i.ujudjten Landesverrates iir Tateücheit mit Vergehen, gegen § Ob des Belagerungsgesetzes zu fünf Zcchrou Festungshaft und wegen Widerstattoes gegen die Staatsgenmlt zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt ...» y . .
m fiöükfüikr IrLmg urzd der Areik.
Unter der Ueberfchrift „Ern weißer Rabe" liest man in der unabhängigen, an Hctbifalisnms nicht zu übertreffenden „Leipziger Volkszeitung": „Das einzige bürgerliche Blatt, das, obgleich es die Streikbewegung an sich ebenso wie die iibrige bürgerliche Presse — wenn auch in gemäßigterer Form — verurteilt, ist die „Frankfurter Zeitung", die ja auch für die Gründe des Streiks ein gewisses Verständnis bewielen hat." Wir wist sen nicht, ob die „Frankfurter Zeitung" noch Schamhaftigkeit genug besitzt, daß ihr bei solchem Lob von solcher Seite die Röte ins Gesicht steigt. Wie sehr sie dieser Gesellschaft aber würdig ist. beweist ihr Leitartikel aus dem Abendblatt vom 1 . Februar, dessen Anfangsabschnitt hier wiedergegeben sei, da er für sich selbst spricht Es heißt dort:
,Zn der berliner Streikbewegung ist die Wendung eingetreten, die bei der völligen Untätigkeit der volitischen Regierung und bei der um so lebhafteren Tätigkeit des militä. rischen Befehlsh^rbcrs mit trauriger Sicherheit vovauszuselTen war. Statt der Erregung der Mafien Ventile zu öffnen, hat diese amtliche Behandlung den Streitenden gerade alle Wege zu ruhigem Einlenken und zur Selbstbesinnung veranrmelt. Wenn die Strei?au5-schüsse aufgelöst, die Versammlungslokale geschlossen, alle Versamrnlunoen und BesprrÄ)ungen und ebenso auch die Arbeiterprefie verboten worden, wenn so der mäßigende Einfluß der Führer nahezu völlig ausgeschaltet wird, dann hat niemand ein Reckt, sich zu verwundern, wenn die immer mehr Gereizten schließlich den Weg aus die Straße nehmen. So ist es gestern zu Zusammenstößen gekommen: es - ist Vlrtt geflcfien: Verhaftungen und weitere Aufhebung der bürgerlichen Freiheiten find die Antwort gewesen. Und nun wird das Ausland erst recht jubeln, werden die gegnerischen Negierungen erst recht mit aufbauschenden Darstellungen die Kriegsstimmung ihrer Völker anzusachen suchen: jetzt, dank diesen geistvollen Leistungen unserer amtlichen Stellen, wird mit verdoppelter Glaubwürdigkeit die ..deutsche Revolution" in Vreft-Litowsk ebenso wie in allen feindlichen Hauptstädten gegen uns ansgenutzt werden — wahrhaftig, eine jämmerliche Politik*
In den weiteren Ausführungen wird dann festgestellt.
die Forderungen der Streikenden für Verhandlungen mit > er Regierung sicherlich kein Hindernis gebildet hätten. Forderungen. deren nicht zu überbietende Schamlofigkeit das Blatt als „Dummheiten" zu entschuldigen sucht. Es bescheinigt dann der „Freisinnigen Zeitung" wegen ihrer noch sehr gelinden Stellungnahme gegen die Sozialdemokratie, daß sie „sehr töricht" gewesen sei und verwendet im weiteren noch reichliche Mühe an die Mohrenwäsche der Herren von Ledebour bis Etert. In welchem Fahrwafier sich das Blatt mit feiner Haltung bewegt, erhellt äm besten aus einer kleinen Gegenüberstellung. Am gleichen Tage, an dem es diesen seinen Artikel produzierte, heißt ea in der als radikal bekannten sozialdemokratischen Frankfurter „Volksstimme": *
..Es sieht darnach ans, als fei sogar ein Kompromiß möglich geworden. Das Verhalten der Negierung zeigt klar, daß der Verstand, der aus heiklen Situationen den Ausweg der Verständigung findet, bei ähr nicht zu Hause ist. Der Hochmut eines Subalternen, der mit Formeln die Welt re-, gieren will, reitet sie Ihre Abweisung jeder Verhandlung mit Vertretern der Streikenden goß Oel ins Feuer: dieselbe Wirkung ging aus von gewissen politisch-militärischen Maßnahmen. so von dem Vorsammllw.gsverbot, das bis zur Räumung des Berliner Gewerlfchaftshauses getrieben wurde. Jeder geordneten Aussprache und Vechandlungsmöglichkeit beraubt, steigt das Volk auf die Straße, die Revolte ist da. Es fließt Blut Dieser ganz besondere Saft ist sehr gewöhnlich geworden. Blut floß im Weltkrieg wie Wasser.
Es ist denn doch be^eickmend. daß zwischen diesen beiden Blättern in einer Angelegenheit, wie der Streik sie darstcllt in der es iurr eine Entscheidung für und gegen die vaterländischen Interessen gibt, niätt einmal ein Unterschied auch nur des Tones geschweige denn der Auffassung festzustellen ist^Daß der „Frank- > furter Zeitung" das deutsche Vaterland gleichgültig ist. nimmt uns nach der Person seines Gründers, dessen Name ja heute noch an der Spitz? des Blattes prangt und nach seinen Mitarbeitern nicht Wunder. Ihr ist es lediglich um die Partei zu tun und damit im Zusammenhang mit der Macht. Ihr bangt davor, daß die famose Mehrheit des Reichstages durch Schuld der feitenwidrigen Sprünge der roten Brüder arrscinanderfollen könnte und deshalb redet sie sich die Zunge wund, um die Un- fä uld der Sozialdemokraten am Streik zu beweisen. Wir haben schon einmal gezeigt, wie die „Volksstimme" ben Streik als Friedensstifter zwischen den feindlichen Brüdern Scheidemann und Ebert feiert hat Bemerkenswert ist auch eine Rede, die der zur Särekdemann Richtung gehörige RvichsiagsaLgeerdnele 3 t. Quark geholten hat. Herr Quark gebärt selbst nicht zu den ..Auskniboutetev". denn er war in der Wohl seiner Frau, wie so viele dieser roten „Idealisten", sehr sehr vorsichtig und bewohnt eine Villa in der sogen „seckbächer Schweiz", also dieser Abgeordnete hielt am Mittwoch im Zoologischen Garten eine Reku: die ..Volksstimme" berichtet darüber und über die Ausführungen dar folgenden Redner:
„Aus ihren Ausführungen klang die feste Entschlossenheit imb der Wille, wenn die Regierung rücht ganz bald die Forderungen L-es Voltes nach klaren Kriegszielen. Frieden und Freiheit erfüllt werden sich die Volksmafsen ihr brennendes Sehnen erzwingen. Es kam die ungeteilte Sympathie mit den streikenden Brüdern in Berlin und den anderen Orten zum Ausdruck und jede dieser Erwägungen wurde vom stürmischen Beifall der Mafien von Dersammlungsbesiichern begleitet. Man sagt nicht zuviel, wenn man überall heraus den *ren,i. Mben Wunsch vernahm, auch in Frankfurt in den Streik einzttlroten. Immer wieder brach der elementare Widerwil
len gegen die Regierung Md vi« veMynmg gegen te* Kriegs- verlängerer hervor*
Das sind die Leute, vor die die „Frankfurter Zeitung* Aren schützenden Schild hält. Sie hat sich mit dieser Handlungs- weise vollkommen außerhalb der gesamten bürgerlichen Prefie gestellt, denn selbst in den radikalsten Blättern der bürgerlichen Linken ist solche Auffafiung und Sprache nicht zu Raum gekommen. Man wird sich ihrer Bundesgenossenschaft mit der ..Leipziger Volkszeitung" zu gebührender Zeit zu erinnern haben.
Die mukalit KjlhMsmhrhklt.
Die „Germania", bekanntlich das Organ des Reichskanzlers, schreibt: Zwischen Echefdemann und Haase erscheint das zerschnittene Tischtuch über Nacht so kunstvoll wieder repariert, daß alle Unterschiede zu verwischen drohen. Wird diese neue Freundschaft nun in Geltung bleiben und auf Kosten welchen Kurses soll das g'-'stechen? Die Frage interessiert natürlich alle bürgerlichen Parteien. Eine Klärung kann in diesem Punkte am allerwenigsten entbehrt werden. Diese Klärung wird aber dann nicht dadurch erfolgen können, daß man etwa nach den Rezepten, wie sie in diesen Tagen ein Teil der sozial, demokratischen Prefie verwendet, die Verantwortung einfach in Pansch und Bogen den herrschenden Klafien aufgebürdet. Ein solches Verfahren mag sehr heguem sein, es reicht aber umso weniger aus, als namhafte Führer der Sozialdemokratie "Leider Richtungen in den letzten Tagen den Massenstreik unverblümt angekündigt hatten und zwar cm Stellen, die sich nicht verwischen lassen Die Sozialdemokratie beider Richtungen stand dem Ausschuß der Streikbewegung nicht nur nicht gänzlich unbeteiligt gegenüber. Nein, der Ausstand selbst fand auch mindestens ihre Führer in einer Einmütigkeit zusammen, die wir seit der großen Spaltung innerhalb der Partei niemals mehr erlebt hatten.
Pillkallen, 2. Febr. (WB.) Bei der heutigen Reichs- tagserssatzwahl im Wahlkreise Ragnu-Pillkallen an Stelle des konservativen Abgeordneten Gottschaik Sauerwald war bis gegen 11 llhr abends das Ergebnis aus 212 von insgesamt 212 Wahlbezirken bekannt. Es wurden von 11 687 Wahlberechtigten 1655 gültige Stimmen abgegeben, davon für Gencrollandschaftsdirektor Kapp (kons.) 4545-, zcrsplit- tert waren 100 Stimmen. Die Wahl vollzog sich im Zeichen des Burgfriedens.
Wo wird Verteuert?
„Die Stadt Weimar erhöhte vom 1. Januar den Der- brauchern den Milclrpreis von 36 auf 40 Pf. je Liter, zahlt aber den Mlchorzeugern von Weimar und Umgegend nur den früheren Preis von 32 Pf. frei Verkaufsstelle in W. weiter. Es werden also lediglich für das Umgießen der Milch aus den Lieferkannen der Erzeuger in die Töpfe der Enrpfangsberechtigtew statt 4 jetzt 8 Pf. je Liter berechnet, die von dieser Preiserhöhung betroffenen Verbraucher werden aber wahrscheinlich doch auch bei dieser Gelegenheit m die demokratischen Schmähreden auf die „agrarischen Prers- wucherer" einstimmen, obwohl diese an der Preisverteuernng ganz -unschuldig sind."
Anmerkung der SchriM.: In Frankfurt a. M. ist die Spannung Zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis noch größer.
Rem
der Gljre.
Nieder Wöllstadt. Dem Unteroffizier Ernst Ambron der schon seit Kriegsbeginn ununterbrochen im Felde bei einer Maschinengewehr-Lebrkompagnie fteht, wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klaffe verliehen. Die Hessische Tapferkeitsmedaille und das Hessische Kriegerehrenzeichen erhielt er schon früher. Herzlichen Glückwunsch!
Rodheim v. d. H. Das Eiserne Kreuz erster Klasse wurde dem Leutnant der Reserve E. Will verliehen.
Ans s er Heimat.
Landwirtschaftliche Versammlung. Wäsrre,rd des Krieges mußte naturgemäß dle landwirtschaftliche Versammlnngstätig- keit erheblich eingeschränkt werden. In vielen Kreisen der Landwirtschaft besteht aber das Bedürfnis, »üihere Mitteclun-. gen zn erhalten über Fragen, die für die Landwirtschaft wahrend und nach dem Krieg von besonderer Bedeutung sind. Die durch die Verhältnisse bedingten Schwierigkeiten im landwirtschaftlichen Betrieb haben ebenfalls das Bedürfnis zu einer Aussprache der Landwirte mit ihrer landwirffchaftlichcn Berufs Vertretung hervorgerufen. Hierzu ist in einer von der Landmirtsch.iftskammer auf nächsten Donnerstag, ten 7. Febr^ nachmittags 2A Uhr. im Turnfaal der Augusttnerfchule (Gymnasium) zu Friedberg stattsindenden landwirtschaftlichen Vee-- smnmlung, zu der alle Landwirte eingeladen sind. Gelegenheit.
Genossenschaftliches. In Himbach. Kreis Büdingen, wurde in Anwesenheit des Oberrevisors Lehr- Friedberg eine Bezugs- und Absatz-Genossenschaft m. b. H. gegründet, welcher eine Anzahl Landwirte beigetreten ist. Zum Direktor wurde Gemeinderechner Frank und zum Rechner Gastwitt R e i b e r 1. bisher schon Rendant der Spar- und Darlehenskasse, gewählt.
Obererlenbach. Eine sinnige Feier vereinte Mern zahlreiche hiesige Einwohner bet Gastwirt Rupp dahier. Bekanntlich hat unser Bürgermeister K l i m m am 11. Jan. sein 2». jähriges Dienstjabiläum gefeiert, aus diesem Anlaß wurde ihm gestern ein kunstvcll gearbeiteter Sessel unter entsprechender Ansprache überreicht. Die Nachfeier fiel mit dem 25jährigen Dienstjubttäum unseres allverehrten Beigeordneten Herrn Kempf zusammen, der diesen seinen Ehrentag am 2. Februar
begangen hat. Ihm wuxtz ein schöner Blumenstrauß mit entsprechender Widmung übergeben. In gemütlicher Unterhaltung, blieb man recht lange beisammen.
FC. Büdingen, 3. Febr. Da die Wagnermerster rm Kreise einfttmmig Klage darüber führen, daß ihnen die Beschaffung des notwendigen Holzes nur unter den größten Schwierigkeiten und zu horrenden Preisen nwglich ist, datz sie nicht bestehen können, wies das Kreisamt die Bürger- meistereien an, im Interesse der einheimischen Landwirtschaft die Wagnermeister des Kreises aus den Gemeindewaldungen nnt dein benötigte^ Holz zu angeinessenen Preisen zu versehen.
FO. Vom Main, 3. Febr. In dem Malzschieberprozeß gegen den Bierbrauereibesitzer Heinrich Gehring in Ochsen- inrt. wurde gestern von der Strafkammer Würzburg das Urteil verkündet. Gehring erhielt eine Geldstrafe von 75 000 Mark. Mildernde Umstände wurden diesesmal zu- gebilligt. In der ersten Verhandlung, deren Urteil das Reichsgericht aufgehoben hatte, war Gehring Zu 135 000 Mk verurteilt wurden.
Aus Nheirihksstu.
FC. Jagdverpachturrgen. In Alzey hat sich eine Jagd- gesellschaft gegründet die beschloß, bei der Stadtverordneten- Versammlung vorstellig zu werden, die zur Verpachtung aus. geschriebene Alzeyer Jagd freihändig zu paclsten. um das erlegte Wild dumigängig in Alzey zu behalten. Die Stadt- verordnetenverfammlung hat nun einstimmig beschlossen, die Jagd nicht freihändig zu vergeben. — Die Gemeinde- jagd in Wackernheim wurde auf neun Jahre an den Bauunternehmer Struth-Finthen für 2287 Mark per Jahr v?r> pachtet. Die seitherige JahreZverpackUrng betrug 1000 Mk. — Die Jagd in Sckpveighausen wurde für jährlich 1300 Mk verpachtet. Hier betrug der seitherige Jagdpreis 400 Mark.
Aus Kurhcssen.
k'C.Fulda, 3. Febr. Einem Schleichhändler aus de, Rhön wurden am hiesigen Bahnhof 100 Pfund Butter und 200 Stück Eier beschlagnahmt, die nach Frankfurt a.M. gebracht werden sollten.
Aus Hkssen-Rafiou.
FC. Wiesbaden, 3. Febr. Der Krnegsaussckmß der Handelskanimer beschloß einstimmig, daß die Handels- kamnwr auf ihrem Standpunkt beharrt, der betreffend des Unterrichts in der kaufmännischen Fortbildungsschule zu Wresbliden dahin geht, daß der Foribildungsschulunterriäck geschlossen bleibt. — Wegen Gründung einer Nafsaurfehen Siedelungs-Gesellsck)aft nu b. H., Wohnungs- und Industrie» Ausiedeluugssrage für die Zeit nach dem Kriege beschloß der Ausschuß, daß die Handelskammer von einem Beitritt zu der geplanten Siedelungsgesellschaft zunächst Abstand nehme. Dem Unternehmen jedoch im weitesten Maße durch entsprechende Einwirkrmg auf die industriellen und Han- delskreife des Bezirks weitgehendste Förderungen zu teil werden lasse wenn jedwede Bodenspekulatton dabei ausgeschlossen werde. Eine Kommission wurde beauftragt die einschlägigen Fragen weiter zu Prüfen, sowie auch die Frage der Fürsorge für kleine Geschäftsleute nach teilt Kriege.
FC. Wiesbaden. 1 Febr. Während der Reise in die Heimat verstarb aus See bei Laurenzo Marques der Königliche Baurat Luis Weiler, ein Pionier des Deutschtums, dessen Vater als Eisenbahnbaumeister in Wiesbaden lebte und die Nheinbahn Wiesbaden—Niederlahnstein mtterbaute. Der Verstorbene war zunächst als Ingenieur in Siam tätig. Von 1898 bis 1901 baute er die Bahn Tsingtau— K'.autschou, von 1903 bis 1904 war er an der Hedins-Bahn tätig. In demselben Jahre noch wurde er Generaldirektor der Siamesischen Staatsbahnen, wo er 1917 nach der Kriegserklärung Siams an Deutschland interniert wurde. Vor einigen Wochen aus der Gefangenschaft entlassen, schiffte er sich nach Deutschland ein. um bei sei» neu hiesigen Verwandten Aufenthalt zu nehmen. Da erellte ihn der Tod.
FC Wiesbaden, 1 . Febr. Die Stadtverordneten bewilligten als Beihilfe an den hiesigen Krippenverein statt bisher 1009 Mark 3000 Mark, und zur Iluterhaltung der Haushalttrugsschule für Dienpmägde ein Zuschuß von 2000 Mark. Sie beschlossen weiter die Uebernahme der Gewerbeschule aus der Verwaltung des hiesigen Lokalgewerbevcreins in die stä.' .ische Verwaltung. Auf Wunsch des im Felde stehenden ftellvertte- tenden Stadtvorordneterworftehers Iusttzrat Siebert wurde für dis Dauer seiner Abwesenheit der Stadtverordnete Eeheimrat Fresenius gegen eine Simme gewählt.
FC. WeUburg, 3. Febr. Die Stadwerordneten be- schloffen den Beitritt zu der in der Bildung begriffenen Nassau:schert Siedelungsgesellschaft G. m. b. H., die den Meinwohmmgsbau ftir Arbeiter, Handwerker und kleinere Beamte ansttebt, beizutreten und bewilligte hierzu die Summe von 5000 Mark.
Kirchliche Anzergk».
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, 6. Februar, abends 8 l A Uhr: Kriegsandacht.
Herr Pfarrer D i e h l.
O f f e n e S t e U e n:
IKnechtefamiüe, 6 Schreiner. 1 Schwemefütterer. 2 Verwalter 2 Kirechte. 1 MUchfahrer, 1 Tagelöhner, 9 Dienittnägde, mehrere Feldmädchen, 5 Hausmädchen, 1 Köchin. 2 Haushälterinnen. 1 Verkäuferin und 2 Lehrmädchen für Luxus- und Spielwarendranche.
Stell ensuchende:
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker. 1 Frau für Küchendienst, 1 Köchin in größeren Betrieb.
Derantwortllch für den politischen und lotttten Teil: Otto Hirsche!, Friedberg; ftir den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Fnedberg. Druck und Verlag der „Neuen Togeszeittmg", A- G., Friedbery t, H.


