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Der von der Petersburger Tel.-Agenrur gemeldete Widerspruch der russischen Delegationen in Brest-Litowsk ist nicht erfolgt. Das Wolffsche Telegraphen-Bureau hat den Wortlaut der Erklärungen in Brest-Litowsk ohne jede Ein- schrank»ng wiedergegeben. Im Anschluß an die dort der- vffentlichte Antwort des Herrn Joffe auf die deutschen Ge­genvorschläge hat der deutsche Delegierte nur noch nachdrück, sich festgestellt, daß über den letzten von Her-rn Joffe erwähn- ten Punkt, nämlich die Notwendigkeit einer kommissarischen Beratung, volles Einverltändnis zwischen den Delegationen bestehe. Hierauf ist russischerseits nichts mehr geäußert worden.

Die Forderung der Verlegung des Konfererrzorts.

Petersburg, 7. San. (WB.) Meldung der Peters- burger Tel.-Agentnr. Auf das an die Deutschen gesandte Telegramm, in dem der Vorsck'ag gemacht wurde die Der- Handlungen nach Stockholm zu verlegen, erhielt die rusisrhe Delegation eine Depesche der Deutschen, in der diese ihre Ankunft m Brest-Litowsk mttkeilen. Auf dieses Te'egramm erw'de-! die russische Delegation folgendes: Tie Verlegung der Verhandlungen nach einem neutralen Lunde entspricht dem erreichten Stande der Berbandlimgen. Angesichts der Ankunft einer Desegation in Brest-Litowsk werden nnser" Delegwrten zusammen mit Dokksbeauftragten für aus- ivartige Angelegenheiten Tro'eki morgep in der Zuversicht nach Brest-Litowsk abreiien. das-, eine Ver egung der Ve>-. Imndtnngen noch einem neutralen Lande keine Kompiika- twnen ln den Derhandstmgen bewirken wird.

D>e Wirtschattsfragen.

Berlin. 7. San. (WTB Nichtamtlich.) In der heutigen Sihnng des .Haiifttanssckustes des Nstckstages führte Direkwr im Auswärtigen Amt ^obannes m-s- - . D'E Wirtscha-tsverbandlnugen in Brest Litowsf haben

bw-ber aatnrgamnß keinen breiten Namn cinnebmen können, t.? »w'rden bloß änrlänfiae Vereinbarungen erzielt, die nicht erkch.,psend und und tederzeis ernänzt werden können. An erster Stelle nchieten sich die dn'tsch-n Bemübnngen daraus ^s! gestellt würde, daß der Wirtschaftskrieg zwischen den beiden Landern sein Ende finden müsse und daß ^-^'"^^^i'-Aichimg der Sdeen der Va-iier Konferenz zwischen Deutschland imd Nnß'and in Zickirnfs nicht die Nede !!! ", .3® bieier Einsicht wurde febr bald ein volles

Einverständnis erzielt. Nachdem dieser Punks erlediat war tam die Frag? der Erneuerung des.^ande'Sversraoes -ur Erc.rten.ng. Natürlich ,ag es den dentsck«,, Delegierten

ZtZZZ* Mpieri1 Sinne eine bindende

Z rsnge. von russischer Seile zu bekommen. Leider haben

^ Erfolg noch nicht erzielt. Es ist jg

bereit., beworgehoben worden, daß auf russischer Seite ein

awen *» ^ndelsvertrag von W-r stnd in Deutschland der Ansickt

dem.<^and»lsvevtrcm kein MeMes Ge- QbeT bteS ben ruMschen He^en klar zn sts^Pe^e ^ disb-r -st es nicht ge,.innen dief- f* mtr 3U etn?r fm - n Fristverlängerung r.^ " 1 -^Vertrages zu bewegen. Es trat auch bei den Vertretern der letzigen Negierung dieses Vorurteil und die Abneigung gegni dem .Handelsvertrag k'ar zutage. Dazu kommt aber noch, daß die Vertreter der jetzigen Negierung erklärten daß eine völlige Ilnigestaltung der wirtschpstlichen Vercha tnrsse Niißlgnds b-aSstckckigt seind daß sie deshalb dmrb «nen Handelsvertrag sich nicht binden könnten. Ihre Mrt^istmg geht, dabin tznß s,e nicht wünschen, daß 'eine tremhc Wcmerunq ro rf " ab cme§ Derttapes m diese Neu-

m ^ ^ rin greift. T'e de,sticken Dele-

r e - r6e "^ r ® rm - ® if Erfo'g sein wird, st^t . dabm. Aber auf iröen Fall erklärten die russischen ^ l-gi^rwn die Bereitwilligkeit, alsbald in Verhandlungen uöcr einen nifftfAn Handelsvertrag, der den neuen und

3lp * n,m « »« tränen batte, einzu- ^ ' 5? wurde gestend gemacht, daß es doch in Friedens.

S ,t|T «"möglich fei. daß ein Staat dein anderen eine l zuteil werden laste 0 r§ einem dritten ! Delegierten haben diesen Standnunk! ^ bwiswillrgst unerkannt und llck grundsütz'ich zu ihm bekannt Z' «Gierigkeiten müssen auch da erörtert werden.

Srnndwtz der allgemeinen Meistbegünstigung läßt sich rch ruckt so unbedingt verwrrksschen. Einmal sind b - m vertrage vorgesehen worden.

r - m ZZ n ' gC r hlal1 ' Ww es gehalten werden soll mit denienigen Kebwten. d-e ans dem Russischen Reiche

sich ghfondcrten. sechständig werden, zimi Teil in einen,

FfZ^V-Z b e H n ® er6anb mit der ganzen Masse des Nus. fischen Nestbes verhseiben. llmaekel.rt ist auf deutscher Seite mt* ein Novum eingetreten. Wir haben angeregt, daß -ins die besondere Negelima unseres VerhältnisteZ zu Oesterreich- 1-ngarn und zu anderen Landern vorbeha'ten bleiben müsse die iwt ims^ einen Zollbund schließen würden.

Aber im großen und ganzen haben sich die russischen ^e-egrerten bereit erhärt, -so besonderen Beziehungen zwi- fchen dem dentichen Volkend Oesterreich.llnggrn anzuer- kiwnen. Was die Frage der Zeitdauer der Meistbegünstiaui-g

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Die Schuld der Weftmachte.

. m!ÜZ-L 3an ' ®** Xaa " schobt: Mit dem Abläufe der den Wes,wachte» gesiegter, Frist ist uns» ».itteiburco Friedens- angebot an dw W^tmächte und »ns»e Bindung an di« dafür

mlrZZlZ KtunbFä ^ e ihn-" gegenüber »loschen. Datz dir Westnuichte nunmehr einen Frieden d» gedachten Art b-kLmeu. ist °u^eschl°il°n. Davon ist keine Rede und kann keine Rede Pr Die We,ttn°chie haben setzt dte Folgen dafür zu tragen.

""" «-b-.b-blichk.iten unsere Friedens, »-.«ttschaft unerwidert gelassen habere >

Die ttalie«ische» Ba»diten.

Rom, 7. Jan. (WTB.) Meldung der Agentur Stefani: Dte italienischen Blätter sehen in der Rede Lloyd Georges eine Er- gänzung zu den Erklärungen Pichons und Orlandos, den unab­hängig und aus sich heraus entstandenen Kundgebungen der ver- bänderen Völker, denen die größte Bedeutung beizumessen set. Dte Rede sei eine wohlüberlegte Antwort auf dieplumpe Falle Ezernins". England konnte nicht uneigennütziger auf die Grundlagen der Friedensverhandlungen Hinweisen, noch klarer avssprechen, daß den Verbündeten jede nationale Vergewalti­gung fern liege.

Dis Instünde in Unßlnud.

Die neuen Diplomaten.

Petersburg. 5. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegrapbenagentur. Namens des Rates der Zlr- beiter-. Soldaten und Bauernnsrtreter ist Bürger Karpinsky vorläufig zum Vevollmächttgten des Kommissariats für auswär­tige Angelegenheiten in Genck ernannt worden. Der Bürger Litvtnboff ist vorläufig zum Bevollmächtigten des Kommissa­riats für auswärtige Angelegenheiten in London ernannt wor­den. Alle Beamten der Botschaft und ver Militärmisston. ker- ner alle DerwalturrgsLeamten der ruffijcken Republik, die sich gegenwärtig in London in dienstlichen Geschäften aufhal'en. werden aufgesordert. auf das erste Verlangen des Bürgers L>t- vinhoff alle laufenden Geschäfte ihm zu übergeben, die Schrift­stücke. sowie die ihnen zur Verfügung stehenden Bermoftun^s- gclder aus dem Schatze der russischen Republik auszuhändigem. Jeder Wive"stand gegen die Befehle Litviuhoffs in dem ange­gebenen Sinne rst einem Ctaatsverbechen gleichbedeutend

Der Volkskommiffar für auswärtige Angelegenheiten.

Was Trozki verbietet.

PetersbvrL 7. Jan. (WTB.) R-utermelduna: Trotzki hat die Abhebung aller in russischen Baaken niedergelegten Gelder der fremden diplomatftchen Vertretungen verboten. La die An- j Icüjcrt mrd die Gelder de: allen Regierung, die in ausländischen Banken untergebracht sind, den Volksbeaustragten vorenthalten i werdeu.

krärung in ruffischen Kasernen?

Der russische Korrespondent derReuen Zürcher Ztg." -mel­det. die Gärung in den russischen Kasernen habe in der letzten Zeit erheblich zuoenommen und die Reibungen zwischen den Soldaten und der roten Garde drohten in einen scharfen Kon­flikt auszuarten. Ursache desselben ist die Tatsache, daß die An­gehörigen der roten Garde durchweg deklassierte Arbeiter, die niemals an der Front waren nicht nur ihren Lohn von den Be­trieben, in denen sie eigentlich nicht arbeiten, erhalten, sondern noch acht Rubel täglich für ihren Dienst als Gardist, was bei den regulären Soldaten begreiflicherweise Empörung Hervor­rust.

Das Verhältnis zu Rusamen.

Basel. 7. Jan. DerRowoja Iinzk- zufolge sind die Be- zichrmgen zwischen Rumänien und dem Rat der Bolkskommiffäre nach t-err Maßnahmen der rumänrfchrv Behörden gegen die Re- volptivuäre äußerst gespannt. Sollte Rumänien den russischen Forderungen nicht entgegeakommen. so würde Lenin zu sehr energischen Maßnahmen schreiten.

Siimmnuasttmlchwnna in Aolland

Zn der Wochenausgaöe desNlemve Eourank- vom 15. Dezmnber findet sich folgendes bemerkenswerte ^Eingesandt": Cs ist eine recht eigenartige Erscheiming. daß wir Holländer gerade von England und Amerika, die immer hervorheben, daß sie für Freiheit und Recht und für das Fortbestehen der kleinen Staaten kämpfen, am geringschätzigsten behandelt werden, daß gerade England und Amerika unsere Freiheit und Rechte. dar° unter sogar das Eigentumsrecht, am häufigsten anlasten. Es ist verwunderlich, daß weder England noch Amerika begreifen, daß die geringen Vorteile, die die Mittelmächte von unbedeutenden Mengen yeschmuggklter Nahrungsmittel haben, lange nicht die Veränderung der Sti?umung in Holland auftviegen, wo viele antideutsche Händler jetzt antionalisch geworden sind. Bisher haben wir in England immer den Beschirmer der kleinen Staa­ten und darunter auch den Hollands gelehen. Darum ist es be­sonders auffallend, daß vor allem England und seine Verbünde­ten w schamlos unsere Rechte und Freiheiten verletzen.- Es fchemr demnach, als ob die deulschseindUchen Holländer allmäh­lich. wenn auch reichlich spät, dank der englisch-amerikanischen Gewaltpolitrk, zu de: Erkenntnis kommen, daß aus der angel- sächfijchen Welt nicht viel Gutes zu erwarten ist. Aber es fühlt wie wohl bald jeder Einzelne am eigenen Leibe schmerzttchst, wie Englands Wohlwollen und Kampffrei'digkekt für die Rechte der kleinen.neutralen Staaten in Wahrheit befchasfeu sind.

ren zum Zwecke der Erleichterung der bestehenden Rottage, unV wrr wiffen. was das bedeuten würde Es will heißen, daß um diese Zeit im nächsten Jahre die Rahrungsmittelblockade Deutsch, lands durchbrochen und Deutschland mit Nahrungsmitteln ver- mutlrch besser versorgt sein wil.d wie unser Land. Das zweite Ergebnis wird sein, daß seine Arbeiterschwierigkeiten gelöst ftr» werden. Wenn als Ergebnis des russischen Friedens bei uns eine Agltatron losgeht, jeden und jeglichen Mann ins Heer zr» stecken, dann wird das unsere Aussichten auf Erfolg schwer be- cmtrachtigen. Dieser Krieg wird nicht durch Abnutzung gewon. nen werden eine längst entwertete Kriegstheorie, die jetzt begraben sein sollte - und nicht durch Sportkämpfe an der West, front, sondern durch die Ileberlegenheit im Wettbewerb des Geistes, und hierin wird der Houptkreditposten bei den Kämpfe» die Arbeit, und zwar viel Arbeit, sein."

Jetzt endlich bequemt man sich unter der Wirkung 3^jähri- ger Mißerfolge in England dazu, die geistigen Werte als kriegs- entscherdend anzuerkenncn. denen man bisher stets überhebend dre erdrückende materielle Ueberlegenheit derEntente gegenüber- «tellte. Wenn Arbeit und geistige Waffen den Sieg über das Aufgebot der materiellen Mittel davontragen sollen, dann braucht uns in Deutschland um den Endsieg allerdings nicht bange zu sein.

Die po'nrschrn Regenten in Drriin.

Warschau. 6. Jan. (WTB.) Die drei Regenten des König, reicbs Polen. Erzbischof Dr. v. Kakowski. Fürst Lubomirski und Herr v. Ostrewski, haben dte schon vor längerer Zeit beabsichtigte Reise nach Berlin angetreten. In ihrer Begleitung befinden sich Ministerpräsident v. Kucharzewski mit dem Referenten des Minffterpräsidiums v. Okolowtez. der Ehef des Zivilkabinetts Prälat v. Chelmicki mit dem Referenten Grafen Georg v. Tar. nowski. Prinz Franz Radzimill. Kommandant der Warschauer Stodtmiliz. Graf von Hutte-Czapski wurde beauftragt, die Regenten auf der Reise nach Deutschland zu begleiten.

Berlin. 7. Jan. sWTB ) Heute früh sind die drei Mitglieder des polnischen Regentschastsrates hier eingetrofien.

Auf dem Bahnhof Friedrichstraße hatten sich zur Begrüßuirg im Namen des Kaisers der Oberstkommandierende in den Mar- ken und Gouverneur von Berlin. Generaloberst von Keffel. außerdem der dem Regentschaftsrate ebenfalls beigegebens Oberreaierungsrat Graf Lerchenfeld, kaiserlicher Regierungs- kommiffar beim prvisorischen Staatsrat im Königreich Polen und Botschaftsrat Prinz Hatzfeld vom Auswärtigen Amt einge- ftmden. Heute Nachmittag wollen die Herren dem Reichskanz­ler einen Besuch abstatten. Zum Abend hat der Reichskanzler ihnen zu Ehren eine Reihe politischer Persönlichkeiten zu sich ge. loden. Morgen werden sich die Regenten dem Kaiser vorstelken.

Eine Ansprache des Papstes.

Vngano. 7. Jan. Beim Empfang einer Abordnung des römischen Adels und Patriziats hielt der Papst eine Ansprache, die nicht ohne polittsche Bedeutung ist: Er habe dieses Jahr aus einem besonderen Grunde die Glückwünsche der Delegation be­sonder» gern entoegengenommen. da Fürst Bologna als ihr Sprecher die päpstliche Einladung an die Volker erwähnte, z« Gott zurüchzukehren und das Ende des feit über drei Jahren wutenden Weltunglücks zu beschleunigen. Dann ging der Papst auf eine Anspielung ein. die Fürst Bologna über die jüngsten Fllegerangriffe auf Padua und andere italienische Städte ge- nracht hatte, und sagte. *t werde das Unrecht verurteilen, wo - immer es auch auftrete, und er habe deshalb seine Stimme gegen eine Form der Kriegführung erhoben, die sich gegen unvertei­digte Städte richte, keine militärischen Ergebnisse erziele. Opfer unter den Richlkämpfenden erfordere, den Besitz der Religion und der Kunst schädige und den Völkerhaß immer mehr ver­schärfe.

Lieber Weizen und Fett!

Bee«. 4. Jan. Zu der New Yorker Meldung, daß in Ame­rika ein Propagandabureau eingerichtet werden soll, das die Schweiz und zugleich auch Deutschland über die amerikanischen Krregsziele unterrichten soll, bemerkt das ..Berner Tagblatt" lakonisch:Weizen und. Fett wären uns lieber!"

Dämmernde Erkenntnis.

Angesichts der für unsere Feirrde niederschmetternden Wen­dung die der Krieg durch das Ausscheiden Rußlands zu nehmen droht, ist es bemerkenswert, wie in der englischen Presse An­schauungen revidiert werden, die bislang als felsenfestes Dogma gegolten haben, an tnmen kein Verfechter des Endsieges der Entente zu zweifeln für erlaubt hielt. ImManchester Guar, dran" schreibt Student of war mtt schlecht verhehlter Besorgnis über die Wirkungen eines etwaigen deutsch-russischen Friedens: Angenommen, der Friede wird geschloffen, so wird die wichtigste der Dauerwirkungen auf wirtschaftlichem Gebiete liegen. Sicher­lich wird zu den FriedensverHandlungen gehöre«, taft Deutsch- lonb Rußland helfen soll, seino Transportmittel r» reorganWo»

Die 'fhflnöinna der a^erikmliichev CjfimüWH

ScEliit, 7. Jan. lWTB.) Eine Meldung des amerikanischen Hauptquartiers aus Frankreich, die Reuter weitergkbt. besagt: Wie sie von vollständig verttauenswürdiger Seite erfahre, haben die Deutschen beabsichtigt, die amerikanischen Gefangenes syste- matisch schlechter zu behandeln, als die britischen, französischen und ltalienischen Gefangenen. Sie stützt sich dabei auf eine an- gek lich deutsche Erklärung, daß die Amerikaner schwer von Be- griffen und nicht im Stande seien, sich anständig und gesittet aufzuführen. Eine solche offizielle Erklärung ist nie erlaffe« worden. Die amerikanischen Gefangenen werden genau so scho­nend und rücksichtsvoll behandelt wie andere Gefangene. Die vollständig vertrauenswürdige Seite, auf die das amerikanische Hauptguartier sich beruft, dürfte unter jenen Kriegshetzern zu suchen sein, die gleichgülttge amerikanische Dolkskreife mit alle« Miteln zu Wilsons Deutschenhaß au^uwiegeln suchen.

Dostaldemokratische Rerräter.

Die ..Sozialistische Korrespondenz" teilt folgendes mtt:

Während militärische Vertteter Deutschlands in Brest- Litowsk die Vorbedingrmg des Friedens in WaffenftUl- ftandsverbandlungen zu schaffen suchen und die deutsche Regie­rung sich bereit erklärte auf der Grundlage der Vorschläge der russischen Arbeiter- und Soldatenräte in Friedensverhandlungen einzutreten, kannte die deutsche unabhängige So-^ ztaldemokratie keine größere Sorge als Friede mit Rußland vereitelt werden erhalten darüber aus vollkommen unanfechtbarer

Stockholm unzweifelhaft genaue Mitteilungen, den___

folgendes entnehmen:In den Tage« vor Weihnachten erhiek-! ten die Bolschewikis von Führern der deutschen unabhängige«^ Sozialdemokratie die dringende Mahnung, die Frtedensverhand«! lungsn zu verschleppen, weil die Entwicklung in Deutschland stA in ihrem d. h. im revolutionären Sinne vollziehe. Der Ab-^ schluß eines Separatfriedens zwischen Deutschland und Rußlands wäre verwerflich, werl er dte Entwicklung in Deutschs

land beetvtrSchttgLy und spt«e Herrjchend«« w-ürda»?