Edoms; Zittern tam die Gewaltigen Moabs an; alle Einwohner Kanaans wurden feig. Es fällt auf sie Erschrecken und Furcht durch Deinen großen Arm, daß sie erstarren wie die Steine, bis Dein Volk, HErr, hindurchkomme, bis das Volk hindurch komme, das Du erworben hast." (2 Mose 15,14 — 16.) Hier sehen wir die Wirkung, welche die Vernichtung von Pharaos Heer auf die Feinde Israels aus- übte: Ein weitgehender, gründlicher und anhaltender Schrecken fiel auf dieselben. Weitgehend war er, denn er erstreckte sich auf alle Völker Kanaans, gründlich war er, denn er ließ die feindlichen Völker „erstarren wie die Steine", d. h. er beraubte sie jedes Mutes zur Gegenwehr, er machte- sie ganz betäubt, anhaltend war er, denn er beherrschte die Feinde so lange, bis Gott Seinen ganzen Plan ausgeführt und Israel in das Land der Verheißung gebracht hatte.
Wie furchtbar kann doch die Wirkung eines einzigen gewaltigen Sieges auf viele Feinde sein!
In dem obengenannten Text wird uns eine dreifache Wirkung genannt, die sich nach der Vernichtung des ägyptischen Heeres in Israel geltend machte:
Die erste war: „Das Volk fürchte den HErrn." Bei dem Anblick der zertrümmerten Macht Pharaos stand das Volk offenbar unter dem tiefen Eindruck: das hat Gott getan.
Eine zweite Wirkung war die, daß sie dem HErrn und Seinem Knechte Moses glaubten. Nicht immer hatten die Kinder Israel dies getan. Mit wieviel Mißtrauen und Unglauben waren sie doch dem Moses begegnet, als dieser, aus Midian zurückkehrend, ihnen die Botschaft brachte, Gott wolle sie jetzt aus der Hand Pharaos erretten! Lange Zeit wollten sie Gott und Seinem Knecht Moses nicht glauben. Jetzt aber, wo die Ägypter tot am Ufer lagen, fingen sie an, wirklich zu glauben, daß Gottes Wort, das durch Moses gebracht worden war, volle Wahrheit sei. Jetzt hörte Unglaube und Zweifel auf.
Eine dritte Wirkung jener Errettung zeigt sieb in dem herrlichen Dankeslied, welches Moses und Israel nun sang Früher hatte man in Israel fast nur den Ton der Klage vernommen. Statt dessen hörte man nun ein Loblied durch alle Volksschichten hindurchklingen.
Der HErr gebe, daß die Wirkung, die sich nach Pharaos Untergang in Israel zeigte, auch in unserem Volke eintrete! „Frohe Botschaft "
Ich möchte heim!
Ich möchte heim ins Vaterhaus Mit seinem süßen Frieden.
Wie köstlich ruht sich's droben aus Nach heißem Kampf hienieden l In des getreusten Vaters Schob Erwartet mich das schönste Los Wenn ich im Glauben scheide
Ich mochte heim zu meinem HErrn Der hier fuc mich gestorben Und einst, als ich Ihm fremd und fern, So ernst um mich geworben.
Wie groß ist Seine Herrlichkeit.
Die dort ich schaue allezeit l Wie wird Er mich erquicken!
Ich möchte heim zur großen Schar Der Gläubigen und Frommen.
Die aller Trübsal und Gefahr Aus ewig schon entnommen.
In weißen Kleidern macht' ich seh'n Der heil'gen Heer am Throne stehn Mit Palmen in den Händen
Ich mochte zu den Lieben hin,
Die mir vorausgegangen Und nun für ihren himmelssinn Den ew'gen Lohn empfangen,
Zu Eltern, Kind und Kindeskinv.
Die in dem HErrn entschlafen sino: HErr, laß mich heim gelangenl
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gießen.
Stadtmission Gießen, Löberstr. 14 .
Sonntag, den 20. Juni: Nordeck und Wißmar; abends 8 Uhr: Grünberg; 22.: Altenbuseck; 23.: Kleinlinden, Frauenstunde.
Bezirk Bellnhausen.
Sonntag, den 20. Juni, Sonntag, den 27. Juni, Sonntag, den 4. Juli, jedesmal nachmittags 2 Uhr: Versammlung in Bellnhausen.
Sonntag, den 11. Juli, nachmittags 27* Uhr:
Versammlung im Freien in Airchocrs.
Bezirk Niederweisel.
In Niederweisel jeden Sonntag, nachmittags 3 Uhr Sonntagsschule; abends 8 Uhr Versammlung; jeden Donnerstagabend Bibelstunde. In Kirchgöns jeden Sonntagnachmittng 7*4 Uhr Versammlung. In Butzbach jeden Montagabend 9 Uhr Bibelstunde. In Fauerbach 22. Juni abends, 27. Juni nachmittags 3 Uhr, 6. Juli abends Versammlung.
In Gambach 27 . Juni, nachmittags 3 Uhr, Gcmeinfchaftsfest. 29. Juni, 13. Ju!> abends Versammlung.
In Münzenberg 20. Juni und 11. Jul: 3*/« Uhr nachmittags Versammlung.
Anzeigen für hie Nummern 29—32 bis zum 4. Juli -s. Js. erbeten.


