Ausgabe 
28.8.1918
 
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flriffc des Feindes blutig zusammen. An ihrer erfolg, reichen Abwehr hoben preußische, bayerische und sää fische Truppen gleichen Anteil. Bor und hinter unseren Linien liegen die zerstörten Panzerwagen deS Feindes. Leutnant ^pielhoff schoß mit seinem Kroftwagcngeschütz 4 Wogen

av m n. Südlich von Mmttvpulck d-ang der Feind über Dozentin in Montauban ein. Im Gegenangriff warft n wir ihn aus Montauban wi der hinaus Auch südlich von Montauban schettertin feindliche Angriffe. Unsere Linie verläuft jetzt westlich von Flcrö westlich von Longueval auf Marleourt Zwischen Somme und Oise lebte die Gefechtstättgkeit nur beiderseits der Avre ans. Bei örtlichen französischen Angriffen blieben Fr esnoy und St Mord in Hand des Feindes. Nördlich d-r AiSne machten wir bei einem Vorstoß westlich von Ehavignh 100 Gefangene. Feindliche Angriffe brachen hier und nördlich von Pasly verlustreich zusammen.

Oberleutnant Lörzer, Leutnant Künccke und Leu!» nant Bolle err. ngen ihren 31., Leutnant Thuny seinen 20., 27. und 28., Leutnanjt Laumann seinen 23., Obcr- leutnant Greim seinen 2K und Leutnant Blume seinen "0. Lustsieg. ^

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Berlin, 27. Aug., abends. Der Schwerpunkt der heutigen Durchbruchsve-.suche der englischen und kana­dischen Truppen lag südlich der Srarpe. Der Stoß ist beiderseits der Straße AreasCambrat in unseren Stel. langen aufgefangen. Beiderseits Bapaume und nörd. llch der Somme blieb die Kraft der feindlichen Angriffe gegen die Vortage zurück; der Feind wurde überall ab­gewiesen.

Berlin, 27. Aug. In den Gewässern westlich von England versenkte eines unserer U Boote fünf Fahrzeuge von zusammen 22000 Bruttoregistertonnen.

__ Der Chef des Admi ralstabes.

>Sil$ Slädi Mt! Lütztl.

Vrtifc für Ar« ans der Ernte 1918. Die

Preijc sind , yt feflgeftellt worden und zwar: Hen von Kleearten 11 Ml, Wiesen- und Feldhcu 10 Mk. dex 3entnec. Die P eise geilen auch füc Heu, das schon ge­liefert wordin >n.

Die M..lnutzrr«te ist frekgegel'r«. Das Gc

Mmntcrium o.s Innern hat verfügt, daß das Bcrbot des Aberntens unceifer Walnüsse vain 1. September ds IS. ab aufgehoben ist und dag mit Rücksicht auf den Milchten Ausfall der Ernte in diesem Jahre von einer öffentlichen Bewirtschaftung der Wainußcrnte duech.daü Ministerium abgesehen sei.

*

* Kriegrrlrameradschaft Aafffa Unser Landes

kcicgervciband hat mit sein-r Geschäftsstelle eine Bera^ tungsstclle für Kriegsbeschädigte und Kriegsteilnehmer verbunden, die allgemein, also auch für Nichtmitglieder, zugänglich ist. Schriftliche Anfragen sind an die Ge° ,chäfts>retk der Haffia, Dormstadt, Heinrich,traste 62, , 3 U ndjtcn. Mündliche Besprechungen lönncn Montaus und Mittwochs von. 2-3 Uhr statlfinden.

.

* Gießen Unsere älteste Mitbürgerin Fräulein Eleonore Dapper, feierte letzthin ihren 95. Gebuttstag.

... ? Vom Uogelsberg. Auch in unsere so stillen Dörfer kommt. jetzt manchmal Aufregung, indem Diebf die Gegend hermsuchen. So wurde dieser Tage dem Schäfer Götz in Bermuthshain, als er Morgens vom Pferch nach Hause gegangen, aus der Schäferhütte zwei wertvolle Teppiche, ein Paar fast neue Stiefel und an­dere Gegenstände im Werte von ca 200 Mark aestoh. len. ' v

. * Main? Das städtische Kciegswirtschafrsamt Mamz beschlagnahmte im Einverständnis mit der NeichS- gemüj.stelle wegen Schleichhandel, PreiLtceibecet und Abwanderung dle Bohmnecrrte zwecks öffentlicher Be- wirtschastung unter Höchstpeis.

Gffenbach Der unbesoldete sozieldcmokratische Bergeorontte Etßnect, dessen zweite, sechsjährige Amts' Periode demnächst abläuft, wurde aus weitere sechs Jahre gewählt. ' ^ ^ ^

Äahnhcim (Kr. Oppenheim). Der Rhein-Meinische Verband für Volksbildung beschloß auf seiner gegen- wart, gen Tagung die Crrichiung einer Uolkshochschnl»

'U unjer-r Stad . Me Anstalt, die erste ihrer Art. erhält hren Platz im sogenannten Schloff. Die Schule, für deren Seiiung bereits em bewährter Fachmann gewonnen wurde, soll unmittelbar nach dein Kriege ihre Pforten öffnen.

_ ' " M- Mit Rücksicht auf mögliche

Flieger Angriff.' finden hur keine Nennen statt Die !ur nächsten Sonntag auf den, Niedecrädec Rennvlaüe Aussicht genommen Nennen werden auf der Berliner Bahn abgehalten.

... ' Dorfweil i. T. Bon 1800 auf 4200 Mark

Inh l ,a, Ä füc hiesige Gemeinde.

L^d Während der nächster. 10 Jahre. Pachtherc ist

n AM 1 *i C ®S: 0 Stcfcmu6 aus Frankfurt a. M-, der auch die benachbarte Schmtttener Jagd gepachtet hat.

Arannfeka. Die hiesige Stodtvcrordnctkn-Bcc- wni ung hat bet den maßgebenden Instanzen die ul baldige Lchlleßung der hiesigen Hotels und P nsi

P k Sommerfrischler aufnehmen, beantragt, da der Ankau, oer Lebensmittel indem umliegenden Ortschaften durch die Kurfr emde n und Pensionen zu Beeisen, die für andere unerschwinglich sind, gefühlt hat, daß die h-slge uugenugeno ve> sorgte Bevölkerung nichts mehr haben kann und mit Recht beunruhigt ist. *

Berantn örtlich: Äibin Klein in Gießen.

bekanntmaevung

Wer Fmwgerböcbrfpreife für Obff für das 6rsZ§drirogtum besser

. ®T. un ^ § 4 und § 7 der Verordnung über Gemüse, Obst ^Südfrüchte vom 3. April 1317 (Reichs-Gesetzbl. S. 307) wird

f § J ß' Mund für die folgenden Obstsorten darf

übersteigen"" ben ^^euger die nachstehenden Sätze nicht

1. Aepsel und Birnen.

Gruppe I: Tafelobst 1. Wahl 35 Psg.

Tafelobst sind alle gepflückten, nach ihrer Beschaffenheit sofort zum Rohgenutz geeigneten Früchte unter Ausscheidung sämtlicher kleinen, verkrüppelten und beschädigten Fruchte, mit Ausnahme von Edelobst. ü

Gruppe II: Tafelobst 2. Wahl 25 Psg.

Tafelobst 2. Wahl (gepflücktes WirtschaftSobst) sind gepflückte, gut sortierte Aepsel mittlerer Art und Güte. H f '

^15 Psg" : ^"schastsobst (Fall-, Most- und Schüttelobst)

WirtschaftSobst ist alles Schüttet-, Most- und Fallobst, sowie das aus der Gruppe II ausgeschiedene Obst, soweit es für die Her­geeignet Ist" ^ armcrabc ' äum Wochen, Dörren und sonstige Zwecke

2. Zwctschen.

Zwetschen, Hauspflaumcn, Hauszwetschen, Muspflaumen, Bau­ernpflaumen, Thüringer Pflaumen, mit Ausnahme der Brenn-

zwetschen. 20 Pso

Brennzivetschen. 10

3 Speierlinge. 50 "

4. Quitten. 80 "

. r . § 2 ' Für Edelobst (Aepsel und Birnen) wird kein Höchstpreis gesetzt- Hierfür darf dem Erzeuger durch die Landesobststellc oder die von- die,er bestimmten Stellen ein nach der Güte und tf* «-f S ? 6f l e ! SU bemessendcr höherer Preis als 35

gewährt werden^ 0'^ " ^bsonderen Ausnahipeftttten bis zu 100 Psg.

^.1-Ä^-^olobst kommt ausschließlich allerfeinstes, schon bisher in Stückfruchten gehandeltes Obst in Betracht, das vollkommen nu§- geblldet, ohne Schönheitsfehler und ohne Beschädigungen, den an- erkannt besten Sorten angehören, das für die ^treffende Sone gültige Mmdestgewlcht aufweisen und beim Versand so sorgfattia verpackt sein muß, daß eine gute Ankunft gewährleistet ist. ü ü

. ..8 b. Auf den Erzeugerpreis vou Taseläpfeln und Tafelbirnen die^ Zeit "berechnet werden, und zwar für

vom 10. Oktober bis 31. Oktober 1918 . . . 3

vom 1. November bis 15. Noveniber 1918 ^ 2

vom 10. November bis 30. L'tovember 1918' ' 2 "

und dann se Monat und Zentner 2 Mark mehr. ' ~ "

wühn"werdendürfen Aufbewahrungszuschläge nicht ge- Kraft ^orordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in

Darm stadt, den 22. August 1918.

vie Eaftdesobftneile für das ßrossberzogtum Hessen.

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