Idja't'r beschädrgk. Die Küstendattetten beschossen erfolgreich feindliche Torpedoboote. Auf der Rückfahrt sank der lleüls .Kreuzer „Midilli" durch mehrfache Minentreffer.
" Die Leiden deutschen Kreuzer, die gesunken Lezw. schwer beschädigt find, sirid deutscher Herkunft. Es waren die deutschen Kriegsschiffe ..Breslau" und „Soeben" die zu Kriegsbeginn sich im mittelländischen Meer befanden. Ihre erste Tat war die Beschießung der algerischen Küste, dann liefen ste in den damals noch neutralen italienischen Hafen Messiina ein. Dort wurden die Leiden deutschen Kriegsschiffe von der englischen Flotte blockiert und es war ein Meisterstreich, als ste dennoch aus dem Netze entschlüpften und stch in die Dardanellen retten konnten. Dott wurden fie von der türkischen Regierung gekauft und verrichteten unter türkischen Namen noch manche Heldentat.
RMImid.
Macht geht vor Recht.
Berlin, 21. Inn. (WTB.) Das amtliche Dekret, mit dem tue verfassunggebende Versammlung in Petersburg aufgelöst wurde, hat folgenden Wortlaut:
Die ruffifche Revolution hat von ihrem Anfang an die Sov- fets der A, S. und B.-Abgeordneten für die Maffenorgamsa- twn aller arbeitenden ausgebeuteten Klaffen., welche einzig
^ en Klaffen zu führen, für ihre volle
politische und wirtschaftliche Befreiung zu führen, an die erste ^iellt. Im Laufe der ganzen ersten Periode der russischen Revolution haben sich die Sowjets vermehrt, sind gewachsen und erstarkt, indem sie aus eigener Erfahrung die Illusion des Einverständniffes mit der Bourgeoisie die Falschheit der Form des bourgeoistischen demokratischen Parlamentarismus erlebten und praktisch zu dem Schluß kamen, daß die Befreiung der unterdrückten Klaffen ohne Bruch mit dieser Form und jedem . Einverständnis unmöglich ist. Als solch ein Bruch erschien die Oktoberrevolution, die Uebergabe der ganzen Macht in die ..ande der Sowjets. Die verfassunggebende Versammlung, weick'o nach den vor der Oktoberrevolution aufgestellten Listen snval lt war. war der Ausdruck des Verhältnisses der alten po- tttifchen .irirfte, als die Einigungspartei und die Kadetten die Eeivalt inne hatten. Das Volk betonte damals, als es für die Kandidaten der fozielrevoluttonaren Partei stimmte, nicht zwi- ^en den echten Sozialrevolutionären, den Parteigängern der Bourgeoisie und den Linken, den Parteigängern des Sozialrs. mus zu wählen. Auf diese Weise mußte die verfaffunggebende Versammlung, welche als die Krone der Bourgeoisie der parlamentarischen Republik cttchien. der Oktoberrevolution und der Sow;etsmacht in die Quere kommen. Nachdem die Oktoberrevolution den Sowjets und durch die Sowjtes den arbeitenden eAsgebeuteten Klaffen die Macht gaben, rief ste den Widerstand der Arbeiter hervor, und zeigte sich bei der Unterdrückung des Widerstandes als der Anfang der sozialistischen Revolution. Die arbeitenden Klaffen mußten durch Erfahrung sich davon überzeugen. daß der alte bourgeoistische Parlamentarismus stch überlebt hat. daß er gar nicht vereinbar ist mit der Aufgabe der Verwirklichung des Sozialismus, daß nicht die allgemeinen nationalen, sondern nur die Klaffeneinrichtungen (wie die Sowjets) fähig sind, den Widerstand der besitzenden Klaffen zu besiegen und den Grund zur sozialistischen Gesellschaft zu legen, ^ede Absage vor der Vollständigkeit der Macht der Sowjets vor der durch das Volk eroberten Sowjetrepublik zugunsten des beurgeorüifck'en Parlamentarismus der verfassunggebenden Versammlung, würde jetzt ein Schritt zurück- und die Beschränkung der ganzen Oktoberrevolntton der Arb-rter und Bauern tein Die am 18. 1 . eröffnete verfaffunogeben.de Versammlung ergab, auf Grund der allen bekannten Umstände die Mcbrheit der Partei der rechten sozialistischen Revolutionäre, der Partei des Kerenski. Awksenlijew und Tschernow. Es ist klar, daß stch t r i « tci weigerte, den vollkommen genauen, klaren, keine falschen Aeußerungen.zulaffenden Vorschlag des höchsten Organs ^r Sowietsmacht. des Aenttal - Ausführungskomitees der Sowjets, zur Aufklärung anzunehmen und das Programm de'' Sorjetmacht. dis Deklaration der Rechte des arbeitenden und ausgebeuteten Volkes die Oktoberrevolution und die Sowjetmacht anzuerkeunen. Damit hat die' verfaffunggebende Versammlung jede Verbindung zwischen sich und der Sowjet- Republik Ruflands abgebrochen. Der Weggang der Fraktion der Bolschewik! und linksstehenden Revolutionäre, welche zur. zmt die größte Mehrheit im Sowjet darstellen und das Vertrauen der Arbeiter und der Mehrheit der Bauern genießen, von der verfassunggebenden Versammlung war unausbleiblich^ ~ At ™ örtei der Mehrheit der verfaffunggebenden Veffamm. lung. die rechts-sozialistischen Revolutionäre und Minimalisten fuhren einen offenen Kampf gegen die Sowjetmacht, indem sie in ihren Organen zu deren Stürzung aufrufen. und objektiv bettachtet hierdurch den Widerstand der Ausbeuter gegen den Ueberqang des Landes und der Fabriken in die Hände der Arbeitenden unterstützen. Es ist klar, daß der übriggebliebene Teil der verfaffunggebenden Versammlung auf Grund dessen nur eine Rolle des Verdeckens des Kamofes der bourgeoisttfchen Gegenrevolutionäre zur Stürzung der Macht der Sowjets spielen kann. Deshalb verfügt das Zesitral-Ausfiihrungs-Kowitee die verfaffunggebende Versammlung aufzulösen
Rußlands Staatsbavkerott.
Basel. 22. Jan. Die ..Morning Post" meldet: Das Staats-. vmt erhielt zuverlässige Informationen, die die vollkommene Zahlungseinstellung der russischen Staatsverpflichttmgen bestätigen. Die Forderungen an Rußland werden durch die russischen Golddeponierungen nur teilweise gedeckt. Mit der Zahlungseinstellung ist in Petersburg das Verbot an die Banken gegangen, bis auf weiteres Schecks und Zahlungsanweisungen jm das Ausland zu geben.
bekannt gegeben. Deputierte des rumänische» * n |ff »
Soldatenrats amtieren in mehreren Ministe rie».
Bruch zwischen Trotzki und der Ukraine? ' *
Stockholm, 21. Jan. Ein Schreiben Trotzkis legt den Bruch zwischen der russischen und der ukrainischen Friedensdelegatton klar zutage. Trotzki bestteiiet den Ukrainern das Recht, im Namen der Ukraine zu sprechen. . T * ^
Eine Erklärung der Bolschewik!. ~ ^
Petersburg. 19. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphenagntur. Erklärung der Bolschewik! in der verfassunggebenden Versammlung:
Die beträchtliche Mehrheit des arbeitenden Rußlands. Arbeiter, Bauern und Soldaten, hat an die verfaffunggebende Versammlung die Aufforderung gerichtet, die Errungenschaften der Oktoberrevolution, die Erlasse der Arbeiter- und Soldaten, räte über den Grund und Boden und über die Kontrolle der Arbeiter und vor allem die Autorität der Sowjets der Arbeiter, Bauern und Soldaten anzuerkennen Der Hauptausfchuß. der den Willen der beträchtlichen Mehrheit der arbeitenden Klaffen Rußlands aus führt, hat dih verfaffunggebende Versammlung aufgefordert^ diesen Willen anzuerkennen. Die Mehrheit der verfaffunggebenden Versammlung hat in Uebereinsttm- mung mit den Ansprüchen des Bürgertums diesen Antrag zurückgewiesen und das ganze arbeitende Rußland herausgefordert. In der verfassunggebenden Versammlung führt die Mehrheit der revolutionären Sozialisten der Rechten, die Partei der Kerensti, Awksentieff und Tschernow, diese Partei, die sich sozialistisch und revolutionär nennt, das gegsnrevoluttonäre Bür- gertuin im Kampfe an. Die verfassunggebende Versammlung ist in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung das Ergebnis eines Kräfteverhältnisses, das sich vor der Oktoberrevolution gebildet hat. Die gegenwärtige gegenrevolutianäre Mehrheit ist nach den alten Listen gewählt und stellt sich der Bewegung der Arbeiter und Bauern in den Weg. Die Debatten im Laufe des Tages haben gezeigt, daß die Partei der revolutionären Sozia, listen, wie dre Anhänger Kerenskis. das Volk in Worten mit Verheißungen füttert, indem sie ihm alles verspricht, in Wirklichkeit aber entschlossen ist, die Autorität der Sowjets, Arbeiter. Soldaten und Bauern zu bekämpfen, ferner die sozialistischen Maßnahmen wie Verteilung des Grundbesitzes und des ganzen Inventars an die Borgern ohne Entgelt. die Nationalisieruna der Banken und chie Kontrolle und Aufhebung der Staatsschulden. Da wir keine Minute lang Mitsch'-ldi^e der Verbrechen der Feinde des Volkes fein wollen, so erklären wir, daß wir die verfassunggebende Versammlung verlassen.
Ein Notionalkonvent!
Amsterdam, 20. Jan (WTB. Nichtamtlich.) Reuter meldet aus Petersburg vom 19. Januar: Man hält es für wahrfchein- ^ lich, daß die Sowjets und die ma.ximalistifchen^ Mitglieder sich zu einer neuen verfassunggebenden Versammlung unter dem Namen ..Nationalkonvent" zusammentun.
Ein sterbendes Uolü.
Zürich, 15, Jak. Aus New Jork wir» gemeldet: Der Amvi nc-m Review of Reviews» gibt folgende Darstellung: Eenerak Pershmgs Armee benötige viel- Monate zur Erreichung ihr« vollen B-rettsth-ft in Frankreich. In der Zwischenzeit müsse die sran.zostsche Armee einen großen Teil der westlichen »im«! »alten. Wurden die Frcrnzosen Weggehen, so müßten die Am«, r,Inner, ungeachtet des Zustandes ihrer Bereitschaft die Lü-k-^ auefullen. Frankreich habe sich weistgeblutet: sein Volk Hab« gelttten, wie wenige Völker je gelitten Hütten. Una-fäLe boom« Leute-hätten im Krwge Tuberkulös? erworben^ Im
in Frankreich 1100 000 Menschen, und nup OM) 000 Kinder wurden geboren. , -
FrMreich und feine Kiindesmiöfseil.
Bund/? 'n (SB ®- ) Ma die Franzosen über ihre
r E aus folgender Unterhaltung
SÄfw ®f ü ? 9 r el,eu hervor, die sich, als von Eng- land die Rede war, so äußerten: „Io die Engländer! Wenn man sie doch nur möglichst schnell los werden könnte Aber dann gleich d,e Amerikaner dazu. Mein Gott, was ist das
f “ f . et " e g^agt, gibt es auf der Welt nur
zwei wirkliche Soldaten, die Franzose» und die Deutschen. -Ser hat letzt nach dem Zusammenbruch in Italien wiedermal deii ersten Erfolg erfochten? „Die Franzosen! Die Herren Engländer bleiben natürlich hinten."
.. /Ptt welch unerhörten und zivilisierter Völker un- wnrdrgen Mitteln die Franzosen selbst auf neutralem Bod«, liegen Angehörige neutraler Staaten Vorgehen, besonders wenn es sich um Fälle angeblicher Spionage handelt ergibt ick aufs neue aus einer Meldung des Sltzveizer Presse, ielegrapgen aus Genf vom 10. Januar. Das Kriegsgericht ^.yon d verurteilte den deutschen Staatsangehörigen Ötton, rfl jem ^ elt "nter merkwürdigen Uinständen der französischen Grenzpolizei in die Hände geraten war. wegen LPlonage zum Tode. Dazu wird folgender Tatbestand fest, gestellt. Otton ist 1888 in Holland als holländischer Staats, angehöriger geboren, ist Kaufmann in Hamburg und reist« oft nach der Schweiz. Seine holländische Staatsangehörig- kert hat er nicht verloren. Er war nie deutscher Staatsan- kehorrger. Dre Verhaftung Ottons durch die -französischen Behörden spielte sich auf folgende Weise ab: Am 1. August 1917 verschwand Otton spurlos aus Genf. Sehr bald stellte sich durch die Nachforschungen seiner Frau heraus, daß Otton aus. einem Motorboot unter Beihilfe französischer Polizisten mit Chloroform betäubt und willenlos den fran- Zosischen Gendarmen in Hermance in die Hände gespielt wor. den war. Er wurde zunächst in das Gefängnis zu Thouon und spater nach Lyon verschleppt.
Gepinnte Nertzaftung Srianbs?
Der ..Codiere üella Sera" bringt eine Pariser Depesche, wonach Clemencean am vergangenen Montag eine wichtige Besprechung mit PoincarS hatte, wobei Clemencean Me neu entöeiffcn Beschuldigungen gegen Briand vorlegte und Pommrös Entschluß zur Verhaftung Briands forderte. Der bm erffcn Sennin GalOmtr' abzuwarten. t>oä) sind Maßnahmen getrosten. Brand nicht anßer Landes zu lasten. Gegen Briand sollen ähnliche Anklagen vorliegen wie gegen C-nllaux. Man wist in Italien Beweise gefunden haben, wonach auch Briand mit italienischen Sozialisten stch beraten hat. wie durch den Sturz der italienischen Regierung ein sozialistisch-liberales Kabinett geschaffen werden könne. D,e Folgen dieses Staatsstreiches sollten auch in Frankreich zu emeni ähnlichen Ergebnis führen.
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Molvy ttttb Eaillaux.
Paris, 21. Jqn. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer HavaSmcldung trat der Senat heute zu einer Sitzung zn- famnren und konstttuierte sich als Ausnahmegerichtshof um über den früheren Minister des Innern Malvy zu urteilen. Nach Erledig,mg der üblichen Formalitäten wurde befch'os- >en, die nächste Gerichtssitzung am 28. Januar abzuhatten.
Unruhen in Indien.
Ein Bericht der „Times" vom 16. Januar meldet Unruhen in Indien, die Zusammenstöße zwischen Mohammedanern und Hindus zur Folge hotten. Ein Leitaufsatz der „Times" bringt im Anschluß an diese Meldung eine Dar- stellung der gegenwärtigen Parteiverhättnisse in Indien, aus der zu entnehmen ist, daß das Haupt der altenglischen Liga seit längerer Zeit interniert ist, da die englischen Be» bordet, ihn als einen gefährlichen Ficher der Unabhängig- keitSbewegung betrachten.
Uücktritl Carfans.
London. 21. Jan. (WTB- Nichttnnllich.) Meldung de, Reuterfchen Bureaus. Amtlich wird nritaeteilt. daß Earson als Mitglled des Krtegskabtnetts zuvückgetteten ist. Dieser Rücktritt dürfte wohl mit den Vorgängen in Irland zusammenbän- gen. Earson. der Vertreter Ulsters, ist einer der erbittertsten Gegner des irischen Volkes, außerdem einer der wütendste^ iKliegshetzer. - - ' '
Kn ch an an über Rußland.
Flucht des rvmünischen Königs?
Bosel. 22. Jan. Der ^vaily Ehronrcle" meldet drahtlos Iaffy: Das Königspaar beftndet stch feit Mittwoch voriger Woche nicht mehr in Jaffy. Sein jetziger Aufenthalt wird von Arattanau. dcr noch immer E
London, 21. Jan. (WB.) Reuter. Der Vertreter Reuters hatte eine Unterredung mit Buchanan, dem kritischen Botschafter in Rußland, der auf Erholungsurlaub in London angekommen ist. Die Auffassung, daß der Votsclxrffer wegen der Lage in Rußland aöberufen worden sei, sei volffommen unrichtig. Taffache sei, daß Buchanan bereits vor einiger Zeit alle Vorbereitungen traf, um sich für kurze Zeit zur woblverdienten Ruhe nach Hause zu be- geben. Er konnte sich jedoch nicht enffchMen, seinen Posten auch nur fiir kurze Zeit zu verlassen. Die kürzlichen dramatischen Verändemmgen in der russischen Regierung und die verwirrte Loge brachten ihn vielmehr zu dem Entschluß, daß. ungeachtet der äußefften Unbegnemlichkeiten und des barten täglichen Lebens, weder er noch die Mitglieder seiner Familie Petersburg verlassen wollten. Zuletzt gestattete (!) ihm die Entwicklung der politischen Lage, a,ff Urlaub sich nach Hause zu begeben. Buchanan sagte in der Unterredung: Durch die Nahrungsmittelknappheit ist die Lage sehr ernst. Natürlich bekamen wir in den Gesandtschaffen nicht das Schlimmste ^u kosten, denn die Behörden bemühten sich nattirftch diese Dinge dein diplomatischen Korps so rosig als möglich erscheinen zu lassen, aber selbst für die Gesandt- schalten waren viele Dinge während der letzten Monate nicht zn haben. Die Dinge sind so schlimm geworden, daß eines Tages dort ein gefährlicher Lebensmittelmangel herrschen kann. Die allgemeine Ansicht ist, daß die Lebensmittel in dieseni Monat vollkommen ausgehen werden und wenn eine Hungersnot eintritt, kann man eine Anarchie erwarten. In diesem Falle wird jedernrann in Gefahr sein. Deshalb ist die Lage sehr ernst. Was die politische Lage anbettifft, so kann ich offenbar meine Ansichten in der öffentlichen Presse nicht vollkonmien ausdrücken. (!) Die haupffächliche Tatsache ist es daß die Bolschewicki zweifellos Herren der Lage, im nördlick-en Rußland sind, wenigstens gegenwärtig. Was die verfassungsgebende Versammlung anbetrifft, so scheint es daß die Reaktionäre die Mehrheit haben, aber dies ändert nichts an der Tatsache, daß die Bolschewicki taffächlich die Ge- Walt in den Händen haben und sie behalten wollen. Selbst mit Gewalt, wenn dies notwendig sein sollte. Die bolsche- wtsttscken Lehren sind zweifellos über ganz Rußland verbreitet und finden besonders bet denjenigen Anklang, die nichts zu verlieren haben. Was die Zukunft Rußlands anbelangt, so will ich keine Voraussagungen machen, sekbft wenn ich dazu in der Lage wäre. Von einem bin ich überzeugt: Rußland ist noch nicht am Ende angelangt. Ein so großes Land kann nicht ausgelöscht werden. Ich glaube, daß sein angeborener gesunder Menschenverstand das Volk befähigen wird, über alles hinwegzukommen. Für die Zu- kunft dieses großen Landes mit seinen unermeßlichen Mög. Itchkelten rst nicht die Zerteilung die Hauptsache, sondern die Auffindimg eines Bnidegliede» für die Zukunft. Darin
Die Friebensverhandlnngen.^
Brest-Litowsk. 21. Ja». (WTB.) Die deutsche Kommissio^ für die wirtschaftlichen Angelegenheiten hat ihre gestern begon-^ nenen Besprechungen mit den Vertretern heute fort-}
gesetzt. Die Vorarbeiten für die wetteren wittschastlichen Kom- missionsberatungea wurde» einer Subkommission überwiesen,! die^ bereits heute nachmittag ihre Arbeiten aufgeuommm hat.^


