ganz rechijä,offener U)iai|d) )eut, Dem niemaiio elivas Böses nachsagen kann. Erst wenn dn ;;; Erkenntnis deiner Schuld dich vor dem gekreuzigten Heiland beugst und ihn im Glauben als deinen einzigen Retter und Erlöser annimmst, wirst du durch Sein Blut gerecht uud erlangst Frieden mit Gott. (Röm. 5, 1.) Nun bist du des Heilandes Eigentum und kannst getrost sein in allen Schwierigkeiten und Nöten dieser schweren Zeit. Denn der HErr Jesus spricht: „Meinen Frieden gebe Ich euch!" (Joh. 14, 27.) Damit verspricht Er Seinen Jüngern den Frieden, den Er Selbst hatte, da Er noch auf dieser argen Erde wandelte und wahrlich wie kein anderer von Not und Angst, Haß und Gefahren aller Art umgeben war. Denkst du es dir nicht herrlich, diesen Frieden zu besitzen?
Ob es dann auch um dich her stürmt und tost, ob auch die Welt zittert und zagt, dn stehst auf dem Felsen, der Christus heißt, und dieser Felsen zittert nicht.
Darum, liebe, bekümmerte, friedelose Seele, gehe ein durch die enge Pforte, ergib dich dem Friedefürsten, und der Friede, den die Welt nicht geben kann, ist dein für Zeit und Ewigkeit.
S. B.
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Kott steuert den Kriegen.
Zu all den Sorgen und Nöten des täglichen Lebens haben wir auch noch das Schreckgespenst d s furchtbaren Krieges. Die Not und Trauer ist in vielen Familien so groß geworden, daß die Herzen über die Maßen bekümmert und geängstet sind und die Augen von Tränen fließen. Und draußen auf den Schlachtfeldern, vor den Bajonetten der Feinde, unter dem erschütternden Krachen der todbringenden Granaten, in den nassen und kalten Schützengräben, bei Entbehrungen, Schrecken und Nöten aller Arten, da überkommt auch den Tapferen zuweilen lähmende Mutlosigkeit, und starke Männer schämen sich nicht der Tränen und des lauten Schreiens zu Gott.
Der Mensch sieht zunächst nur, was vor Augen ist. Er urteilt nach den äußeren Erscheinungen und rechnet mit menschlichen Gedanken und Verhältnissen. So Hrcht er die Ursachen dieses schrecklichen Krieges nur in der bösen Politik einiger schlimmer Diplomaten und Kriegshetzer. Was sagt aber Gottes Wort? „Kommt her und schaut Die Werke desHErrn, der auf Erden solch Zerstöre n a n r i ch t e t, der den Kriegen st e u e rt in aller Welt. . . Seid still und erkennt, daß Ich Gott bin. Ich will Ehre einlegen unter den Völkern." (Ps. 46, 9—11.) Ist das nicht dieselbe Stimme, die zu den erschreckten Jüngern sprach: „Seid getrost, Ich bin's, fürchtet euch nicht!" 'Mark. 6, 50 ) Stelle den Krieg mit oll seinen Nöten
,n das Licht dieser Schristwahrheit, dann verliert er für dich seine Schrecken I All die Verluste, die Wunden und Schmerzen, die Verheerungen und Massengräber, es sind — so befremdend cs aur*.? klingen mag — „die Werke des HpErrn, der ar.r Erden solch Zerstören anrichtet". Er tut solches zum Gericht über ganze Völker und über die eil - zelnen Menschen, damit sie sollen innehalten auf ihren Wegen der Gottlosigkeit und Sünde und sieb vor Ihm beugen, damit Er Ehre einlege auf Erden. Auch deine persönlichen und familiären Nöte kommen von Ihm. So sei nun still und erkenne, daß E r es ist. Er will mit dir reden in Gericht und Gnade zu deinem ewigen Heil. Nimm Sein Trostwort an! Laß Ihn eintreten in das Schifflein deines Lebens! Laß Ihn wohnen durch den Glauben in deinem Herzen. Dann wird dir alles zum Segen werde». Und die widrigen Winde werden sich wieder legen. K. E.
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Was machst du mit deinen Sünden?
Vor einiger Zeit erzählte eine Dame im Eisenbahnwagen von ihren Lebensidealen, die sie verfolge. „Ihre Ideale sind ja schön; aber was machen Sie mit Ihren Sünden?" entgegnete ein neben ihr sitzender Herr. „Nun, die werde ich eben vergessen müssen," erwiderte die Dame. „Können Sie das denn?" fuhr der Herr fort. Eine Träne trat in ihr Auge als Antwort. O Freund, der du dir soviel Mühe gibst, deine Sünden zu vergessen, bringst du's fertig? Themistokles, der athenische Feldherr und Staatsmann, sagte einst: „Die größte Kunst auf Erden ist das Vergessen." Aber wer lernt diese Kunst? Auf Erden nur wenige und in der Ewigkeit kein einziger. Die Brüder Josephs haben sich auch bemüht, ihre Sünde, an Joseph begangen, zu vergessen. Scheinbar haben sie's auch zwanzig Jahre lang fertigge- bracht. Aber siehe da, als sie in der Hungersnot nach Ägypten reisen müssen uud dort die harte Be- Handlung des fremden Mannes erfahren, wacht ihre alte Sünde wieder auf. Denn als der Becher in Benjamins Sack gefunden wurde, war auch ihre Sünde gefunden, so daß Juda ausiuft: „Gott hat die Missetat deiner Knechte gefunden." (1 Mose 44, 16.) Mit dem Gewissen und auch mit dem Gedächtnis streitet man vergebens. Wer den Kampf mit ihnen aufnimmt, wird zuschanden. Der reiche Manu nahm nicht seinen Reichtum mit in die Ewigkeit, wohl aber sein Gewissen und sein Gedächtnis, und dies war für ihn der Wurm, der nicht stirbt, und das Feuer, das nicht erlischt. Gesetzt den Fall, du seiest einer, der es fertigbringt, selbst auf dem Totenbett deine Sünden zu vergessen, so wisse es, daß deine Sünden mit dir in die Eivig- keit gehen. Dort hat das Vergessen dann ein Ende, Die geöffneten Bücher am weißen Throne (Ofsb. 20,


