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SemeinscdsUsblatt für kessen.
Erscheint wöchentlich einmal.
Einzelne Exemplare bestelle man bei bei Pon oieueljlihrlich.
verlsg der Buchhandlung der Pilgermissfon fließen.
Redakterir: Etadtmiinonar öernnann-Kießen. Mitarbeiter: Pfarrervperber-Eaiiel Pfaner Llra:>s; Leipzig u. v. Predigerd. Pilgermission. Druckv. I. K. Oncke» blachs., G. m. b. H.. Cassel.
Nr. 40.
Sonntag, den 3. Tltvber 19 Id.
8. Jahrg.
Berittene BfndÜnder.
Sie kennen den richtigen Weg, diese braven Burschen, und nun müssen sie ihn anderen zeigen.
Nicht um sich selbst nur an diesem Weg freuen zu können, nicht um die Naturschönheiten dieses Weges zu genießen, haben sie Weg und Steg so genau erforschen müssen, sondern vor allen Dingen sollten sie anderen nun diesen rechten Weg zeigen, andere dadurch vor Gefahren und Ver- irrung bewahren oder Verirrte wieder zurechtweisen. Und dabei dürfen die Pfadsinder nicht ermüden, dürfen keine Unbequemlichkeit und Schwierigkeit scheuen, es gilt ja, anderen den rechten Weg zu zeigen!
Und wir? Wenn wir durch GottesGnade den rechten Weg zum Himmel kennen gelernt haben, dann sollen wir nicht mit Behagen diesen Weg gehen, dann sollen wir es machen wie die „Pfadfinder", anderen den richtigen Weg zeigen, Verirrte wieder zurückführen aus Gefahren und Not?
O meine Lieben, nicht „genießen" wollen wir, sondern anderen dienen! Echte, rechte „Pfadfinder" wollen wir sein, d. h. solche, die Verirrte suchen und ihnen zurechthelfcn, oder solche, die gedankcnl-s falschem Wege dahinschlendern, freundlich zurusen, daß sic .rechtsum kehrt!" machen müssen.
Gerettet sein, gibt Rettersinn! Wer sollte da still sitzen und gleichgültig zusehen, wo Tausende auf falschem Wege gehen? Nein, „Pfadsinder vor!" Tut alle eure Schuldigkeit, jeder an seinem Teil!
Wer aber selbst noch nicht Vergebung seiner Sünden hat, noch nicht bestimmt weiß, daß sein Name im Lebensbuche geschrieben steht, der muß sich zuerst mit seiner Schuld vor Jesw Angesicht beugen und dann im Vertrauen auf Jesu Blut Frieden mit Gott finden, erst dan', kann er solch ein Pfadsinder und Wegweisi- werden.
I. v. Hindenburg. i'i


