Die Wiederaufnahme der Verhandlungen. ‘T'fT K' f Die Wiener Vertreter für dte Frledensverhandlunge« werden am 2. oder 3. Januar wieder nach Vrest-Litowsk abreisen. Nach russischer Berechnung geht die Frist für die Entente am S. Januar abends zu Ende. Am Morgen des 5. Januar werden bie Verhandlungen in Vrest-Litowsk wieder ausgenommen. Die Nusien haben den österreichischen Standpunkt angenommen, daß das Selbstbestimmungsrecht sich nicht auf die innerhalb eines Staates befindlichen Völker beziehen kann, die im Rahmen der verfassungsmäßigen Vereinbarungen ihre Entwicklung finden können. Dieser abgeänderte Standpunkt wurde von den Russen der Entente mitgeteilt. Für den Fall einer ablehnenden Antwort der Entente, die nach den Reden Pichons und Orlandos erwartet werden kann, werden die Verhandlungen in Brest-Li. towsk auf Grund der bisherigen Ergebnisse weitergeführt bis zu einer Sondcrabmachung mit Rußland in Form eines Präliminarfriedens.
Berlin. 1. Jan. (MTV. Nichtamtlich.) Nach russischen Nachrichten sind Kontreadmrral Zelemji und d re ^Seeoffiziere zur Waffcnstillstandskommission für die Ostsee und Kapitän 1 . Ran- ges Klykow und zwei Seeoffiziere zur Waffenstillstands-Kom- mission für Las Schwarze Meer kommandiert worden. Diese Kommissionen finden entsprechende deutsche Kommissionen unter der Führung des Kontreadmirals Freiherrn von Dalwigk für die Ostsee und des Vizeadmirals Sopman für das Schwarze Meer vor. Neben diesen Kommissionen ist eine Sonderkommission, an deren Spitze ein Kontreadmiral steht, entsandt wor- ,-den, um die Regelung der im Waffenstilsstandsvertrag offen gebliebenen Fragen des Eismeeres, der Murmanküste und einiger weiteren Einzelheiten vorzunehmen. Diese Kommission hat ihre Arbeit kn Petersburg bereits ausgenommen.
Parrs. 2. Jan. Wie der Mitarbeiter des „Temps" in Petersburg telegraphiert, sind die ersten unter der Führung des Admirals von Keiserlingk stehenden Mitglieder der deutschen Abordnung in Petersburg eingelroffen und von Trotzki im Institut Smolny empfangen worden. In der ersten Sitzung des russisch-deutschen Marine-Ausschusses wurde die Lage am Weißen Meer und an der Murmanküste besprochen. Der übrige ^Teil der deutschen Abordnung, der von Graf Mirbach und Prinz --Hohenlohe geführt wird, wird in den nächsten Tagen eintreffen ,und namentlich über den Austausch der Kriegsgefangenen und ^die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen beraten.
/ Die Haltung der Entente.
Berlin. 2. Jan. Wie dem ..Vorwärts" aus Stockholm be- -eichtet wird, ließ die englische Arbetterpartei dem bolschewistischen Auslandsvertreter in Stockholm. Worowski. eine für die ^russische Regierung bestimmte Protestdepesche gegen den Abschluß >lnes Sonderfriedens zugehen. Der Uebermittler des Protestes -fragte zugleich an, ob die russische Regierung bereit wäre, den Friedensschluß so lange zu vertagen, bis eine internationale Friedenskonferenz stattgefunden Hai. Worowski habe geant. 'wortet. die russische Regierung würde bis zur Ensscheidung der Internationalen Cozialistenkonferenz warten, falls die Entente» regierungen zugleich mit der Paßbewilligung dte Eewißhett gäben, daß sie von der Sozialistenkonferenz keine Zerstörung ,der Friedensarbeit erwarteten, sondern zu einem allgemeinen Frieden gemäß den russischen Vorschlägen bereit seien.
{ London. 1. Jan. (MTB) Das Reutersche Bureau meldet unter dem 1. Januar: Der Parlamentsberichterstatter des ..Daily Ehronicle" meldet: In Rrgierungskreisen wird aner- damit, daß die Vorschläge von Vrest-Litowsk eine schwerwiegende neue Tatsache darstellen. von der Kenntnis genommen werden müsse. Selbst mtt den Einschränkungen des Grafen Czer- 'Nin fei die Annahme der russischen Formeln das Anzeichen einer ^ neuen Lage. Großbritannien. Frankreich und Italien tauschten bereits ihre Absichten aus.
^ Clcmenccnu verweigert die Pässe nach Rußland.
Paris. Ll Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Ministerpräsident Elemenceau hat im Beisein des Munsters des Aeußern, Pichon, eine Abordnung der vereinigten Sozialisten der Kammer, bestehend aus Albert Thomas. Hubert, Mager, Renaudel, Eachin, Longuet empfangen, die um Reisepässe für Petersburg baten, wo sie den Abschluß eines Sondersfriedens verhindern oder wenigstens zu bewirken suchen wollten, daß er so unschädlich als möglich ausfiele. Clemen- ceau erwidert- ihnen, bei aller Anerkennung ihrer Vaterlands- i liebe könne er unter den verworrenen Verhältnissen in Peters, bürg keinen Erfolg von ihrem Schritte erhoffen, vielmehr - ^urde die Bewilligung von Pässen zu diesem Zweck ihrer Sen- ^dnng einen solchen Anstrich geben, daß unerwünschte Wirkungen auf die öffentliche Meinung im Lande und an der Front ein- , treten würden, vielfach würde man sagen, daß Frankreich an Len Vorbesprechungen über die Friedenspräliminarien teil- ' nehme, dies sei aber mangels ernstzunehmender Vorschläge der feindlichen Mächte ganz und gar nicht die Absicht. Elemenceau Hob schlief lich hervor, daß er die Entscheidung, die gewünscht verde. nicht treffen könne, solange er keine Verständigung Mirubsr mtt den Alliierten erzielt hätte und daß er keinen «rund zu der Annahme habe, daß sich deren Ansichten seit der -Stockholmer Konferenz geändert hätten.
£ Eine ukrainische Deputation.
Breft-Litowsk. 2. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) In Vrest- Litowsk rst eine ukrainische Deputation angekommen, um an Ariedensverhandlungcn teilzunehmen.
Stockholm als Verhandlungsort.
I Schweizer Blätter melden: Der Vertreter der maximalisti- fchen Regierung in Stockholm bestätigt, daß Stockholm zum Der- ^ Handlungkort der russisch-deutschen Verhandlungen gewählt ' wurde. Die Besprechungen werden voraussichtlich Anfang ^Januar ausgenommen.
Weckerle bei den Friedensverhandlungen.
etaune -»ach da. -trklich« «rh-im-, *<rt von Körn«, «n, treten sein. Der Ministerpräsident wird voraussichtlich erst übermorgen nach Budapest -urüQehren. rr * , . *
SrijiDfiiiljfjf TruMn au der Crenre Mnlaii-g.
Paris. 2. Jan. Die Blatter bringen unter allem Vorbehalt folgende Londoner Meldung: Schwedische Truppe« find an der finnischen Grenze konzentriert. Man erwartet von einem Tag zum anderen, daß sie in Finnland einmarfchieren mit der Begründung, die Rechte Schwedens verteidigen zu müssen.
kiigüjihe Mi iibrr die Mknspoliük i>cr Kkiüchnviki.
„Times" schreibt am 20. Dezember im Leitartikel: Während Herr von Kuhlmann und andere sich auf dem Wege nach Brest- ^itowsk befinden, um dort über Friedensbedingungen zu verhandeln, breitet sich der Bürgerkrieg in Rußland aus. Wir können die Eile der deutschen Unterhändler wohl begreifen: denn sie wollen mit einer „Negierung" unterhandeln, die nicht imstande war, bei den russischen Wahlen die Mehrheit zu erhalten und deren Stellung keineswegs sicher ist. Das gutgläubige russische Volk hatte eine konstituierende Versammlung gewählt die die Friedensfrage erörtern sollte. Aber die Lenin-Trotzki- Bande will die Versammlung nicht beraten lassen. Der „Waffenstillstand soll nun bis zum 14. Januar dauern, aber wir wollen abwarten. wo sich Lenin und Trotzki selbst an diesem Tage befinden werden.
Ein &afit$hsUh\ Uetains.
Paris, 2. Jan. (WTB. Nicktamtlich.) Mcllmng der Aaence Havas General Petain hat zu Neujahr einen Tages- befehl an die Armee gerichtet, in dem es u, a. heißt- Die Schwache Nrißlawds hat Eueren Glauben mM erschüttert, der durch den täglich knacksenden Beistand der Nnionstaaten bekräftigt wird. Schließlich erklärte er, daß, wenn der El tafle nach Frieden verlange, der Beharrlichere dessen Ve- omgungen festsetzen werde.
Mn italienischer Kriegsrat.
Rom, 1. Jan. (WB.) Meldiing der Agentur Stefani. Srn Erlaß fetzt einen Kriegsrat zur Bergung der Fragen ein, bei denen dte Zuständigkeit der Zivilbehörden sich mit denen der höheren Militär- und Marinestellen berührt. Der Ausschi iß setzt sich znsanimen aus den Ministern des Aeiißern des Schatzes, der Kriegs-, Marine- und Nüsttmgsangelegen- yelten. Dre Chefs des Generalstabes und AdiniralstabeS nehmen an den Verhandlungen des Ausschusses mit berate^, der Stimme teil. Der Ausschuß vermindert keineswegs die Befugnisse des Ministerimns, das von dem Minister- pra,identen mit den Entscheidungen des Ausschusses bekannt gemacht wird.
Klilicn und rin ilfrffänlijiiiuwgVrtftt.
Wien, 1- 3an. (WTV. Nichtamtlich.) Morgen wird der un-
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Ministerpräsident Dr. Weckerle an den Verhandlungen die mtt den Friedensverhandlungen zusammenhängenden Mlttrtschastsfragen. sowie an den Beratungen wegen der Ange- xtegerchett der Vorbereitung eines Handelsvertrages mit Deutfch- Iimd tettvehme«. Bei diese» Beratungen wird die deutsche Re-
^ er "Köln. Ztg." wird aus Zürich gemeldet: Der römische Mitarbeiter der „Neuen Zürcher ^.eittrng" untersucht die Möglichkeit eines Verständigungs- .rredens Italiens und erklärt von vornherein, es sei falsch anznnebmen. daß Italien sich bei seinen Verbündeten zum Vorka. ,^er eines Verständlgungsfrieden macken werde: der Mitarbeiter erklärt aufgrund genauer Beobachtung der rta.wni.ch-n politischen Vorgänge und der Stimniung der entscheidenden Kreist, es sei gewiss daß wenigstens für längere Zeit die Annahme einer italienischen Vermittlung eines Verständigungsfriedens ausgesckaltet werden müsse: allerdings hätten sich die neutralistischen Sozialisten für ernen Verständigimasfrieden ausgesprochen, aber es fei nicht einmal gewiß, ob eine Negierung Gio'ittis für einen sticken frieden arbeiten würde, denn Giolittts sei zu sebr anvas- ungsfabig, als daß er es wagte, sich derart über die öfsent- licke Meinung hinwegzuseüen. Die öffenttickv Meinung ober sei für einen faulen Frieden, wie sie es nennt, noch lange nicht mürbe genug. Dazu komme, daß die Aussichten wnes politischen Sieges Giolittts noch sehr tief stehen, selbst ur eine Negierung von Vertrauensmännern Giolittts sei Ne Lage noch nicht reif genug. Giolitti verfüge- höchstens über 170 Stimmen. Mit einem Frieden, der den früheren Zustand einfach wieder Herstellen würde, könnte er das Vo'k nickt gewinnen. Schließlich sei noch in Betracht zu ziehen, daß ein Vermittlungsversuch Italiens in Frankreich, Eng- land und den Vereinigten Staaten aussichtslos wäre, und daß Italien auf Entschließungen dieser Negierungen keinen Druck ausüben könnte, denn im Notfall könnte Frankreich mit englisck-er und amerikanischer Hilfe seine südöstlick« Alpengrenze ohne Italien verteidigen, dieses aber nicht auf wirtschaftliche Unterstützung durch seine heutigen Bundesgenossen verzichten. (Bei den Betrachtungen des römischen Berichterstatters der ..Neuen Zürcher Zeitung" ist stets im ^luge zu behalten, daß er seinen Darstellungen immer eine nr das kriegslustige Italien günsttge Färbung zu geben Pflegt vielleicht aus Ueberzeugung. Vielleicht aber auch ge- maß dem alten Wersheitsspruch: „Wenn man unter den Wolfen ist, muß man mit ihnen heulen.)
23cm, 2. Jan. (WTB. Nichtamtlich) Der „Corriere della Sera" erklärt m seinem heuttgen Kommentar zu den Verhandlungen in Brest-Litowsk, die Gegenoffensive der Entente auf den deuttchen Friedensfühler dürfe nicht unter- bleiben. Pichons Rede genügt nicht. Man dürfe es daher auch der Presse nicht weiter überlassen, die feindlichen Ränke aufzudecken. Andererseits sei eine eigentliche diplomatische Antwort ausgeschlossen, da man Verrätern in Petersburg die Machtvollkommenheiten von Vermittlern nicht zuerkennen rörmx.DieEntentedürfe sich nicht zmn Friede» verleite»
£??*• Ebtcm unmittelbare Vorschläge an die kämpfenden Nationen erfolgen. Nur den Alliierten könne vermöge der straffen deutschen Organisation die Unterbrechung ?um Nachteil gereick)en. wenn dadurch auch tw em Mitglied der Allianz wankend werde.
Die cncllilchcn Arbeitcr mid fot Mt. > .
Sern, 2. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Auf der am 28. Dezember in London abgehaltenen Konferenz der britischen Ar- .^"^anisationen. der über 800 Abgeordnete beiwohnten, die 3/L Mlllwnen Arbeiter vertraten, wurde zunächst das vom Reu. terschen Bureau mitgeteilte Schreiben des Premierminister, verlesen. Danach verlas Henderson eine lange Ansprache, in der er der sozialistischen Kundgebung vom 14. 2. gedachte, die e, ablehnt, zuzulassen, daß dieser Verteidigungskrieg zu einem Er- cberungskrieg werde und dann auf die in der zu erörternden Kriegskundgcbung niedergelegte Friedenspolittt der britöchen Arbeiterschaft im einzelnen einging. D»r Krieg müsse setzt' als Kampf zwischen einem alten und einem neuen Negierungssystem angesehen werden. Keine Verständigung könne beirie- digend sein, die nicht der Wett die vollständige Diskreditierung des angriffslGsttgen Militarismus bringe und an seine Stelle eine höhere Auffassung von nationaler und internationaler Verantwortung setze. Die Geheimdiplomatie. die Militärdienstpflicht und die Profitmacherei aus der Herstellung von Jnstru- menten der Zerstörung sollten in der Gesellschaft freier Ratio, nen unnötig sein. Eine unumgängliche Vorbedingung des Planes der Völkerliga sei die Ablehnung jeder Form eines wirtschaftlichen Boykotts gegen Deutschland nach dem Kriege. Man sei berechtigt zu fragen, ob die Regierung alles, was in iFjrei Macht liege, tue. um die Feindseligkeiten abzukürzen. Der Redner wies dann auf die Behauptung Cerfons in seiner Rede in Bordeaux hin. daß Oesterreich-Ungarn, und die Tüttei bereit feien. Frieden zu schließen und fragt, warum die Regierung nicht in Verhandlungen mit ihnen, besonders mit der Türkei, getreten fei. wie jetzt Deutschland mtt Rußland. Statt dessen habe er die Einnahme von Jerusalem betrieben, obwohl nach der Erklärung Earsons die Türkei Frieden zu schließen bereit' war. Damit dehnte England seine Front in diesem Lande aus. Es könne nicht Wunder nehmen, daß man England in den neutralen Ländern, in Rußland und selbst in Amerika imperiali- stischer und annexionistjscher Ziele verdächtige. Wenn die Ar» beiterschaft weiter Opfer bringen solle, müsse sie die besttmmte Zusicherung erhalten, daß solche Opfer zur Herbeiführung eine« ehrenhaften und gerechten Friedens notwendig seien. Die Ar- beiterschaft besteht darauf daß Deutschland anerkenne, daß e« unbedingte Maße gebe die es annehmen müsse. Andererseits dürften die Alliierten keinerlei Zweifel darüber lassen, dätz der Kampf lediglich um Grundsätze und Ideale und nicht um Eroberungen willen fortdauere. Die Arbeiterschaft verlange ein« Gelegenheit, festzustellen, inwieweit Deutschland berett sei, ei» Friedensangebot anzunehmen.
Die amerUranssche Hilfe.
Bern, 2. Jan. Während die französische Presse unter Hinweis auf die amerikanische Hilfe das Jahr 1318 das entfchei. dende Kriegsjahr nennt, gibt das „Journal de Eeneve" de» Franzosen den Rat. im neuen Jahre noch nicht auf die nieder, schmetternden Erfolge der amerikanischen Armee zu rechnen, die doch in der Kriegskunst noch ein wenig unerfahren sei. Man werde lernen müssen zu warten, und die Geduld sei die hauptsächliche Eigenschaft, die die Alliierten im neuen Jahre nöttg haben würden. Für Frankreich bestehe das Programm für morgen darin. Deusschland zurückzuschlaqen. um die volle An- strengung Amerikas während eines Zeitraumes von vielleicht mehr als zehn Monaten abwarten zu können. „Ist das möglich?" fragt das Genfer Blatt.
lrrieg iss bald rn Onde".
Dem „Berner Tagbl." wird von besonderer Seite anS London gemeldet: Der „Fmannal Times" ping über den Kob len markt in Wales der Dezemberberickt zu. der eine Reibe von Verbesserunan für die Hanptkohlenbafen in Eng- land fordert, mit dem Beifüger, daß ste jetzt sckon in Angriff genommen werden möchten. Zweifellos bnt der englische Zensor dabei den Satz überseben, den der Koblenfackmann und Landsmann von Lloyd George bingeschrieben bat, der lautet: „Der Krieg kann nicht mehr lange dauern!* Die Gründe dafür, so schreibt das „Berner Tagbl.", wird dieser Mann von Wa'es wohl am besten wissen.
Dcr (flnlranfsrat der Alliierten.
Paris, 2. Zan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Rat der Alliierten für Kciegsankäufe hielt gestern nachmittag eine Sitzung ab, an der für England Donar Law und Ehamberlain. für Italien Nitti und Major des Planches. sowie Professor Attalico, für Frankreich Klotz, Elemeutel und Loicheux. für Amerika Oskar Crosoy und Paul Eravath teilnahmen. Die Finanzabtetluug, der Donar Law. Klotz. Nittt und Erosby angehören, beschäftigte sich in einer besonderen Sitzung mtt den in den Vereinigten Staaten und in verschiedenen neuttalev Ländern geplanten Ankäufen und behandelte damit in Verbindung stehende Finanz- ftagen.
Lranzosifche Ritterlichkeit. ~ :
3m November 1917 glückte es wieder mchreren Deutschen, aus französischer Gefangenschaft zu entweichen. Ihre eidlichen Aussagen werfen von neuem Helle Schlaglichter auf die ..Ritterlichkett", mit der die Franzosen den überwundenen Gegner behandeln. Gleich nach der Gefangennahme wurden einige von ihnen betrunkenen weißen Franzosen. Marokkanern und Negern zur Ausplünderung überlassen. Geld. Ringe, Messer, Achsel- klappen, selbst die Schirmmützen der Unteroffiziere und Feldwebel wurden deren Raub. Beim Generalkommando wurde eine eingehende Vernehmung durch eine» Offizier der «»* äu&etft,


