gläser, eine im Taunus bekannte Persönlichkeit.

FC. St Goarshausen, 31. Jan. Dem seitherigen Landrut. Geheimen Regrerunasrat Berg dahier wurde der Königlich Preußische Kronenorden 2. Klaffe verliehen.

FC. Oberlahnstein. 31. Jan. Im Alter von 70 Jahren verstarb der wett und breit bekannte Besitzer der nahen Wolf'- n.ühle, Viktor Meyer. Im Kreise St Goarshausen ist er ve- sonders durch seine Tätigkeit als Mühlenrevisor bekannt ge. worden

FC Montabaur. 31. Jan. Bet der gestern im hiesigen Stadtwald abgehaltenen Holzversteigerung wurden hohe Preise erzielt. Im Durchschnitt kostete eine Klafter Buchenscheitholz 150 Mark, hundert Stück Buchenmellen 60 Mark.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l. Friedberg: für den Anzeigenteil: N. H e y n e r. Friedberg. Drtlck und Verlag derNeuen Tageö-eitung", A G., Fnedberg \ y

Die Abgabe getragener Kleidung erleich­tert den Erwerb eines Bezugsscheines.