Wilson hat das Wort.
Kinn fünften NLale ist seit dem Wafsenstillstandsangeboi Deutschlands durch die Antwort der deutschen Negierung vuf die Note Wilsons zu gleicher Zeit ein Zustand der Span, mnng beendet und ein neuer geschaffen worden. (Ls wäre eine undankbare Aufgabe, sich in Prophezeiungen darüber zu er- «ehen, wie die Antwort aus Washington ausfallen wird. Die Überraschung, die Wilsons dritte Note gebracht hat, muß L>cwor warnen, sich Ln müßigen Kombinationelt äu ergehen. jÄuch in Wachtngion leben nur Menschen, uno auch der Mann, der die Geschicke der Vereinigten Staten leitet, und den die Seibstzersieischung der europäischen iVölker z-um 'Sä)tedsrichter der Weit genlacht hat, ist letzten Endes nur ein Mensch und menschlichen Stimmungen und Beeinflussungen zugänglick^. Ein typisches Beispiel dasitr ist Wilsons Ber- holten Österreich gegenüber. Die gesteigerte Propaganda, die von slav'ischer Seite in den Vereinigten Staaten getrieben worden ist, hat letzten Endes ihre Wirkung auf Wmon nicht verfehlt, und man kann wohl annehmen, daß die Avlchnung des österreichischen Füderativstaates und der Hinwois auf das Seibstbeftimmungsrecht der österreichischen Völker das Werk der Herren Masaryk, Padorowski n. a. ist. . Wenn sich fremde Einflüsse in Detailfcagen bereits so stark spürbar machen, so ist es nicht im geringsten verwunderlich, wenn ähnliche Vorgänge auch in den großen fragen festzustellen sind. Was an Stimmungsmache nach dieser Richtung hin geleistet worden ist, ist wohl schlecht zu überblicken, und ein flüchtiger Blick auf die Presse der europäischen Alliierten läßt ungefähr den Schluß zu, was sich nach dieser Richtung hinter den Kulissen abspielen mag. Wichtig bd der Beurteilung der Verhältnisse ist vor allem die Rückwirkung von iWilsons Haltung zum Frieden auf die amerikanische Politik. Hier ist die Frage des Vernichtungs- oder Verständigung^ Siedens zu einer innerpolitischew Angelegeicheit gemack)1 worden, die ihren Einfluß auf die amerikanischen Präsiden- tenwahlen ausüben wird. Seine republikanischen Gegner, Taft und Roosevelt, haben sich bereits des willkommenen Agi- tattonsstoffes bemächtigt und versuchen, die patriotisch.ck>au. vintstische Stimmung, die der Krieg in den Vereinigten Staaten zur Folge gehabt hat, zu Wahlzwecken auszunützen. Sie kommen damit jenen Strömungen entgegen, fiir die au- ^enblicklich in den Ententeländern Europas Hochkonjunktur herrscht. Die Gewaltpolitiker in England, Frankreich und Italien können sich garnicht genug tun an Forderungen, die nicht etwa am Friedenstisch bel-andelt werden sollen, sondern die bereits dadurch festgelegt werden, daß sie zu Voraussetzungen des Waffenstillstandes gemacht werden. Jeder Tag bringt nach dieser Richtung hin neue Vorschläge, die an Maßlosigkeit einander Überbielen. In dieses Horn blasen M)t nur die heißblütigen Franzosen und Italiener, sondern auch die englische Presse beteiligt sich in ihrer überwiegenden Mehrheit an dieser Annexionsosfensive. Die Forderungen Nnd dabei schon weit über Elsaß-Lothringen hinaus gäie- ß-cn, die Forderung des Tages ist augenblicklich, abgesehen i von territorialen Gebietsabtretungen, Auslieferung der deutschen U-Dootstützpunkte und U-Boote, sowie Auslieferung her deutschen Handelsflotte als Ersatz für den während des Krieges versenkten Schiffsraum.
Weinr, was als sicher anzunehmen ist, das Maß der feindlichen Ansprüche gewachsen tst, dann dürfte in der Stimmung des Gegeulagers recht bald ein erheblicher Um- schwung emtreten. In England ist man sich dieser Tatsache ^bereits bewußt, und von Seiten der Regierung wlrd alles beton, um die übertriebenen Hoffnungen der ersten Tage auf rin vernünftiges Maß herabzustimmen. Die ernste englische Mlitürpolitit weist darauf hin, daß der Vormarsch der alliierten Armeen keineswegs einen ununterbrochenen Siegeszug barstellt. Weiter bemüht man sich mit großem Eifer, die Legende von dem Zusammenbruch des deutschen Heeres zu zer- stören und weist darauf hin, daß die deutsche Heeresleitung ihre Truppen in Stellungen geführt hat, die ihr taktisch und operativ große Möglichkeiten bieten. Auch politisch sind die Aussichten für einen Husarenritt der Entente wenig günstig. Auch im Lager der Alliierten mehren sich die Stimmen, die eine Beilegung des Krieges auf vernunftsgemäßem Wege dem zwecklosen Hinopfern der besten Blüte ihrer Völker vor- richen. In Italien ist es bereits zu Riesenkundgebungen für den Frieden gekommen, die französischen Sozialisten sind tm Verein mit den Gewerlschaften zu einer aktiven Propa- ganda der Friedensidee übergegangen, und in England ist die Gruppe Lansdowne, sekundiert von der Arbeiterpartei, eifrig am Werk. Es tst bezeichnend, daß gerade die Heißsporne des englischen Kabinetts sich vorsichtig im Hintergründe halten und die Initiative an Washington abgegeben haben.
Angesichts dieser Tatsachen, die zwar nicht zu übertriebenem Optimismus berechtigen, aber doch zeigen, daß das fceutld;* Volk nicht an seiner Tage Abend ist, ist es nötig, zu zeigen, daß man in Deutschland noch Nerven genug für diese Belastungsprobe übrig hat. Weim deshalb von sichren- der Stelle erklärt wird, daß die Regierung auch mit einer ab- lehnenden Antwort Wilsons rechnet, muß sie der Welt auch Leigen können, daß das deutsche Volk ln seiner überwiegenden Mehrheit hinter ihr steht. Es ist sicher, daß diese Haltung ihren Einfluß auf Wilsons Antwort nicht verfehlen wird.
Die Ansicht in Amerika.
WTD. Washington, 24. Okt. (Reuter.) Ein amtlicher Konnnentar der deutschen Antwort liegt im Augenblick noch nicht vor, aber die nichtamtlichen Kommentare sind einmütig in dem Hauptpunkt, nämlich daß der Frieden nicht un- mittelbar bevorstehe und kein Waffenstillstand geschlossen wer- den wird, außer unter Bedingungen, die für immer die Macht des deutschen Militarismus zerstören. — Die übereinstim- wende Ansicht im Kongreß besonders bei den Republikanern begünstigt die Beendigung der Verhandlungen mit Deutsch, land. Die SenaLskonimission für Auswärtige Angeleaenlml- ten tritt dafür ein, daß die Note der Entente vorgeleat werde ehe Wilson antwortet. ü '
Forderung der beLlvcAngrlvjrn Übergabe?
TU. Der Wash.ngtoner Korrespondent der Newyork Times meidet dem Pariser Motin zuf^l e, Präsident Wilson werde sich nur mit Deutschlands bcdir 'nqsloser Übergabe ziifriedengeben. Ebensowenig sei ein Waffenstillstand mög. lich, solange Deutschland nicht ohne weiteres die Bedingunaer Fochs annehme. Sonst würden die Alliierten warten, bis ihre Siege Früchte trügen.
, WTB. In maßgebenden Londoner Kreisen wird die deut- sche Antwort als ein nicht geschäftlicher, sondern als ein rein argumentativer Vorschlag betrachtet. Der in der Regierung und den diplomatischen und politischen Kreisen zu der Ant- wort eingenommene Standpunkt ist der, daß <?§ keine Ant- imort. sondern nur eine Art Rederei sei, dazu bestimmt, das gehlen einer Antwort zu verdecken. Die Regier^ hat die
noch picht twt' ^ x ^te-
wiermlnlster und feine .Amtsgenossen heute längere Beratungen abhielten«
Die Beratuvgku in London und Paris.
TU. Gin Mitarbeiter des Daily Ehronirle macht auf die Dauer der Verhandlungen de» englischen Kriegskiblnetts aufmerksam. Die Montagsltzuug hat fi Stunden gedauert. Es scheint, daß England e» für notwendig hält, daß die Auslieferung der TantÄootc ein Teil der Bedingungen für einen Waffenstillstand fcin wird. Frankreich besteht auf Heraus- gebe der beiden Prov'.n-en ol» Bedingung für den Maffin- stillstanld. Uber die Freiheit der Meere bestehe» »och Met- »u NZSver s chikdercheite n.
TU. Der Pariser Temps meldet: Die Alliiertenkonferenz kn DersaMe» ist ln dle Beratungen der eventuellen Wuffen- stlllstandsbedingunsten ringet eten. Die Beratungen sollen bis Samstag dauern. An ihnen nehme» Fach und Haig persönlich teil.
Französtschrr Wahnsinn.
^ bb. Der „Gauiois* schreibt: Dis zur vollständigen Wiederherstellung der (von den Deutsck)cn) besetzten Gebiete müßte man den dem deutschen Einfall zum Opfer gestcklenen Franzosen und Belgiern die Städte und Dörfer der Rheinlands mit ihren Fabriken, Werkstätten, Wohnhäusern und ihrem 2lckerland —. ~~ vorübergehender Vertreibung der Einwohner — zur Verfügung stellen. Diese würden sich dort einrichten und das Land, die Wälder, Falwtken ufw. fiir ihre Rechnung ausbeutcn, bis sie wieder ln ihre Heimat zurück- gehen könnten ..... alles dies wohlverstanden ohne Präjudiz der endgültigen Abtretung hinsichtlich des Unken Rheinufers.
Die Frledenswünfchr der italienischen Sozialisten.
WTB. Avanti veröffentlicht den Wortlaut eines von der Kammevaruppe der offiziellen Sozialisten einoerdchken An- träges, in dem verlangt wird, daß bei den Friedensoerhand- lungen alle eifrig darauf bedacht fein müssen, jede Unterdrückung und Wiedcrvergeltnng, sowie jede imperialistische Msicht, gleichviel unter welcher Verschleierung. und jeden möglichen Grund und Vorwand für eine künftige Revanche auszu'chalten. Dis Recht auf Selbstbestimmung ^müsse durch tatsächlich möglichst weitgehenden Zusammenschluß der Kriegführenden und neutralen Völker und Staaten, gemäß ihrer wirtschaftlichen Entwickelung gewährt werden, der nicht zur Isolierung und Rivalität der nationalen Gruppen, sondern zur natürlichen vernünftigen Vertelluna der Arbeit in einem einzigen großen Deltwirtschaftesystem führe.
Neutrale Ansichten.
DTB. Der „Neue Courant* stellt die entgegenkommende Holtung der deutfck)en Antwort fest, die noch einige Hoffnung zulosse, glaubt ober nicht an das Zustandekommen eines Waffenstillstandes und meint, daß das Zustandekommen eines Rechtefriedens von der militärUck^cn Lage abstangt. Der Scklluß der Rote beweist unzweifell-wlt den denwkrotifchen Kirrs. Man sei erfreut über den Entschluß betreffend den U-Dootkrieg. — »Hct Vaderland^ ist hoffnungsvoll i>nd vertraut, daß Mlscm nicht den Österreich gegenüber eingenommenen Standv'-'Nkt auch gegenüber Deutschland tnrrchffihren werde. Das Bl-tt fragt, welche Bedenken Dilfon fetzt noch einem Waffenstillstand gegei'über haben könnte. Es glaubt nickt an das Zustandekommen einer neutralen Kommission und daß sich Amerika mit dem Entaeoenkommen betreffend den U'Dootkrieg zuff-ieden geben werde. — „M-xisbode* erblickt in der Antwort einen günstigen Faktor für den Frieden, trotzdem die harte Harakkri-Note Wilsons an Österreich nicht viel gutes erwarten lasse.
Die deutschen Randvölker.
bb. Der Vorwärts sagt nnter der Überschrift „Deutschlands Rondvolker^: Würde dieser Krieg als erster mit einem wahren Rechtsfrieden enden, so könnte nur das Selbstbestimmungsrecht aller Völker, d. h. selbstverständlich auch des deutschen Volkes, den leitenden Grundsatz für ihn akkicben. Werden die Türen des Reiches aufgetan fiir die, die hinaus mol- len, so müssen sie auch für jene offen stehen, dle hinein strö- men. Dabei wird sich eine vollkommen gerechte Lösung nicht finden lassen. Sie kann nur gefunden werden in der Frei- l>eit der sprachlichen Mlnderheiten und in dem freien wirt- schaftlichen Verkehr zwischen den einzelnen Ländern, llngern werden wir die scheiden sehen, die keine staatliche Gemeinschaft mit uns haben wollen. Ali., bei uns bleiben oder zu uns kommen, eine freie, wohnlicku: Wohnstatt zu bereiten, bleibt das Ziel der deutschen Sozialdemokratie. — Die Germania sagt: Die Neickslande fahren zweifellos am besten, wenn sie selbst ihr Schicksal in die Hand nehmen mrd als vollberechtigter Bundesstaat in Deutschland bleiben.
Keine türkischen Frkrdensverbandlnngen.
WTD. Die Konstantlnopeler Agentur Mtllt nieldet: Der Minister des Äußern erklärt, daß die von einigen Plättern gebrachte Nachricht, nach der der Wall von Smyrna, Nahm! Bey, mit der Führung von Friedetisverhandiungen betraut sek, der Wahrheit zuwiderlaufe uilü entschieden ln Abrede gestellt werden müsse.
Evtzlilcher Durchbnichsoersnch vereitelt.
WTB. Berlin, 23. Ott., abends. (Amtlich.) Teil- kämpfe in Flandern. — Beiderseits von Eolesmes und Le Eatcau hab-n wir einen erneuten Durchbrnchsverfuch der Engländer vereitelt Dle heftigen Kampf« fanden in der Linie St. Martin—Neuville—Boustes—Ors—Latllkon ihren Abschluß. — Auf dem nördlichen Serreufer, beiderseits van Vouziers und westlich von Grandvre sind B»griffe der Frau- ^fen, auf beiden Maasusern sehr heslige iAngrisfe tej Amerikaner gescheitert.
Die deutsche Fronwerkürzuna.
WTB. Wä!)rcnd die Räumung und Frontverkürzung den Gegner immer wieder zu neuen mühsamen verlustreichen Erkundungsgefechten zwingt, suchen unsere eigenen Truppen de.n Gegner das Nachsiihlen mögliässt zu erschweren und die vorsichtig vorfA)ienden Abteilungen mit Überraschungen zu verwirren. Man sieht es den Leuten an, daß ihnen das selbst- ständige Handeln in kleinen Verbänden Freude macht und ihren Ehrgeiz onstnck)clt. Allmäl)lich werden immer mehr solcher kleinen Tellhandlnngen bekannt, die für die Energie t-rt deutschen Truppen sprechen und zeigen, daß in ihnen der frühere Kampfwille wacl-geblieben ist.
Vrügae durch Fliegerbomben schwer besMdigt.
WTD. Dem „Rieuve Eourrant^ wird von der holländisch-belgischen Grenze berichtet:'Brügge ist in den letzten Tagen, als die deutsck)en Truppen sich/ von der Küste kommend, dort verfamnielten, von Fliegerbomben der Alliiertlui sehr besä)ädigt worden.
Die an der be!sl,ch-tzoir6nLiI4cn Grenze-
„De Neederlander" im Haag schreibt: Ein holländischer Journalist teilt mit, daß bis Sonntag mittag trotz alarmierender Nachr-chten ausführlicher Zeitungsberichte in Breda, Til- bürg, Eindhoven, Balkenswaard und Rrostricht keine Flucht- lj^re In Tilburg iLllb ^ d^i' PL^i.er MeoichjAe^t,
der bereit» am Mittwoch aus Angst vor einer Beickneft'mgtz seitens der Alliierten a«ls Antwerpen über die Grenze K* ^ dJu-iti)ücu teilte mit. daß ln Antwerpen und in den Städten der Gefechtszone große Angst vor einer Beschießung der Fliv» ger herrsche. Der Wunsch nach Wafsenstillstand sei allgo»- vicin. um Belgien das Elend zu ersparen. Messchaert bezweifelt, daß ohne Waffenstillstand die belgischen Städte verschont bleiben, wenn die Alliierten die Deutschen mrt Was. fengewatt zuriicklreibcn. Dos Blatt setzt hinzu, daß dadurch, ver Beweis erbracht sei, daß nicht die Deutschen, sondern die- Entente die Städte zerstören.
Bedrohung der holländischen Scheldemündung.
TU. Wie gemeldet, enthielt das Echo de Paris einen Artikel, ln dem gesagt wurde, daß jetzt für die Alliierten di»^ Stunde gekommen sei, um über die bedeutsame Frage des, holländischen Rechts der Hcrrsche.fi über die Scheldemündung zu sprchen. Ein Auszug aus diesem Artikel wird an sehr auf», fallender Stelle .m Londoner „Star" wiedergegeben, welches' Blatt dann noch eine Infammenfasinng der ganzen Angeiö» genheit aus der Feder eines Diplomaten hinzufügt.
Holländische Vorsichtsmaßnahmen.
TU. Der holländische Premierminister gab gestern nachmittag im Haag folgende Erklärung ab: Jetzt, da der Krien tri die unmittelbare Rahe unseres Vaterlandes gekommen ist/ ist die Möglichkeit, daß Truppen der kriegführenden Mächte unser Gebiet betreten, wieder viel größer geworden. Mit Rücksicht daraus ist die Regierung der Ansicht, daß es sich kurzem als notwendig erweisen könne, die Stärke unsere» Wehrmacht wieder auf einen höheren Stand zu bringen.
Schweizer LMere Mer die angeblicheu deutlchea Sreueltaten.
WTD. Die Proteste schwelzerisck>er Offiziere, die Gelegen^ heit hatten, die deutsche Kampfart während ihrer Besuche aus der Wesffront lenn-u zu lernen, mehren sich, um geoenübev den andauernden Greuelnachrichten der Enientevresse Stellung zu nehmen. Heute ist 'es der Mafor im Generglstab, Mercier. der in der „Reuen Züricher Zeitung" dem Gebote der Gerechtigkeit entsprechend seine Beobochtnngen auf der dentsckvn Front in Frankreich aus dem verganoenen Sommer witteilt. Mercier, der wenige Tage nach dem Durchbruch der Annee Boehm den Ehemin des Domes überschritt und bl» ganz nal)e an die R-^rne gelangte, konnte niä-t on einem' einzigen Orte die Spuren brutaler Plünderung Er störte von sehr vielen Zivilpersonen ine ganz verschiedener» Stellung keine Kl gen über schlechte Behandlung. Mkt^ Mercier reisten die Bergungskommission, die die werivalleir Gegenstände an den Sammelstellen anfnahwen und vor der Vernichtung schützten, um sie srmter wieder den Eigentünwrn z-nkommen zu l ssen. Besonders stellt Mercier die ununier- schiedlich sorofälttoe Vchgv^tnng der gefangenen Verwundeten durch die deutschen Arzte stervor. Sck>an wästnend des Hindenburnrückzuges im Vorfastre sei"n gän-llch falsche, ten- denriöse Meldungen üstor deuisckie Verwüstungen gew'ckk morden, wöstrend die schweizerischen Offiziere und anderR neutrale Beoletter seststellicn. daß sich diele Zerstörungen tat-' f," glich ouf das militärisch Notwendige beschränkten. Keineq Armee sei es zu verargen, wenn sie auf dem Rückzüge d^s vernichte, was dem Gegner von Nutzen sein könnte. Der Ac^ tköel schließt: Man kann für d^n Augevstlick nur mün'chen, daß der W'ffensiilsstgnd möglichst bald geschlossen werde de nv nur dieser kann die Ortsck>aften und istre Vevölke'-ung rock Maßnahmen retten, welche die militärische Notwendigkeit fordert.
D?r n'terreiÄllch-imrarr^e tzeeresSericht.
WTB. Wien. 2ch Oki. (Amtlich.) Italü^isch^r Kri-^s. sch-auplatz: Allg:mel''^e feindliche Arii^er-e- uud Fli^gertgtig^ k-it fl’ 1 der ganzen Front. — -Kri-a» stl>auvl.gtz: ll
olstanlfchen kpgTNvfiruvven nähern sich d.cr w.oute'.^arljrlsch alstanffcku-n Grenze. An d-r westlichen Morr.wa und von Krufevac dauern tsse Nachhutkainvse an. Ein seiudlichei ilbergep.g'Sversnch bei Krajevo wurde verelielt.
Rücktritt tci u7'ogrisch'u Ministeriums.
TU. Das ungarische .stabincit ' Irvlc Tjnt tri der ocsiriaen Sitzung des Ab'geordnetcnstguses endgülig seine E^missio» Jicwöv'- In das «-.ue ^ wcibcu uf des


