Ausgabe 
4.1.1918
 
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Ans der Entente.

Bis zum letzten Franzosen.

^ Haag, 3. Jan. DieTimes" melden aus PariS: Die Tatsache, daß französische Divisionen von der Westfront für b\e italienische Front zurückgezogen werden, macht es not- wendig, die Männer von. über 50 Jahren zu den Waffen ein- zu berufen. Der Munitionsminister hat nun in Ueberein- stimmung mit Clemenceau beschlossen, daß die Arbeiter, die für den Dienst mit der Waffe ausgebildet sind und den Jahr­gängen bis zum Jahrgang 1914 angeboren, aus den In­dustriebetrieben zurückgezogen und zur Verfügung des Ober- befeh shabcrs gestellt- werden sollen. Diese Maßnahmen treten am 15. Januar in Kraft.

Englische Neujahr!

Amsterdam, 2. Jan. (WB.) Der Korrespondent der Times" bei der englischen Armee in Frankreich meldet: Das neue Jahr wurde von den englischen Truppen mit einem plötzlichen Orkan von Geschützfeuer eingeleitet. Um Mitter­nacht wurden 12 Salven aus 12 Batterien Abgegeben. Dabei wurden bestimmte Punkte systematisch besessen, während die leichteren Geschütze einen Regen von Schrapnells über das Gelände niedergeben ließen. Die Deutschen antworteten auf diese be Weise oder indem sie mehrere Minuten lang Gardinenfeuer abgaben.

England rationiert!

Die Blätter melden aus London: Das neue Jahr be­ginnt für England mit einer Anzahl starker Eirffchränknngs° maßregeln. Mit dem 4. Januar tritt die Zuckerkarte in Kraft, die Erhöhung der Fleischpreise und die Einsetzung ^ eines fleischlosen Tages pro Woche.

?rr jMplaiisichlil) des Rckikslims

war gestern wieder einmal zusamemn. Die Herrschaften gefal­len sich immer mehr in der Nolle des Konvents während der französischen Revolution. Die Abgeordneten die sich bei Aus­übung ihres Mandats zwar nicht mehr auf das Volk berufen können, denn das harte sie nur bis zum 15. Januar 1916 gewählt, möchten selbst den Frieden bestimmen. Gestern erklärte der Reichskanzler, er wisse nichts, da er nicht in Vrest-Litowsk ge­wesen sei. ein anderer Regierungsvertreter sagte was ähnliches. Dann babbelte wie natürlich Herr Erzberger, er hätte am liebsten die russischen Vorschläge unbesehen angenommen und dann gab der Herr David noch seinen Senf dazu.

feine Reilhsllnig-sigllnerlnmmluni.

Berlin, 3. Jan. (WB.) Der Aeltestenausschuß des Reichstages hielt am Nachmittag eine längere Sitzung ab, um über die Geschäftslage des Reichstages zu beraten. Es kam eine Entscheidung der Mehrheit dahin zustande, daß die Vollversammlung des Reichstages vorerst nicht einbernfen werden soll. Dagegen wird der Hanptausschnß heute und in den nächsten Tagen zu den aktuellen politischen Fragen Stellung nehmen. Zunächst sind vier Tage dafür in Aus­sicht genommen. Die Sitzungen sollen von nicht allzu langer Dauer sein, damit die Fraktionen Zeit zu Beratungen haben. (Gott sei Dank!)

(Hw likincr fncmmt.

Heber die vorgestrige Beratung beim Kaiser sagt dieTäg­liche Rundschau": Der Kaiser hat erst die gesonderten Vorträge Kkihlmanns und Hindenburgs gehört und schließlich gemein­same Borträge, die sich zu einem kleinen Kronrat gestaltet haben mögen. Zu einem Kronrat im üblichen Sinne gehört die Ver­sammlung des gesamten Staatsministeriums. Aber je kleiner der Kreis der Ratgeber des Kaisers, desto größer der Augenblick, in dem sie sich versammelten. Der Augenblick vor der Wieder- \ eufnahme der Friedensnerhandlungen mit Rußland war so groß j mie keiner seitdem wir den Beschluß gefaßt haben, in den Krieg zu ziehen.

Zn derDeutschen Tageszeitung" heißt es: Hindenburg und . Ludsndorsf kommen nicht aus dem Großen Hauptquartier, wenn rs sich um Fragen von alltäglicher Bedeutung handelt. In - Vrest-Litowsk ist bis zu einem gewissen Grade die Arbeit der Soldaten getan. Auf ihren fachmännischen Rat wird man nicht verzichten können, und dieser Rat wird gewichtig sein und ge­wichtig sein müssen. Unsere Lage an den Fronten ist beispiel­los günstig. Der deutsche Sieg ist sicher aber die englische Diplomatie ist am Werk, den Sieg an der Front in eine Nieder­lage zu verwandeln.

Das Steigen der deutlichen Ua?ntn.

Gern. 3. Jan. LautBerliner Tageblatt" hat Pichons Kriegvrede ein weiteres Ansteigen der Wechselkurse der Mittel­mächte in der Schweiz zur Folge gehabt während die Kprse der Entente sanken. Heute steht die Mark auf 86.50. die Krone auf 53, der Rubel aus 90. der Frank auf 76. Zn Genf bestärkt Pi- chcns Rede die Meinung auf baldigen Frieden.

sie 200 Pässe des W-Ker Gkmd.

Der amerikanische Oberst Edwin Emerson schreibt über Tiefes heikle Thema in derBayerischen Landeszeitung" fot-

kendes:

».Ihre (die deutsche) Regierung besaß schon im August 101.1 Kenntnis von dem Mißbrauch der Gerardfchen Passe. Ich be­haupte dies mit solcher Bestimmtheit in Anbetracht der Tat­sache» daß ich mein Telegramm über Gcrards verlorene Pässe auf einem Ihrer staatlichen Telographenämter ausgab, wo meine Mitteilung zu jener Zeit (August 1911) der Durchsicht Ihrer «militärischen Zensur unterlag. Später erhielt Ich als offene Posise.chung, nachdem sie ihrerseits auch von der Zensurbehördr durchgesehen war. ein Exemplar derNew Pork World", auf

deren ersten Seite meine Mitteilung in großen Letter,l stand, und worin hervorgehoben wurde, daß es eine zensurierte Mit­teilung aus Deutschland sei. Dieselbe Nummer der Zeitung habe ich im Amerikanischen Institut und an anderen Plätzen in Deutschland gesehen, wo amerikanische Zeitungen damals ge­wöhnlich durch die regelmäßige Post ankamen.

Es kann also kein Zweifel darüber bestehen, daß der be­richtete Verlust der Gerardfchen Pässe Ihrer Negierung seit August 1911 bekannt war, zu welcher Zeit diese Angelegenheit als ein diplomatischer Skandal in Holland. Skandinavien, der Schweiz, England und Amerika bekannt wurde. Es war auch eine allgemein bekannte Tatsache, da?» jene verloren gegangenen Pässe in den Händen von Engländern und Russen wieder zum Vorschein kamen. /

Ich selber traf im September 1911 im Hotel Bristol in Berlin den Berichterstatter eines antideutschen New Parker Blattes, von dem ich wußte, daß er ein Engländer war. Als ich meine Ueberrafchung zum Ausdruck brachte, in diesen Kriegs­ragen einen Engländer mitten in Feindesland anzutreffen, er­zählte er mir gleichgültig, daß er für einen Amerikaner gelte uird daß er einen amerikanischen Paß besä'-e. Auf meine Bitte zeigte er mir das Dokument. Es trug.die Unterschrift von James W. Gerard. Bei meiner, nächsten Begegnung mit Botschafter Cerard sprach ich mit ihm über diesen in unsere Farben geklei­deten Engländer, worauf Gerard tiefe Verstimmung darüber zeigte, daß' man mir seinen Paß gezeigt hatte. Als loyaler Amerikaner verlor ich keine Zeit, diese Angelegenheit meiner Regierung in Washington zu berichten, aber der Engländer wurde in ungestörtem Besitz seines Passes gelassen und blieb persona grata bei Cerard. Ich weiß auch noch von einem an­deren Engländer, der im Seprcmber 1911 von Deutschland un. ter dem Schutze eines amerikanischen Passes abreiste, der ihm durch Gerard ausgestellt worden war. sobald dieser Engländer die holländische Grenze passiert hatte, zerriß er lachend seinen amerikanischen Patz mit tem Bewerten daß er ihn jetzt nicht mehr brauchte Im Winter 1916 traf ich im Hotel Adlon j jemand, den ich lange als Korrespondent von Reuters Bureau j gekannt hatte, der jetzt aber zwischen Berlin und London hin , und her fuhr unter dem Schutze eines amerikanischen Passes für j einen amerikanischen Gesandtschaftskurier. der ihm durch Gerard

Uom Felde

der Ehre.

Södel. Gefreiter Heinrich Z e r b in einem Landwehr- Jnfanterie-Regiment Inhaber der Hessischen Tapferkeits- Medaille, des Eisernen Kreuzes zweiter Klasse, nnd des Kriegsehrenzeichen, wurde zum Unteroffizier befördert. Herzlichen Glückwunsch!

Hvlzhauscu v. d. H. Schmiedmeister W e i n m a n n, welcher bei einer Munitions-Ko'onne als Wachtmeister im Felde steht, wurde zum Offizier-Stellvertreter befördert.

Gln^e aridl.

Die Brotverhältnisse in Fricdberg.

In Erwiderung Ihres am 29. 12. 17 unter der Spitzmarke Friedberg" gebrachten Artikels über das schlechte Brot ersuchen wir folgendes in ihrem geschätzten Blatt zu veröffentl chen. In dem Artikel beschwert sich der Einsender über das schlechte Brot, das d-er Friedberger Bevölkerung vorgcfetzt wird. Er weitert, spricht von Sünde und Schande, von Knatsch, der gesundheits­schädlich wäre, von 10 Prozent Kartoffeln und noch mehr, Kar- toff-elbrocken, klotzige Masse, glasiges Brot, vom vielen Verdienst, den die Bäckereien haben, von zu wenig Kontrolle in den Bäcke­reien. er fordert die Behörde sogar auf. eine Revision abzuhal­ten. er spricht der Teufel wäre los, vom Fressen, vom Bauchanf- platzen usw. Aber alle diese Aeußerungen geben wir dem Ein­sender zurück mit dem Bemerken, daß wir unser Kartofielbrot so gut wie möglich Herstellen. Daß wir kein Friedensmehl haben, umiß jedes kleine Kind, sondern nur 91 Prozent Mehl, und daß wir in Fricdberg Immer ein gutes schmackhaftes Brot gehabt haben und noch haben, ist im ganzen Hessenland, ja sogar bis über die Grenze bekannt, und daß einmal eine Bäckerei nicht so schönes und gutes Brot backt als die andere, daß ist uns schon längst bekannt. Da sprechen eben die Kriegsverhältnisse mit, denn 11 Bäckermeister sind zum Kriegs.dienst eingezogen und deren Frauen backen mit Lehrjungen oder ganz jungen Gehil­fen. Was für eine Last liegt da auf der Kriegersfrau. um nur einigermaßen ihre Kundschaft gut zu bedienen, denn erstens ver-

ausgestcl!, trat. Während meines kurzen Zulammenseins mit ! st°ht sie die Führung nicht sogut wie ihr Mann, zweitens, was

diesem Manne versuchte er, von mir Nachrichten herauszubekom men. über den genauen Zeitpunkt des nächsten Zeppelin-Angrif- fes auf England. Es ist unnötig, hinzuzufügen, daß ich keine Nachrichten über diesen Angriff hatte, noch, daß ich sie ihm nicht mitgeteilt hätte, wenn ich zufälligerweise irgendetwas gewußt hüte.

Als der Botschafter Gerard mir zuerst erzählte, wie die oben erwähnten 200 vermißten Pässe aus der Botschaftgestohlen" waren, glaubte ich ihm nicht: aber ich berichtete getreulich seine unwahrscheinliche Geschichte nach Amerika in der einzig mög­lichen offiziellen Form eines außerordentlich unangenehmen diplomatischen faux pas. Mein Verdacht über den angedeute­tenDiebstahl" von Geralds in blanco Unterzeichneten Pässen wurde bald bestätigt, als ich einen unserer amerikanischen Ee- sandtschattsattachees in Berlin nachlässig zugestehen hörte, daß er amerikanische Pässe an Engländer verabfolgt hätte,nur um den armen Teufeln fortzuhelfen".

Dieser Attaches machte dasselbe Eingeständnis gegenüber zwei ausländischen Freunden von mir, die sich beide noch in Deutschland befinden. Derselbe Attachee füllte in Gegenwart zweier anderer Freunde von mir. die ebenfalls noch in Deutsch­land sind, von Gerard Unterzeichnete Gesandtschaftspässe für einen Bittsteller aus. der nicht imstande war. seine amerika­nische Staatszugehörigkeit zu beweisen, aber eingewilligt hatte, zwei 20 Mark-Gold-Stücke in eine Sammelbüchse zu tun. die ihm vom Gesandtschaftsattachee unter die Rase gehalten wurde. Dar war derselbe Attachee. der auch einen Gesandtschaftspah für e^ren Ausländer ausstellte, der offen zugab. daß er nicht ameri­kanischer Bürger sei. aber nachdem er dem Attachee eine Schach­tel mit Seife geschenkt hatte.

Während diese amerikanischen Pässe so bereitwillig und profrtbringend an Ausländer ausgeteilt wurden, von denen be­kannt war. daß sie keine Amerikaner waren, beraubte Botschaf­ter Gerard eine Anzahl gutgläubiger Amerikaner ihres recht­mäßigen Passes, oder enthielt sie ihnen ungerechterweise vor. aus keinem anderen Grunde, als weil sie gewagt hatten, Wil­sons ausgesprochenen friiheren Widerstand gegen Deutschland als unneutral zu charakterisieren.

Alles dieses sind alte Geschichten, die Tausenden von Deut­schen und Amerikanern längst bekannt sind. Nichtsdestoweniger mögen Sie oder Ihre Leser sich vielleicht darüber wundern, wie ich, ein Amerikaner, mich dazu entschließen konnte, so frei über die schändlichen Taten eines früheren amerikanischen Botschaf­ters zu schreiben. Zur Erklärung versichere ich. daß es Mil­lionen von Amerikanern gibt, die ebenso wie ich für ihr Recht Hallen, frei darüber zu sprechen und für ihr Recht, nein, für ihre Pflicht, unsere Negierung und unsere öffentlichen Beamten frei zu kritisieren, wenn sie im Unrecht sind. Da ich- weiß, daß Amerikas Eintritt in diesen Krieg von Grund aus unrecht ist, und da ich weiß, daß Botschafter Gerard äußerst handgreifliches Unrecht getan hat, bin ich durchaus nicht geneigt, zu glauben, daß zwei solche Ungerechtigten eine Gerechtigkeit ausmachen.

Betreffs Botschafter Gerard gibt es ebenfalls viele Millio­nen guter Amerikaner, die sich von Grund ihrer Seele schämen Über das ftandalöfe Schauspiel von Hemdsärmel-Diplomatie, wie man es sich nicht schlimmer vorstellen kann. Mit unzähligen anderen Amerikanern glaube ich, daß der gegenwärtige verderb­liche Bruch von jahrhundertealten guten Beziehungen Zwischen unseren beiden Ländern sich niemals ereignet haben würde, wenn das amerikanische Volk in Berlin durch einen wahren Diploma­ten oder geschulten. Herrn, wie Vancroft, Motley, Bayard Tay­lor, White oder Charleniagne Tower vertreten worden wäre, als durch einen reichen, aber jammervoll ordinären Parvenü, einen Mann, der in feinem eigenen Lande nicht nur für gesell­schaftlich unmöglich gehalten wird, sondern auf dem die Schande ruht, daß er ösentttch als Lügner gebrandmarkt ist."

liegt den jungen Leuten daran, ob sie ein gutes oder ein minder­wertiges Brot Herstellen und drittens waren doch die Feiertage da, wo man Rücksicht nehmen kann, denn 2 Tage wurde doch deiH Ofen nicht geheizt, den man wegen der Knappheit von Kohle,r? nicht so durchheizen kann, wie in Feiedenszeit, obwohl das Kriegsbrot eine größere Hitze braucht als früher, dann die kalte Witterung sowie das hohe ausgemahlene Mehl, der Kartoffel­zusatz sowie die Führung, alles dieses spricht hier mit. daß das Brot einmal etwas nässer ist und auch manchmal einen glasigen Boden bekommen kann. Aber daß wir 10 Prozent und mehr Kartoffeln darunter machen, ist einfach nicht wahr, wir haben von der Stadtverwaltung 30 Prozent Kartoffeln auf einen Ztt. Mehl bekommen und dieses wurde so eingeteilt, daß die Kar­toffeln mit dem Mehl reichen müssen bis zum 1. Februar 1918. Ist nun eine Bäckerei hier, die mehr Kartoffeln im Brot hat. so ist das unsere Schuld nicht, aber der Einsender hat die ver­dammte Pflicht und Schuldigkeit, den Namen dieser Bäckerei zu nennen und nicht die ganze Innung anzugreifen. Ebenso steht ihm jederzeit der Weg zur Behörde offen und wird auch Gehör finden. Dort kann er Auskunft und Untersuchung verlangen. Der Einsender rechnet uns sogar den Verdienst vor und schreibt/ vom billigen Kartoffelpreis pro Malter 10 Mark, aber er ver­schweigt. wo diese Bezugsquelle ist: uns dagegen kostet pro Mal­ter 12,15 Mark. Ebenso schreibt er. durch den Kartoffelzusatz würden wir mehr verdienen. Das ist ebenso wie alles andere unzutreffend. Wir dagegen können ibm nur offen und ehrlich erwidern, daß die Kartoffeln ebenfalls so teu-er sind wie das Mehl, ohne die' vielen Arbeiten, die man dadurch hat und daß der Verdienst noch lange nicht ausreicht zu den vielen Unkosten» die man eben hat. Man darf nur an die Kohlen denken, die eben das Doppelte kosten als in Friedenszcit. Wir sind aber gerne bereit, dem Einsender eine Bäckerei einen Monat lang zur Verfügung zu stellen, damit er einmal einen Einblick be­kommt, und die vielen Arbeiten sieht, die wir durch die Kar­toffeln haben, ebenso den großen Verdienst in seine Tasche stecken kann. Aber froh ist die Innung, wenn wir den Kartoffelzusatz los sind: wir wollen absolut nicht unsere Taschen füllen, sondern unserem Handwerk den kleinen Verdienst lassen.

Die Bäcker-Innung FriedScrg-Frnerbach.

Wir kommen dem Wunsche- der verehrlichen Bäcker innung um Veröffentlichung gerne nach. Unseres Wissens hat es dem Einsender durchaus fern gelegen, die Vackerinnung und ihre Mitglieder zu beleidigen. Daß Mißstände vorgekommen sind, wird in der Entgegnung ausdrücklich zugegeben, das beweisen' auch die vielen Zustimmungen, die uns über ^en betr. Artikel ) zugegangen sind. Daß die Bäcker in der Jetztzeit viele Schwie-' rigkeiten haben und daß das Brot nicht von der Friedensquali- f lät sein kann, wurde in der Zuschrift ausdrücklich hervorgehoben,- ebenso wurde anerkannt, daß das Friedberger Brot bis vor kur-^ zem ganz vorzüglich gewesen ist. Hoffen wir, daß es sich diesen Ruhm wieder erkämpfen wird.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l. Friedberg-, für den Anzeigenteil: R. H e v n e Friedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung" A- G.. Friedberg i H.

Offene Stellen:

1 Gutsvermalter o^er Kriegsbeschädigter. 1 Knechtefamilie, 3 Schreiner, 0 D.ciistmägde, mehrere Hausmädchen. *

Für Etappe: Mehrere Stenographinnen und Maschinen^ schrciberinnen. * *

Ctellensuchender

1 Guisverwalter zu Tagelöhner, mehrere Melkerfamilien ur.fcT ledige Melker, mehrere Melkerinnen, 2 Fräulem perjett in Sie*' nogravbie und Ma'chinenfchreWeu. 1 Büroiraulein. ^