(Nenestc Nachrichten)
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Expedition: Lüdaniage 21.
gyzeigenprels 24 P-.?.
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Druck der Gicstcner Verlegsdruckerci, Albin Klein.
.<ir. 96. Zweites Blatt.
Samstag, bm 26. Oktober 1918.
Telephon Nr. 362.
31. Jahrg.
Große e glische Aigriss^ ahgeschlagSK.
KmNicfte üeutfcde Cagcs&crlcme.
wtb. Großes Hauptqu artier , 24. Okt. 1918.
Westlicher Kriegsschauplatz:
In dcr Lys-Niederung dauern Teilkämpfe an. Südwestlich von Deinze schlug die seit 14. 10. Lägstch im Kampfe b währt'- 52. Neseybe - Division unter General- leulnant Waldorf erneute Angriffe des Feindes an der Bahn Demze — Wareg'M ab. Beiderseits von Lichte setzten wir uns in vorletzter Nacht vom Gegner etwas ab und schlugen den Feind, der gestern in der Gegend von Kattestraat angrifs, Zuruck. Auf feindlicher Seite haben sich belgische Landeseinwohliec an diesen Kämpfen beteiligt. Tournai und Valencienncs liegen unter englischem Feuer. Bei Tournai und in der Schelde - Niederung erfolgreiche Lorftldkämpse.
Beiderseits von Solesmcs und Le Cateau nahm der Engländer mit frisch eingesetzten Divisionen auf fast 30 Kilometer breiter Front seine mit großcn Zielen angesetzten Angriffe wieder auf. Am Hcupcesgrund ist sein erster Ansturm am frühen Morgen gesch-.itcrl. In wiederholten Angriffen stieß er im Laufendes TageS beiderseits von Nemencs in Gegend von St. Martin und Saksches und mit Teilen auf Bcandigni<s vor. In dcr Mitte der Schkachtfcont b:achten wir den beide.'- seits der Römerffcaße 2. Cuteau — Bavat angreffcnden Feind tn dec Linie Poix — Bousics zürn Stehen. Südlich L.0N Loustrs e/uo.u die srho«< tn er!» letzte^! Dchlacuten besonders bewährten Nadfahrtruppcu weiteres Vordringen des Gegners verhindert. Südöstlich von Le Catcau sind mehrfache Anstürme des Gegners völlig gescheitert. Zwischen Pommerouil und Eatillon kämpfende schleswigcholsteinische, Meckle -burgische,cha^seatlsche und wüttcmbergische Negimenler haben gegen gewaltige Übermacht ihre Stellung b.hauptet, Das Füsilier^ Ne- gil.:rt:t Nr. 122 unter seinem Kommandeur Oberst v. Alben« hüt hier Besondccrs geleistet. Südlich von Ca« tillon Vkebru die ^grit den Sam brr - Oise -Kanal Vordre chcr.' a Angriffe vr diesem in unserem Feuer liegen.
den Soucheabschnitt nördlich von Pierrepont scheiterten. Das engbcwohnte und mit Flüchtlingen angefüllte Mont- cor net liegt unter starkem französischen Fcucr.
Oöstlich der Aisne b. schränkre sich der Feind gestern auf sehr stacke durch heftiges Feuer unterstützte Dell- angriffe. Bayern und Württembergec und wücttcmoec- gische Pioniere haben die Höhen nordöstlich von Von ziers gegen viermaligen Anstuim geholten. Oestlich von Vouziers taten sich in den letzten Kämpfen Teile der ersten Nfferveinfantericdiviston unter Major Graf v. Eulenburg besonders hervor. Zwischen Olizy und Grand' pro schlugen elsaß-lothringische, thüringische und hessische Regimenter feindliche Angriffe ab. Die Hauptlast des Kampfes trug das Infanterieregiment Nc. 17, das sich wiederum unter seinem Kommandeur Major Ltoboe besonders bewährte. ^ .
Auf beiden Maasufern nahmen die Angriffe der Amerikaner wieder größeren Umfang an. Aus den Wäldern von Banthöville und nördlich von Cunel stießen sie mit stacken Kräften und von Panzerwagen begleitet gegen unsere Linien vor. Sie wurden abgewiesen und erlitten in unserem zuscrmmengeffßten Feuer besonders schwere Lecluste. Oestlich der Maas dauerten hfftige Kämpfe um die Waldhöhen beiderseits der Straße Consonvoye — Damvillecö bis zum Abend an. In hartem Kumpfe und in ecsolgreichen Gegenstößen warfcri brandenbnrgijche und sächsische Bataillone den mehrfach' anstürmenden Amerikaner zurück.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
B e r l i n , 24. Okt., abends. Erfolgreiche Teilkämpfe in Flandern. O.stlich von Soiemucs und Le Cateau
sind erneure schwerste Angriffe der Engländer Peschett-E't;
sie blieben auf örtlichen Geländcgewlnu beschrar kd Von den anderen F onten nichts N ucs.
Zwischen-Oise und Serr^ zeitweilig Artillerstkampf, dem aus dcm Norduse' der Serre feindliche Angriffe
folgt:. Sie wurden in unserem Feuer und durch Ge; ec-stoß obgcwiiscn. Teilangciff' des GeFners gegen
wcb. Großes Hauptquartier, 25. Okt 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
In Flandern kirnen die Kampfe in der Lys- Niederung an - Der Feind, der in den Südwesttcil von Deinze e-udrang, wurde im Gegenstoß wieder zurück
geworfen. Südwestlich von Deinze nahmen wir Teile des von Franzosen über die Lys vorgeschobenen Brückenkopfes. Oestlicb von Vwc St. Eloi schlugen wir einen stärk, ren Anariff zwischen dec Lys und Scheide und an der Schelde Tetlvorstöße des Gegnecs zurück. D'.e Zerstörung der Ortschaften in der Schelde - Nudecung durch den Gegner schreitet fort. Auch das Stadtinnere von Tournai lag unter cnglischim Feuer. Die Abwanderung der Bevölkerung aus diesen Gebieten nach Osten nimmt
5X Oestlich von Sosismes und Le Catcau sitzie der Engländer seine großen Angriffe fort und^dehnte sie nach Norden bis an die Schelde aus. Südlich der Schelde sind sie vor unseren Linien auf den Höhen östlich des Ecaillonbachcs gescheitert. Die gegen Le Ques- noi gerichteten Angriffe drangen bis zur Bahn nordwestlich und westlich von Le Quesnoi vor.- Versuche des Feindcs, westlich an Le Quesnoi vorbei in nördlicher Richtung durchzustoßen, scheiterten an dem Em- greifen unserer von SepMeris und Villers Pol aus angcsetzten Truppen. Der in breiter Front gegen den Wach von Mocval anstürmende Feind konnte in Poix du Nord und in Fontaine an Bais Fuß fass n. Im übrigen wurde er westlich d r Straße EnglefontamL-— Landrecics nach heftigem Kampfe zum Stehen gebracht. Die gestrigen Angriffe haben dem Feinde un ganzen einen Gelände^-e vinn von 800 b'.s 1000 Meter Tiefe gebracht. Größere Erfolge blieben ihm Kotz seines außerordentlichen Kräfteeinsatzes auch gestern versagt.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
An der Oise, zwischen Oise und S<rre und westlich der Aisne zeitweilig Artilleriekampf. An der Oise scher- terten Teilvorstöße dcs Gegners. Zwischen Oise und Scrce wurden stärkere Angriff : dcr Franzosen abgewiesen. Wo d-.c Feind in unsere Linien einvcaug, warfen wir ihn im Gegenstoß wicdw -:wück. In den Abschrift- ten beidecstttS s i:.ß ine Uätrgk rt nach.
Die Höhe östlich von Ehest cS wuroen von bayerischer und N'ürtttmbergischer Besatzung gegen erneute hcftige Angriffe dcS Feindes gehalten.
Heeresgruppe Gollwitz.
Teilongriffe der Amerikaner auf beiden Maasufern wurden a-bgcwiesen.
.Lstehi dcnn heute Noch tlne Msiwendi8Z.it, Kriegsanleihe zu Zezch^eK?
Dm'K«f gibt es nur eine Antwort:
Wer HM es zum Frieden kommt, der zeichne nach Heften Berm-Ken. Und w.r will, daß der F* ie 't;; Möglichst gut wird, der zeichne erst reehi ÄriegSKMeihe.
Em großes Erfolg der Kriegsanleihe wird m Inner» des Landes de." Bertra-ice» befest.'ge«, rach «nlzea nnftr Ansehen
erhöhen kkü die Hoffnnr. en Der Aernde aus eine« finanziellen Ausammendruch DenLschandS widerlege::, dem Reich
die Mittel zur Fortsührnng des Kampfefalls es notwendig werden sollte, gewähren und für : e» Fall, de ^ es zum
Frieden kommt, die Uebersiihrung unserer wirtschaftlichen
BerhältUisse ans der» Fricvrnssntz »rl. . tern. ^ 48^
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