Ausgabe 
19.10.1918
 
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am Schluffe jeder Woche erfofßenbe Eintragung der ver­einnahmten Entgekter nicht als Bei letzung der Aufzetch nungkpflicht zu betragten.

Bei diesem Entgegenkommen wird aber vorankge ;eht, daß der Steuerpflichtige tatsächlich auch am Schluffe der Woche imstande ist, die Summe allein in der Woche vereinnahmten Entgelte genau festzustcUen, und das; er insbesondere sämtliche der Kaffe tn dieser Zeit für gijchästliche oder persönliche Zwecke entnommenen Beträge besonders aufgezeichcnct har.

D e Buchführung selbst kann ganz einfach sein. Notwendig ist, daß die für die Aufzeichnungen verwendeten Bücher gebunden und Blatt für Blatt oder Seite für > eite fortla fcnb mit Zahlen versehen sind, damit jeder­zeit nachgcprüft werden kann, daß nicht nachträglich Blätter entfernt worden sind. Es ist darauf zu achten, doß zwischen den einzelnen Eintragungen nicht leere Zwischenräume gelassen werden;Radierungen und Streich­ung n oder Änderung! ' soll n auch ganz unterbleiben, ll V l ^ ncw & ec 2-b r cht geschöpft werden könnte, daß ursprünglich richtige Eintragungen äbgeändert worden waren.

Im laufenden Jahre ist das Buch vom 1. August ab zu führen und am 31. Dezcmdcn d. I. abzuschließcn.

Die Bücher und Aufzeichnungen sind im übrigen überhaupt noch 0 Jahre nach der letzten Eintragung aufzubewaheen.

Soweit Steuerpflichtige schon nach §§ 38 ff. H. G. B. 3 ur H-ührung von Handelsbüchern oder aufgrund ge- werberechtlichcr Bestimmungen zur Buchführung vcr. pflichtet smd, ist die Einrichtung einer besonderen Buch­führung zur Feststellung der umsatzsteuerpfltchttgen Ent- gelt nicht nötig, wenn jene Bestimmungen über die vor- st.hend erörterte Buchführungspflicht hinausgehen. - üc Steuerpflichtige, die Lieferungen der im § 8 des Um. latzsteuergefetzes genannten Luxusgegcnstände im Klem- handcl ausfuhnen, besteht bezüglich der Entgelte dafür eine weitergehende Buchführungspstrcht.

einer Erkältung auSzusetzen. Der geringste Durchzug einer geöffneten Tür vermag eine Lungenentzündung heraufzubeschwören, gegen die der Arzt beinahe machtlos fft. Deshalb ist auch vor einem zu frühen Aufstchen oicht eindringlich genug zu warnen. Doch soll das Krankenzimmer täglich m hrere Male und so sorgfältig wie nur möglich gelüftet wecd n.

Bekanntmachung.

Vom 14. Oktober ab falten die Schnellzüge 0 125: Trier ab 6,35 Nm, Coblenz ab 9,06 R., Gießen an 11.23 Nm. ab 11.39 Nm., Berlin Friedr, Str, an 9.50 B., und v 126: Berlin Friedr. Str. ab 7.00 Nm., Gießen an 5.16 Vm., ab 5.36 Vm, Coblenz an 7.55 Vm., Trier an 10.37 Bm. vorüber­gehend aus.

Frankfurt (Alain), 13 Oktoqer 1918.

Hgl-ifcnbabndircRtion TranRfurt (M)

Stadl ma Laad.

t 1 der Grippe, die noch immer

hier stark verbreitet Ist, werden, von ärztlicher Seite fo gende praktische Winke gegeben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß es für ihren Verlauf von großer Bedeutung \)t, beim Wahn, eh men der ersten Krankheitsanzeichen, wie Müdigkeit, Frösteln, Kopfschmerzen, sich unverzüglich ins Belt zu legen und heißen Tee zu trinken. AiLdann hat sich bis jetzt als wirksamstes Mittel empfohlen, eine Dosts Aspirin. Fenaeittn, zu gleichen Teilen, bei kräftigen Personen blö fe 0,5 (fünfzehntel) Gramm, einzunehmen. ES ist wichtig, daß der Kranke nach Ausbruch oec Krank­heit einen Ar-t zu Rate zieht und dieses Pulver ein­nimmt. Die Maßnahmen in den ersten Stunden find lehr oft von entscheidender Bedeutung für ihren Berlauf. batf vor allen, nicht gewartet werden, bis die Krank hntserregec Zeit gehabt haben, sich sehr stark zu ver­mehren. Ferner kann nicht genügend gewarnt werden, sich durch Ab decken, oitch nicht einmal der Vorderarmes

Bekanntmachung.

Vom 14. Oktober ab fallen vorübergehend die Schnell (0)- und Personenzüge ans, die in den ver­öffentlichten Fahrplänen mit einem dicken schwarzen Punkt und dem Vermerk:Verkehrt bis auf Weiteres" gekennzeichnet sind.

Gleichzeitig muß aus betrieblichen Rücksichten die Wagenzahl der noch verkehrenden O - Züge her­abgesetzt werden. Es ist deshalb damit zm rechnen, daß die Ausgabe von Fahrkarten beschränkt werden muß.

Der Fahrkartenverkanf für die einzelnen Züge wird eingestellt, sobald nach der Zahl der verabfolg­ten Fahrkarten eine betriebsgefährliche Ueberlastnng zu befürchten ist. Mit Unzuträglichkeiten aller Art, Zurückbleiben beim Reiseantritt oder unterwegs muß gerechnet werden.

Die Eisenbahn benutze daher nur, nrev wer notgedrungen reisen muh.

Frankfurt (Main), den 14. Oktober 1918.

Rfll.if?nbafr«direktion TranKturi (m.)

billigst

Bekanntmachung.

Vom 14. Oktober ab fallen die Personenzüge 651: Gießen ab 5.45 N., Betzdorf ab 7.59 N., Cvln an 9.47 N. und

652: Cöln ab 8.00 B., Betzdorf ab 9.58, V. Gießen an 12.00 M., vorübergehend aus. Frankfurt (Main), den 13. Oktober 1918.

königliche kisenbadnai reRiisn fianRfutt (Main).

Die Frau ats Ae nt in

im Hause und in der Ehe.

Ein Buch über Entstehung, Einrichtung und Geburt des Menschen, über die Krankheiten in der Ehe, deren Vorbeug- u. Heilungsmög­lichkeiten von Seiten der Gattin selbst. Das illust. Buch von der Frauenärztin Dr. med. Miller ist bereits in 60000 Exempl. verkauft und kostet 3 Mk.

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erhöht infolge erheblicher Belriebserweiterung das Grundkapital nm 3 Millionen Mark.

Da Wert darauf gelegt wird, nicht allzuhohe Beträge in eine einzelne Hand zu geben, ist den bisherigen Gesellschaftern nur die Hallte des neuen Kapitals zur Verfügung gestellt worden Der Restbetrag

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ist für neue Gesellschafter reserviert. Seitens des Emissionshauses wird hierdurch dieser Betrag zur Zeichnung aufgelegt. Es handelt sich im Ganzen um 750 Anteile zum Emissionspreise von M. 2000. das Stück; unter 5 Stück werden nicht abgegeben. Kriegsanleihe wird in Zahlung genommen.

Die Beteiligung kann als grundsolide, hochverzinslich und sehr aussichtsreich ausgesprochen werden. Die die Kapitalserhöhung beschließende Generalversammlung findet Ende Oktober statt.

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