Ausgabe 
11.1.1918
 
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4 ste betm Eintritt der rverhnachtspause sich befanden. Die russische _ < Delegation hat aber durch ein von Herrn Joffe gezeichneter Telegramm an General Hoffmann diesem mitgeteilt:Die Re» gierung der russischen Republik halt es für notwendig, die wet. tercn Verhandlungen Über den Frieden auf neuttalem Boden zu führen und schlägt ihrerseits vor, die Verhandlungen nach > Stockholm zu verlegen" und auch ia einem weiteren Telegramm den Wunsch der Verlegung des Verhandlungsortes in das neu- , tralr Ausland zu erkennen gegeben.

Ich will auf die aus bi vorigen Darlegungen an anderer Stelle den Herren Delegierten bekannten Gründen, die es un­möglich machen, die Verhandlungen an einem and-ren Orte als Brcft-Lttowsk zu führen, hier nicht mehr eingehen. aber jetzt schon als feststehenden und unabänderlichen Beschlus; der vier verbünditen Mächte auesprechen, daß sie nicht in der Lage find, die jetzt hier angefangenen Verhandlungen über einen Präli­minarfrieden an einem anderen Orte weilerzuflihren. Wie schon früher in unverbindlicher Weise dargelegt, waren fie aus Cour- toisie gerne bereit, die formelle Schlußverhandlung und die Unterzeichnung der Präliminarien an einem mit der russischen Delegation zu vereinbarenden Orte vorzunehmen und über die Wahl dieses Ortes in eine Debatte einzutreten. Es kann nicht unerwähnt bleiben, daß jedoch für die Führung einer Verhand­lung die Atmosphäre, in der sie sich vollzieht, von der allergröß­ten Wichtigkeit ist., da seit dem Abschluß des Gedankenaustau­sches vor der zeitweiligen Unterbrechung der Verhandlungen sich mc-nches zugetragen hat. was geeignet schien. Zweifel an der auf­richtigen Absicht der russischen Regierung zu erwecken, mit den Mächten des Bierbundes zum Abschluß eines raschen Friedens zu gelangen. Ich möchte in dieser Hinsicht verweisen auf den Tcn gewisser halbamtlicher Kundgebungen der russischen Regie­rung gegen die Regierungen der Vierbundmächte. insbesondere aber auf eine Kundebung der Petersburger Telezraphsnagentiir. die im Ausland als halbamtliches russisches Organ angesehen wird. In dieser Kundgebung ich will, um meine Rede nicht allzusehr zu verlängern, für den Augenblick auf die wörtliche Wiedergabe verzichten, behalte mir aber, wenn es nötig fein sollte, ihre Wiedergabe für den weiteren Verlauf der Diskussion vor war eine angeblich in der Sitzung vom 28. Dezember .1917 durch den Vorsitzenden der russischen Delegation, Herrn gegebene Antwort ausführlich wiedergegeben, die wie etn Einblick in die Akren lehrt lediglich aus der Phantasie des Erfinders entsprungen ist. Diese in allen Teilen erfundene Mitteilung, hat erheblich dazu beigetragen, das Urteil über den bisherigen Verlauf der Verhandlungen zu verwirren und deren Ergebnisse zu gefährden.

Die russische Friedensliebe.

Wenn ich ttotzdem die Hoffnung nicht völlig ausgeben möchte, daß die Verhandlungen zu einem ersprießlichen Ergebnis führen können, so gründet sich diese Hoffnung in erster Linke auf den uns bekannten und durch die russische Delegation in beredter Welse zum Ausdruck gebrachten Wunsch des russischen Volkes nach einem dauernden und gesicherten Frieden und auf die Er. fahrungen, die wir in den Verhandlungen über die Arbeits­methode der russischen Abordnung gemacht haben. Soweit sich aus den vor der Arbeitspause geführten Verhandlungen etn Ur­teil bilden läßt, halte ich die Schwierigkeiten materieller Natur nicht für groß genug, um ein Scheitern des Friedens- 7 rkcs und damtt voraussichtlich die Wiederaufnahme des Krieges im Osten mit seinen unabsehbaren Folgen für gerechtfertigt zu holten."

Eine Erklärung des Grafen Ezeruin.

Hierauf führte der österreichische Minister des Aeußern, Graf Czernin, aus:

Ick habe den DemerLunge .cs deutschen Kollegen noch folgendes binzuzusügen:

Die Gründe, welcher wegen wir eine Verlegung der Ver­handlungen im jetzigen Augenblick in ein ncuttales Land kate­gorisch verweigern, sind doppelter Natur.

1. technischer Art: Sie wie wir sind vön hier aus mit direk­ten Drähten mit unseren respektive Ihren Negierungen verbun­den, und täglich findet ein Meinungsaustausch von Ihnen mit Petersburg und Kiew, von uns mit unseren Zentralen statt. Wir wollen und können diesen Apparat nicht misten, sollen die Verhandlungen nicht unendlich erschwert und verzögert werden.

Doch wichtiger aber als dieser Grund ist das zweite Motiv. Sie, meine Herren, haben seinerzeit an uns die Einladung für allgemeine FriedensverhanDlungen ergehen lasten, wir haben dieselbe angenommen und wir haben uns auf eine Basis für den allgemeinen Frieden geeinigt. Auf dieser Basis haben Sie Ihren Verbündeten ein zehntägiges Ultimatum gestellt. Ihre Verbündeten haben Ihnen nicht geantwortet, und heute handelt es sich nicht mehr um Verhandlungen zwecks eines allgemeinen Friedens, sondern eines Separatfriedens zwischen Rußland und dem Vierbund.

Die Verlegung der Verhandlungen auf neutrales Gebiet würde der Entente die von ihr ersehnte Gelegenheit geben, störend etnzugreisen. Die Regierungen Englands und Frank­reichs würden vor und hinter den Kulisten alles versuchen, um das Zustandekommen eines Separatfriedens zu verhindern. Wir weigern uns, den westlichen Mächten diese Gelegenheit zu lie­fern. aber wir waren bereit, an einem noch zu besttmmenden Orte die formelle Schlußverhandlung und die Unterzeichnung des Friednsoertrages vmzunehmen.

Was den merttorffchen Teil der Verhandlungen anbelangt, in welchem Uebercinstimmung zwischen Ihnen und uns noch ntä.t erzielt, so haben wir uns in der letzten Plenarsitzung bindend darauf geeinigt, diese Fragen einer ad hoc zu bildenden Kom. Mission zu übergeben, welche sosott ihre Arbeiten zu beginnen hätte.

Alle vier Alliierten sind völlig einig darüber, die Verhand­lungen auf der von dem Herrn Staatssekretär und mir entwickel. len. mit den russischen Herren bereits bindend abgemachten Ba­sis zu Ende zu führen. 4

Wenn die Herren der russischen Delegation von den gleichen ^kvieatisnen beseelt sind, so werden «tt zu eine« alle befctedi«

genden Ergebnis gelangen; «*mt nicht, dann werden die Dinge -ihren notwendigen Lauf nehmen, aber die Verantwortung für

die Fortsetzung des Krieges fällt dann ausschließlich auf die Herren der russischen Delegation".

Großweslr Talaat Pascha und Juftizminister Poposf schloffen sich namens der türkischen und der bulgarischen Delegation die­sen Ausführungen an.

Der Vertreter der Obersten Heeresleitung.

Darauf gab General Hoffmann folgende Erklärung ab:

Es liegt mir eine Anzahl Funkfprüche und Aufrufe vor, unterzeichnet von den Vertretern der russischen Regierung und der russischen Obersten Heeresleitung, die teils Beschimpfungen der deutschen Heereeeinrichtungen und der deutschen Obersten Heeresleitung, teils Aufforderungen revolutionären Charakters an unsere Truppen enthalten. Diese Funksprüche und Aufrufe verstoßen zweifellos gegen den Geist des zwischen beiden Ar­meen geschloffenen Waffenstillstandes. Im Namen der deutschen Obersten Heeresleitung lege ich gegen Form und Inhalt dieser Funkfprüche und Aufrufe auf das entschiedenste Protest ein."

Feldmarschalleutnant Exzellenz von Csiftserisu. Oberst Gant- fchew und General der Kavallerie Izzet Pascha fchlesten sich die­sem Protest im Namen des k. u. k. Armee-Oberkommandos, der bulgarischen Obersten Heeresleitung und der ottomanifchen Ar­mee an.

Auf Vorschlag des Volkskommissars für auswärtige Ange­legenheiten, Trotzt!, wurde nunmehr die Sitzung unter­brochen.

Mieder wns neues!

Berlin, 10. Jan. Um den Reichstag dauernd über die Vorgänge in Best-Litowsr auf denr Laufenden zu halten, werden von jetzt ab allabendlich die Fraktionsführer im Auswärtigen Amt durch den Unterstaatssekretär von dem Bussche über die Vorgänge in Brest-Litowsk informiert. Dabei haben die Fraktionsführer auch Gelegenheit, ihre Wünsche zur Sprache zu bringen.

R ile Hiudenvurgs nach Drrtitt.

Im Anschluß an die Meldung derKreuzzeitung" von .aer bevorstehenden Reise Hindenburgs nach Berlin zur Aussprache mit Hertling schreibt dieVerl. Volkszeitung": Es ist anzunehmen, daß der Feldmarschall bei seiner Berliner Reife auch Gelegenheit nehmen wird, sich mit dem Kaiser auszusprechen. Gegenüber den vielen Friedensartikeln kön­nen wir nur die Forderung wiederholen, daß man end'ich klar und deutlich dem deutschen Volke sagen möge, worin die Gegensätze bestehen, die zwischen den leitenden Stellen herrschen sollen. Bisher hat die neue Art der vollkonnnenen offen klickten Behandlung solcher Dinge sich durchaus bewährt. Und erfährt man offen und klar, welche Vorwürffe im ein­zelnen erhoben werden, dann ist es auch dem deutschen Volke möglich, sich ein Urteil Zu bilden.

Welrrrle in Kerlirr.

Aus Wien wird derKreuzzeitung" gemeldet: Ueber die Verhandlungen Dr. Wekerles wird berichtet, daß insbe- sondere die Fragen eines kommenden handelspolitischen Systems zwischen Deutschland und OesterreichUligarn einer­seits und Rußland anderseits erörtert wurden. Man wird jedenfalls versuchen, die Sonderstellung, we'che Deutschland und Oesterreich sich gewähren wollen, auch Rußland gegen­über dnrcbzusetzen. Man hat auch auf die Mitteilung des Staatssekretärs Dr. Johannes im Hauptausschuß des Deut- scheu Reichstages verwiesen und behauptet, daß sich Rußland geneigt zeige, die Sonderstell,mg, welche sich Oesterreich- Ungarn und Deutschland durch Schließung eines engeren zollpolitischen Verhältnisses Vorbehalten wollen, anzuerken­nen. Es handelt sich bei den Verhandlungen Wekerles und Wimmers ferner um die Frage der deutschen Valutaanlehen an Oesterreich-Ungarn, bezw. um die Hinausschiebung ihrer Fälligkeit auf spätere Zeit.

Dik ^f^rniMwrtrftfr in sterkni.

Berlin, JO. Jan. (WB.) Wir erfahren von polnischer Seite:

Der polnische Regentschaftsrat und der Ministerprä­sident mit dem Gefolge stehen unter dem überwältigenden Eindruck des gestrigen Empfanges beim Kaiser. Nach der Frühstückstafel zog der Kaiser die polnischen Herren in ein Gespräch, das ungefähr zwei Stunden dauerte. Die vitalsten Angelegenheiten des jungen Königreichs wurden berührt. In den gestrigen Nachmittagsstunden fand zu Ehren der Warschauer Gäste ein großer Empfang beim Grafen v. Hutten-Czapski statt. Die Vertreter Polens hatten hier Ge­legenheit, mit hervorragenden Vertretern der deutschen mfti- tärischen und Beamtenwelt, sowie mit Vertretern der deut­schen Presse und Volksvertretung in Berührung zu treten. In den Abendstunden folgten die Herren vom Regnitschafts- rat und der polnischen Regierung einer Einladung des Staatssekretärs im Rerchsamt des Innern, Wallraf. Er­schienen waren dabei gegen 70 Gäste, unter ihnen mehrere Staatsminfter, Staatssekretäre, Mitglieder des Bundes­rates und parlamentarische Führer. Die Vormittags­stunden des 9. Januar waren ernster Arbeit gewidmet. In Fachkonferenzen wurden die laufenden Fragen behandelt, «. a. die Amnestiefrage. auf die die Vertreter Polens viel Gewicht legen. Es wird versichert, daß die Verhandlungen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben. Zum Frühstück waren die Gäste des Unterstaatssekrelärs im Aus- tuärtigen Amte von dem Bussche, an dem mehrere Vertreter der diplomatischen Welt teilnahmen. Abends reisten die Warschauer Herren nach Wien, um Kaiser Karl ihre Auf- Wartung zu .. ' ^

Mailand.

S°MN>«da, 9. Jan. (WB.) Der englische Borste,! in Petersburg Bnchanan ist mit Familie und befolge hier etncetroffen unb reift nach Stockholm weiter.

Stockholm, 9. Jan. (WB.) Nach einer Meldung au» Haparanda anSvenska Dagbladet" bereitet das Smolny- Institut einen Erlaß vor, durch den der Rat der Do kskom- missare b^echtigt wird, einzelne Personen aus dem Lande 3 * verwerfen, da )ie überfüllten Gesänanisse Mißstimmung in, Volke hervorr.e;en. Auf der Liste der Auszuweisenden stehen Miljukow, Kerenski, Tschingarew, Gotz und Tscheruow

Ameriknniüche Grenellügen.

Bcrlin, 9. Jan. (WB.) DieMorning Post" vom 28. Dezember erfährt aus Washington, General Pershing Habs amtlich kundgegeben, daß Deutsche amerikanischen Gefang- enen die Kehle durchschnitten und er Truppen und Land mit' deutscher Barbarei bekannt macken wolle. Man habe in Amerika die Greue'nachrichten niemals geglaubt, hier aber sehe man sich einer unbestreitbaren Tatsache gegenüber. Das amerikanische Heer habe genügend Erfahrung im Kampfe gegen Wilde, um auch mit den Deutschen fertig zu werden. In langen Kriegen hätten sie erkannt, daß der beste Indianer der tote sei. Sie würden auch wissen, welches der beste Deutsche sei. Die Behauptung, daß die Greuelnachrich. ten in Amerika niemals geglaubt wurden, ist überraschend/ Wer amerikanische Zeitungen und amerikanische Sftm- mungen im Weltkrieg kennen lernte, weiß, daß keine Greuel- Nachricht grausig genug war, um nicht von amerikanischen^ Zeitungen gedruckt und vom amerikanischen Publikum ge­glaubt zu werden. Aber, fährt der Berickck fort, hier liegt eine unbestreitbare Tatsache vor. General Pershing blieb den Beweis schuldig und wird ihn nie erbringen. Immerhin die Amerikaner haben die Absicht, ihre Erfahrungen im Kampfe mit den Wilden zu verwerten. Vielleicht werden sie auch die Erfahrungen aus den Freiheitskriegen gegen die Engländer benutzen. Man erinnert sich, daß die Kämpfe im Jahre 1812 von den Engländern mtt einer irn-be schreib lichen Roheit und einer tierischen Grausamkeit geführt wurden. Die Engländer verbanden sich damals mit den Rothäuten und setzten einen Preis von 2 Dollars auf jeden ame- rttanischen Skalp aus. gleichgültig ob von Männern, Frauen oder Kindern. Die Stadt Detroit wurde eingeäschert % ,mb die Einwohner wurden geschlachtet. Das Fort Beerb : \i wurde erobert und die Besatzung niedergemacht. Die An­siedler wurden auf englische Anregung hin skalpiert, an Ho> pfähle gebunden und lebendig verOrannt. Tie Amerikaner gedenken also, im Stile dieser Kriege und getreu der Auf­fassung. daß der beste Feind der tote Feind ist, zu kämpfen. Die Deutschen besiegen seit Sy 2 fahren die Neger, Gurkhas und alle anderen Völkerschaften, die für Reckt, Freiheit und Kultur kämpfen. Sie scheue» auch den Kampf mit de» Amerikanern nicht.

Palästina.

Berlin, 6 . Jan. (WB.) Der stellvertretende Staats­sekretär des Auswärtigen Amtes Frhr. von dem Russck« hat die Herren Professoren Dr. Marburg und Dr. Handtke vomZionistischen Aktionskomitee" sowie die Herren Dr. Oppenheimer, Dr. Friedemann und Dr. Sobernheim vom Komitee für den Osten" enipfangen und ihnen folgende- erklärt:

Wir würdigen die auf die Entwicklung ihrer Kultur nn-> Eigenart gerichteten Wünsche der filmischen Minderheit in den Ländern, in denen sie ein stark entwickeltes Eigen'eben haben. Wir bringen ihnen volles Verständnis entgegen und sind zu einer wohlwollenden Unterstützung ihrer diesbezüg­lichen Bestrebungen bereit. Hinsichtlich der von der Juden- heit, besonders von den Zionisten, verfolgten Bestrebungen in Palästina begrüßen wir daher die Erklärungen, die der Großwister Talaat Pasckra kürzlich abgegeben hat. be­sonders die Absicht der kaiserlich osmanischen Regierung ge­mäß ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Ha'tung, die aufblühende jüdische Siedlung in Palästina durch Ge- lvährung freier Einwanderung und Niederlassung in den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes und der ört­lichen Selbstverwaltung entsprechend den Landesgesetzen und durch die freie Entwicklung ihrer kulturellen Eigenart zu fördern.

Die Ri"ser K§«ckn!lirin«chaft für ftiiif AußliederuM an das sieüt'chk

Königsberg i. Pr., 4. Jan. Die Rigaer Kaufmanns- kammer, die Vertretung der wirtschaftlichen Jntereffen der Detailkaufmannschaft, Grossisten und Adenten Rigas, hat dem Vorsteheramt der Königsberger Kaufmannschaft Kennt­nis von ihrem Beschluß gegeben, in dem es heißt:

Nach reiflicher Ueberlegung ist die allgemeine Versamm­lung der Mitglieder der Rigaer Kaufmann stamme r der festen Ueberzeugung, daß alle unvergänglichen, hohen Güter, die jeder ehrbare Kaufmann höher einschätzt als Wohlleben und leichten Verdienst, ihr nur werden können, wenn ihre alte Vaterstadt und das Baltenland eng angegliedert wer­den an das großmächtige Deutsche Reich, wenn sie sich be­geben unter den Schutz und Schirm Seiner Majestät de» Deutschen Kaisers. Freudig bewegten Herzens und ohne Vorbehalt hat daher die heutige Versammlung der in der Rigaer Kaufmannskammervereinigten Rigaer Kaufmann­schaft sich für eine solche Angliederung einstimmig auAx gesprochen. * ' - r *

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