Jordan v. Kracher -tz.
Berlin, 10. Jan. (WB.) Der konservative Landtag-- ^geordnete Jordan v. Kröcher ist auf seinem Gute Vinzel- -erg (Kreis Gardelegen) gestorben.
Taten and Worte.
In der ..Deutschen Tageszeitung" finden wir einen trefflichen Aufsatz über das Wesen des Parlamentarismus angesichts der herrlichen Taten unseres Volksheeres unter feiner unvergleichlichen Führung. Die Betrachtung klingt in folgenden Sätzen aus:
Das Wesen des Heeres ist nicht das Wort, sondern die Tat. Scheidemann hat bisher trotz Meer Reden noch nicht ein einziges Gutes dem deutschen Volke getan, Hindenburg verrichtet täglich neue Taten und schafft neue Werte. Es ist menschlich, sich des Errungenen Zu freuen, und das natürliche Streben des Heeres muß daher dahin gehen, eroberte Gebiete zum dauernde^ Nutzen des Vaterlandes diesem zu erhalten. Es will den deutschen Frieden.
Das deutsche Mc : das deutsche Volk in Waffen zu nennen und daraus Folgen für die Verfassungsneuordnung herleiten zu wollen, heißt oberflächlich urteilen. Ein Haus, das in einer Ebene steht, dann aber abgebrochen und auf einem Berge nach neuem Plane wieder errichtet wird, ist nicht mehr das alte. So ist der einzelne Mann im Heere nicht der, der er im bürgerlichen Berufe war. Ein neuer Geist, der Geist des Heeres, der Masse, der er nun angehört, durchdringt ihn. Daher ist es auf jeden Fall falsch, zurzeit wo die Mehrzahl der Männer unter den Fahnen steht, den Reichstag jetzt als wahre Vertretung des deutschen Volkes zu bezeichnen. In Hindenburgs Lagern ist Deutschland, nicht im Wallotbau in Berlin.
Heer und Parlament sind, wie gezeigt, Gegensätze, wie Wort und Tat. Das Heer schalste durch sich allein dem Staate neue Werte, das Parlament vermag es nicht. Es kann nur unmittelbar wirken wenn es außerhalb seiner eine Stütze findet, sei es. daß es die Massen der Straße für sich fvrmnnt, sei es, daß es das stärkste Mittel des Staates, das Heer, sich sichert. Dieses ist natürlich eine ganz andere Stütze als die Massen der Straßen. Daher wird das Streben des Parlaments stets auf Erlangung von Einfluß im Heere gerichtet sein.
Ge ingt ihm dies, so zieht naturnotweirdig ein dem' Heere fremder Geist in ihm ein. Die russischen Regimenter, die Beratungen abhalten, während sie in die Schlacht-rücken sollen, sind das beste Beispiel dafür. Das Wesen des Heeres ist dem des Parlamentes so entgegengesetzt, daß freilich ein dauerhafter Einfluß des Parlaments nicht möglich ist. Nicht die Redner haben in der Weltgeschichte gesiegt, sondern die Feldherrn, nicht Cicero, sondern Antonius, nicht Demosthenes, sondern Philipp, nicht Sieyös und Lafayette. sondern Napo'eon. Kerenski hat dies erkannt, als er sich zum Generalissimus ernennen ließ. Man kann zu diesem Pnnkte Mtds Besseres sagen, als Burcke in seinen „Betrachtungen über die französische Revolution" (Ausgabe v. Gentz 1793, H, 65.) ausführt: „Töricht wäre es, wenn die Nationalversammlung sich einbildete, sie selbst oder ihre Nachfolger würden entweder unmittelbar oder durch irgendein -Organ, dessen sie sich bedienen könnten, das wahre Kommando über die Armeen lübren. Es ist bekannt, loie schwer es zu allen Zeiten gefallen ist, Armeen zu einem anhaltenden Gehorsam gegen bürger iche Senats oder Volksversammlungen zu- bringen: am wenigsten werden sie sich aber von einer Versammlung regieren lassen, die nie länger als einige Jahre in ihrer Würde blerbt. Der ganze militärische Charakter müßte verloren gehen, wenn Militärpersonen sich in schul- diger Ehrfurcht und schweigender Bewunderung das Kommando von Rednern gefallen lassen sollten, zumal wenn sie voraussehen, daß sie einer immer wechse'nden Reihe dieser Redner deren jedesmalige militärische Grundsätze so unsicher als flüchtig sein müssen, den Tribut ihres Gehorsams zu leisten haben." Die Folge eines solchen Zustandes kann nur Anarchie oder Militärdiktatur sein.
Eine Parlamentsherrschaft Liber das Heer ist bei uns Dank des gesunden Sinnes und der Königstreue des Volkes vorläufig nicht zu befürchten. Gegenüber den un eugbar vorhandenen Anläufen gilt es aber auf der Hut zu sein und die verderblichen Folgen auch dieser demokratischen Forderung reHffntia auszudecken. J!)re Spuren in Geschichte und GegemoarL sollten uns schrecken.
ftevv (grjbmn% wie er ift.
In Anschluß an die Ausführungen über den Abg. Erzberger tsi der Inhalt einer Zuschrift belangreich, die der „Tag7 Rdsch." vom Rhein zugeht. In ihr wird festgestellt, daß die kürzlich gemachte Mitteilung der „Kölnischen Volks-
Leitung":
..Nach den uns aus dieser Veranlassung im Großen Hauptquartier vertraulich mrtgeteilten Einzelheiten können wir zu unserer besonderen Genugtuung scststellen, daß die unentweate, feste vaterländisck^ Haltung (von der „K. V." unterstrichen. Red.) der „Kölnischen Do'kszeitung" sich -durchaus mit den kundgegeüenen Anschauungen der Obersten Heeresleitung deckt. Mehr zu sagen, ist heute noch nicht an der Zelt.",
das Ende der Erzbergerei bedeutet. Dann heißt es weiter:
„Kölnische Volkszeittmg und Erzöerger haben demnach zwei grundverschiedene Anschauungen vertreten: das Zen- trmnSblatt einen deutschen Frieden, der heutige Zentrums- führer einen Verzicktfneden. Im Großen.Hauptquartier hat man nun der „Kölnischen Volkszeitung", wie sie mifteilt. bestätigt, daß dort Anschauungen herrschen, die mit ihrer damaligen „unentwegten, festen, vaterländischen Haltung" «verein stimmten. - - - ^ - - --
*- Es ist wichtig, -lese Tatsache scharf und bestimmt fesb- SUstellen — denn wie sind die Dinge gelaufen?
Die Haltung der Reichstagsfraktion des Zenirmns in jenen Julitagen erregte in weiten vaterländisch gesinnten K,-eisen der Partei lebhaftes Bedauern und lebhaften Widerspruch. Me Parteileitung hielt es daher für notwendig, das leitende Organ der Partei, den Reichsausschuß, auf den 22. und 23. Juli nach Frankfurt a. M. zu berufen, um die Einigkeit der Anschauungen wiederherzustellen. Erz. berger, als der Ursächer des ReichStagsbeschlusses, wurde zur Verantwortung geladen und — er erzielte einen durchschlagenden Sieg. Er gewann den Tag.
Erzberger kam, gewaffnet bis an die Zähne mft vertraulichem amtlichen und nichk amtlichen Material. Damit, schmetterte er jeden Widerstand nieder. Er fuhr das schwerste Geschütz auf und manövrierte mit der verblüffenden „Sicher, heit", die wir an ihm kennen. Mehrmals zog er sogar den Kaiser in die Debatte. „Tann habe ich Ihnen noch im Allerhöchsten Aufträge das folgende zu sagen." Er erzählte, daß er. ehe er nach Frankfurt gekommen, bei Hindenburg und Ludendorff gewesen, und daß diese seine Anschauungen tei ten. Auf Grund seines Materials entwarf er in Frankfurt ein so trauriges Bild unserer Lage, daß seine Zuhörer an einem siegreichen Ausgang unserer Sache verzweifelten. Als sie nach Hanse kamen, erzählten sie, sie/hätten die folgende Nacht nickt schlafen können aus Sorge um unsere vei^> lorene Sache. Und Welches war der Kern der Erzbergerschen Darlegungen? Der U-Bootkrieg sei ein Fehlschlag, unsere Ernährung sei in Frage gestellt, die Munitionsherstellung ungesichert, unsere Bundesgenossen kriegsmüde und nach einem Frieden fast um jeden Preis begierig. Ihr Abfall drohe, wenn es noch lange weitergehe und dergleichen.
Um die Partei ganz auf Erzberger festzulegen, gingen darum seine Sendboden auf Reisen. Der Abg. Giesberts ging nach dem Westen und verbreitete dort in Arbeiterver- sammlungen Angst und Schrecken durch seine Mitteilung über unsere bedrohte Ernährung. Der Abg. Faßbender hatte schon am 15. Juli in Bonn vor den Handwerkerorganisa- tionen eine Rede zur Verteidigung Erzbergers wegen seiner Rede im Hauptausschuß so sch immer Art gehalten, daß der gleichfalls anwesende Abg. Dr. Beumer den Vorsitzenden bat. er möchte doch um Gotteswillen die anwesenden Presse- Vertreter ersuchen, die Mitteilunaen Faßbenders über die Kriegslage und unsere U-Boote nicht zu bringen, denn wenn unsere Feinde das erführen, würde der Krieg mindestens um ein halbes Jahr verlängert werden.
So weit wagte man es zu gehen! Teilnehmer an dieser Versammlung verbreiteten: Nach diesen Mitteilungen
hätte keiner von ihnen mehr an einen erfolgreichen Ausgang des Krieges geglaubt!
Diese Flaumacherei nahm einen sacken Umfang an, daß einzelne Generalkommandos an den Kriegsminifter berichteten. wenn diesem Treiben kein Ende gemacht werde, könnten sie die Veranttnorlung für die Anfrechterhaltung der Stirn- mime* rm Lande nicht länger tragen, und zivar um so weniger, als man sich wie es Erzberger in Frankfurt getan, bei dieser Flaumackerei darauf berufe, die Oberste Heeres- leiftmg teile die Anschauungen Erzbergers über unsere Lage Man weiß daß daraufhin Hindenburg jene kernige Kundgebung erließ, worin er dieser Flaumocherei auf das ent- schieden sie widersprach und worin er sagte: Ich will nicht, daß unsere Namen mit einem derartigen Tun in Zusammenhang gebracht werden. ,
Erzberger schwieg dazu — aber er widerrief nicht seine Frankfurter Behauptungen, obschon inzwischen die Oberste Heeres eitung in der unzweideutigsten Weise — wie es jedem Kundigen ja auch bekannt sein müßte — bekundet hatte, daß sie in allen jenen Behauptungen genau der gegenteiligen Ansicht sei wie Erzberger, daß die U-Boote alle in sie gesetzten Erwartungen erfüllt hätten, daß die Kriegs'age für uns die denkbar günstigste sei — was sie nach dem 19. Nuli ja durch die Schläge im Osten, in Italien, in Flan- dern und bei Kamerijk, so glänzend bewiesen hat. und wovon jetzt Brest-Litowsk so durchschlagend zeugt.—, daß die Er- Nahrung, wenn auch knapp, so doch ausreiche, daß die Munitionsherstellung glänzend gesickert sei. Erzberger ging nach Bibrach und Ulm — und wiederholte ferne Behauptungen öffent ich und nicht öffentlich. Im letzteren Falle ließ er, wie in Frankfurt, durchblicken, daß „hohe und höchste Persönlichkeiten" hinter ihm ständen, und daß seine Gegner auch nicht entfernt wüßten, was er wisse. Selbstverständlich steht er auch in Verbindung mit der Obersten Heeresleitung, die mit ihm einig gehe.
Und nun ist enbK Me Zentrumspresse eines Besseren belehrt. Sie ist aus dem Großen Hauptquartier zurückgekom- men mit der freudigen Zuversicht,^daß Hindenburg uns doch einen deutschen Sieg erringen wird, zurückgekommen mit dem festen Glauben, daß das Jahr 1918 uns keinen faulen Verständignngsfriedcn, sondern einen guten deutschen Sicherungsfrieden bringen wird. Die „Kölnische Bo Ts- zeitung" hat mit eigenen Ohren gehört, daß ihre „feste, unentwegte, vaterländische Haltung" vor dem 19. Juft die- jenige war, die der Anschauung der Obersten Heeresleitung entspricht und daß Erzberger dem Reichsausschuß in Frankfurt — die Unwahrheit gesagt hat.
tte omtlijfj nrrortinftf MmintWrdkil.
Wir erhalten eine Fülle von Zuschriften, die ihrer Entrüstung über das planlose Dahinmorden der Schweinebestände Ausdruck geben. Es dürfte daher von allgemeinem Interesse sein, daß der Landtagsabgeordnete B r e i d e n b a ch - Dorheim gestern an das Ministerium des Innern, Abt. 3, felgendes Telegramm gerichtet hat:
„Werde bestürmt mit Entrüstungen über den amtlich ti verordenten Schweinemord. Bitte die Verordnung im Zn» Mi. Kresse dn Eesamtbevölkerung aufzuheben." ^ ^
Stoch am selben Tage erhielt der genannte Abgeordne^ folgerndes Antworttelegramm: \
„Krtegsernährungsamt verlangt aus zwingenden Grün) den unbedingt die Abschlachtung der Schweine. Bei Be< sprechung Anttag Leun wird Aufklärung der Gründe ttS folgen. Inneres Ministerium." [
Wir bedauern diese Antwort und noch mehr den Stands punkt des Kriegsernährungsamts, der sich, dessen sind wir über-l zeugt, in der Folge auch als schwerer Fehler erweisen wird. Hat! erst das Land nichts mehr zu essen, so werden's die Städter erfti recht nicht haben. ^
Asm Felde
der Ehre.
aus!
Gettenau, 10. Jan. Unteroffizier Otto O e st r e i ch Gettenau, welcher schon im Besitze der Hessischen Tapferkeits-' medaille ist, wurde für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde! mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Wohnbach. Dem Kanonier Gustav Stoll in einem^ Rfferve-Feld-Artillerie-Regiment, der bereits im Besitze der. Hessischen Tapferkeitsmcdaille ist. wurde das Eiserne Kreuz vere liehen. Herzlichen Glückwunsch!
Echzell. Dem Gardefüplier Gustav L ö b e r wurde da-! Eiserne Kreuz 2. Klasse sowie die Hessische Tapferkeitsmedaillel verliehen. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt ferner Gefreites Wilhelm Mögt. Sohn des Arbeiters Kaspar Mögt. Zum Offft ziers-Aspirant wurde Feldwebel Otto G r o t h, Sohn des Lcmd-j wirts Ioh. Grsth II ernannt.
Ans der Heimat.*
Zmangsumloge auf Schweine. Das Großh. Kreisamt ek^' läßt ngch'stshende Verordnung: Die Ablieferung der Schweins
1 über 8 Wochen ist vielfach noch ungenügend. Wir weisen darauf j hin, daß nach Anordnung der Reichsregierung bis zum 15.
j Januar 1918 alle Schweine im Alter von über 8 Wochen,
3 nicht als Zuchtschweine oder als Hausschlachtungsschweine ane»! kannt und genehmigt sind, an den Viehhandelsverband abgelie-! fert werden müssen. Für solche Schweine, die bis zu diesem Zeitpunkt gutwillig nicht ebgelicfert lind, tritt eine erhebliche Senkung der llebernahmepreise und außerdem das Enteignungs-; verfahren ein. Alle Schiebungen mit Schweinen in der Zwi»! fchenzeit sind streng verboten. Schweine, die zur Hausschlach^ tung des Besitzers bestimmt sind, müssen als solche vom Kom^ munalverband anerkannt werden. Alle noch rückständiges Hausschlachtungsanlräge sind daher möglichst bis zum 15. Januav bei uns einzureichen. Hausschlachtungen werden nur noch bi« Ende März 1918 genehmigt. Für die spätere Zeit dürfen bs- schlagnahmte Schweine keine Verwendung finden. Für Schweins über 8 Wochen dürfen auch keine Mastverträge mehr abgeschlosi sen werden. Bei den beschlagnahmten Schweinen ist eine Aus-z nähme für Mastverträge nicht im Gesetz vorgesehen. Der 3ÖÜ schluß von Mastverträgen entbmdet also nicht von der Ablle»! ferungspflicht. Mastverttäge können mir über Ferkel unter- 8 Wochen abgeschlossen werden. Es ist auch unzulässig, Schweines die zur Hausschlachtung für den folgenden Herbst bestimmt Pnbj jetzt als Zuchtschweine zu bezeick-nen und zurückzuhallen. Die, kann nicht anerkannt werden. Als Zuchtschweine können nach Anweisung des Oberhessischen Viehhandelsverbandes nur solche Muttersauen und Eber gelten und anerkannt werden, die tatsäch-i lüh zur Zucht geeignet find und auch zur Zucht schon verwendelt- werden. Als Hausschlachtungsschweine werden nur diejenige» Schweine anerkannt und geschont, die bis zum 15. März 1918 ge-! schlachtet werden sollen. Wir werden die Kennzeichnung der an-' erkannten Schlechttiere durch besondere Zeichnung mit unaus«! löschbarer Farbe verfügen. Die Großh. Bürgermeistereien haben« in Gemeinschaft mit dem Wirtschaftsausschuß der Gemeinden ein' Verzeichnis der als Schlnchttiere unbedenklich anzuerkennendew Muttersauen und Eber anzulegen und mit möglichster Beschleus nigung die Kennzeichnung dieser Tiere nach unsern näheren Anweisungen vorzunehmen. Diese Anweisung erfolgt durch hekto- graphiertes Ausfchrelben. Die auf diese Weise gekennzeichnetest Schweine dürfen unter keiner Bedingung später zur Hausschlachq- tung Verwendung finden, sie müssen vielmehr bei Schlachtteifst an den Oberhcssischen Viehhandelsverband abgegeben werden.! Ein gleiches Verfahren wird iu der garrzen Provinz Oberhesse«, eingeführt. Wir fordern die Ortspolizeibehörden auf. vor^ stehende Versiigung umgehend ortsüblich bekannt zu geben und» an den Rathäusern anzuschlagen. Die Ortspclizeibehörde« hoben dafür zu sorgen, daß ave beschlagnahmten Schweine möglichst restlos bis zum 15. Iamrar zur Abliefrung kommen. I« Zweifelsfällen Hat der Wirtschaftsausschuß in Gemeirrschast mit der Bürgermeisterei und unter Zuziehung eines Fleischbeschauers zu entscheiden, ob ein Tier als Zuchtschwein gelten mutz oder otz es die Altersgrenze von 8 Wochen erreicht hat. Als Altersgrenze gilt der 15. Januar 1918. Viehbesttzer, die sich weigern, beschlag» nahmte Schweine abzuliefern oder welche Ausreden dRrchzufetzen^ versuchen, sind uns zu melden. Wir werden dann uiwerzüguch.' das Eirteignungsverlahren einleiten lassen.
Offene Stellen:
1 Hofverwalter oder Kriegsbc chidifter, 1 Knechtefamilke. 9 Schreiner, 1 Bäcker 1 Postbote. 63 Feldmädchen, mehrere tand» wirtschastlick-e Dtenstmägde, mehrere Hausmädchen und Monatss frauen.
Für Etappe: Mehrere Stenographinnen und Maschinen^ fchreiberinnen, 100 Pferdepfleger.
S tellensuchende?
Mehrere Melkerfamilten und ledige Meller, Mellerlausi^
2 Kontoriitinnen. 2 Haushälterinnen.
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Vemnkwortlich für dev politischen und lokalen Teil: L ttE H l r s ch e l. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. H ey n e Friedberg. Druck und Verlag der ^Neue»
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