Deck. Wer sein Vaterland lieb hat, wird mir zustimmen, wen« ich sage-. Hut ab vor dem Bauernstand! Nun das letzte Bildl Der Sonntag auf dom Land. Wie feierlich uird stille beginnt er. Auf den taufrischen Miesen ums Dorf und auf den sauber gekehrten Straßen liegt Sonntagsfriede. Du schreitest von draußen ins Dorf herein. Siehst du den stillen Gruß der Blumen an. den vielen kleinen Fenstern rechts und links? Frisch gewaschene Kinder »in den Sonntagskleidchen haben sich bei der Hand^ gefaßt und spazieren gemächlich vors Dorf. Keine Spur von Unruhe Wie das wohl tut? Um 10 Uhr läuten die Glocken: ach nein, nur eine, die beiden anderen find kürzlich auch eingerückt. Das Kirchlein füllt sich aber doch. Sie kommen alle und femmen gern Sie empfinden den gemeinsamen Gottesdienst cl- eine Wohltat, sin Bedürfnis. Einmal in der Woche feine Gedanken erheben zu dürfen über das Irdische zum Himmlischen, von der Arbeit zur ewigen Ruhe. Da wird das gemeinsame Lied zum Bekenntnis zum Gebet, und die Predigt aus Gottes Wort wird zum Licht, das alles Irdische beleuchtet und verklärt. Groll und Trotz, Unmut und Unwille schwinden, vielen wird das Herz leichter, das Auge wieder frei und froh. Und wenn der Andächtige aus dem Frieden seines Gotteshauses heraus- trrtt erquickt, gestärkt, erbaut, so nimmt er die Lasten und die Sorgen des Krieges wieder lieber auf die Achseln. Und er wird sie willig tragen, bis der Friede erkämpft ist, ja noch tief in die Friedensjahre hinein. Sein Glaube, fein Heim, fein Brot hilft ihm siegen.
Wenn einstens der Weltkrieg der Vergangenheit angehört. wenn die Taten unseres herrlichen Heeres im strahlenden Glanze der Geschichte wetterleben. wenn dre Leistungen unserer Munitionsarbeiter und -arbetterinnen in ihren feuerspeienden Essen und lärmenden Eisenhämmern ein besonderes Ruhmesblatt des Heimatheeres sind, — dann soll sich doch auch ein stilles Leuchten lec-en auf das, was auf dem Land geschehen ist und „Wie der Bauer den Krieg erlebte".
ssMiMOm fiir die Wichen KnkWtfarlSklit«.
Die fetzt mit Rußland gepflogenen Friedensverhandlungen rücken für die Landwirtschaft auch die Frage des Ans° tausches der Kriegsgefangenen in den Mittelpunkt des Interesses, und die zweckmäßige Löiung derselben wird für die Landwirtschaft tote für die gesamte deutsche Volkswirtsckaft von hervorragender Bedeutung sein. Tie russischen Kriegsgefangenen stellen einen sehr wesentlichen Teil der in der Landwirtschaft überhaupt tätigen Arbeitskräfte dar. und idre plötzliche d Rückführung wurde die landwirtschaftliche Er- Zeugung in einem Umfange lahmleqen, welcher dem ganzen Wirtschaftsleben die schwersten Schäden bnngen mußte. Es darf daher wohl erwartet werden, daß die deutschen Unterhändler solche Bedingungen mit Rußland vereinbaren durch welche bei der Wegnahme der russischen Kriegsgefangenen kein Rückgang in der Nahruugsmittelpreduktion zu befürchten ist.
Eine solche Gefahr ließe sich am sichersten vermeiden, wenn die Rückleitung der Kriegsgefangenen seitens der maß. gebenden Behörden tnt engsten Einvernehmen mit den ein- Aelnen Landwlrttchaftskammern und ihren Arbeitsnach- weisen erfolgte, und wenn für jede Zurückziehung der Gefangenen - aus landwirtschaftlichen Betrieben ausreichender Ersatz beschafft würde. Den besonderen Verhältnissen der einzelnen landwirttchaftlick^n Betriebe wäre nach Möglichkeit Rechnung zu tragen, insbesondere müßten die Gefangenen im Rahmen des Gesnmtrücktransportes den kleinsten Betrieben, sofern ein Ersatz nicht vorhanden ist. am längsten belassen werden. Bei der gesamten Rücklcitungsmaßnabme müßten die Kriegsgefangenen aus der Landwirtschaft erst in letzter Linie entnommen werden, da hier erfahrungsgemäß eine . Ersatzbeschaffung viel schwieriger ist als in der Industrie und in städtischen Berufskreisen, zu denen ohnehin schon trotz des Bestehens des Hrlfsdienstgesetzes eine Ab- wanderurrg landwirtschaft!iä>er ' Arbeitskräfte stattgefundur hat.
Als Ersatz fiir die in der Landwirtschaft tätigen Kriegsgefangenen kämen in erster Linie die im Heere stehenden älteren Jahrgänge in Betracht, deren Entlassung, soweit es die mtiitärischen Interessen gestatten, nach ihren'alten ländlichen Arbeitsstellen erfolgen müßte. Daß die weitere Sicherstellung der Anwerbung von Arbeitern in Polen und Rußlllnd m den Friedensverträgen gegeben sein muß, ist selbstverständlich. Unter den russischen Kriegsgefangenen wird sich auch eine nicht geringe Anzahl solcher Leute befinden, die infolge der inneren russjsckM Ereignisse und chrer Erfahrungen während der Gefangenschaft kerne Relgung verspüren, nach Rußland zurückzukehren, und die freiwillig in der deutschen Landwirtschaft verbleiben wollen So'chen Bestrebungen der Gefangenen (wohl utetft Deuttch Russen) müßte man unsererseits nach jeder Richtung hin entgegenkommen; ebenso aber auch denjenigen Gefangenen, die znrar erst einmal nach ihrer alten Heimat reisen wollen, später ater zu der ihnen liebgewordenen deutschen Landarbeit zurückzukehren beabsichtigen. Eine weitere Vermehrung unserer Landarbeit^ mste ließe sich fermer durch erhöhte Zuweisung italienischer Kriegsgefangenen erreichen, .sowie durch die an Rußland zu stellende Forderung, die aus den Ostprovinzen wrtgeführte Zivilbevölkerung vorweg ohne Gegenierstung auszustefern. Von diesen säst ausschließlich vom Lande stammenden Leuten dürfte zweifellos ein großer Prozen! fast bereit sein, in der deutschen Landnnrtschäft zu arbeiten. Endlich müßte die Heeresverwaltung, wo es nach notwendig sein sollte, sachkundige Arbeitskommandos bi! den und diese den Gemeinde und Gutsbezirken nach Bedarf überweisen. Auch die Bereitstellung von Fuhrkommando?, die Rückleitung landwirtschaftlicher Maschinen usw. wäre Mrtec maßgebender Mitwirkung der Landwirtschaftskam- «ern in die Wege zu leiten.
Da m der Uebergang». und ersten FriedenSzeit bei dem allgeminen Mangel an Arbeitskräften zu besorgen ist. daß durch die höheren Geldlöhne der Industrie und das ab- wechstungsrelchere Stadtleben ein weiteres Abströmen vom Lande eintreten kann, muß von den für die Aufrechterhol. tung der landwirtschaftlichen Produktion verantwortlichen Behörden erwartet werden, daß sie so lange für die zurück- geleiteten Kriegsgefangenen Ersatz schaffen, bis die Land- Wirtschaft selbst in der Lage ist, auf dem Wege des freien Arbeitsvertrages sich die erforderliche Anzahl der Landar- belter heranzuziehen. Von den berufenen landwirtfchaft. lichen Körperschaften sind, wie wir hören. Anträge im Sinne der obigen Ausführungen bei den maßgebenden Stellen bereits gestellt.
Unter Kcileid!
Die Frankfurter ..Volksstimme", auch ein Mitglied der glorreichen Erzbergor-Payer-Scheidemann-Mehrheit des Reichstages brachte vorgestern folgendes blutrünstige Gedicht:
Der arme Konrad.
(Einsendung aus dem Felde.)
Ich trag mein Elend durch das Land,
Der arme Konrad bin ich genannt.
Den Ritter und den Pfaffenknecht,
Den trifft mein Stecken, schlägt mein Recht,
Drauf Trommel und schlag Stürmen an,
Der arme Konrad rückt heran.
And ob mein Leib in Lumpen staht.
Ich weiß, daß meine Sonne naht.
Der Tag. der kommt und macht «ns frei,
Zum Teufel. Daterlandspartei?
Ob unsrer Herten Tritte Zug Schwebt andrer Vögel schwerer Flug.
Herr, segne unsre Waffen.
Tod Rittern und Tod Pfaffen?
Martin Straßer.
Wir können nicht umhin dem Zentrum unser innigstgefühl- tes Verleid auszusprechen, zu der freundlichen Gesellschaft, in die es durch den Erzberger geführt worden ist.
Dom Felde
der Ehre.
Friedberg. Dem Anteroffizier Ferdinand E i ch l e r. im Landsturm-Insanterie-Vntaillon Friedberg wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen und zum Sergeanten befördert. — Dem Landsturmmann Arno L ö ch n e r wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Herzlichen Glückwunsch.
Rodheim. Dem Gefreiten Rullmann, beim Feldartl.- Regiment 87 (Reg.-Stab). wurde die Hessische Tapferkeits- medoille verliehen.
Echzell. Musketier Lldolf Stall, Sohn des Landwirts Philipp Stell I erhielt das Eiserne Kreuz 2. Kl. — Oberjäger Wilhelm Spengler, Sobn des Landwirts Wilhelm Spengler II. wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Wir gratulieren.
Ans der Heimat.
)( Das städtische Schwimmbad ist am Freitag den 1.. Samstag den 2. und Sonntag, den 3. Februaren den festgesetzten Stunden geöffnet siir Brause- und Wannenbäder.
Am? Erleilbterun-g bei der Awangsnmlage resp. das Nb- fchlachteu der Schweine hat die Gr. Regierung die Viehhandels, verbände angewiesen: 1 Alle Ferkel unter acht Wochen sind von der Umlaae frei: 2 Die sein gen Personen, die Ferkel für ihre Havsschlachtunaen ab 1 Oktober 1918 bereits erworben haben, oder aus ctgencr Zucht besitzen, dürfen diese Ferkel behalten, sofern sie sich über den Besitz von Futtermitteln answeisen. die zur menschlichen Ernährung nicht geeignet sind. 3. Diejenigen größeren Betriebe die im Sommer hauszuschlachten pflegen oder die mit R-'^llcht auf ihre Versorgung in diesem Sommer hcmssckle/'eu r' “en, dürfen die dafür bestimmten Schweine znriw ^ie Erleichterungen wurden im E'nverständ- nts mit dem Kr• gseruöhrungsamt getroffeu.
Echzell. (Berichtigung.) Durch ein Versehen im fcTtriocn Bericht über den Verlaus der Abendnnterhaltung des Turnvereins der Gebrüder Ewald nicht gedacht. Es war in erster Linie Otto Ewald, der in 3 Nummern des Programms sich durch ein tadelloses Spiel auszeichnete. Der aus der Veranstaltung erzielte Gewinn wird an dos Rote Kreuz abgeliö- fert werden.
Büd*shemu Samstag, den 26 Januar, abends 8 Uhr, fand in der Wirtschaft von Linneberger die vom Kr legerverein, dem sich noch andere Ortseinwohner anschlossen, veranstaltete Feier von Kaiser Geburtstas statt. Vorsitzender Philipp begrüßte mit herzlichen Worten die Anwesenden, worauf Lehrer Will in begeisterten Worten das Kaiserhoch ausbrachte. Lehrer Flach Großkarben hielt dann einen mit Beifall aufgenom- nrenen Vortrag über „England und der Weltkrieg". Der Vor- sitzende sprach dem Redner den wohlverdienten Dank aus. Die ganze Feier verlief in der schönsten Weise. Sonntag abend 7 Uhr fand Festgottesdienst statt.
l< Aus dem Kreise Büdingen, 29. Jan. Nachdem wegen Weigerung dcr Speckabgabe bereits über 100 Landwirte Geldstrafen erhalten haben, wurden wogen desselben Vergehens neuerdings weitere 210 Landwirte aus dem Kreise mit Geldstrafen von 3 bis IW Mark belegt, darunter sind aus Wenings 46 Spe üveigerer. von Bingenheim und Echzell je 19, von Nie. dermonstadt 16 und von Düdelsheirn. 14 usw.
l'O. Schottxn. 29. Jan. Für die Kreise Schotten und Büdingen soll eine Wvgn-er-Jpnung in Kürze errichtet werden.
sr. Hang«, 29. Jan. Die städtische Notstandskommisfion hat beschlossen, die Streckung der Wurst mit Kohlrüben vornehmen zu lassen .
sr. Bergen (Kr. Hanau). 29. Jan. Unter der Beschuldigung, den Tod ihres Erckelkindes fahrlässigerweise verschuldet zu haben, mußte sich die Ehefrau des Gärtners Jakob Weil von Bergen vor der Hanauer Strafkammer verantworten. Aiq 18. Oktober v. I war die Angeklagte in ihrer Küche mit dem Zurechtmachen der Wäsche beschäftigt. Während sie einen Tops mit kochendem Wasser von dem Herd auf den Boden stellte, um für einen anderen Topf Platz zu gewinnen, stieg hinter ihrem Rücken der ihrer Obhut anvertraute drei Jahre alte Junge ihrer verheirateten Tochter von seinem Stühlchen, fiel hinterrücks in das Wasser und verbrühte sich am Gefäß und den Oberschenkeln so schwer, daß er noch in derselben Nacht kurz nach seiner Einlieferung in ein Frankfurter Krankenhaus, verstarb. Der Gerichtshof sprach die Frau unter Uebernahme der durch das Verfahren entstandenen Kosten auf die Staatskasse aber mit der Begründung frei, daß nicht zu erkennen fei. in welcher Weif« sie die übernommenen Pflichten außer Acht gelasien haben sollte. Daß sie daran denken konnte, daß so etwas passieren würde, das liege so fern daß ihr hieraus kein Verschulden nachzuweisen sei. Es hebe sich bloß um Augenblicke gehandelt, und wenn sie den Topf statt auf den Boden auf einen Stuhl gestellt und das Kind an ihn geraten wäre, hätte möglicherweise noch Schlimmeres passieren könneri.
l'O Oberbessivgen, 29. Jan Im Alter von 73 Jahren vet* starb hier plötzlich Bürgermeister Kühn.
FC. Bom Taunus, 29. Jan. Fabrikant Wilhelm Ochs, der sich große Verdienste um das Emporblühen des Kurlebens i» Schmitten erworben, ist dort im 63. Lebensjahre nach langem Leiden gestorben
Aus Starkenburg.
Hahn bei Pfungstadt. Dieser Tage stürzte hier der 16 Jahre alte Schornsteinfegerlehrling I. Ztssel aus Pfungstadt bei der Arbeit vom Dache des Schulhaufes ab und trug schwer? innere Verletzungen davon.
FC Goddelau, 29. Jan. In der Nahe des Ortes wird is Kürze ein großes Barackenlager als Sammelstation für heim- kehrende Truppen errichtet.
FC. Dieburg, 29. Jan. Im nahen Münster wird ein« bäuerliche Bezugs- und Absatz-Genossenschaft G m. b. H. ge- gründet. Eine Anzahl Landwirte haben ihren Beitritt zu dieser Genossenschaft bereits erklärt.
Aus Rheinhessen.
FC. Mainz, 29. Jan. Im hiesigen Eüterbahnhof wurde« mehrere Schaffnerinnen festgenommen, die sich an Frachtgüter« in den Eilgüterzügen Köln— Eeblenz—Mainz vergriffen hatten.
FC. Aus Rheinhessen, 29. Jan. Weinbergsparzellen werden in den letzten 14 Tagen in Bechtheim zu hohen Pressen i« größerer Arizahl umgcfetzt. Pro Klafter wurden 12—20 Mark gezahlt. Der Umsatz betrug im ganzen 82 000 Mark.
Aus Hessen.Nassau.
FC. Wiesbaden, 29. Jan. Frau von Ludeudorff, die Gattin des Generalyuartiermeisters, ist hier zum Kurgebrauch ei»» getroffen und im Hotel Rose abgestiegen.
FC. Wiesbaden, 28. Jan. Nach heiß umstrittener Wahl während der Hauptversammlung des Alldeutschen Verbandes (Ortsgruppe Wiesbaden) wurden gestern gewählt zum ersten Vorsitzenden Iustizrat Dr. Fleischer (Fortschrittliche Volkspar- tei), zum zweiten Vorsitzenden Generalsekretär Auding (Natl.), zum Schriftführer Kaufmann Hofmann (Natl.). und zum Schatzmeister Major a. D. von Krosigk (konservativ).
FC. Wiesbaden, 28. Jan. Einen bösen Herelnfall erlebte hier eine Frau, die einen größeren Vorrat Mehl hamstern wollte War da zu ihr dieser Tage ein etwa 18jähriger junger Mann gekommen mit einer Probe von gutem Weizenmehl, das er ihr zum Preise von 3.50 Mark das Pfund anbot. Die Fra, ging glatt auf den Handel ein und bestellte. Daraufhin lieferte ihr der jugendliche „Händler" ein Paket im Gewicht von 40 Pfund, erhielt fein Geld und verschwand. Als die Frau das Mehl in Gebrauch nehmen wollte, stellte es sich heraus, daß sie statt Mehl Gips gehamstert hatte.
FC. Wiesbaden. 28. Jan. Der Magistrat beschloß, das ausgegebene Notgeld. 50- und 10-Pfennig-Scheine einzuziehen, da die Scheine sich zu schnell infolge des unpraktischen Papiers abgegriffen haben. Die 50-Pfennig Scheine werden auf besserem Papier hergestellt, während für die 10-Pfennia Scheine achteckige Münzen geprägt werden, und zwar im Betrage von 200 000 Lezw. 300 000 Mark.
FC. Aus dein Kreise Biedenkopf, Der Händler Karl Grebe und der Ziegeimeister Halt aus Wallau im Kreise Biedenkopf hatten in den Jahren 1916—1917 gemeinschaftlich größere und kleinere Mengen Fleisch, Del, Getreide. Mehl usw. ans dem Kreise Biedenkopf nach dem west- fälischeu JndustriebeZirk unbefugt ausgeführt und ru höheren Preisen verkauft. Für Roggenmehl nahmen sie 90 Pfennig, für Gerste ISO pro Pfund, für Rüböl ließen sie sich 22 Mark für den Liter bezahlen. Die Strafkammer Marburg verurteilte Grebe wegen fortgesetzten Vergehens gegen die Kriegsgesetze zu drei Monaten und eine Woche Gefängnis. sowie zu 3000 Mark Geldstrafe. Halt kam mit 800 Mark Geldstrafe davon.
FC. Nastätten, 29 Jan Der Landwirt Philipp Wilhelm aus Buch wurde vom Schöffengericht zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt, weil er nicht dazu zu bringen war. die vorgeschriebene Butlermenge cm die Sammelstelle abzutiefern.
FC. Esserseld, 29. Jan. Auf der Grube Eiseuhardter Tiefbau wurde der Bergmann Rudolf Hees verschüttet und getötet.
FC Aus Kurhessen, 29. Jan. In der Rahe von Oberdünzebach wurde ruf einem morastigen Acker eine 78jahrtge Frau vvu hier tot aufgefunden. Die Frau hatte ihre Tochter lu einem Nachbarort besucht und hat sich auf dem Heimweg auf einen durch die Schneeschmelze aufgrateichten Acker verirrt, sank ein und kam so um.
Vecantworttich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!. Friedberg', für den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Fciedberg. Druck und Verlag der „Neuen TageS-ettrlNg^. U. CK Arredkum » G\


