Der neue Kriegsminister.
Di-wir hören. Ist der Krieg,Minister Genera! der °°n Stein auf seinen Wunsch ran seinem Amte als Staats, und Kriegsminister enth-b-n worden. Ei-ichzritip
Th's des Feldartilleri-.Si-giments 33 ernannt Über seine weitere Verwendung ist «-stimmte» noch nicht getroffen, gu seinem Nachfolger «st der «h-f des «rtegsamtes, Generalmajor von Scheuch, unter BeiSide- rung zum Generalleutnant, bestimmt.
R8ütr!tt des SIEattkks v-,n Eissk-LZtAruFen.
bb Statthalter von Elsaß-Lothringen, Dr. von Dallwitz, hat, wie die „B. g.^ hört, die n rchgesuchte Entlassung von feinem Posten erhalten. Der Nachfolger ist zur Ze:t nicht mit Superhett bekannt. Man spricht in politischen Kreisen davon, daß entweder Untcrstaatssekretür Dienten oder der frühere Eta^tssetretür des Rcichswirtschaftsamtes und der gegenwärtige Oberbürgermeister von Stwßbura Dr. Schwader, ihn ersetzen wird. ö '
©et (Scnftt Sozialisben-Kougreß und Elsaß-Lothringen.
Die gestrige Sitzung des Sozialistenkongreßes in Senf war ziemlich bewegt. Der Kientl-aler Blanc erklärte daß er die nnlitarifche Kritik vermeiden werde und führte feme Grunde dafür an. Der Delegierte Bouronnieur wart den Sozmlisien vor daß sie zugleich für Krieg und Frieden seien. Bezüglich Elsaß-Lothringens stellte er fest, es gebe ffnugPUitz in Frankreich für die Bevölkerung, fodaß die
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ilm Bas ging es tu letzter Zeit?
Don militärischer Seite schreibt man uns: Das Frie- oensangebot, das die neue deutsche Negierung an den Präsidenten der Vereinigter, Staaten gerichtet hat, hat vielleicht bei dem einen oder anderen weniger nervenstarken Menschen den Eindruck hervorgerufen, als wäre die deutsche Front nicht mchr so widerstandsfähig wie bisher. Wenn wir auch denErnft des Augenblicks erkennen müssen, so ist es notwendig, einmal nci) o.e t>rage vorzulegen, was un)ere Gegner eigentlich in den vergangenen Wochen erstrebten. Man wird wohl keine andere Antwort finden, als die, daß sie alle zusammen die Vernichtung der deutschen Armee unter allen Umständen gewollt haben. Es ist der große militärische Erfolg der eben gegangenen Wochen, daß sie den Feinden diese Ab- 'licht vereitelt haben. Wenn die Pläne gelungen wären die S Q sJ selten unserer Feinde gehegt hat, so wäre es vielleicht der politi,chen Reichsregierung garnicht mehr möglich gewesen, das Friedensangebot zu erlassen. Der Plan der Vernichtung wäre durck-geführt gewesen, zum mindesten wäre er unm'.nchiebbar gewesen, wenn Frankreich, England und Amerika ihr Ziel erreicht hätten. '
In jedem Augenblick dieser großen Kämpfe hat es sich darum gehandelt,, den feindlick)en Durchbruchs versuch zu ver- o!* e *? lc P ei !*^ c Oberste Heeresleitung hat im Juli und Uugust kampfend den Rückzug auf die Siegst iedstellnng durch, geführt. . Nachdem diese Operationen durchgeführt" waren, haben wir m der Champagne und an der^Maas unsere Limen ollmählich zurückgenommen. Beachtenswerte große Erfolge hat der Gegner im Verlauf dieser Kämpfe zweimal errungen. Wir wollen sie ihm nicht streitig machen. Es waren das der 18. Juli und der 8. August. An diesen beiden Tagen hat der Gegner mit großen Massen von Truppen und Material unsere Verteidigungstruppcn angegriffen. Aber jchon m allerkürzester Zeit war die Lage wieder ausgeglichen. Naturgemäß hat der Verteidiger bei solchen Kämpfen Verluste an Gefangenen und an Material. Die Truppen des Angreifers aber erleiden starke blutiae Verluste. Wahrsck-ein- lich haben unsere Gegner in den letzten Kämpfen unaefähr .ebensoviel Gefangene gemacht, wie wir im ersten Teil des 'Jahres. Praktisch genommen aber, ist der Erfolg der beut- [fc^en Truppen viel höher einzuschätzen, als man schlechten tut. Es ist unseren Truppen gelungen, alle generischen Angriffe zu vereiteln. Vor allem handelt es sich um die An- griffe, die auf den Durchbruch abzielten.
Greifen wir die Kämpfe in der Champagne und an der Maas heraus. Lange bevor der feindliche Anariff erfolgte hatte die Oberste Heeresleitung die Näumung der vordersten Streifen angeordnet. Es war befohlen worden, bei beginnendem Trommelfeuer jene Linie oufzuaeben. Dos ist auch geschehen. Nach einem Anfangserfolg setzte der Gegner 10 Tcme lang in der schärfften Form seine Angriffe fort^ In Achten Wellen stürmte der Amerikaner mit vielfacher ttber- ^macht gegen die deutschen Divisionen an, trokdem war ihm der Erfolg versagt. Ec warf seine besten Divisionen in den .Kampf. Am 4. Oktober wogte er noch einmal den Dnrch- vruch. Diesmal hatte er sich besonders weile Ziele gesteckt Em Befehl des Generals Pershing forderte am 4. Oktober das Legen von Fernstrechlinien bis halbwegs nach Sedan. All diese Pläne sind zu Wasser geworden. ^Der Gegner konnt- tediglich an einigen Stellen unsere Linien um Einiges ein- rmcken. wodurch wir hin und wieder Nachbarabschnitte zurück- nehmen mußten. Seit dem 6. Oktober aber ruht auf diesem Gebiets die gesamte Kampftätigkeit. Noch ist es ungewiß, ob «der ,lsemd h.er überhaupt abbaut. Vielleicht sucht er eine neue Stelle der Gesamtfront, um dort seine Angriffe zu beginnen'.
bl l r L er ^ Cr Fortsetzung der Kämpfe und zwar Mit schweren Kämpfen rechnen.
Was den Balkankriegsschauplatz anlangt., so scheinen nirgends mchr bulgarische Truppen Widerstand zu leisten. Die Franzosen rücken in Serbien langsam vor. während die Serben natürlich erheblich schneller arbeiten. Die serbischen Tri-ppen haben bereits Lestovac erreicht. In Albanien zielzen sich die ösierreickisch-ungarischen Truppen weiterhin zurück C? erweckt den Anschein, als ob die Ententetruppen die west- me Grenze Bulgariens respektiert haben. An der Küste des jflqalfrfven Meeres müssen wir damit rechnen, daß die Engländer und die Grieckien über Drama hinaus Vorgehen. Es ist nick't ansgeschh.ssen. daß feindliche Truppen in den Dardanellen oder im-Meritzagebiet gelandet werden.
Ter deMze MMHerW.
Berlin. 9. Oft (Amtlich.) Abends: An der
zwischen Eambral und St, Quentin haben wir rt-ck^rttae S!>?<?,gen bezogen und damit auch Eambral n<*, rSumi LeiMm-cke in der Champagne. Auf bilden Maas. Ufers haben sich erlitte Angriffe des Feindes entwickelt. Bmrzi-'res ZersiSr^ng durch die Feinde.
WTB. Auch 7-'uzier-s. in das General Cu rund am 2. '?ln.gr,rs^L:ge elnft-hen wollte, erlitt schweres Sperrfeuer diese bisher unzerstörte Stadt geht damit ihrer Ver^ nickck-mg »nigeaen. Sclllten b-e Deutschen die von frarnö- fische v»» amerikanischer Artillerie geschaffene Trümmer.' stär'e iemals räumen, so wird die Enlegtevropavonda die üblr'.w: R7cheschceie ausjtoßen, daß die Deutschen die Stadt vernichtet hätten.
. Deutsche Fliegsr-ikrfolgs.
Flandern^ bracht^^uns^o^ ^r feindlichen Großangriffe ln brachte unseren Luftstreitkrästen unveralüllllich' Erfolge. Seit dem 28. 9., dem Beginn des Großkamvfes' bis li^ V°* ^ben unsere Flieger allein in Flandern 96 feind- rche Flugzeuge abgeichossen und selbst nur 6 Flugzeuge ver- loren. Eine Jagdstaffel errang 17, eine andere 15^Luftl^e
ÄS4T 3 i,VQdjtC 9/ Seu{nant B-g-low 7 Flugzeuge Die Tanks,
H-ber die Wirkung der Tankswaffe sind die Gefangenen außerordentlich ver,chiedenec Mein ung. Wäh. rend einzelne behaupten, ohne Tanks sei es unmöglich anzu- greifen, sind arroere schlecht auf die Tanks zu sprechen. A meuwn daß dre ^.anks wögen häufiger Pannen gerade im entscheidenden Augenblick, versagen und noch häufiger m- sarnmengeschoßcn würden. Ein Angeh.öriger der 309. ^ank kompagme, der in der Campagne gefangen wurde berichtet daß er Depanneur sei. Seine Formation folgt den Tanks tu bestimmten Abstanden, um etwaige Pannen auszubessern Sem Zug wurde am 27. 9. in der Frühe mit 5 Tanks aea^' deutsches Mafchmengewehrfeuer vorgeschickt. Ein Tanks hatte eine Panne, der Gefangene wollte ihn reparier en Da- bei wurde er von deutscher Infanterie überrascht und aesan- gem Die Besatzung zweier Tanks wurde getötet. Die übrigen wachten Kehrt und rasselten davon. Die Fahl der von lcu Deutschen in der Champagne vernichteten Tanks ist außerordentlich hoch. Allein an diesem Angrisfstage wurden 140 zerschossene Tanks gezählt. ^
HMmdWe Licheruijgen vsr; Seerükdilch- Flanüetn.
WTD. Amsterdam, 1V. Okt, Die Niederländische Teleqr.- Agentur veröffentlicht folgenden amtlichen Text der Erklärung des Ministers des Innern und Vorsitzenden des Ministerrats Ruys de Beerenbronck in der Zweiten Kammer üocr Urlaube-
l, bem ° n Se°>"adisch-FIandern grenzenden westlichen -reile Belgiens macht es notwendig, daß die Regie- rung auf die Euentualitäten, die daraus für unser Land entstehen können, Rücksicht nimmt. Wenn fremde Truppenteile emes der beiden Knegführenden oder beide unsere Grenzen uoerichrciten sollten, so legt uns das Völkerrecht die Pflicht auf ste zu. internieren. Auch besteht die Möglichkeit, daß wieder eure Anzahl Flüchtlinge bei uns Gastfreundschaft fit* q)en wird, m welchem Falle die Behörden in der Lage sein müssen, die nötigen Maßregeln zu treffen. Die Regierung l>at sich deshalb, um iiber genügend Truppen zu verfügen genötigt gesehen, die gemeinen (methodischen) Urlaube und besonderen Urlaube von kurzer Dauer für die in Seeland stehenden Truppen aufz-cheben.. Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, auch für andere Provinzen oder überhaupt in weit- gehendem Maße zu einer derartigen AuHebung der Urlaube uberzugehen, so wird der Befehl dazu erteilt werden.
Ein trauriger Gesell, wer nach den vier Jahren ungeheuren Voübringens unseres Voltes, t>L in allen Zeiten hinein em großes Leuchten sein werden, den Kleiiiinut in seine Reihen trägt und damit unserm herrlichen Heer in den Rücken fällt. Das Bündel deutscher Pfeile ist unzerbrechlich, solange es nicht selbst sich löst. Es gibt nur eine Losmrg — Zusammen stehen und Weiterkämpfen zum endgültigen Siege.
Aach unsere Kriegsanleihen sind ein Teil dieses Kampfes, der über unseres Voltes Zukunft entscheidet, und in diesem Kampfe darf keiner fehlen, ob er Waffen trägt oder den Arbeitsrock.
H a v e n st e i n,
Präsident der Reichsbank.
Aus RMlMtz.
Volschewistifcher HeercsöerlchL.
WTB. Moskau, 10. Okt. (P. T.-A.) Am 7. 10. um 8 Uhr abends wurde Samara von unseren tapferen Truppen eingenommen, die mit Jubel von der Bevölterung begrüßt wurden. Roch vor der Einnahme der Stadt hatten sich die Arbeiter gegen die Tschecho-Slowalen erhoben. Die Siegesbeute, die unseren Truppen in die Hände siel, ist ungeheuer und läßt sich im Augenblick auch nicht annähernd überblicken. Damit ist auch der letzte Stützpunkt der Gegenrevolution unter den wuchtigen cochlägen der Roten Armee gefallen. Jetzt ist das ganze Wolgagebiet in unseren Händen. Jetzt werden wir das für das junge Sowjet-Paßlanb so nötige Brot erlarigen.
Wie die Volschewrsten sich rächen.
DTB. Petersburg, 10. Ott. Die Presse meldet, daß im Plenum als Antwort auf die Ermordung des Mitgliedes der außerordentlichen Kommission Iegoroffs/welcher aus dem Pe- tersbi'.rger Sowjet abtonunandiert war und für den Überfall auf den Gefüngnisauffeher 230 Geiseln erschossen sind.
^ WTÄ. Rach einer Reutermeldung aus Petersburg ist der rühere Ministerpräsident Trepow am 2ö. 9. erschossen worden.
Aus WMdmMlMÄ.
Elberfeld, 10. Okt. Hier * gelang es der Polizei nack- langen dcachsörfchungen einem Saca-arinschwindel auf die Spur zu kommen und als Bete'.ligte 2ö Personen zu ermitteln, von denen drei Haupttüter verhaftet worden jind. Die geheime Süßstofffabrit lieferte Kilopatete, die aus Zucker und Natron bestanden, unter Beisteurung von 5 Gr. kristallisierten Süßstoff.
„ Barmen, 10. Ott. Die in den städt. Kriegsküchen beschäftigten Frauen fiixb in eine Lohnbewegung eingetreten. Sie fordern Erhöhung ihres Tageslohnes von 2,40 Ji auf 4Ji minde-ßens täglich. Einführung des Hamburger Systems und Zubilligung der städtischen Teuerungszulagen. Ein Ausschuß wird diese Forderungen der Stadt gegenüber ve - treten.
Neuß, 10. Okt. Ein La,:dwirt von hier wurde, weil er eine Schrotmühle zum Zerkleinern von Getreide benutzt, ferner Getreide verfüttert und zwei Schweine und ein Kalb heimlich abgeschlachtet halle, in eine Geldstrafe von 1600 Ji genommen. Ein Gärtner, der Kartoffeln unter Uberschrei- tung des Höchstpreises unberechtigterweise verkauft hatte, verfiel in 600 Mt. Strafe. Auch muß er den übecerhobenen Preis, insgesamt 890 Jl, ausliefern.
LlHeydt, 10. Okt. Ein hiesiger Schuhwarenhändler wurde, weil an im Schaufenster ausge>1ell!en Schuhmaren die Preise nicht angebracht waren, von der Siraflamucer mit 100 Mark Gelbjirastz belegt.
f 10. Okt. Die hiesige evangeNsche GMMyK'
eÄÄ*' C T protze rheinische Zeitung anzu kaufe n^ums§ winnen.^'^^^chen evangelisches umd kirchliches Blatt zu oU
cm Zwei Männer in einer Wirtschaft
die Wirtin^ l k CCI ^ ec * Q ^ Iten mit Papiergeld, so daß
cnv i f! r l in ^ um wechseln herausqehen mußte. Als sie die
llber li voo^I Schränke, wobei Ihnen
“ ™ in die Hände Helen. Alz die Frau wieder
zu sich kam, waren die Gauner verschwunden.
^0-Okt. Die Rheinischen Stahlwerke in Mei-- derich gewahrten ihren Angestellten ein doppeltes Gehalt und L^m n°ch eme Teue-un.zMoge von^ehrerMndert m. zwecks Deckung des Wmterbedarfg. Auch die Lütte gegenzukommen.Angestellten in diese? Weis?ent.
- Essen io. Okt. Gestern morgen y, 6 Uhr ereianete sich Ä fescher Weichenstellung am Di-morckplatz chn Stra.
bcc starker Wogenbeschüdi» ^ng ,fia;rte Die Fahrerin und 6 F-chrgäste sind schwer
verletzte 9rö6ere ^
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Ehemann, der in Rußland kämpfte, de^ R^bentod gestorben ser. Eie beantragte die Heimfül-rung der Leiche und ließ die Bestattung in der Heimat vornehmem In der Zwischenzeit bot sich der Frau, die außer für fick auch für. fünf Kinder zusorgen hat Gelegenheit zu einer guten Heirat. Jetzt, nachdem sie die neue Ehe bereits einae^ , cc . !}IpI t ^ r c . aus Warschau eine briefliche Mittei- }ffi? 3 t0 ri C9 C!U i te P er ^ ten Cannes, worin dieser mit- e . r f f 1 ^. in Gefangenschaft befunden habe, jetzt auf
Tagen L M Ä
Herne, 10. Okt. De! einem Einbruch in die Firma M. Gans wurden Konfektion. Seidenstoffe. Blusen. Anzüge usw. im Werte von über 32 000 JC erbeutet. . ^31
^0- Oft. Nachts nahm die Polizei in dem Haus Uhlandstr. 19 eme Haussuchung vor. Hierüber be. trat unvermutet^ der der Polizei als Einbrecher bekannt- Metzger Napierer das Haus und feuerte auf die Beamte mehrere Revolverschüsse ab. Der Polizeiwachtmeister Echlös. sei wurde von 2 Schüßen getroffen und schwer verletzt.
* r ?5S a ^ ia r? a ' 5 öur Zeit hier in Garnison liegende Ersatzbataillon des Infanterie-Regts. Nr. 15 wird unsere otabt demnächst verlassen und durch ein Bataillon des In, fanterie-Reglments Nr. 16 ersetzt werden. ^
ar Okt. In Marburg gab es nach einem Surm
W a>fc U ^f k>as der Vertreter Hägens zu'
{ 5 das Pfund ankausen wollte. Dies mußte unterbleiben, da die Ausfuhr-Erlaubnis nicht erteilt wurde. Wenige Taqe darauf, konnte man hier Fallobst für 1,50 bis 2L0 Mark dos Pfund kaufen. Auch von der Reichs-Obstftelle ist der S^adt bisher die Heremholung größerer Posten Obst, die- ihr tn die Hand gegeben sind, verweigert worden.
M"nden, 10. Okt. Wie hier verlautet, soll Bürgermeister Dr. Overhues das Amt eines Unterstaatssekretärs anqeboten, worden fe'n. a
Aus der Soester Borde, 10. Okt. Die Kartoffelernte^
ist im vollen Gange. Die Spätkartoffeln liefern durchschnittlich einen befriedigenden Ertrag, besonders auf Sand- und/ hochlieaenden Lehmboden, während sich auf nassem Kleibo-i den infolge des vielen Regens tm August und September mchr oder weniger kranke Kartoffeln zeigen.
Recklinghausen, 9. Okt. In-einer Sitzung des Kreis, ausjchusses der Kriegsbeschädigten für den Landkreis Reck-' Ahausen wurde mitgeteilt, daß im vergangenen Jahre 3803 Kriegsbe chadlgte überwiesen wurden. Davon cur» Den 3034 im alten Beruf wieder untergebracht. Im Kreis, begehen 23 Derufsberatungsstellen. — In einer Sitzung; de- Wohnunasavsschußes des hiesigen Beam.renoenins wurde nach einem Vortrag des Direktors Dormorock (Münster) ein „Beamtenwohnungsverein Recklinghausen, e. G. m. b. S." gegründet. '
Münster, 9. Ott. Eine große Zahl westfälischer Jung--.' mannen war von Mitte Juli bis Ende September in deck besetzten Gebieten von Nordfrankreich mit Erntearbeiten^ beschäftigt. Vor ihrer Heimkehr besuchte sie der deutsche Kronprinz. Er hat nunmehr an den Oberpräsidenten Prinz Nattbor folgendes Telegramm gerichtet: „Euer Exzellenz
freue ich mich mitteilen zu können, daß ich heute die Jung, mannen Westfalens, die im Bereiche der Ersten Armee treue und fleißige Arbeit geleistet haben, habe begrüßen können.. Die famose Haltung der Iungens und ihre Stimmung geben! mir die Ueberzeugung, daß wir auch für die Zukunft auf^ Deutschlands Jugend und ihre Tüchttgkeit rechnen könnend
tx. i°: Okt. Am Schlüsse der Immatrikulation *
(5. Oktober) sind tn die Matrikel der Universität 3260 Studie.I renöe eingeschrieben, unter denen sich 325 Frauen befinden.
Zu dreien kommen noch 103 Gasthörer hinzu, so daß die Ge- sämtzahl der Berechtigten 3363 beträgt. Im Vergleich zum 1017=18 ist ein Zugang von 397 und zum Sommer 1918 em jolcher von 193 Studierenden zu verzeichnerr.
Hannover, 10. Ott. Die städtischen Kollegien hatten beschloß en, das von der Stadt angekaufte Grundstück Seelhorststraße 32 dem Feldmarschall v. Hindenburg aus Anlaß seiner 71. Geburtstages als Eigentum anzubieten.
Adrs aller Welü
, Berlin 10. Oft Trotz lebhafter ErinIttlungstLttgkett; wnnte bisher der «in 25. September vermutlich vor bem -msgeübte Diebftalü eines -/. Zentner schweren ^°s1?/rtsockes noch nicht anfgcdcckt werden. Inzwischen veröffentlicht die Oberpostdereition Berlin im „Reichsanzei- gor" die Nummern der abhanden qekommenen Effekten öfe cmcn ©efamtbotcag von 70 atiilionm Mark barstelün. Außer barem Geld- enchtelt der Posffack für 60 450 000.it' unverzinsliche Neichsschatzfchekne und über 00 000 Mar! Cr-
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Vorsicht rst drr bessere TeN. >
Der Bräungam bespricht mit der Braut die Veior-aun-
Be "ul C3 s r Cn .Vom Standc-amr.' saqt er,
»fährst du nach Hause, und wLl)rcnd tm dich umkleidest, fahre Ich erst zu P°i>o wegen der Mitgift und dann zu^ Photographen wegen eines Bildes für den Vak *ur fmdv Seitsreise!- - „Weißt du. Liebster,- wirst „bumit dein Bild auch recht ähnlich wird gche doch lieber zuerst zum Motozrap'.)c>U' ^


