Hessische (Uobnunptärforp
für KinderreicDe Tamillen.
Der Landesausschuß zur WohnunMursorge füc kinderreiche Familien trat am letzten Dienstag in Dann- ftadt Zu einer Sitzung zusammen. Der Vorsitz - dc, ExMenZ v. Römheld, K^iüZte bk aus allen PeoN>,Z n etngktrosienen Mitglieder und gab einen Uib blick ub:c bk bisherige, l n umfangreichen einleitenden A:b ; i:n gewidmete Tätigkeit des erst seit einem fcnlfccu Iah bestehenden Ausschusses. Immerhin habe die Wohnung not der k?nderceichen Familien schon in einer Reihe von Fällen mit Erfolg behoben werden fiim 11 . Mer h^be aus Grund der Wohnungsstariftik zunächst in kn bret Provluzen des Landes 18 der Wohnungr-ü.sorqc besonders bedürftige Gemeinden Hera rort Vertrauenspersonen gewonnen. Das Arbeitsgebiet solle allmählich aus weitere Otte ansgedehnt wer- den. Dies hänge aber insbesondre auch von Len- v^r sugbaren Geldmitteln ab. Zwar sei das bisherige Ergebnis nicht unbefriedigend. Allen voran hätten Gro? herzog und GroßhLrzogin ihr hohes Interesse an dl !
5 rt» C 9 l?n/§!®nS durch Üebertveisung einer Spende Mark oekundct. Es sei zu hoff i, daü sich die Kreise der Wohlhabenden, an die man sich alsbald mil einec weaen Werbung wenden wolle, noch lebh^nter an dieser sozialpolltisch hochöedcutsamen Aufgabe beteiligen mochten.. In der anschließenden Aussprache aaben u. a. dre Herren Provinzialdirektor Fey, Arbeitersckretär Knoll, Gewerk,chaftsvocsitzender Thomas und Pfarrer Loos praktische Winke füc Werbu. g und Organisation. Auf Anregungen aus der Mitte der Versammln?- wur»
? to a ? ttei:e 6 ^vße Gemeinden in den
Bereich des Ausschusses einbezogen. Die ein- schlagigen gesetzlichen Bestimmungen wurden ergehend besprochen und Reformen in der Handhabung d'r Wohnungssursorge sur kinderreiche Familien für k\n-
Allgemein hielt man bie Zur Unterstützung und Förderung der Arbeit des Ausschusses sür unentbehrlich. Bei Bcsp.e- chung der Dnm-ltchkeit der Hülfe führten Frau Geh. ^berftnanzcat Basier und Herr Stadtsekretär Schraut telr& ev L tC ^Mrung einige drastische Veijpiele an.
Ö ° n bem Geschäftsführer btB Ausschusses, Dr. Brehm, entworfene Anleitung füc die Berrrauenspersonen besprochen und beschlossen, die Ver cauenspcrsonen aus dem ganzen Lande Zu einer Bera- ung in Warmstart am 22 . Oktober d. I. einzuberufen, rynen erne fachmännische mündliche Anieitun« für die obi-cgenden Aufgaben zu erteilen und sie auch derordnungsmäßigen Handhabut zur Abstellung der Wohnungsnot vertrant zu machen.
*• s, ^Llrdcsausschuß zur Wohnungsfücsorge füc rmcer,.eiche ^amilen nrmmt in seinem Geschäftszimmer — Dacmstadt, Wllheiminenstr. 3, Fernsprecher 1777 — alle einschlägigen Anregungen gern entgegen und sicht für Anfragen und Besuche jrdirzeit &cmtn>i;v >,<x B fä- gung.
bezugsschein werden in diesem Falle an den Führer der
Kolonne od^L Gruppe ausgestellt.
Die öffentlichen Abnahmcstcsin werden von d . c Reichs fuLtcrmtttelstelle, GrschÜftsabtellurn? (BezugsvReinigung d ' beutst-.- L'N.'dw! ■ n B: ck.^ngcwlnnUKgs'
Mieten.' i : *;■' chl . Bo - b v;:. . : aAaugcn
b\: Bucheckern ' rr n utl an bh. O lttiühlm,
wo sie im 'üftra - des Knc Sn V ; s j , O k und F'.tt- zu Ocle und Nsi-.-Msue verarbeitet w ib n.
Das Speiseöl w d von dem füc bie Al;a: i meficQe zuständigen Kommunolverband auf die Oelb-z n.,sschelne Zum Preise Don 15,40 Mk. je Kilogramm ubgegebcn. soweit die Kommuaalvcrbänüe Bucheckernöl wünschen, wird ihnen solches vom Krlegsausschuß sür Olle und F -te zngewicfm werden. Doch kann die U b rwellung erst erfolge, nachdem o: Bucheckern v r . d itet ftnb] wl'S einen gewissen Zeitraum in Anspruch rühmen wird. Um d:e Komm: ne.lverbände ln die Loge zu sitzen, btt Oelb-zugLschei- e der Sammeler frühzeitiger eiuzulüsen, kann oen Komm: naive bänden auf Wunsch alsbald anderes Speiseöl gcl?csert werden.
Sachsen, Hessen, Mehrere thüringische Staaten, Anhalt, Schaumburg, Waldeck, Lübeck und Elsaß-Lohtrtngcn haben sich der preußischen Organisation ganz oder in -heen Grundzü^en angeschtöffen, während für Bayern, Boden, M.ckienburg-Schwerin, Oldenburg, Beaunschwetg und Lippe-T -.tmold mehr oder weniger abweichende Vorschriften über die Durchführung der Sammlung und Ab- nähme getroffen find.
BekaNKtmachzrng.
Vom 14. Oktober ab fallen die Personenzüge 651: Gießen ab 5.45 N,, Betzdorf ab 7.59 N., Cvln an 9.47 N. nnd
652: Cöln ab 8.00 V., Betzdorf ab 9.58, V., Gießen an 12.00 M., vorübergehend ans. Frankfurt (Main), den 13. Oktober 1918.
KönSgücfes CjMbsWSii-eWon Tranlifart (Main).
Zur öueheelmirsamMmg.
Durch die Verordnung d-'s SLaaLssekcctä? s dl s5lr- crnahrungsamts vym 30 Juli 1918 (R.-G.-B1. S. 977) rst cs öm Landcszentralbebörden üb ? Vochch'(sitrn über das Sammeln von Bucheckern z.. erlassen t r. Abnahmestellen einzurichten. In Pceuß ? tvcrdm amtli.' Sammlungen durch die Knegswlrt ^ssiLsümter t Heranzrehung der Schulen, in derselben Weste wie W d . Laubheu geschehen ist, durchgeführt. AußerdrM pht -s °^ 1 } e ^^schluß an dle amt
^ucheckern zu sammeln, sofern er dazu die E.laubu^. des WatdergenLümers besitzt. Die fiskalischen Forst-n sind mit einigen durch Rücksicht auf di-n WalosÄutz bc> ömgte Ausnahmen fceigegebm. Die Privatwaldbesiu ) Unv vexpfllchtet, dle amtlichen vom Kciegswictschüflsamt veranstalteten Bnchöckernsammlungep zu dulden: ryktorl fle die nicht an die amtliche Sammlung anaeschloss. n-a sceieu Sammler in ihren Wäldern zülaffm, steh. --- ihrem Ermessen. Soweit private t -mmlei sich bei: amtlichen Sammlung der Kclegwirtschusträmtrc ap:; x ,c ven, vorüber die einzelnen Krie^swirtschaftsämtec näh Bestimmungen erlassen, gewinnen sie Li (ns-..
rn die Pcwatwäldec, auch ohne Erlaubnis des Einen-
tumers.
— Aunh- die r mmc" :.- a - v; e
öffentlichen Abrmhmchclle- abzu--efti-, U! dem ho-
Von der üff v. übiiahm.■ -...ui«."
* mellohn (1,65 M»tk je Kilogramm), fobfrn« n^in .daß öet Sammler nur Po Ablkf. un) an : - äff,. Ui-. « Lbnahmestellen einen Schlag->- in olv dr, .
Mein erlang« kann. Der Schlaqsch n cm
fl!e;d) große Menge, . an die üff d'.i«.- Äshme- rjette o 6 ß e«efett Ü5 auf ,-n-r jugetaffi •: Mahle zu Del Wagen 3!>mi)a;. Oel"-zu>-.Ss.:.e n gibt das liecht, Oel im Gewicht von 6 Prozent der obgeliefertkn Bucheckernmenge von Ker Oelverteiiunnsstcü. rl-.-.sSr die Lbnahmeftelle zuftändigeu -iivmn ur-alv - , b
z-chen. Ob sich ^ er € amu
men Oelbezuxsschein auSstellin I; f, fl hl - v "yn 4'•’ Die Ausstellung Von Schlagsch-ineu w -mvsehün, wo die SiLclh.-t bcftth-, daß O
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yi gestalten, cmpfieh't £ H? b. so nie ' m nötigen G i*
■ •' - : . ; u ; i n u stv .) ^tsteilunst uri- '-'verden, a. > cs cheme oder Oel-
ver Äunscb nach Maslerülcdkem ScbulnverH
drängt sich besondeis- lebhaft in dieser Zeit auf; denn der Sommer verläßt uns und der Herbst mit ßtner Feuchtigkeit rürkt h .-ar. Mancher Lorstchtige hat daran gedacht, sich ein Paar decbe Stiefel oder ein kerniges Stück Leder zurückzaiegen; aber nur die wenigste hoben „Beziehung- und selbst die Lorausberechnugen der eif- -ngsten Hamster wirft die Dauer des Krieges über den Haufen. Leder gehört in erster Linie der- kämpfenden T:uppen; für d'r Zivichevölkerung ist jetzt schon cine mpfmdliche Lederkncppheit eissgetceten. Diese wird Nch ständig verschärfen und wird nach Frtedcnsschluß - tz Jahre hindurch anhaltcn. Deshalb hat die Reichs- e !e,ung schon seit vielen Monaten eine dem Reichs- wictschgftsomt unmütelbac unterstellte KriegSorgani^ fation eingerichtet, die nichts anderes zu tun Hut, als Ersatzstoffe für Sohlen auszuproben, bevor sie in den Verkehr gebracht werden. . •
Das Wort „Ersatz" hört niemand gern; in diesem Falle darf tan --der doch Mi trauen dazu habe«. D--- enifige Arbeit der oeutschen Techntk hat einen Ausweg an -, aus oer Sohlennot gesunder. Es sind jetzt be- relis Ersatzsvhlcn im Berühr, die zwar nicht alle b- quemen Eigen chnsten de« Leder« besitzen, ober in dem WichttMi», Wü.me und Aafferdjchligkeit, den Leder- sohle» nichts i achgeben. Sperrholzfohien (leichtes Holz mit Ledecabiölle) und Holzhalbsohlen haben sich bereits in Stadt und Land gut bewährt; das heißt, w -n sie sachgemäß veru bei-ct worden sind. Dieser Punkt ist jo wichtig, daß d.c erwähnte Ärregtzbehörde tn Be>tin sogar eine eigne Lchiwerkstätte für die P rmbcitungs- w se der Erfatzsohlen errichlcn mußte, m der rchuh- wacher aus alle» G.gkndrn Deutschlands sich mit der Hoiz-ohlenverarbeitung fccrtcaut gemacht Halen. Sic habm in der Heimat bie neuerwo.deneü Kcnntniffe auch an ihre Fachgenoffen wcitergegiben. Nur P- trauen gefaßt, zu den K.tcgSjohlcn! Äer s: trägt, ist vor - affen und kalten Füßen sicher.
GeZKNNrWÄchsrAg.
Vom 14. Oktober ab fallen die Schnellzüge D 125: Trier ab 6.35 Nm., Coblenz ab 9.06 N., Gießen an 11.23 Nm. ab 11.39 Nm., Berlin Friedr. Str. an 9.50 V., und D 126: Berlin Friedr. Str. ab 7.M Nm., Gießen an 5.16 Vm., ab 5.36 Vm., Coblenz an 7.55 Vm., Trier an 10.37 Vm. vorübergehend aus.
Frankfurt (Main), *13 Oktoger 1918.
KaK eifcitfcahaajreüüon frstiKTuri (M).
Zekanntmachung.
ArachtftÜÜgÄLer werden am 16., 17. und 18. Oktober 1918 von den Stationen des Direktionsbezirks Frankfurt (Main) zur Beförderung nicht angettsmmen.
Frankfurt (Main), den 14. Oktober 1918.
Königliche kisenvahnSikeiriisn TranKfim (Main).
$im.
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lim das ©omm fn er^iefl sich der. Zusamm'nschkusi
Gruppen und Zko! rn ., - rät (Befer, 6itb: f S versihcn?ind die bet iuljp:
.;teich qrößLLe SarnM'ckLLsoige ausw
beim Einzelauflescn möglich rjt. Schlag:
An's BaLeUaud, an'L L ure, schließ dich an,
Das halte fest mit detnern ganzen Herzen,
Hier sind die statten Wurzeln deiner Kraft.
(SchMec, Tch.)
Deutschlands Ftnanzkraft steht unerfchüttr rt Zeichnen Sie die 9 Kriegsanleihe!
•
-Die fleischlose« Wachen. D? dos Ergebnis der
.tzlm Viehzählung gezeigt hat, da!: bei stL-kercn Em- ?- .sstn in den Rindvichbeständ, der bis auf weiteres Last der Flciichv-rsorgung nah zu allein zu trage-., ist u Wad, - fahr füc u stce künftige Fleisch , Milch- • Fettd tsovguag bestehen wü de, bleibt größte k-pa'-- "i"k° i im FleffHvecbcauch boten. Die fleischlosen Wocke» sollen daher für die Monate November, Dezem- " Januar beibehalten werden, doch ist mit Nöck fcht cmf die WeihnachtSfkiertage ihre Zahl auf drei d - im Monat, herabgesetzt worden Sie ms ststn auf die Löost n 18 . bis'84. November, 16.
- - 6- bis 12. Januar. Füc recht- ■V~ ße < -i[ ,6t für dw guachtsfeieitag- soll
?" t weLde». Die Zula,tust ArankeV.ud e...wcr- c-rbeiter weiden auch ta den fleischlosen Wochen weiter wahrt. '
*
■* treffe». Fn der ilnivecsitlst sind Best .bMgen Ul G.' ?/, o <s . , jn: d(ssi Bedeutung
BeLa««Lmach»ng.
Vom 14. Oktober ab fallen vorübergehend die Schnell (O)- und Personenzüge aus, die in den veröffentlichten Fahrplänen mit einem dicken schwarzen Punkt und dem Vermerk: „Verkehrt bis auf Weiteres" gekennzeichnet find.
Gleichzeitig muß aus betrieblichen Rücksichten die Wagenzahl der noch verkehrenden v-Züge herabgesetzt werden. Es ist deshalb damir zu rechnen, daß die Ausgabe von Fahrkarten beschränkt werden muß.
Der Fahrkartenverkauf für die einzelnen Züge wird eingestellt, sobald nach der Zahl der verabfolgten Fahrkarten eine betriebsgeführliche Ueberlastung zu befürchten ist. Mit Unzuträglichkeiten aller Art, Zurückbleiben beim Reiseantritt oder unterwegs muß gerechnet werden.
Die Mserrhsthn SenAtze S.-Her ruse, wer wer nvtf-ed n ..ea reisen matz,.
Frankfurt (Main), den 14..Oktobcr 1918.
EirinbadadirelUiott ?;mm (m.)
weitere besonders '
schörrs, kräftige Pferds
und Zwar:
! Belgier, 6 Jahre alt,
1 Oldenburger 10 Jahre alt,
Besichtigung nach vorheriger telefonischer Rücksprache.
üowsrkche Siearinw^rKe Q. m. b ß.,'
«ttenbscb a. m., S§?renß5fiißer Car.<Jr«r. m.
Telefon 87.
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