Ausgabe 
29.6.1918
 
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Hur Stadt und Land.

* Der Kampf um die Lebensmittel. Mad) wie vor herrscht zwischen Stadt und Land eine gew'ffe Er­bitterung, die ihren Hauptgrund darin hat, daß der Städtcc auf dem Lande Lebensmittel vermut.t, die ihm vorenthalten werden. In Wahrheit ist die Sache di : auch der Bauer hat heute nicht mehr viel abzugcben, was ec nicht schon abgeben muß. Es wird ein Irrtum sein, anzunehmen, daß der Landwirt wesentlichen Bor­rat an Lebensmitteln habe. In der Stadt Übersicht man, daß v'ele Landleute im Frieden ihre besten Nahrungs' mittel wie Eier, Butter, Händkäse auf städtischen Mark ten zum Verkauf brachten, um sich Geld zu verschaffen, sie selbst aber aßen vornehmlich Weichkäse, tm übrigen die Nahrungsmittel, die sie in der Stadt oder in lünd lich n Spezereigeschästen kauften. Diese Nah ungsmittel fehlen nun dem Landmann, ebenso fehlt ihm das Fleisch aus Hausschlachtungen in gleicher Menge wie früher. Das zwingt ihn, Butter und Eier auch selbst zu essen im übrigen muß er doch immerhin auch viel abgeben und schließlich hat ec von allem nicht so viel wie im Frieden, weil das Vieh schlechter ernährt wird. Dann gebraucht er auch für die Arbeiter, die ec beschäftigt, auch für die Kriegsgefangenen, mehr, als diesen kartenmäßig etwa zustehen mag. Aus alledem erhellt, daß von einem Ueberfluß keine Rede mehr sein kann. Man kann ruhig sagen, daß eS auch beim Landwirt hinsichtlich der Nah­rungsmittel bergab geht. Man frage nur die Städter, die hamstern gthen, wie schwer es fällt, etwas zusam­men zu bringen. Wer nicht gute Bekannte hat oder wer es nicht fertig bringt, verschämt oder unverschämt zu bet­teln, der wird nicht viel heimbringen. Alles in allem: mit dem Essen steht es nicht gut und es ist auch nicht mehr zu hoffen, daß sich daran durch ein schärferes Zu- fassen bei den Landwirten noch etwas ändern könnte.

* Schrotmühlen. Das Stellvertretende General­kommando 18. A. K. hat unterm 27. April d Js. eine Verordnung über nicht gewerblich betriebene Schrot­mühlen erlassen, welche eine erhebliche Verschärfung der bisher geltenden Vorschriften darftellt. Um unmißver­ständlich klarzustellen, daß jede zum Verkleinern, d. h. zum Mah'en, Quetschen oder Schroten von Getreide, Hülsenfrüchtcn oder Mais geeignete Vorrichtung unter die Bestimmungen der Verordnung fällt, ist in dieser ausdrücklich hervorgchoben worden, daß Vorrichtungen auch dann als Schrotmühlen anzusehen sind, wenn sie als Kaffeemühlen, Knochenmühlen oder anders bezeichnet werden. Auch Hafer quetschen unterliegen der Verordnung. Um bisher hervorgetcttcncn Mlßständcn vorzubeugen, wird darauf hingewiesen, daß die Erteilung der Erlaub­nis zur Benutzung nicht gewerblich betriebener Schrot mühlen bei dem Kreisamt nachzusuchen ist. Die Erteilung einer Erlaubnis kann aus die Dauer von höchstens einem Monat gegeben und muß in der Reget an die Bedingung polizeilicher Ueberwachung geknüpft werden. Um die Bevölkerung vor Unannehmlichkeiten zu bewahren, sei deshalb an dieser Stelle auf die Vorschriften, welche in den Kceisblättern Mk. 60 und 69 abzedruckt sind, besonders aufmerksam gemacht.

* Der Pastkreditbrief. Ein ziemlich neues noch wenig bekanntes Mittel, sich auf Reisen leicht und be­quem mit Geld zu versehen, ist der Postkceditbrief Um einen derartigen Brief zu erhalten, ist es nur nötig,, den Betrag, über den der Kreditbrief lauten soll, bet irgend einem Postamt mit einer gewöhnlichen blauen Zahlkarte einzuzahlen. Die Kreditbriefe können über Summen bis zu 3000 Mk. lauten. Für die Ausstellung des Briefes und für das Porto der Zahlkarte werden bei Einzahlung 60 Psg. erhoben. Um Beträge bei irgend einer Postanstalt des Deutschen Reiches zu erhe. ben, muß sich der Inhaber eines Kreditbriefes über seine Person ausweisen können. Wer daher keinen Reisepaß oder von der Polizei ausgestelle Ausweispapiere zur Abhohlung postlagernder Sendungen besitzt, muß bei dem Postamt bei der Einzahlung der Zählkarte unter Vorlegung einer Photographie beantragen, daß für ihn eine Postausweiskarte ausgestellt wird. Andere Ausweise sind nicht hinreichend. Das Geld kann in beliebigen Teilbeträgen erhoben werden. Inhaber von Postscheckkonten können die Ausstellung in der Weise beantragen, daß sie statt eine Zahlkarte eine rote lieber Weisung ausfüllen und diese an das Postscheckamt senden.

* Neue Kriefmarken. Infolge der am 1. Oktober eintretenden Erhöhung einiger Portosätze ist die Ein­führung folgender Arten von Freimarken u.s.w. beab­sichtigt! Marken zu 35 Pfg. für einfache Einschreibebriefe im Fernverkehr und doppelte im Ortsverkehr für Druck­sachen, Geschäftspapiere und Mischsendungen der Gewichts- ftufe 500 bis 1000 Gramm und für Postauftragsbriefe,- Marken zu 75 Pfg. für Pakete bis fünf Kilogramm nach er 2. bis 6. gone; Postanweisungen zu 15 bis 25 Pfg. Die jetzigen Weltpostkarten zu 10 Pfg. können künftig auch für den inneren deutschen Fernverkehr benutzt werden. Antwortkarten (10 und 10 Pfg.) für diesen Verkehr werden neu herausgegeben mit einem von den Weltpost­doppelkarten abweichenden Aufdruck.

* Karre Sommerfrischen. Eine Verordnung der Fürstlichen Regierung schränkt die Aufenthaltsdauer der Som­merfrischler im Fürstentum auf höchstens 4 Wochen ein, die bei Versorgungsschwierigkeiten bis auf eine Woche her­abgesetzt werden kann. Gleichzeitig wird bestimmt, daß Sommerfrischler mit einem Einkommen von über 3000 Mk., die sich länger als 4 Tage hintereinander im Fürstentum aufhalten, eine Fremdentaxe von 1 Mk. für den Kopf und die Woche zu bezahlen haben. Die von den Behörden angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung des Schleich­handels beziehen sich auf die von allen ordsfremden Per­

sonen ohne Ausnahme abgesandten Pakete und deren Reisegepäck.

* Lebensmittel gut reinigen. Unter den ob waltenden Verhältnissen wird vielfach den Lebensmitteln beim Transport und in der ^Verpackung nicht die früher mögliche Fürsorge zuteil. Es empfiehlt sich deshalb, alles Gemüse, Obst, sowie auch Hülsenfrüchte, Graupen usw. vor der Zubereitung ordentlich zu w a s ch e n, damit nicht Unrei­nigkeiten in das Essen kommen.

Die Behandlung der Kartoffeln erfordert jetzt besondere Sorgfalt. Zurzeit zeigen die Kartoffeln viel­fach schwarze Stellen. Dieser Fehler verliert sich bei der Zubereitung fast vollständig, wenn man die Kartoffeln am Tage vorher schält, sorgfältig wäscht, in kaltes Wasser stellt und dieses mehrmals wechselt. Am anderen Tage setzt man sie mit frischem Wasser auf und kocht sie wie gewöhnlich. Außerdem wird empfohlen, die Kartoffeln nach vorstehender Anweisung zum Kochen zu bringen, das Wasser abzuschüsten und in frischem kochenden Wasser gar zu kochen.

* Testamenten muffen mit vollem Kamen unter­zeichnet fein Ein gerade in der gegenwärtigen Zeit äußerst wichtiges Urteil fällte das Kammergericht. Besonders lehtwillige Verfügungen aus dem Felde werden häufig nur mit der Familienbezeichnung, wieDein Mann" oderEuer Vater" und dergl. unterschrieben. Die Frage ist nun, ob ein soches Testament Gültigkeit hat oder nicht. Auch im vorliegenden Falle wurde von dem Em­pfänger der letztwilligen Verfügung geltend gemacht, daß das Vermächtnis zu Recht bestehen müsse, wenn auch der volle Name fehle, da der Absender zweifellos sein Vater gewesen sei und er ebenso zweifelsfrei seinen Sohn gemeint habe. Das Kammergericht kam aber dennoch zur Abweisung, indem es das Testament sür ungültig an­sah. Auch das eigenhändig geschriebene Testament müsse, so heißt es in der Begründung, mit dem vollen Namen unterzeichnet sein. In sogen. Familienbriefen werde zwar in der neueren Rechtsprechung eine Ausnahme zugelassen, nach der unter gewissen Umständen der Vomame aus­reichen soll. Aber eine Familienbezeichnung, wieDein Vater" oderEuer Bruder" u.s.w. könne unter keinen Um­ständen einen Namen ersetzen.

* CLn ideales Porüild gegen die Preis­treibereien hat die Gemeinde Vieselbach bei Vacha gegeben. Alle Kirschbäume werden, nachdem Kenner den Wert des Anhangs abgeschützt haben, mit Nummern ver­sehen. Wer Kirschen haben will, zieht ein Los und zahlt daun den festgesetzten Preis des Baumes an die Gemeindekasse. (Anmerkung derRedaktion: Sollte sich dieses einfache Verfahren nicht auch für alle Ver­steigerungen einrichten lassen. Cs kämen dann die Ver­käufer und die Käufer dabei nicht zu kurz. Vielleicht zeigen sich die maßgebenden Berufsorganisationen und Verwaltungsstellen diesem System geneigt.)

* Achtung vor dem Kinde. D.e städtisch n Körper­schaften von Melle im Hannoverschen faßten, wie die Rundschau für Gemeindcbeamtt" mitteilt, auf Anregung ihres Bürgerin.isters Meycr eine Reihe von Beschlüssen, um kinderreichen Müttern zu helfen. Und zwar soll diesen damit keine Unterstützung, sondern eine Ehrung zuteil werden. Man wolle nach den Ausfüh­rungen des Bürgermeisters nicht durch Wohltätigkeit helfen, sondern eS als eine der schönsten Pflichten ansehen und die ganze Kraft daran setzen, die Auffassung von den sittlichen Forderungen der Ehe zu erhöhen, die Achtung vor dem Kinde zu beleben und zu fördern. ES erhalten Familien mit 4 Kindern unter 15 Jahren mit einem Staatssteucrsotze bis zu 26 Mk. einen Kommunal steuernachlaß von 50 v. H-, für jedes weitere Ktnd noch' mals 10 v. H., eine Ermäßigung des monatlichen Gas' und Wassergeldes von 10. v. H. und der Umsatzsteuer bei Grundstückskäufen um 50 v. H. Soweit sie keine Kommunalsteuer zahlen, erholten diese Familien eine einmalige Ehrengabe von 25 Mk, bet 5 Kindern eine solche von 50 Mk. und sür jedes weitere Kind von 5 Mk Befähigten Kindern wird Gelegenheit zur weiteren kostenlosen Ausbildung bei freiem Bezug von Schulheften, Schulbüchern und Schreibmitteln gegeben. Bei der be­absichtigten Kleinsiedelung und bet Abgabe von Woh. nungen werden diese kinderreichen Familien in erster Llnie berücksichtigt.

Anmerkung der Radaktion: Der Gemeinde­verwaltung von Melle geführt volle Anerkennung be­sonders jetzt in der Kricgszeit. Viele kinderlose Frauen haben oft keine Ahnung von den Mühsalen und Sorgen einer Mutter, die für mehrere Kinder alles das herbei schaffen muß, was fiw v tägliche Leben notwendig ist. Es ist uns bekannt, daß sich klnderlose Frauen und auch solche mit nur einem Kind darin gefallen, andere Mutter zu ver'achcn, die in der Sorge um ihre zahlreichen Kinder vor allen häuslichen Arbeiten nicht zum Spazieren gehen kommen.

* Ueue Einschränkungen im Zeitungswesen

Die größeren Zeitungen müssen vom 1. Juli ab ihren Umfang weiter cinschlänken. Dies ist i.icht mehr als recht und b Ui,. Die großen Zeitungen drucken heute noch eine Unmenge von Nachrichten und Dinge, die absolut unnöt g sind. Sv z. B. über Theatervorstcl lungcn. Es müßte grundsätzlich verbotru werden, über solche und ähnliche Sachen in den Zeitungen nur ganz kurz zu schreib n. Findet alrr irgendwo eine EIt aufführung eines Stückes statt, so schreiben die großen Zeitungen allesamt ellenlange Artikel darüber dasselbe geschieht, wenn rune Bücher erscheine.,. Und so wird noch sehr viel gedruckt, was für dasDurchhalten" ganz unnötig ist. Dies ist selbst bei kleinen Zeitungen der Fall, ob c weniger als vier Seiten Umfang kann man doch nicht machen. Wenn aber die großen Z itungen

nur täglich 2 Seiten weniger drucken, so macht dies, da sie hohe Auflagen haben, tagtäglich viele Waggon Papier aus.

* Die Kälte. Haben wir den Rosenmonat Juni oder April oder gar Winter? Diese Frage drängt sich immer wieder auf, nachdem sich die Kühle der letzten Tage zu einer herbstlichen Kälte ausgewachsen hat. Sturm, Regen, Hagel wechseln einander ab und haben durch die begleitende empfindliche Kälte die warmen Män­tel wieder zum Vorschein gebracht. Auch der Ofen ist wieder zu Ehren gekommen, da es in ungeheizten Räumen kaum erträglich ist. Jedermann hatte den Regen herbei­gesehnt, aber jetzt heißt es schon: Die Geister, die ich rief

Unterdessen naht der Monat Juli. Hoffen wir, daß es endlich auch wirklich Sommer wird.

* Gepäckstücke und Reiseverkehr. Der Eisen­bahnminister hat die Eisenbahndirektionen erneut darauf hingewiesen, daß die Reisenden vor Beginn der Hauptreise­zeit zu ihrem eignen Besten auf verschiedene wichtige Be­stimmungen aufmerksam zu machen sind. Dazu gehört, daß das Einzelgewicht der aufzuliefernben Gepäckstücke das Gewicht von 50 Kilogramm nicht übersteigen darf, daß jedes Gepäckstück die genaue und dauerhaft befestigte Adresse des Reisenden und den Namen der Aufgabe- und Bestimmungsstation tragen muß, und daß es sich empfiehlt, diese Angaben auch im Gepäck selbst einzu­legen.

* Uom Meller und Wachstum. Ein Gang

durch:rcn und Felder b etet dem Auge manch schönes, ab:r auch manch schmerzliches Bild. Die Getreidefelder, mit Ausnahme der Gerste, die durch die trockene Wit­terung in ihrem Wachstum rtwas zurückgeblieben sind, sichen schön. DaS erst- Heu ift geborgen, das zweite im Aufwuchs. Die Kartoffeln und Rüben stehen eben­falls schön; das Regenwetter hat die Hoffnungen auf eine gute Ernte wieder belebt. Mit dem Regen hat aber auch eine empfindliche Kälte eingesetzt, die daS Wachstum nicht fördert, was sich besonders bei den Gartengewächsen fühlbar macht. Die Obsternte dagegen bietet keine gute Aussicht und es steht fest, daß die Ernte in hiesiger Gegend gegen das Vorjahr weit zurückbletbt. Die wenigen Fruchtansätze der Aepfett und Birnbäume sind durch zunehmenden Raupenfraß gefährdet, ebenso die Zwetschcnbäume. Auch die Beerenobsternte ist im allgemeinen hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurück- grblteben.

* Die 2 Mk.-Stücke. Es sei daran erinnert, daß diese am 30. Juni ihre Eigenschaft als gesetzt. Zahlungs' mittel verlieren. Man kann sie bis dahin noch bet der Post abgeben.

* Landwirtschaftliche Geuoffenschaftsbank Darmstadl Durch Rundschreiben an die Gläubiger teilt die gerichtlich bestellte Aufsichtsperson mit, daß von 310 Gläubigern mit insgesamt 10,6 Milionen Mk. For­derungen 185 mit rund 7,14 Mill. Mk. Forderungen die erbetene Veizichterkiärung abgegeben haben. Es hat damit die nach dem Gesetz notwendige Mehrheit der Gläubiger ihre Zustimmung erteilt. Indessen ist die für die Genehmigung eines Vergleichs notwendige Drei­viertelmehrheit der Forderungssumme (das wären 9,95 Mill.) noch nicht ganz erreicht. Aus diesem Grunde wird der Termin zur Zustimmungserkläcung bis 15. Juli vcrlängelt.

* P*r hem Ginkochen Es wird nochmals davor gewarnr, zum Etnkochen von Marmeladen Zinkt ssc! zu V rwcnden.

* Schneefälle. Im Harzgebirge fanden Schnee­stürme statt. Auf den Bergen blieb der Schnee fußhoch liegen.

* Ueue Kartoffeln. In Berlin kamen die ersten neuen Kartoffeln zum Preise von 2,50 Mk das Pfund zum Verkauf.

* Die Ansartung des Wandervogelmefens.

Aus dem Sauerlande wird geschrieben: Allgemein sind

die Klagen, die über den Wandervogel Unfug laut werden, und sich oft in scharfen Zuschriften an die Z ttungen Luft machen Namentlich in der Pfingstzeit ist das Sauer- land sehr stark von j.nen Trupps heimgesucht worden, die gar nichts mehr gemein haben mit der einfachen, frisch fröhlichen, achtsamen, der Rücksicht nicht entbehrenden Art des ehemaligen Wandervogelwesens. Es ist schon mehr ein Karnevalsaufzug in Kostüm und Gebühren, wie die Männlein und Weiblein cinhectrotten. Auf der Bahn und den Landstraßen fühlen sie sich als die Herren, bcr Gesang artet zu Gegröhl aus, begleitet von Trommel- schlag und fragwürdigen Instrumenten, die Wälder und besonders von Touristen besuchten Gegenden sind übecsät von Papier und Abfällen. In aller Morgenfrühe beginnt der Radau. Vor allem: die weibliche Grazie und Zurückhaltung verschwindet und wiederwärtig bur­schikoses Wesen in Aufputz und Benehmen tritt an die Stelle.

* Sie spielen lieber Karten. Man schreibt d?r

Kceuzn. Ztg ": Die von Apotheker Müller nach Roc- hüm ein berufene Versammlung konnte nicht abgehaltcn werden, da die Vesammelten erklärten, daß sie lieber Karten spielten, als politische Vorträge hören wollten. Obwohl der Redner etwa 18 Personen aufforderte, doch tu den Saal hinaufzukommen und zwtt von auswärts erschienene Herren die Kartenspielec ebenfalls baten, den Vortrag zu hören, blieben diese dabei, lieber Karten spielen zu wollen."

* Eine städtische Ordensauszeichnung wird in Uanmbnrg a. S. Herren und Damen verliehen, die sich bei der städischen Kriegshilfsarbeit ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben. Die Denkmünze wird in Eisen ausgeführt und mit einer Urkunde verliehen.