Jftis Stadt und fand.
* Die Herabsetzung der FlcischraLion Staats fcfrciäc v. Waldow OcftÖligt Mc in lstzie. Z it haust ger vrrbrertctkN G.'üchte üb r bic He- absitzun i h x Fkischratton, und zwar soll dieselb ab 1. Aug - l zunächst für dreiR^onate in dcr Weise durch'cfühtt werden, dos in jedem Monat eine fleischlose Woche ringcfübrt und außerdem die Gr.mdration für die gesamte v-">. sornanns berechtigte Bevölkerung um erncn geringen Anteil verkürzt wird Diese Moßnostnie m«;b laut Herrn v. Wal. dow. nach Wiederherstellung der Brotration ausgefühn werden.
Urne Kcxugsschein-Gxschwevrrtrge»
Nach am 1 . 7.18. in Kraft tretenden Bekouvt uc-chuns «der Reichsbekleidungsstclle sind in Zukunft vor Ausstc! lung eines Bezugsscheines regelmäßig schriftüche Be standsversicherungen abzugeben. Bei Verdacht unrichtiger Angaben sind die Ausvertigungsftellen verpflichtet häusliche Nachprüfungen vorzunehmen. Alle Antrag stcller, die wegen zu hoher Eiqenbesiände einen Bezugs schein nicht erhalten können, sollen auf die Möglichk.it der Erlangung eines Bezugsscheins gegen Abgabe eines Kleidungs- oder Wäschestückes hingewiesen werden. Ge brauchsgegenstände aus reinem Papiergarn werden auf den Bestand an Kleidung und Wäschestück nicht abgerechnet. Kriegsbeschädigte oder Personen, die durch das Tragen künstlicher Glieder die Leibwäsche besonders stark abnutzen, dürfen Bezugsscheine für Leibwäsche auch über den vorgesehenen Bestand hinaus erhalten.
Gleichzeitig ist angeordnet worden, daß Herren.. Oberbekleidungsstücke nur roch in beschränktem Umfange mit Futterstoffen versehen werden dürfen. Bei den am Halse geschloffen zu tragenden Joppen für Herren und Knaben dürfen nur noch die Acrmel gefüttert werden. Ausgenommen sind schwere Wlnterjoppcn, die anstelle von Mäntel getragen werden. Die Rückenteile von Röcken und Jacken der Herren und Knaben Oberkleidung dürfen überhaupt nicht mehr, Wes- tenrüefcnleife nur noch mit einfachem Futter versehen werden. Mäntel und Ueberzieher für Herren und Knaben dürfen im Rücken nur bis zum unteren Rande der Hand seitentaschen gefüttert werden. Röcke und Jacken sollen künftig nicht mehr als vier Westen und Hosen nicht mehr als drei Taschen enthalten. Bon dieser Verordnung werden nur neuangefertigte Kleidungsstücke erfaßt, sie gilt nicht für Umarbeitung getragener Stücke, wenn das alte Futter verwendet wird.
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* Gießen Für kommenden Montag aber ds 8 V 2 Uh' ladet die Ortsgruppe Gießen der Deutschen Vaterlands Partei nach dem Saale des Gasthaus „Fürstenhoi" ein, wo der Führer der englisch-indischen Uuobbängiglertö Bewegung, Herr Ingenieur Ehemvakaraman P^llai über „Englands Gewa'lherrschast in Indien" sprechen wird. Der Redner hat in Zürich studiert und. beherrscht die deutsche Sprache vollkommen.
Alsfeld. Für hervorragende Leistungen bei de- Rückeroberung des Chennn des Domes wurde der Leut nani und Batterieführer Eduaxd Lutz aus Elpenrod mit dem Eisernen Kreuz 1 . Klaffe ausgezeichnet.
* Mainx. Die Unterschlagun. e» durch den Hafen- einnehmer Hugo Kirchheim belaufen sich auf insgesamt 128 000 Mark. Bei Kirchheim, der sich in Unteffu chungshaft befindet, wurden für 120 000 Mark Kriegs onlr.he, außerdem 2000 Mark Bargeld beschlagnahmt, so daß der Stadt nur ein Schaden von 600o Mark entstehen dürfte. Kirchheim ist 32Johce4ilt und bezog ein Gehalt von über 4000 Mark.
* Fulda. Auf dem letzten SchweinemarkL in Fulda wurde das Stück Ferkel mit 80, 100 und 120 Matt
bezahlt.
Erfurt Es war schon vor. dein Kriege angeregt worden, die Erfurt vor 100 Jahren genommene Hochschule wiederzigewinnen. Jctzt wi d der Plan in der Form wieder ausgenommen, daß in Erfurt eine Tech nische Hochschule gegründtt werden soll.
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In der Ioh a n n cskir ch e. Vo.mittags 8 Ubr faßt aus, stehe Stadtlirche! — Vormittags 9 '/,, Uhr- Pfarrer Bkchtokshelmer. — Voem-ttagS 11 Uh:: Kinder, k'rchc für die Lukasgemeinde. Pfarre- Bechtolsheiwe^
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