Ausgabe 
16.10.1918
 
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Hessische (Uobnunptärforp

für KinderreicDe Tamillen.

Der Landesausschuß zur WohnunMursorge füc kinderreiche Familien trat am letzten Dienstag in Dann- ftadt Zu einer Sitzung zusammen. Der Vorsitz - dc, ExMenZ v. Römheld, K^iüZte bk aus allen PeoN>,Z n etngktrosienen Mitglieder und gab einen Uib blick ub:c bk bisherige, l n umfangreichen einleitenden A:b ; i:n gewidmete Tätigkeit des erst seit einem fcnlfccu Iah bestehenden Ausschusses. Immerhin habe die Wohnung not der k?nderceichen Familien schon in einer Reihe von Fällen mit Erfolg behoben werden fiim 11 . Mer h^be aus Grund der Wohnungsstariftik zunächst in kn bret Provluzen des Landes 18 der Wohnungr-ü.sorqc besonders bedürftige Gemeinden Hera rort Vertrauenspersonen gewonnen. Das Arbeitsge­biet solle allmählich aus weitere Otte ansgedehnt wer- den. Dies hänge aber insbesondre auch von Len- v^r sugbaren Geldmitteln ab. Zwar sei das bisherige Er­gebnis nicht unbefriedigend. Allen voran hätten Gro? herzog und GroßhLrzogin ihr hohes Interesse an dl !

5 rt» C 9 l?n/§!®nS durch Üebertveisung einer Spende Mark oekundct. Es sei zu hoff i, daü sich die Kreise der Wohlhabenden, an die man sich alsbald mil einec weaen Werbung wenden wolle, noch lebh^nter an dieser sozialpolltisch hochöedcutsamen Aufgabe betei­ligen mochten.. In der anschließenden Aussprache aaben u. a. dre Herren Provinzialdirektor Fey, Arbeitersckretär Knoll, Gewerk,chaftsvocsitzender Thomas und Pfarrer Loos praktische Winke füc Werbu. g und Organisation. Auf Anregungen aus der Mitte der Versammln?- wur»

? to a ? ttei:e 6 ^vße Gemeinden in den

Bereich des Ausschusses einbezogen. Die ein- schlagigen gesetzlichen Bestimmungen wurden ergehend besprochen und Reformen in der Handhabung d'r Wohnungssursorge sur kinderreiche Familien für k\n-

Allgemein hielt man bie Zur Unterstützung und Förderung der Arbeit des Ausschusses sür unentbehrlich. Bei Bcsp.e- chung der Dnm-ltchkeit der Hülfe führten Frau Geh. ^berftnanzcat Basier und Herr Stadtsekretär Schraut telr& ev L tC ^Mrung einige drastische Veijpiele an.

Ö ° n bem Geschäftsführer btB Ausschusses, Dr. Brehm, entworfene Anleitung füc die Berrrauenspersonen besprochen und beschlossen, die Ver cauenspcrsonen aus dem ganzen Lande Zu einer Bera- ung in Warmstart am 22 . Oktober d. I. einzuberufen, rynen erne fachmännische mündliche Anieitun« für die obi-cgenden Aufgaben zu erteilen und sie auch derordnungsmäßigen Handhabut zur Abstellung der Wohnungsnot vertrant zu machen.

* s, ^Llrdcsausschuß zur Wohnungsfücsorge füc rmcer,.eiche ^amilen nrmmt in seinem Geschäftszimmer Dacmstadt, Wllheiminenstr. 3, Fernsprecher 1777 alle einschlägigen Anregungen gern entgegen und sicht für Anfragen und Besuche jrdirzeit &cmtn>i;v >,<x B- gung.

bezugsschein werden in diesem Falle an den Führer der

Kolonne od^L Gruppe ausgestellt.

Die öffentlichen Abnahmcstcsin werden von d . c Reichs fuLtcrmtttelstelle, GrschÜftsabtellurn? (BezugsvReinigung d ' beutst-.- L'N.'dw! n B: ck.^ngcwlnnUKgs'

Mieten.' i : *;' chl . Bo - b v;:. . : aAaugcn

b\: Bucheckern ' rr n utl an bh. O lttiühlm,

wo sie im 'üftra - des Knc Sn V ; s j , O k und F'.tt- zu Ocle und Nsi-.-Msue verarbeitet w ib n.

Das Speiseöl w d von dem füc bie Al;a: i meficQe zuständigen Kommunolverband auf die Oelb-z n.,sschelne Zum Preise Don 15,40 Mk. je Kilogramm ubgegebcn. soweit die Kommuaalvcrbänüe Bucheckernöl wünschen, wird ihnen solches vom Krlegsausschuß sür Olle und F -te zngewicfm werden. Doch kann die U b rwellung erst erfolge, nachdem o: Bucheckern v r . d itet ftnb] wl'S einen gewissen Zeitraum in Anspruch rühmen wird. Um d:e Komm: ne.lverbände ln die Loge zu sitzen, btt Oelb-zugLschei- e der Sammeler frühzeitiger eiuzulüsen, kann oen Komm: naive bänden auf Wunsch alsbald an­deres Speiseöl gcl?csert werden.

Sachsen, Hessen, Mehrere thüringische Staaten, An­halt, Schaumburg, Waldeck, Lübeck und Elsaß-Lohtrtngcn haben sich der preußischen Organisation ganz oder in -heen Grundzü^en angeschtöffen, während für Bayern, Boden, M.ckienburg-Schwerin, Oldenburg, Beaunschwetg und Lippe-T -.tmold mehr oder weniger abweichende Vor­schriften über die Durchführung der Sammlung und Ab- nähme getroffen find.

BekaNKtmachzrng.

Vom 14. Oktober ab fallen die Personenzüge 651: Gießen ab 5.45 N,, Betzdorf ab 7.59 N., Cvln an 9.47 N. nnd

652: Cöln ab 8.00 V., Betzdorf ab 9.58, V., Gießen an 12.00 M., vorübergehend ans. Frankfurt (Main), den 13. Oktober 1918.

KönSgücfes CjMbsWSii-eWon Tranlifart (Main).

Zur öueheelmirsamMmg.

Durch die Verordnung d-'s SLaaLssekcctä? s dl s5lr- crnahrungsamts vym 30 Juli 1918 (R.-G.-B1. S. 977) rst cs öm Landcszentralbebörden üb ? Vochch'(sitrn über das Sammeln von Bucheckern z.. erlassen t r. Ab­nahmestellen einzurichten. In Pceuß ? tvcrdm amtli.' Sammlungen durch die Knegswlrt ^ssiLsümter t Heranzrehung der Schulen, in derselben Weste wie W d . Laubheu geschehen ist, durchgeführt. AußerdrM pht -s °^ 1 } e ^^schluß an dle amt

^ucheckern zu sammeln, sofern er dazu die E.laubu^. des WatdergenLümers besitzt. Die fiskalischen Forst-n sind mit einigen durch Rücksicht auf di-n WalosÄutz bc> ömgte Ausnahmen fceigegebm. Die Privatwaldbesiu ) Unv vexpfllchtet, dle amtlichen vom Kciegswictschüflsamt veranstalteten Bnchöckernsammlungep zu dulden: ryktorl fle die nicht an die amtliche Sammlung anaeschloss. n-a sceieu Sammler in ihren Wäldern zülaffm, steh. --- ihrem Ermessen. Soweit private t -mmlei sich bei: amtlichen Sammlung der Kclegwirtschusträmtrc ap:; x ,c ven, vorüber die einzelnen Krie^swirtschaftsämtec näh Bestimmungen erlassen, gewinnen sie Li (ns-..

rn die Pcwatwäldec, auch ohne Erlaubnis des Einen-

tumers.

Aunh- die r mmc" :.- a - v; e

öffentlichen Abrmhmchclle- abzu--efti-, U! dem ho-

Von der üff v. übiiahm. -...ui«."

* mellohn (1,65 M»tk je Kilogramm), fobfrn« n^in .daß öet Sammler nur Po Ablkf. un) an : - äff,. Ui-. « Lbnahmestellen einen Schlag->- in olv dr, .

Mein erlang« kann. Der Schlaqsch n cm

fl!e;d) große Menge, . an die üff d'.i«.- Äshme- rjette o 6 ß e«efett Ü5 auf ,-n-r jugetaffi: Mahle zu Del Wagen 3!>mi)a;. Oel"-zu>-.Ss.:.e n gibt das liecht, Oel im Gewicht von 6 Prozent der obgeliefertkn Bucheckernmenge von Ker Oelverteiiunnsstcü. rl-.-.sSr die Lbnahmeftelle zuftändigeu -iivmn ur-alv - , b

z-chen. Ob sich ^ er amu

men Oelbezuxsschein auSstellin I; f, fl hl - v "yn 4' Die Ausstellung Von Schlagsch-ineu w -mvsehün, wo die SiLclh.-t bcftth-, daß O

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yi gestalten, cmpfieh't £ H? b. so nie ' m nötigen G i*

' - : . ; u ; i n u stv .) ^tsteilunst uri- '-'verden, a. > cs cheme oder Oel-

ver Äunscb nach Maslerülcdkem ScbulnverH

drängt sich besondeis- lebhaft in dieser Zeit auf; denn der Sommer verläßt uns und der Herbst mit ßtner Feuchtigkeit rürkt h .-ar. Mancher Lorstchtige hat dar­an gedacht, sich ein Paar decbe Stiefel oder ein kerniges Stück Leder zurückzaiegen; aber nur die wenigste hoben Beziehung- und selbst die Lorausberechnugen der eif- -ngsten Hamster wirft die Dauer des Krieges über den Haufen. Leder gehört in erster Linie der- kämpfenden T:uppen; für d'r Zivichevölkerung ist jetzt schon cine mpfmdliche Lederkncppheit eissgetceten. Diese wird Nch ständig verschärfen und wird nach Frtedcnsschluß - tz Jahre hindurch anhaltcn. Deshalb hat die Reichs- e !e,ung schon seit vielen Monaten eine dem Reichs- wictschgftsomt unmütelbac unterstellte KriegSorgani^ fation eingerichtet, die nichts anderes zu tun Hut, als Ersatzstoffe für Sohlen auszuproben, bevor sie in den Verkehr gebracht werden. .

Das WortErsatz" hört niemand gern; in diesem Falle darf tan --der doch Mi trauen dazu habe«. D--- enifige Arbeit der oeutschen Techntk hat einen Ausweg an -, aus oer Sohlennot gesunder. Es sind jetzt be- relis Ersatzsvhlcn im Berühr, die zwar nicht alle b- quemen Eigen chnsten de« Leder« besitzen, ober in dem WichttMi»,.me und Aafferdjchligkeit, den Leder- sohle» nichts i achgeben. Sperrholzfohien (leichtes Holz mit Ledecabiölle) und Holzhalbsohlen haben sich bereits in Stadt und Land gut bewährt; das heißt, w -n sie sachgemäß veru bei-ct worden sind. Dieser Punkt ist jo wichtig, daß d.c erwähnte Ärregtzbehörde tn Be>tin sogar eine eigne Lchiwerkstätte für die P rmbcitungs- w se der Erfatzsohlen errichlcn mußte, m der rchuh- wacher aus alle» G.gkndrn Deutschlands sich mit der Hoiz-ohlenverarbeitung fccrtcaut gemacht Halen. Sic habm in der Heimat bie neuerwo.deneü Kcnntniffe auch an ihre Fachgenoffen wcitergegiben. Nur P- trauen gefaßt, zu den K.tcgSjohlcn! Äer s: trägt, ist vor - affen und kalten Füßen sicher.

GeZKNNrWÄchsrAg.

Vom 14. Oktober ab fallen die Schnellzüge D 125: Trier ab 6.35 Nm., Coblenz ab 9.06 N., Gießen an 11.23 Nm. ab 11.39 Nm., Berlin Friedr. Str. an 9.50 V., und D 126: Berlin Friedr. Str. ab 7.M Nm., Gießen an 5.16 Vm., ab 5.36 Vm., Coblenz an 7.55 Vm., Trier an 10.37 Vm. vorüber­gehend aus.

Frankfurt (Main), *13 Oktoger 1918.

KaK eifcitfcahaajreüüon frstiKTuri (M).

Zekanntmachung.

ArachtftÜÜgÄLer werden am 16., 17. und 18. Oktober 1918 von den Stationen des Direktions­bezirks Frankfurt (Main) zur Beförderung nicht angettsmmen.

Frankfurt (Main), den 14. Oktober 1918.

Königliche kisenvahnSikeiriisn TranKfim (Main).

$im.

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lim das ©omm fn er^iefl sich der. Zusamm'nschkusi

Gruppen und Zko! rn ., - rät (Befer, 6itb: f S versihcn?ind die bet iuljp:

.;teich qrößLLe SarnM'ckLLsoige ausw

beim Einzelauflescn möglich rjt. Schlag:

An's BaLeUaud, an'L L ure, schließ dich an,

Das halte fest mit detnern ganzen Herzen,

Hier sind die statten Wurzeln deiner Kraft.

(SchMec, Tch.)

Deutschlands Ftnanzkraft steht unerfchüttr rt Zeichnen Sie die 9 Kriegsanleihe!

-Die fleischlose« Wachen. D? dos Ergebnis der

.tzlm Viehzählung gezeigt hat, da!: bei stL-kercn Em- ?- .sstn in den Rindvichbeständ, der bis auf weiteres Last der Flciichv-rsorgung nah zu allein zu trage-., ist u Wad, - fahr füc u stce künftige Fleisch , Milch- Fettd tsovguag bestehen de, bleibt größte k-pa'-- "i"k° i im FleffHvecbcauch boten. Die fleischlosen Wocke» sollen daher für die Monate November, Dezem- " Januar beibehalten werden, doch ist mit Nöck fcht cmf die WeihnachtSfkiertage ihre Zahl auf drei d - im Monat, herabgesetzt worden Sie ms ststn auf die Löost n 18 . bis'84. November, 16.

- - 6- bis 12. Januar. Füc recht- V~ ße < -i[ ,6t für dw guachtsfeieitag- soll

?" t weLde». Die Zula,tust ArankeV.ud e...wcr- c-rbeiter weiden auch ta den fleischlosen Wochen weiter wahrt. '

*

* treffe». Fn der ilnivecsitlst sind Best .bMgen Ul G.' ?/, o <s . , jn: d(ssi Bedeutung

BeLa««Lmach»ng.

Vom 14. Oktober ab fallen vorübergehend die Schnell (O)- und Personenzüge aus, die in den ver­öffentlichten Fahrplänen mit einem dicken schwarzen Punkt und dem Vermerk:Verkehrt bis auf Weiteres" gekennzeichnet find.

Gleichzeitig muß aus betrieblichen Rücksichten die Wagenzahl der noch verkehrenden v-Züge her­abgesetzt werden. Es ist deshalb damir zu rechnen, daß die Ausgabe von Fahrkarten beschränkt werden muß.

Der Fahrkartenverkauf für die einzelnen Züge wird eingestellt, sobald nach der Zahl der verabfolg­ten Fahrkarten eine betriebsgeführliche Ueberlastung zu befürchten ist. Mit Unzuträglichkeiten aller Art, Zurückbleiben beim Reiseantritt oder unterwegs muß gerechnet werden.

Die Mserrhsthn SenAtze S.-Her ruse, wer wer nvtf-ed n ..ea reisen matz,.

Frankfurt (Main), den 14..Oktobcr 1918.

EirinbadadirelUiott ?;mm (m.)

weitere besonders '

schörrs, kräftige Pferds

und Zwar:

! Belgier, 6 Jahre alt,

1 Oldenburger 10 Jahre alt,

Besichtigung nach vorheriger telefonischer Rücksprache.

üowsrkche Siearinw^rKe Q. m. b ß.,'

«ttenbscb a. m., S§?renß5fiißer Car.<Jr«r. m.

Telefon 87.

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