Ausgabe 
8.10.1918
 
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ganz außerordentlicher Wichtigkeit sei. Prinz Mar sei anerkanntermaßen in Deutschland der geeignetste und vielleicht auch der einzige Mann, der die dedeu- Lenden Funktionen eines Friedemsbotschaf te rs bei der Entente übernehmen könnte. Ta Prinz Max in beiden Lagern der Kämpfenden daö gleiche Ansehen genießt, könnte man immerhin mit allen Möglichkeiten rechnen.

DieEpoca", daS Blatt des Ministers des Aeußern, widmet dem Prinzen Max eine lange Be­trachtung, in der der Prinz von dem halbamtlichen italienischen Organ gerade verherrlicht wird. Es wird an seine Tätigkeit beim Gefangenenaustausch in der Schweiz und in Konstanz erinnert und dabei hervorgehoben, daß er es war, an den sich die fran­zösischen, englischen und belgischen Mütter wandten, deren Söhne in deutschen Spitälern und Gefangenen lagern untergebracht waren. Sie haben bei dem Prin­zen immer Gehör gesunden. Wenn zwischen den deut­schen Vertretern und denen der Entente Zwischenfälle entstanden, so appellierten die Ententeverlreter stets mit Erfolg an den badischen Prinzen, der es in taktvoller Weise verstand, die Differenzen auszu­gleichen.

Wilson der Gemäßigte.

Der Washingtoner Korrespondent derNewyork Evening Post", der manchmal über die Auffassung der Negierung genau unterrichtet ist, weist darauf hin, daß der Präsident Wilson nicht nur in seiner letz­ten Rede, sondern auch in seiner kurzen Antwort auf die Friedensnote Burians sorgfältig vermieden hat, etwas zu sagen, was das deutsche Volt zu der Auf­fassung verleiten könnte, daß er einen Ausrot­tungskrieg beabsichtige oder einen Frieden er­strebe, der dre berechtigten wirtschaftlichen Wünsche des deutschen Volkes vereiteln würde.

Das holländische BlattNederlander" urteilt:

Balfouc halte einen Völkerbund erst nach gesicher­tem Frieden für möglich, Wilson dagegen halte ihn für das Zustandekommen eines sicheren Friedens für not­wendig. Wilson habe der Entente eine verdiente Lek­tion erteilt, bemerkenswert objektiv sowohl gegen die Zentralmüchte wie imperialistischen Ententeziele ge­sprochen.

Thronbesteigung -es Zaren Boris.

Sofia, 4. Okt. Heute fand die feierliche Thron­besteigung des Zaren Boris statt. Dem Festgottesdienst ili der Kathedrale, wohnten bei: Sämtliche Minister, die früheren Minister Radoslawow, Tontschew und Geschow, die Generalität, der deutsche und der öster- relchtsch-ungartsche Gesandte, der deutsche Militärbe- vollmächtigre Oberst v. Masjow. Nach der Eidesleistung des neuen Königs erfolgten Huldigungen der Volks­menge im Schlotzhof, wobei der Zar eine Ansprache hielt, in der ec die Hoffnung ausdrückre, daß Bulgarien seine Einigung erreichen werde. Die Stimmung in Sofia ist augenblicklich wieder gehoben. Die Häuser haben geflaggt. Ein in der Stadt angeschlagenes Manljest zeigt die Abdankung König Ferdinands an, der sich nach Ungarn begeben habe.

Rumänien kann nicht.

Die Quertreiber möchten natürlich die Gelegen­heit wahrnehmen, wieder in den Krieg einzutreren. Aber es geht nicht. DieNeue Freie Presse" erführt von gut unterrichteter Seite über die Lage Rumä­niens:

Der für Sonnabend einberufene Kronrat dürfte in Jassh genau unterrichtet. Ueberraschungen können daher nicht eintreten. Eine für uns ungünstige Wen- abermals vertagt werden. Man ist über die Vorgänge düng ist schon deshalb nicht mehr zu erwarten, weil der größte Teil der rumänischen Armee bereits de­mobilisiert und die Waffen auch größtenteils abge- liesert sind. Zudem besteht gegenwärtig keine Ver­bindung zwischen Rumänien und der Entente, wodurch also die Möglichkeit der Beschaffung von Munition ausgeschlossen ist.

Kleine Kricgsuachrichten.

" In Wiener amtlichen Kreisen wird gegenüber anderen Gerüchten betont, das Verhalten der tür­kis ch e u Regierung zu ihrer BündnispslichL sei muster­haft.

" Tie Bulgaren sind aus der österreichischen Hauptstadt abgereist.

" Die feierliche Thronbesteigung des neuen bul­garischen Königs Boris, der anstelle seines abdan- kenden Vaters den Thron bestieg, erfolgt am Freitag.

Ereignisse zur See.

23 000 Tonnen versenkt.

Berlin, 5. Okt. (Amtlich.) Im Sperrgebiet um England versenkten unsere U-Boote 23 000 Brutto- regislertonnen, darunter zwei Tankdampfer. Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Politische Rundschau.

Der Chef der Reichskanzlei, Unterstaatssekre­tär b. Radowitz, hat die Absicht, aus seinem Amte auszuscheiden. Auf Wunsch des Reichskanzlers führt er indes seine Dienstgeschäfte weiter, bis sein Nachfolger bestimmt ist.

*

:: Ter Reichstag wird nicht vor Mittwoch oder Donnerstag nächster Woche zusammenberufen werden. Eine Aussprache wird voraussichtlich nicht stattfinden.

:: Tie Ernennung der neuen Staatssekretäre. Amt­lich wird mitgeteilt: Die Neichstagsabgeordneten Grö­ber, Scheide mann und Erzberger sind zu Staatssekretären ohne Portefeuille ernannt worden. Auch die angekündigte Ernennung des Reichstags­abgeordneten Bauer zum Staatssekretär des neuzu­errichtenden Reichs-Arbeitsamts ist erfolgt.

Zum Staatssekretär des Auswärtigen Am­tes ist der Staatssekretär'des Reichs-Kolonialamtes Dr. Sols berufen worden. Er wird sich aber, wie wir hören, auch in dieser neuen Stellung während der Dauer des Krieges von seinem bisherigen Ressort nicht trennen, dessen Geschäfte von dem UnterstaatS- jettetär Dr. Gleim geführt werden sollen.

Als sicher betrachtet wird die Berufung Trim- borns ins Reichsamt des Innern. Ungelöst ist noch die Frage der Ernennung narionalliberaler Staats­sekretäre. DieNordd. Allgem. Ztg." übernimmt die Mitteilung derNationalzeitung", daß gelegentlich der Einigung irgendwelche personelle Forderungen seitens der nationalliberalen Partei nicht erhoben worden seien. Selbstverständlich werde gemäß einem Wunsche, der von allen Seiten ausgesprochen wurde, die na­tionalliberale Partei auch im engeren Kriegs­rat vertreten sein müssen. Die Fraktion hat die Ent­sendung des Vizepräsidenten des preußischen Kabinetts Dr. Friedberg in Aussicht gestellt, so daß damit zu rechnen ist, daß Dr. Friedberg entweder seine Ernen­nung zum Staatssekretär erhält oder auf dem Wege besonderer Bestellung zum Mitglied des engeren Kriegsrates gemacht wird.

:: Taö Reichsarbeitsamt. Folgender kaiserlicher Erlaß an den Reichskanzler wird veröffentlicht: Auf Ihren Vortrag bestimme ich, daß die sozialpoli- ti s ch e n A n g e l e g e n h e i t e n des Reiches, die bisher zum Geschäftskreis des Reichswirtschaftsamtes gehört haben, fortan von einer besonderen, dem Reichskanz­ler unmittelbar unterstellten Zentralbehörde unter dem Namen Neichsarbeitsamt bearbeitet werden.

:: Wahlreform in Lippe. Durch eine Verordnung des Fürsten Leopold zu Schau mburg-Lippe wird bekanntgegeben, daß auf den Vortrag des Staats- ministers der Fürst bestimmt habe, dem Landtage als­bald einen Gesetzentwurf zur Abänderung des Wahlrechtes für den Landtag zur verfassungsmäßi­gen Beschlußfassung vorzulegen. Dem Gesetzentwurf soll das allgemeine gleiche Wahlrecht mit einer Zusatz st im me für Alter zugrunde gelegt werden. Fürst Leopold erklärt:In Liebe und Ver­trauen zu meinem in dieser schweren Zeit so treu bewährten Volke habe ich den Wunsch und Willen, das Band, das Krone, Regierung und Volk in dem Streben für die Sicherheit und Wohlfahrt der teuren lippischen Heimat vereint, fest und unauflöslich zu verknüpfen. In dem welterschütternden Ringen des Krieges müsse»» alle Kräfte der Volksseele zusammen- g.faßl werden, wie sür den Kampf um Sein und Nicht­sein des Reiches, so auch für den Aufschwung des inneren politischen Lebens unserer engeren Heimat.^

Oesterreich: Staatliche Förderung der Volksvcrmchrung

; In Wien haben ärztliche Beratungen stattgefun­den, die aus eine Förderung der frühzeitigen Ehe­schließung hinauslausen. Man hat folgende Leitsätze ausgestellt:

1. Sollen nur gesunde Leute heiraten, die Gesund­heitszeugnisse beibnngen;

2. Begünstigungen des Kindersegens durch Ehe­erleichterungen, Kinderbeihilfen. Auszeichnungen und Belohnungen kinderreicher Frauen:

3. Förderung des Kindersegens körperlich, geistig und moralisch tüchtiger Eltern;

4. Förderung frühzeitiger Ehen, um der Aus­breitung Oer Geschlechtskrankheiten zu steuern. Es handelt sich also um die Herbeiführung von Verhält­nissen, die es gestatten, daß viele gesunde und tüch­tige Menschen möglichst frühzeitig heiraten können.

Aus aller Welt.

** Ausdehnung der Grippe in der Schweiz. In

der Ostschweiz tritt die Grippe in beunruhigender Weise aus. In St. Gallen wurden in voriger Woche über 1000 Neuerkrankungen gemeldet. Es zeigt sich die merkwürdige Erscheinung, daß in den Gegenden, die bereits das zlveite Rial von der Grippe heimgesucht werden, sie nunmehr bedeutend stärker auftritt als das erste Rial. In mehreren Ortschaften wurden die Schulen geschlossen und die Vorsichtsmaßregeln wieder eingeführt.

Wie aus der spanischen Hauptstadt Madrid ge­meldet wird ,hat sich die Grippe des Königs ge­bessert. Die Grippe-Epidemie in Spanien soll einen weniger bedrohlichen Verlauf genommen haben. Es werden wohl zahlreichere, aber harmlosere Fälle ge­meldet.

A Tie neue Reichsmarmelade. Wie die Reichs­stelle sür Marmelade und Obst den Kommunalbehörden Mitteilen läßt, wird am 1. November die Vertei­lung von Marmelade als Brotaufstrichmittel wieder einsetzen. Die mit diesem Monat adlausende Pause entspricht auch dem im Vorjahre befolgten Grundsatz der Rerchsstelle, nur während 9 Monate im Jahre Brotaufstrichmittel zur Ausgabe zu bringen.

A Verwertung von Heeres- und Marinegut. Die Verwertung des sür Kriegszwecke entbehrlichen Hee­res- und Marineguts wird durch eine besondere staat­liche Stelle, einen Reichskommissar erfolgen, der im Laufe Oer nächsten Wochen seine Tätigkeit aufnehmen wird. Seine Aufgabe wird es sein, die zur Ver­äußerung kommenden Güter zu angemessenen Preisen unmittc bar an die Verbraucher gelangen zu lassen. Wo sich eine unmittelbare Abgabe nicht durchführen läßt, »vtrd die Verteilung unter behördlicher Kon­trolle erfolgen.

A Tie Beförderung von Expreßgüter»». Wegen der erneuten Beschränkung des Stückgutverkehrs wird von der Eisenbahnverwaltung mit einer Steigerung des Expreßgutverkehrs gerechnet. Daher werden jetzt die Gepäckabfertigungen erneut daraus hingewiesen, dafür zu sorgen, daß der Expreßguwerkehr auch unter den erschwerenden Verhältnissen ordnungsgeinätz ab- gewickelt wird. Tie getroffenen Anordnungen sollen genau beachtet werden. Das Gewicht jeder Sendung ist aus 50 Kilogramm beschränkt, kleinere Stücke unter 5 Kilogramm Gewicht sollen, da sie mit der Post beför­dert werden können, zurückgewiesen werden. Die Dienst­stellen sind ermächtigt worden, die Annahme von Ex­preßgut bei übergroßem Andrange, und zwar sofort einzustellen.

** Eine verweste Männerleiche wurde in der Gre- nabierstraße 14 in Berlin aufgefunden. Es handelt sich um den 49 Jahre alten Arbeiter Joseph Müller aus Schechowitz bei Gleiwitz. Es handelt sich um einen Raubmord. Die Polizei hat für die Ermittelung des Täters eine Belohnung von 3000 Mark ausgesetzt.

Vom Zuge übersahen wurde da§ Gespann des Büdners Wulff aus Glienicke in der Nähe der Wind­mühle bei Glrenicke. W. überhörte das Läuten des von Beeskow kommenden Zuges. Dem Zugführer war es nicht mehr möglich, rechtzeitig zu bremsen. Das inrt Kartoffeln beladene Fuhrwerk geriet unter den Zug. Beide Pferde sind tot, der Wagen völlig zer­trümmert. Der Besitzer des Gefährts kam mit dem Schrecken davon.

** 5000 Mark Belohnung für ein gestohlenes Wertpaket. Beim Hofpostamt in Berlin ist ein Sack mrt Wertsendungen von bedeutendem Wert abhanden gekommen. Auf die Ergreifung des Diebes ist eine Belohnung von 5000 Mark festgesetzt.

** Tödlicher Unfall im Zirkus Busch. Freitag abend, kurz vor Schluß der Vorstellung, Kürzte im Zrrkus Busch in Berlin ein Bühnenarbetter Schmidt vom Rollboden aus beträchtlicher Höhe auf die Bühne und blieb dort schreiend liegen. Samariter der Feuer­wehr trugen den Schwerverletzten fort. Ein Arzt be­mühte sich vergeblich um den Sterbenden.

** Um gestürzt ist die Lokomotive eines nach Hil­desheim fahrenden Zuges. In der Nähe des Dorfes Hönnessum legte sich die Maschine brennend auf die eine Seite des Bahngleises, während sich von den hinter ihr laufenden Güterwagen zwei aus die andere Seite des Bahngleises legten, sodaß jeder Verkehr vollkommen gesperrt ist. Die zahlreichen Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon.

** Eine Kindcsentführerin ist unschädlich gemacht worden. Die 24 Jahre alte, aus Potsdam gebürtige Klara Schilling, die in Neukölln wohnte, nahm einen vierjährigen Knaben seiner Mutter in Sorau weg und benutzte ihn, in der Regel unter Beistand von Sol­daten, in der Provinz zu allen möglichen Schwin­deleien. Ihre Spur »vies zuletzt nach Berlin. Wahr­scheinlich ist sie auch mit dem Kleinen in Berttn ge­wesen, hat jich dann aber wieder der Provinz zuge­wandt. Dort wurde sie jetzt ergriffen und in Unter­suchungshaft nach Sorau gebracht.

.** Weit über 100 Betrügereien verübte ein Stärke- schwindler, der von der Berliner Kriminalpolizei un­schädlich gemacht wurde. In vielen .Provinzzeitungen erschien im Junr d. I. eine Anzeige, daß echte Rers- stärke in größerer Menge an Privatleute abzugeben fei. Das Angebot war so verlockend, daß die Leser den weitestgehenden Gebrauch davon machten. Die Leute, die sich meldeten, erhielten eine gedruckte Post­karte von einemStärke-Versand H. Kallbaum, Ber­lin SW. 68", der ihnen mitteilte, daß der Versand gegen Voreinsendung des Betrages von einer Stärke­verteilungsstelle erfolgen werde. Der Versand Kall­baum steckte »vahrscheinlich viele Tausende ein, lieferte aber nicht die geringste Menge Stärke, weil er selbst keine besaß. Dann ließ er nichts mehr von sich hören und war und blieb verschwunden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, daß hinter der Firma ein Expedient Dollar steckte. Der unternehmende Mann, der nach dem großen Beutezug über viel Geld ver­fügte und gut leben konnte, hielt sich eine ganze Zeit­lang verborgen. Als er es jetzt unter dem Namen Klein wieder mit einem ähnlichen Schwindel ver­suchte, kam ihm die Kriminalpolizei auf die Spur und nahm ihn fest.

Kleine Neuigkeiten.

* Von einer Lokomotive geköpft wurde auf de. Streck« WaldshutSingen der 35 jährige Lokomotivheizer Strobel von Konstanz, als er sich aus der Maschine neigte.

* In einen Schacht gestürzt ist der auf dem Vertrauens­schachte in Schedewitz in Arbeit stehende 59 Jahre alte Berg­zimmerling Schädlich. Er war sofort tot.

* Zigarettenrauchende Jungens verursachten in Weisch­witz bet Saalfeld ein Feuer, dem eine Scheune zum Opfer fiel. Ter Landwirt George verlor alle seine Futtervor­räte, Getreide und Maschinen.

* Eine Kriegshandwerks-Ausstellung wurde in Zittau

eröffnet. J / ,

Volkswirts chaftliches.

4 Berlin, 5. Oktober. (Börse.) Die gestrige, teilweise ungestüme Preissteigerung für eine Anzahl tonangebender Spelulationswerte verschiedener Gattungen trug in ihrer gegen den Vortag so scharf kontrastierenden Form schon zu Bedenken Anlaß, die sich denn auch wie der heutige Börsenverlaus dartat als berechtigt erwiesen. Es zeigte sich, daß sür eine optimistische Beurteilung der Verhält­nisse keine Berechtigung vorhanden gewesen, daß die ent­scheidenden Anlässe sich im Flusse befinden, und ein vorsich­tiges Zuwarten für die Geschäfts- und Privatkreise sicher? lich mehr am Platze gewesen wäre als voraussetzungsloses Draufgehen, wie es gestern an der Tagesordnung war. Die bei der heutigen Geschäftseroffnung eingetrctenen neuen Rückschläge setzten sich im Verlause der ersten Stunde dann nicht mehr fort. Man diskutierte die auf nachmittag ver­schobene Reichstagserösfnung. Auf dem Montanmarkt er­matteten Lothringer Hütte, Oberbedorf, BiSmarckhütte und Caroaktten empfindlicher.

3 ) Berlin, 5. Oktober. (Warenmarkt. Nichtamt­lich.) Rotklee, Wundklee, Weitzklee, Schwedenklee 2 365, 1 400, Inkarnatklee 2 170, 1 196, Gelbklee enth. 2 180, 1 200, in Kappen 2 105, 1 118, Timoty 2 156, 1 176, Schafschwingel 2 100, 1 115, Knaulgras, ReygraS, Wiesenschwingel 2 176, 1 196, Serradella 2 92, 1 100 für 50 Kilogr. ad Lager, Spörgel bis 135, Heidekraut bis 3,70 für 50 Kilogr. ad Station. Flegelstroh 4,755.25, Preß- stroh 4,75. Maschinenstroh 4.004,25. Städtische Verkaufs- preise: Hafer: 25,50, Mischfutter 26,90, Heu 1820,75, Häcksel 12,50 für 60 Kilogr. frei Haus.

Scherz und Ernst.

tt Wie schnell kan»» man sprechen? Ein stenogra­phischer Verein hatte in seinen Werbeschriften behauptet, man könne 517 Silben in der Minute stenographieren. Dar­auf hin haben sicheinige Freunde der stenographischen Sache" in Remscheid hingesetzt und Untersuchungen angestellt, über die sie folgendes mitteilen: 1. Verschiedentlich haben wir versucht, 450 Silben zu sprechen, was uns aber nur schwer gelingen wollte. Bei 400 Silben in der Minute war es fast unmöglich, den Sinn der Worte genau zu erfassen. Wir konnten dein Sprecher dann nur noch halb folg«».