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Ute Ycriwfang der Po kn in den Kreisen Fasern und
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In den letzten Wochen haben sich bei uns einige Leute gefunoen, die uns einreden möchten, auch in Dsutschlaiid gäbe cs »Bolschewisten", und die soziale Revolution stände vor den Türen toeutschlands. Wenn man diese Leute halbwegs ernst nimmt, so stützen sie ihre Furcht hauptsächlich auf einige törichte Flugblätter, die man in Fabriken und Werkstätten gefunden Kat, und auf einige ebenso törichte Redensarten, die in Bsr- Sammlungen laut geworden sind. Diese Flugblätter und Reden begeisterten vernehmlich jugendliche und weibliche Personen in Berlin und in ein paar anderen deutschen Groß- Pakten, aber sie sind, wie man von vornherein feststeNen darf, glatt und energisch abgelehnt worden von der ungeheuren Mehrzahl der deutschen Arbeiter und erst recht von ihrer ernsthaften Presse und ihren maßgebenden Organisationen. Wer die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung kennt, wird sich nicht darüber wundern, das; der Bolschewirmus in Deutschland nicht irgendwie ernsthaft Wurzel fassen kann. Der Bolschewismus ist Anarchie und Unordnung, , Disziplinlosigkeit und Zerstörung, er ist niraends organische Entvssckl".->g, nirgends Aufbau und positive Arbeit. Die deutsche Arbeiter- bewegung hat aber immer in Theorie und Praxis auf dem Boden der organischen Entwicklung gestanden, auf dem Boden praktischer Arbeit, auf dem Boden bec Reformen und Orra» nifation. Es hat natürlich orcf) in ihr immer wieder einzelne Heißsporne gegeben, dir in scharfer Opposition zu dem alten Programm der deutschen Sozialdemokratie und der deutschen Gewerkschaften gestanden haben . Diele Opposition hat in den 70er Jahren, in den 80er und den 90er. Jahren des vorigen Jahrhunderts aleichmäßig Erregung und Zwietracht unter den deutschen Arbeitern hervorgerufen. aber sie ist niemals zur Herrschaft gekommen. Der deutsche Arbeiter ist durch bas allgemeine Wahlrecht ebenso wie durch die allgemeine Wehrpflicht und durch die ollnemeine Volksschule in seinem Denken und Arbeiten, besonders ober in seiner politischen A'E- faffung erzogen worden . Es gibt nichts törichteres, als fo!rf>c ge>'chich1!ick>e Entwicklung zu übersehen; dis Erscheinungen des einen Landes mit ganz bestimmter geschichtlicher Entwicklung kaffen sich nicht auf jedes beliebige andere Land übertragen. Das in Rußland mit seiner ganz anderen Poraeschichte eine Art Notwendigkeit wurde, ist in Deutschland mit fernem ganz anderen politischen, kulturellen und sozialen Leben eine absolute Unmöglichkeit. Diele absolute Unmöglichkeit eines Bolschewismus bleibt umso sicherer bestehen, je mehr der neue deutsche Dolksstaat sich avsknit und je mehr die neue deutsche Negierung Hand in Hand mit den Organisationen der Arbeiter oller Richtungen zusammenarbeitet. Die berechtigten Wünsche der Arbeiterklasse werden auf diese Art genau so chnell und so steter erfüllt werden ,wie die berechtlaterr Wün- d)€ anderer Klaffen, und Brot Freiheit und Frieden werden »ie Fundamente eines gemeinsamen neuen Deutschlands werten, in dem für Bolschewismus und Revolution noch weniger Platz sein wird als bisher.
VölktrSuM wrgsWmer Zeiten.
Im Plätterwalde des In. und Auslandes rar'.scht es gewaltig von dem großen Völkerbunde, der gleichsam als ge- waltiaes Finale das furchtbare Dölterrinven beschließen und der Welt den ewigen Frieden bringen soll. Ob er zustande kommen wird, ob er Lber!)aupt unter den Verhältnissen des '20. Jahrhunderts möglich ist, soll und kann im Nahmen dieser .wenigen Zeilen nicht erörtert werden. Bedenkt man, wie 'verschieden dos ist, was sich die einzelnen Völker darunter denken und vor allem, was jeder der einzelnen, gerade an der Macht befindtichen Staatsmänner damit bezweckt, so dürften große Zweifel an der Verwirklichung dieses unstreitio großen Gedankens erlaubt sein. Zum mindesten siebt heute schon ziemlich f*ft .daß die uns feindliä)en Staatenlenker >m Völkerbünde nichts anderes erblicken und erblicken wollen, als ein bequemes und wundervoll in den Mantel der Nächstenliebe einhüttbares Instrument, um dem deutschen Volke die Dan. menschwnbcn handelspolitischer Erpressung anzulegen und chm die Schlinge wirtschaftlicher Erdrosselung um den Nacken
zu werden.
\ Wie dem auch sei, es mag in diesem Augenbsick nicht ohne Interesse sein, sich Art und Ziel und Erfolge früherer Döl- kerbuttbc zu vergegenwärtigen. Man bezerchnete |ie meist als Allianzen und fugte zur näheren Erklärung die Zahl der darin vereinigten Völker hinzu. Eine der bekanntesten ist d.e im Jahre iw* zwilchen England, Schweden und Holl.nrd dura, William Ten-plo. Witt und den Grafen Dohna im fcoe* ab. geschloffen Tripelallianz. Ihr Zweck war, gegen die userlv^n Ero^x runqvptLue des vierzehnten Ludwig einen selten Daunn schien Ihr dicfiiUat war der z wette Zru'den von der am U Mui pro gbeich^r Jahres z/jtuude nd
den genannten Revokuttonskrteg des Franzofenkönias gegen Spanien beendigte, der sich mit einem Teil Flanderns, in der Hauptsache mit den Plätzen Ehaleroi, Ach. Oudenarde, Do'.mi, Tournay und Lille begnügen nmßte, wogegen Spanien die Franchc^Comtä zurückerhrelt.
Gegen denselben französischen Herrscher war die erste der Quadrnpel-Allianzen gsrlchtLt, deren dis Geschichte eine ganze Anzahl kennt. Sie wurde ebenfalls im Haag und zwar im Jahre 1006 zwischen den Generalstoaten, dem König von Dänemark, dem Kuvstirsten Friedrich Wilsum von Branden- o-vg und dein Herzog ron Braunschwelg.Lünvburg a-Ejchlos. sen. Sie sollte der Raubpolrtik Ludwigs 16. ein Paroli bieten und die Unabhängigkeit Bremens gegen Schweden sichern
Die Quadrupel-Allianz, dis 1718 zwischen England, Frankreich, dem deutschen Reich und den erst später beigetre- tonen Niederlanden zustande kam, war gegen Svaniens Cr- oberungsgier gerichtet, während das Vierstaatembündnis zwischen England, Österreich, Sachsen und den Niederlanden, das 1745 zu Warschau geschloffen wurde, den Zweck verfolate, Schlesien wieder z". erobern und einige bra. denburgische De- ptzungen zu rauben.
Schließlich gehört hierher noch der Vertrag zwischen den vier Großmacyten Rußland, Preußen, Österreich und Groß- britannien, §nr Wiedecherstellung und Aufrechterhaltung t-s von der Erooernnaswut Napoleons in seinen Grundfesten erschütterten europäischen Friedens.
Beschränktere Ziele verfolgten die Quodrllpel-Manzen zwischen Frankreich. England. Spanien unb Portugal (Lon- don im Jahre 1834), und zwischen Österreich, Preußen, Eng- land und Rußland (1840), von denen die erste zur Aufrecht» Erhaltung des konstitutionellen Prinzips auk der Pyrenäen» Halbinsel, die zweite zur Stützung der türkischen Herrschaft in Asien qe^en Ägypten a^e'chlossen wurde.
Die bekannte -Heilige Allianz" vom Jahre 1815 zwischen den 5taisern von Österreich und Rußland und dem König von Preußen, d?e ohne die amtliche Mktwirk".no ihrer Minister abgeschlossen wurde .gebärt nicht in den Rahmen dieser kurzen Betrachtung, da sie keinen Völkerbund, sondern die Gründung eines großen Fürstenbundes im Auge hatte.
D^e Geschichte lehrt, daß alle diese und ähnliche Bündnisse sich nur wirksam in der Erreichung und räumlich ziemlich eng bcarenzter Ziele erwiesen, daß sie aber sofort au«einander- flelen, wenn das gesteckte Ziel erreicht war, oder aber sich als nicht schnell nenug erreichbar zeigte. Der Gedanke eine; Welt, bund-es der Volker ist so groß hehr, das voreeschützte Ziel aber noch so u?ikkar imd verschleiert und die vorgesehenen Mittel zu dessen Erreichung vorlä'.'fta noch so sehr auf die brj- tale Gewalt gestellt, daß sich die Ansichten und Wünsche unserer Feinde recht beträchtlich ändern müssen.
Cs sM Lss BttrNa::S.
Auf lknd tretet in die Reihe Alle, die ihr deutsche seid.
Gelt mit frohem Dtut arrfs neue Helft ohn zu ermüden; weiht Unverdrossen, ohne Zagen Euer Geld dem Vaterland!
Segen bringt es, Zinsen tragen Wird es reichlich. — Haltet stand!
Denkt, daß ihr das Höchste, Beste Stützen helft, das euch beschert;
Denn nach Gott oift's nichts, was höher Ein ruschätzen, heilger war Als tzas Vaterland, das teure.
Opfert ihm mit Herz und Hand Was ihr lönnt; es bringt ja Segen Euch —, nicht nur dem Baierland!
Denkt, es geht jetzt um has Ganze.
Mutig, mutig vorwärts sehn Und mit GoLtvertraun, ohn' Wanken Fest wie eine Mauer stehn.
Nie ward Deutschland überwunden.
Wenn es voller Eintracht war;
Drum seid einig! Nicket die Heimat Nur, ihr selbst seid in Gefahr.
Deutsche! sollen wir nicht Knechte Werden, wie der Feind es will.
Darf an feine Rechte keiner Denken jetzt, weil nur ein Ziel,
Eine Pflicht es u,r für jeden Gilt, der sich ein Deursck)er nennt;
Diese Pflicht, sie heißt: „Auf's neue Opfern, was ihr opfern lönnt."
Margarete Seibt, Lyzeallehrerin in Waldenburg (Schles.)
Aus We!MMWn2.
Köln, 29. Okt. Dos städissche ueichenfuhrwesen ist in der Zeit vom 1.-24. Oktober in 858 Fällen iu Anloruch ge- ncmmen morden, das sind durcbschnittftck' 36 Fakrt^u 'n Tag. Infolge der ungewöhnlich vermehrten Inanspruchnahme des Le uhrwesens ist es dis auf weiteres im linksrheinischen Stadtgedlete nickst mehr möglich, die Beerdiguna der Leichen vom ^terbehcnste in der bi^er oewobnten Weise oorzunehmen. Daher können dis auf weiteres im linksrbei- niswen Stadtgebiete die städtischen Leichenwagen die Leiwer'. nur noch vom Eterbebause obholen und ^u den Le?^enb^llen verbrinaen. von wo aus da^n ru den seit-
gesetzten Beerdigunaszeiten erfolgt. Es bedeutet dies jeooch nur eine vorübergehende Maßnahme.
Ettorf, 29. Okt. Am ^n «SW-»* erkrankt
ist Syndikus Dr. jur. Otto Koenpchen nach 2 Wochen infoloe !)inzi'^"tt-e^pnpr ^ gr-- ci.r^ n
GkchweNer. 29. Okt. Der Eschweiler Bergwerksverein in Kohlscheiü beschloß in seiner Generalversammluna. im Interesse der Bergmertsonlagen den Vau von Arueikerwoh- nungen ins Auge zu taffen und dewlMate hierfür die Aust nähme einer Anleihe vvn 10 Millionen Mark«
Kiersteiu, 2v. Skr. ^-ine erure.^.^se tro
vom Felde hier ein. Der linteroftiner ^iokob Völkner und der Gekreite Frie^-i^b f'O* '^"-en i'^n ^lmchem Alt" r zusar men in der Säusle, rückten am aleicben Taae znm Militär ein. kämpften 40 Monate hlndurch Seite an Cci^e und sielen Seile an Seit» im A!»er von 24 Jahren. L.-re sie ein gemeinsames Grob aefunden. so künden jetzt auch Ne Hin terbliebeisen in einer gemeinlameir Todesanzeige ihren He>- dentod als treue Komeroden an.
Aus der Wcsipfalz, 29. Okt. Mehrere Bauern voröffent. lichen in Zweibrücker Zeitungen folaendes Ini?rat. das die
I Ubcvfd)vift ^Einladung" trägt: Auf Grund der neuesten Beiordnung über die Korlosfelaersornrng der Pfälzer Städte sollen bis 31. Oktober d»c Jitartcffein vom Erzerrger abge- iein. Rtuitdem die uxtf nieils auf
bem Felde stehen und Arbeiter nicht zu bekommen sind, fs laden wir im Interesse der Volksernäyrung diejenigen Herren mit ihren Damen ein. welche die Verordungen erlassen oder begutachtet haben, uns bei dem herrlichen Wetter bet dem Ausmach-n behilflich zu sein. Ortsüblicher Tagelohn und derbe Bauernkost wird zugesichert. Angebote an die Ge- lchäjtsstelle.
Düsseldorf, 29. Okt. Die Interssenvertretung der Kriegs- befchädigtenverbände im Stadt- und Landkreis Dc>sseldorf ver- an,l«ltete hier eine Bersamnäung, die den Zweck verfolgte, eine Ern'hestsorg-antsvtion der vielen bestehenden Kriegsbeschädia- t werixinte herbeizuführen. In der Erörterung der Möglich-^ keilen ein^o einheitlichen Zusammengehens wurde die Rotwen- drpkeit gemeinsamer Schritte, besonders durch E '.gaben an die Behörden betont. Notwen' z fei auch ein enaer Anschluß der 5lr:Lvsbe;chädigtenvcrbände an die Gewerkschaften uird die An. gestellten -Organ tsa tionen.
Lelbert, 29. Okt. Eine Flucht durch das Schaufenster un- ternahm ein Einbrecher, der mit einem Genossen in das Ge- schaft L. cn'.f der Friedrichstraße eingedrungen war. Als zwei Polizeibea-mte erschienen, zertrümmerte der Einbrecher die Schaufensterscheibe und gelangte so ins Freie. Sein Genosse, der einen geladenen Revolver und Einbrecherwerkzeuge bei sich führte, wurde feftgenommen.
vüefclb, 29. Otr. Der oteugen Polizei gelang es, 6 Personen festzunehmen, die sich mit Diehdiebstählen befaßt ha- den. Cie hoben bereits den Diebstahl von 5 Kühen und einem Schwein in der Umgebung unserer Stadt einaestanden. Das Fleisch der Tiere wurde von einem Militärinvoliden vertrieben, der auch verhaftet wurde. Nach den weiteren Feststellungen gibt es noch eine zweite Bande hier die in Viehdiebstählsn „arbeitet.-' — In einem hiesigen Schubae- schuft wurden für rund 1500 „K Echuhwaren gestohlen.
Neuß, 29. Okt. Oberhalb der Stadt wurde zwischen den Eisenbahnschienen die Leiche eines vom Eisenbahnzuge über, whrencn Mannes im Alter von 35-40 Jahren gefunden. Anscheinend liegt Selbstmord vor. Papiere wurden bei der Leiche nicht voraefunden.
M.-Gladbach, 29. Oft. Die Grippe hat in der setzt ab- gelaufenen Woche noch mehr Opfer hier gefordert wie in der letzten Woche. Es starben 96 Personen gegen 76 in der Vorwoche und 55 davor be^w 18—24 in normaler Zeit.
Esse». 29. Okt. Ein falscher Kriminalbeamter hielt ein Mädchen, das auf dem Hauptpostamt 3800 M abgehoben hatte auf ber Straße an und forderte es auf, mit ihm zur Polizeiwache zu gehen. Vorher „beschlagnahmte^ er das Geld und ergrchf mit seiner Beute die Flucht.
^ Schwerte, 29. Okt. Der vom hiesigen Arbeitgeberbund erngerrchtete Zwangsarbeitsnochweig ist wieder aufqehobev worden, nachdem die gesamte Arbeiterschaft in einer großen P^testversammlung entschieden Einspruch gegen die Ein- Achtung erhoben l>atts, die auch in der Bürgerschaft mkk- bllliat worden war.
Hagen, 29. Okt. Einen übermschenden Ausgang nahm
Stadtverordnetenwahl der 3. Abteilung im Wahlbezirk Altstadt. Die büraerlichsn Parteien und Sozialdemokraten stimmten für den Christlich-sozialen, welcher bisher das Man. dat in ne hatte. Die Unabhängigen Sozialdemokraten traten mft einem Sonderkandidaten Wirt Georg Heinrich hervor. DlLjer siegte mit 27 Stimmen Mehrheit. J
Wck?v nnest, 29. Ott. Die Kupfererzgrube K-ntei> wecke, weuho ,r. den 59er Jahren zum Erlieaen kam.i st kn den Beptz der Bleiwerke Adolf Hinaens, Mülheim, vberge^-oen. Die Grube soll noch den neuesten technischen Grundsätzen betrieben werden, u. a. ist ein Grundstollen in der Talsohle an der Ruhr-Eieobahn zwischen Welschenennest-Benolpe ae- piant Eg ist zu bearüßen, daß die unaeheuren Werte in d >;er kuvfernrnren Zeit dem Markte zuaeführt werden. Auch für die hftüven Bergleute, welche auf ouswärftge Gruben' ^wiesen sind, ist die Inbetriebsetzung von nicht zu unte> schätzender Bedeutung. 0
2 ? u 0Jt *v Einer Kundgebung an die Ge.
meindegikeder seitens der Pastoren der Synode Sieaen heißt, . s . W r wollen uns beugen nvr Gatt und unsere und uns-es!
Schuld b-kennen. Wir bellten und verurteilen auf
M ^ dke Berachftma des aöftftchen Wortes, die rW lofr Unmtndbtet «„ Heer und das Schlemmen und
Prassen in gewiffen dasteim und draußen, den Wu'
cheraeist. der sich bereichert, wo der Bruder blutet, die leicht- terftaen und unftichtiaen fn qf no un ^ Schg^.
bubne Dir rufen auf zu neuer Liebe zu dem bedrobt-n Vaterland. Die waffenlähiaen Pfarrer unter uns sind fest entschlossen, sobald die Not "ns.r.s R-fteg einen neuen letz-^ ten Ruf m den Waffen erfordert, diesem Rufe freudig zu sollen. .Wir vertrauen zu d-ß er einem bußfertigen Volk mit seiner bei^obk»^ wird.
c>r , ?Et«old. 29 Okt. Fürst Leopold zur Lippe hat aus Anlaß des Geburtstages der Fürstin das Ctaatsministerium mi! der Ausführung eines Amnestieerlasses beauftragt durch den alle Personen, die wegen Vergebens gegen die'sogen, ^rtegsgeletze, besonders wegen verbotswidriger Besckmffuna vc.i Nahrungsmitteln, sowie wegen Feld- und Forstdieb- stcu.ils verurteilt worden sind, die Strafe nach besonderer Rloßaabe in Gnade zu erlassen ist. ^ 1
sH?Urgenskadi (Eichsfeld), 29. Okt. Welch außeraewöhno liche Preise letzt für Ländereien gezahlt werden davon zeugt wieocr der Verkauf des Rittergutes Siemerode, der Familie v. Haustein gehörend. Ties Gut wurde kürzlich an einen Knevsgewmnler namens Schmitz zum Preise von 540 000 Jt Erkauft, obgleich es nur rund 380 Morgen umfaßt Bor d^m 5.r:ege wurde das Gut wohl kaum mit 150 000 JC bewertet worden cm. 1
tzumorikrisches.
Vorsehung.
„©111005 hat denn heute Deine Frau vor? Die kramt tn allen Mode)vurnalen herum und ist so eufgereat?"
^Id), das find bioß Ohnniüchts-Siiniptomel^
Teurer Entschluß.
«w 1 n ^ ® cröe ich Dir zur Deckung
Deiner Schulden dreihundert Mark geben; Du mußt mir aber versprechen, ein anderer Mensch zu werden!^ .Onkel, das lostet aber fünfhunder Mark."
Das erste Wort auf dem Lande.
»Na, Schwägerin, Euer Bub fängt schon an zu spre- chcu? 7 - Ja, — er sagt schon: Wir Ham selber ui*/ Notwendig.
„es war ja geradezu schrecklich, wie der Notar gestsn,, mit bi flirtete. Ick; glaubte, er sei Frauenl-asscr.^ — das ist er, aber zuweilen muß er seinem Hasse Nahrung zu sichren."
Die überfüllten Züge.
^Ek'.e sii-eußliche Fahrt a»<,r dm., sage ich Ihnen: Sine, Fahrkarte ft r p.'»Re l^we ich degahlt uU Drucksac^ »*% K desv^c.t. a.


