Ausgabe 
21.12.1918
 
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31? das Ende der Kem da?

Aus London ist die Nachricht verbreitet, auf der bevorstehenden großen Friedenskonferenz sollte die Auf. Hebung der allgemeinen Militärdienstpflicht in allen Staaten beschlossen werden. Das würde also das Ende der stehenden Armeen und die Einführung von so­genannten Miliztruppen bedeuten, die alljährlich eine kurze militärische UebungSzeit durchzumachen hätten. So ist es in Europa in der Schweiz, auch England hatte neben seiner stehenden Armee seine Freiwilli- gen-TruPpen, und ebenso Amerika. Auch die einsti­gen Burenstaaten waren auf dem System der Miliz­truppen eingestellt, unterlagen aber bekanntlich Eng­lands Berufssoldaten.

Ist heute Aussicht, daß nach dem Weltkriege unter den Staaten der Entente wirklich eine ewige Freund­schaft bleiben wird, so könnte eine totale Abrüstung in der ganzen Welt eintreten, dann gebraucht kein Staat einen Soldaten mehr. Denn die Entente, also Amerika, England. Frankreich, Italien, Japan mit den dazu gehörigen Kleinstaaten, beherrscht die Erde. Aber bis heute hat es nur Völkerfreundschaften ' zu dem schließlichen Endziel gegeben, anderen Staaten gegen­über sich zu sichern. Und daher, aus dem wider­streitenden Interesse, kamen die Kriege. Niemand kann bürgen, daß die Interessen der Ententestaaten sich nie kreuzen werden, im Gegenteil besteht heute diese Tatsache schon. Es kommt darauf an, wie diese Sach­lage künftig behandelt wird. Und deshalb wird die Ausschaltung der stehenden Heere nicht in einem Tempo erfolgen, das aus dem Plan eine vollendete Tat­

sache macht. Die schönen Worte bedeuten noch lange nicht die große Tat.

kommt auch noch der Charakter der Völker in BetNrcht. Die Franzosen würden es gar nicht er­jagen können, wenn ihre ganze Armee verschwinden sollte. Das geht ihnen wider die Natur. Darauf

wurde die Armee selbst nicht eingehen, sie würde

einen solchen Akt als eine Undankbarkeit betrachten und entschieden protestieren. Der militärische Gedanke hat in Paris eine solche Gewalt, daß es die Republik nicht wagen kann, ihn zur Seite zu schieben. Aeußer- lich kann man Einzelheiten ändern, im Wesen seiner Armee wird sich der französische Soldat nichts nehmen lassen, und der Bürger wird lieber die Militärkosten zahlen, als künftig das Abbild der Gloire missen.

Beide werden auch nicht glauben, daß Kriege fortan gänzlich ausgeschlossen sind.

Die Militär- und Waffentechnik ist im Weltkriege ^ Einem unglaublich hohen Standpunkt gekommen, auch ste wird sich dem Gedanken einer totalen Ab­rüstung entgegenstemmen. Die amerikanischen Spe- ir an l en ^ a P cn domit Milliarden geschluckt, sie werden also bei diesem Zukunftsprogramm die Worte noch lange nicht als Taten behandeln. Sie sehen auch werter als die Friedens-Idealisten, die 1900 den ewigen Frieden proklamieren wollten und einen Krieg nach dem andern erlebten. Die Abrüstung zu Lande bleibt selbst im besten Fall nur Stückwerk, so lange Eng­land seine Flotte behält, und die gibt es nicht auf, J[ 0 r . ?.* tle J. e Un ^ f Qtb ?9 e Menschheit einander gegen­übersteht. Die Amerikaner sprechen nicht gern von ^apan, aber sie denken daran. Von anderen Möglich- reiten kann abgesehen werden, auch davon, baß Deutsch­land eine neue starke Armee in absehbarer Zeit auf- stellen könnte. Aber von dem zu erwartenden Erwä- gungvbeschlug der Friedenskonferenz wird man kaum mehr sagen könnne, als daß das Papier geduldig !««^^bilalter der Ueberraschungen unb Umwäl­zungen ist noch nicht vorbei.

Tardieu, LehgueS, dem Kommandanten von Brest Oberst Houfe, d em amerikanischen Gesandten in Paris!

Ms die -klitsche

Wählerin lv ffen muß.

Geld in der deutschen Republik.

M In einem jeden Staat ist Tüchtigkeit und Bildung ^-^^nptsache Nicht daß jeder diejenige Arbeit ver- rrchtet, dre nach etwas aussieht, ist das wichtigste würde es so kommen wie bei den vielen Köchen! die den Brei verderben. Daß jeder seine Arbeit gut darauf kommt es an. Und unter Bildung ver­stehen wir nicht daß einer Musik und Sprachen und Malen usw. beherrscht, sondern daß er die Natür- ltchkerc eines offenen und menschlichen Charakters besitzt ^icht bedarf^ ^"ker spielt, wo er selbst der Nach-

Posten, oder doch sehr viele Menschen sehen aber n dem Schlus,el zum Geldkasteu den Pförtner Zum lrdlschen Hrmmel. Absonderlich heute, wo aus­kömmliches Geld eine Daseins-Notwendigkeit ist Da ^U/^uun falsch, anzunehmen, daß in einer Republik asGedvon den Bäumen geschüttelt oder sonst auf leichte Art, durch Heexrei, zusammcngebracht werden ,.aa". lJt "Nb bleibt unantastbare Wahrheit, daß leder Staat nur so viel Geld hat, als ihm seine An- erarbeiten. Legen die die Hände in den Schoß, so hat er nichts und kann auch nichts geben.

bleibt zutreffend, auch wenn wir den Staats- kV! Fracht ziehen. Dem Deutschen Reich ge- hört die Post, die Einzelstaaten haben großen Besitz Romanen, Forsten Eisenbahnen, Bergwerken aller Art, die jährlich viele Millionen einbringen. Aber nur weil darin tapfer gearbeitet wird. Und hätten wir in Deutschland Goldbergwerke, so müßte das Edel- metall doch zu Tage gefördert und verarbeitet werden Und die Haupteinnahmen des Staates, die Steuern' können nur eingehen, wenn die Steuerzahler etwas Verdienen, also arbeiten. Selbst wenn nach den Wün- K^^?^ulster Kommunisten aller Besitz verstaat­licht wurde, so wäre es nur eine tote, wertlose Menge

würde ^ m(i)t bUrtf) Öligkeit in Geld umgewandelt

Grrtrftnl* W°r arbeiten, nicht nur um vom

Ertrage der Arbeit leben zu können, sondern auch

"A hl 9 m ate .^Eld für seine Ausgaben im Jnter- Äk? der Allgemeinheit zu schaffen. Da sagt nun ein ^chlaukopf: Der Staat braucht ja nur Papiergeld

drucken zu lassen, dann hat er so viel Geld, wie ^braucht. Das könne er, aber dies schöne Papier­geld wurde leider an dem Tage seinen Wert verlieren

b ro m Ürbe ' der Staat außerstande ist,'

das Papiergeld gegen Metallgeld einzulösen. Dann Are der Staat bankerott, und seine Bürger, die die m^^r^oll von dem Papiergeld hätten, mit ihm.

"IH* jeder diese Umwechselung des En Silber oder Geld verlangen, denn bas Pub kum vertraut der Solidität, das heißt, der ff^^^Egkeit des Staates, es gibt also dem Staat zrreort. Und damit kommen wir zu dem Geheimnis ber gai^en Geldwirtschaft: Wie der Staat, so ist sein ^beitsfreudiges Staatswesen hat ^bErall in der Welt Kredit: ein träges, versumpfen- bre Achseln angesehen, und sein Geld ebenso. Wohin wir streben müssen, ist klar.

ZU Armee Mackensen in der Heimat.

Von der Armeegruppe Mackensen sindhiz bereits große Teile in der Herma 'e nqetroffen ffi fmö angelangt: die gesamte 11 S S w ^ett 226. Infanterie-Division sowie die feiner-

^er Utroine nach Rumänien entsandten Teile

fantelie-Di°M°n.^ '" und ber 16 . In-

Kronprinz Rnpprccht als Gegner Ludendorsss.

vnn Kronprinzen Rupprecht

von Bayer:? während des Krieges wird mttaeteitt- Kronprinz Rupprecht stand fast von ven^ersten ^ugen des Feldzuges an in militärischem und voli- ^Egensatz zum Großen Hauptquartier Sc on 1914 hat er sich mit allen Kräften dagegen gewehrt k^?^blichen Durchbruch durch die g?oße ^franzö- ^E^sO/Unie zu unternehmen. Er sah das ne- KResultat voraus. 1915 hat er bittere Klage S, 11 Falkenhahn geführt, der in keiner Weise für Flugzeuge rrnd schweres Geschütz sorgte.

Tie Zerstörungen des Ludeitdorffschen strateaiscben Ruckzuges hat er mißbilligt, und er geriet in 1mmer ere !l ^EI^satz zu Ludendorff dadurch, daß er unnützen Offensiven verdanunte. Ganz zürn Schluß e>- Feldzuges hat er die Offensive gegen die Engländer öur Trennung von den Franzosen, die glücklich ein-

fÄSs»f.' ä s;.rissfs

sl >._. , oeig!. NS. vact hat aus biefei

e ih n0 Cln gemach . weder ,'einem Paker -iswp» M". Deutschen Kaiser, noch den leitenden poli- .ischen Stellen gegenüber. Mit Kaiser Wilhelm hat « öe^megcn tm gcbt u Qr 1918, al* der Kaiser zur gol- t e " cn in München war, eine sehr lebhafte

Auseinandersetzung gehabt. Er sah dann das Korn, mende herannahen und hat vergeblich versucht, immer wieder durch neue Mahnung auf eine rasche Beendi- zuwfrken^ und einen leidlichen Frieden hin-

*

Ernste Wendung des Kohlenstreiks.

Streikenden verlangen auf verschiedenen Zechen statt

Arbe'it«-^"vi^^ 1 tkschaften vereinbarten achtstündigen ^beitszeit die s.ebenstundlge Schicht und einen Schimt- ^ auer von 20 Mark pro Tag. Die

9earbeUet ^ at ' eine G'mti-

Wilson bring? sein altes Programm mit.

. Der Korrespondent derAssociated Preß" drahtet ÖUÖ über dre Ankunft Wilsons in Frankreich:

m »f.v nc ntt ^ t genug vor Uebertreibungen warnen. Der Prattdent und die ihn begleitenden Bevollmäch­tigten seien sich vollkommen bewußt, daß die Welt oou der großen Bedeutung der komrnenden Konferenz erfüllt sei. Das Programm Wilsons habe für die Konferenz den großen Vorteil, daß alle 14 Punkte mit Ausnahme der strittigen Auslegung der Freiheit zur See als positive Waffe für alle Unterhandlungen schon angenommen seien. Im übrigen seien nach der Meinung des Präsidenten die 14 Punkte nicht nur von den Kriegführenden, sondern auch von den Neu­tralen angenommen.

.?/r Korrespondent fährt fort: Er sei ermächtigt zu erklären, daß der

Völkerbund eine notwendige Basis

für jeden zu unternehmenden Schritt sei. Die amerj. livischen Abgeordneten weisen auf die Neuyorker Rede fcraftbemen 5in, die mit einigen Ausnahmen von England, Frankreich, Italien u. a. als Grundlage I» ^ Verhandlungen angenommen wurde. In dieser Wilson den Nachdruck auf die Errichtung des Völkerbundes als auf eine Hauptbestimmung des Frledensvertrages. Sonst würden die Verträge nur ein Fetzen Papier sein.

?»bster Quelle will der Korrespondent Wetter Konferenz radikale Mei- wl?"^?dnheiten s^on deshalb nicht zu erwarten 6 e Welt sich noch eben erst mit Wilsons j n erklärt nabe. Auw für das

°°e Peasldent unter der Freiheit zur See versteht.

Völkerbund eine ebenso notwendige Basis Die fernl" worden ^ Punkt ist bereits kürzlich ent-

Acber die Ankunft Wilsons

kn7'^.^uter noch, daß der DampferGeorge Wa- shmglon Freitag mittag 12,50 Minuten, begleitet von vee 'hm entgegengesahrenen amerikanischen Flotten-

itaud vlugelaufen ist. Präsident Wilson

Ehrend der Einfahrt in den Hasen auf der

SlUf öcc 'lcbcrfahrt waren ihm eine Anzahl Einladungen zugegangen, die er jedoch alle abgeschlagen hat, da er alle ofsiziellen Funktionen in Eurwpa möglichst beschranken will. Die amerikani- Gruppen an der Front und die verwüsteten Gebiete Frankreichs will Präsident Wilson in der Zeit vor dem ö. Januar besuchen, um sich dann 6 Wochen ganz den Friedensbesprechunqen htnzuaeben In Brest Herrscht Feststimmun^. Wilson wurde von Pichon

^ die Hausfrau am Monatsersten ihrer Haus-

» Lohn auszahlt, so gibt sie ihr in' dem heutigen Papiergelde eine Anweisung auf den Geldbesitz des Staates. Das Mädchen weiß aber, daß sie das bare Geld immer haben könnte, wenn sie es wollte und so gibt auch sie dem Staate Kredit und gibt i" . weiter. So machen es alle Tausende.

^rch ihre Arbeit schaffen, dafür erhalten , Ä b ! f( in öem aiugenöttif, wo die Arbeit uuch das Geld in seinem Werte vMoplt^ In dem bekannten Studentenliede heißt es'

von- ^ J! 1 Sr h ° f \ f e ^PPt uns nicht d°- S, Das ist richtig, die Arbeit huppt nicht davon. Wohl aber das Geld, das mit der Arbeit verdient worden wäre Und darum ist Kapital-Geldbesitz nichts als angewandte Arbeit! Wm

Bat ia«.

Machen Sie Frieden!"

Är allgemeinen Rat der sozialistischen Partei ln ^Brüssel wurde em Brief der Führer Vandervelde und de Brouckere über ihre Haltung und ihr Auf- treten rn den Ententeländern während des Krieges verlesen. De Brouckere überreichte einen Bericht, wo­rin er über die Konferenz in Stockholm berichtet. ^ diesem Bericht wird auch gesagt, daß der hol- ländische Sozlalistenführer Troelstra in einer Unter­redung mirteilte, in Berlin sei er dem Reichskanz- ler begegnet, der, als er von Troelstras Reise nach Stockholm erfuhr, zu ihm sagte: Gehen Sie nur nach Stockholm und machen Sie Frieden!

Russen-Meuterei in Oberschsesien.

Auf dem Gotthards-Schacht bei Beuthen. der zu b ^«^°V^^^Een gehört, fand eine Meuterei russischer Kriegsgefangener statt. Als die Russen die c^P^Mten, wurden sie vom Wachtkommando aufgefordert. Dabei gingen die Russen S?kch'loslen gegen die Wachtleute vor. Nach einten Schreckschüssen wurde eine Salve abgegeben, wobei neun getötet und sieben verletzt wurden. Die Strei­kenden nahmen daraus die Arbeit wieder aus.

Eine Hnldigung von Mariner« an Hinvenburg.

Namens der Kanieraden der Nordseevorposten und der U-Boot- Geleitflotillen und der Kasseler Matrosenkornpa- nien wird nachfolgendes mitgeteilt:

Von der Nordseeküste kvminend, bie-en un'ere Blau­jacken der Nordseestreitkräfte unserm Generalfeldmarschall in tiefer Verehrung ihren Gruß. Sie eralchten als ihre «heiligste Pflicht, treu zur jetzigen Regierung zu stehen und an der Wiederherstellung der Ordnung im Vaterland« mit allen Kräften mitzuarbeiten und sie zu erhaltan."

radikale Streikbewegung nimmt einen sehr ernsten Charakter an und droht rmmer weitere Kreise der «ergarbeuerschaft zu ergreifen. Dabei muß da- mit gerechnet werden, daß das aufDeutscher Kaiser" undNeumuhl angewandte Verfahren, durch Dro- hung mit der Zerstörung der Zechcnanlagen die Be­willigung per von der Bergarbeiterverbänden keines-

ahmun 9 /findet t,0rbennigen « u "zwingen, Nach.

An^ der Republik Neukölln.

In den meist von Arbeitern bewohnten Vorstadt von Vcrlni 9-e ukölln haben die Spartakusleute zwar auch nur einen kleinen Anhang, aber sie haben es verstanden, die Gewalt in ihre Hände zu bringen und terrorisieren das ganze Gemeinwesen. Sie haben eine eigene Repu­blik errichtet, den Magistrat abgesetzt, die Stadtverord­neten davongejagt undregieren" nach Meihvden, die jetzt selbst der nachsichtigen Regierung zu bunt geworden sind. Das preußische Ministerium ha: sich aufgerafst und dem Neuköllner A.- und S.Rat erklärt, daß seine Uebergrifss die Tätigkeit des städ.ischen Verwaltungsapparates tn einer dre Aufrechterhaltung der Ordnung und der Volks- ernährung auf das ernsteste gefährdenden Weise lahmlegten. *liv erwarten^ so sagt die Regierung weiter, daß der A- und S.-Rat diese ungesetzlichen Maßnah-nen sofort rück­gängig machen und in Zukunft seine Tätigkeit im Nahmen der Richtlinien des VollzugSrates halten wird. ES ist schleunigst dafür Sorge zu tragen, daß der Magistrat und die Stadtverordneten-Versammlung ihre Tätigkeit unbe­hindert nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen wie­der ouszunehmen und fortzusetzen in der Lage seien.

Vorläufig sieht es so aus, als ob die Neuköllner Lei­tung aus alle Anweisungen aus Berlin pfeiften.

Die Bevölkerung von Neukölln ist direkt zur Ver­zweiflung getrieben und es machen sich Zlnzeichen gel­tend, daß man dort zur Selbsthilfe schreiten wird In einer Versarnmlung der städtischen Arbeiter kam zum Ausdruck, daß die Arbeiterschaft Neuköllns die unerhör­ten Zustände in der Gemeinde nicht länger zu dulden geneigt ist. Wenn bis zum Montag, um 10 Uhr am Vormittag nicht eine Acnderung eintritt, würde die Arbeiterschaft verstehen, sich selber ihre Rechte zu verschaffen. Der jetzige A.- und S.-Rat müsse für jeden Fall aufgelöst und durch einen neuen ersetzt iverden, der von der ganzen Arbeiterschaft und den Soldaten gervählt ist. Beamte und Angestellte haben sich dem Vorgehen der Arbeiterschaft an- geschlosscn.

Ein ErpresserRat.

In Hamburg hat sich ein Rat der Seeleute gebildet, der die Interessen der Seeleute vertreten will. Er fordert als gesetzgebende Körperschaft in allen Fragen der Handels­marine und der Kontrolle über Handelsschiffe, Reedereien und Seemannsgerichte behandelt zu werden. Der Reederei- verband soll für die Kosten dieses Rates aufkommen. Der Seemaunsrat droht mit der Versenkung sämtlicher Han­delsschiffe, wenn seine Forderungen nicht gutwillig anerkannt werden. ' ,

General Tcnny nach Frankreich gebracht.

r ^ Cr i^ u Beginn des Krieges als Gouverneur in Belgien in der Provinz Luxemburg tätige General der in Arlon 112 Einwohner soll hinrichten ha­ben lassen, wurde in Trier verhaftet und soll v»r ein französisches Kriegsgericht gestellt werden.