Gelände steigerte sich der Kampf mitunter zur Heftigkeit der großen Karstschlachten Die Italiener trieben ihre Sturmkolonnen stellenweise sechsmal vor. Große Verluste zwangen den Feind zu regellosem Einsatz seiner Reserven, die er divisions-u. regimenterweise in den Kampf warf. Alle seine Anstrengungen waren vergebens. Die Heeresgruppe des Feldmarschalls v. Broevic behauptete nicht nur restlos erkämpfte Linien, sondern warf mit den Divisionen des Generals der Infanterie BaconSchariczer die Italiener südlicb der nach Tcevtso führenden Bahn weiter gegen Westen zurück. — Auch süd östlich Asiago liefen die Italiener abermals und mit großem Mißerfoli wie an den Vortagen Sturm.
Besonders rühmend wird in Truppenmeldungen der Mitwirkung der Schlachtflieger am Kampf- und Auf' kläcungsdienst gedacht. Von unseren Kampfflietzec errang Hauptmann Brunowsky den 33. und 34., Oberleutnant v. Linke-Crawford den 25., Oberleutnant Fiala den 23. Luftsieg.
Der Chef des Generalstabes.
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Wien, 21.Juni. Der Feind setzte seine Anstrengungen, uns die westlich der Piave erkämpften Erfolge wieder zu entrissen, auch gestern in unverminderter Heftigkeit fort. Seine Opfer waren abermals vergeblich. Zu be fondecec Wucht steigerte sich das Ringen auf der Karst Hochfläche des Montello, vor dessen flüchtig aufgeworfenen Verschanzungen der Divisionen drs Feldmarschalleutnants Ludwig Gotnger Sturmwelle auf Sturmwelle Zerschellte
Reben großen blutigen Verlusten nahm auch seine Einbuße an Gefangenen täglich zu. ^o wurden am vorletzten Gcfechtstage auf dem Montello allein 3200 Mann eingebracht, davon 2000 durch das ungarische Jnfanteriegtment Nr. 139.
vie Wlialive.
Don unserem militärischen Mitarbeiter.
6m. „Lloyd George rief vor einem Jahre nach dem Knock out blow, jetzt hat er seinen Willen. — Wir können unserem Premier zurufen: „Tu l'as voulu; wir sind aber mitschuldig. Als Lansdowne seine Stimme erhob, um der Regierung Vernunft zu predigen, hat unser Volk nicht auf ihn gehört. Jeder Versuch, einen Frieden zu finden, wurde schroff zurückgewiesen, weder Liberalismus noch Arbeiterpartei stemmten sich der wahnsinnigen Verneinungspolitik Lloyd Georges entgegen. Jetzt bleibt uns nichts übrig, als bis zum bitteren Ende weiterzukämpsen".
So äußert sich ein anscheinend objektiv urteilendet Engländer — Austin Harrison — in der „English. Review". Er bespricht die ganze Kriegslage durchaus nüchtern und kommt zu dem betrübenden Ergebnis, daß wir vom ersten Tage unserer Offensive ab nur einmal die Initiative an uns gerissen hätten; — wir werden sie auch nicht mehr aus der Hand geven.
Ja, er unterstreicht sogar unsere des öfteren betonte Auffassung vom augenblicklichen Zweck unserer Schlachten, indem er sagt, daß nicht Eroberung von Städten unser Ziel sei, sondern diese seien vielmehr, die Hauptkräfte des Verbandes, Fochs strategische Reserven.
Harrison schrieb das im Mai. Unterdessen sind wir diesem Ziele tatkräftig nähergerückt, wie auch die erneute Schwächung der Entente durch den Angriff der Armee von Hutier beweist. Wieder hat sie über 300 Geschütze und weit über 1 0 Maschinengewehre mehr verloren, — garnicht zu reden von oen gewaltigen Menschenverlusten.
Mag auch die Materialreserve der Entente vor Beginn unserer Offensive noch so groß gewesen sein, diese dauernden Abgänge hält sie nicht aus, da sie den Ersatz hierfür nicht schaffen kann. So ist durch unser dem Feinde auferlegtes Gesetz des Handelns die Lage an der Westfront bestimmend beeinflußt worden. Diesem Einfluß kann sich Foch gerade jetzt in dem Frontwinkel zwischen der Armee v. Hutier und der Armee v. Böhm umsoweniger entziehen, als er nie wissen kann, wann und wo dort neue Stöße einsetzen, die feine dort ohnehin schon stark beeinträchtigten Bewegungsfreiheit ein Ende bereiten könnte. So befindet er sich in diesem Winkel in einer Art „Alarmbereitschaft", die ihn zum Einsatz starker Kräfte nach zwei Seiten zwingt und dementsprech, end eine starke Häufung von Reserven hinter diesen verlangt. Anderseits könnte diese Ansammlung auf engem Raume ihn auch dazu bewegen, seinerseits nochmals eine Gegenmaßnahme durch Angriff zu versuchen, um die ständige Bedrohung abzumildern. Jedenfalls erscheint die Lage zwischen Montdidier—Oise— Aisne und Chateau-Thierry dauernd gespannt.
Von dieser Spannung war auch seit geraumer Zeit die Front m Italien ergriffen worden, wie das beim Zusammenhang der gesamten Westfront ja unvermeidlich war. Schon seit Wochen war die Artillerietätigkeit gesteigert und löste bald hier bald da größere und kleinere Erkundungsvorstöße aus, die zuerst von den Italienern ausgingen. Gleichzeitig mehrten sich die Stimmen, daß eine ttalienische Offensive, — vielleicht unter Beteiligung der übrigen Ententegenossen, - nicht ausgeschlossen sei. Eine Rach- prusung der Richtigkeit dieser Behauptung ist natürlich auch jetzt noch nicht möglich; sollte aber tatsächlich eine solche Absicht bestanden haben, so hat der VorstoßLunserer Bundesgenossen am Io. Jum dem Feinde das Konzept ganz gründlich verdorben und ihm auch auf dieseni Teil des westlichen Kriegsschauplatzes das Gesetz des Handelns vorgeschrieben. Dazu bedurfte es selbstverständlich eines Vorstoßes in großer Breite und unter Einsatz starker Kampf- und Machtmittel, sonst wäre eine Bindung starker feindlicher Kräfte nicht erfolgt. Daß diese tatsächlich erfolgt ist geht ia aus den überall, im Gebirge, beiderseits der Brenta^ und an der Piave — erfolgten starken feindlichen Gegenangriffen^ hervor, wobei.unsere Verbündeten taktisch wichtige Stellen, ivie den Ostteil des Montello Blockes und am Unterlauf der Piave die Brückenkopfstellung von Capo Silc in die Hand bekommen haben. Aus dein ganzen Borstoß hat sich naturgemäß starker Kampf entwickelt, der eben die italienischen Kräfte bindet und zum mindesten eine Abgabe weiterer Kräfte nach Frankreich verhindert, womit unserer Gesamtlage im Westen ein großer Dienst geleistet ist.
Außerdem ist Italien — und daniit die Kraft der Entente um weitere 30000 Gefangene und die sicherlich hohen blutigen Verluste geschwächt worden, — auch das kommt dem augenblicklichen Studium unserer Offensive zugute. Das weitere kann man in Ruhe abwarten; die Initiative ruht in der Hand der Mittelmächte! Z. 5.
Das linke RDcinufer.
Nachdem die Absichten Poincares auf das linke Rheinufer kürzlich enthüllt worden find, beginnt auch die französische Presse erneut sich für die Eroberung der linksrheinischen Gebiete einzusetzen. So weist vor allem der „Temps" in einem Leitartikel darauf hin, daß, seit Preußen sich auf dem linken Rheinufer festgesetzt habe, der Friede Europas dauernd gestört worden sei. Preußen müsse daher wieder auf das rechte Rheinufer zurückgejagt werden. Mit diesem Hinweis auf das verhaßte Preußen soll augenscheinlich der Welt die Tatsache verschleiert werden, daß der Kampf um die ln Frage stehenden Gebiete ein uralter ist. Jahrhundertelang, bevor Preußen bestand, hat Frankreichs Eroberungslust den Frieden Westeuropas gestört; bis es dieses Gebiet dem ^lten Deutschen Reiche entrissen hatte. Frankreich hat es verstanden, diese Tatsache der Welt zu verschleiern. Und nicht einmal in Deutschland wird sie in der breiten Masse des Volkes so beachtet, wie sie es verdient. Nicht oft und eindringlich genug kann daher das deutsche Volk darauf hingewiesen werden, daß Frankreich auch nicht den Schein eines Rechtes weder auf Elsaß und Lothringen noch auf andere linksrheinische Gebiete hat. Wenn der „Temps" mit dem Finger auf Preußen zeigt, so geschieht dies wohl auch in der haßerfüllten Erkenntnis, daß es Preußen war, welches die deutsche Front wieder so gestärkt hat, daß sie an die Rückerwerbung des alten Erbgutes denken konnte. Die maßlosen Ansprüche der Franzosen haben aber vielleicht die gute Wirkung, dem deutschen Volke klar zu machen, daß jede sentimentale Rücksichtnahme auf die Gefühle Frankreichs bei dem kommenden Friedensschluß zum mindesten unangebracht ist. Deutschland kann nicht darauf verzichten, sich entgültig im Westen starke Sicherungen zu schaffen, in strategischer Hinsicht durch Wiedererwerb der Berg- und Hügellandschaft an der Maas, in wirtschaftlicher durch Wiederangliederung der Erzbecken von Vriey und Longwy. Bezüglich der historischen Seite, namentlich der letzteren Frage, verdient ein Gutachten Beachtung, welches Professor Dr. Martin Spahn in Straßburg vor Kurzem auf Anregung des Vereins Deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller verfaßt hat. Ausder Geschichtegehthervor, daßdas alte deutsch e Reich jahrhundertelang nicht nur ganz Elsaß-Lothringen mit Toul und Verdun, 'andern auch ganz Belgien und die Niederland e in sich schloß. Longwy und Vriey lagen von Frankreich aus gesehen, weit innerhalb der deutschen Grenze. Erst mit beginnender Altersschwäche des alten Römischen Reiches deutscher Nation gelang es der französischen Eroberungslust, die blühenden Provinzen Lothringens vom Deutschen Reiche loszureißen, und schon damals war das ganze linke Rheinufer das erstrebte Ziel der Franzosen. 1552 wurde Metz, Toul und Verdun besetzt, 165.9 das Amt Diedenhofen, 1697 Longwy, 1766 war ganz Lothringen endgültig an Frankreich gebracht. Das Deutsche Reich, einschließlich Lothringen selbst, empfand diese Entwickelung der Dinge äußerst schmerzlich, sie hatten aber nicht mehr die Kraft, sich gegen ihr Geschick zu wehren. Die Franzosen, sagt Spahn, sind weder im 17. noch im 18. Jahrhundert von der lothringischen Bevölkerung gerufen worden. Ganz im (Begenteü hing dieses vielmehr mit allen Fasern ihres Herzens an der Erhaltung ihres Herzogtums. Auch der letzte lothringische Herzog, der Lothringen den Bourbonen auslieferte, war eine Ausnahme, denn die lothringischen Herzöge waren während des ganzen Mittelalters treue deutsche Vasallen Wenn im Wiener Frieden Frankreich die Anwartschaft auf Lothringen zugesprochen wurde, so geschah dies einmal lediglich deshalb, weil Oesterreich nach einem mehr als hundertjährigen Ringen das Land nicht mehr festhal- ten zu können glaubte, ferner aber, und dies hebt Spahn mit Recht hervor, in der Erwartung, daß Frankreich nunmehr endgültig Ruhe halten werde.
Ebenso war bei der Grenzteilung im Frankfurter Frieden die letzte Erwägung ausschlaggebend. Die Erfahrungen der letzten Jahrhunderte und die Enthüllungen der allerletzten Zeit über die französischem Kriegsziele haben deutlich gezeigt, wie sehr diese Erwägung als ein völliger Fehlschluß sich erwiesen hat. Auch Spahn kommt daher zu den: Schluß, daß sentimentale Rücksichten vollständig verfehlt sind, und daß einzig und allein unsere strategischen und wirtschaftlichen 3ntereffen für unser Vorgehen entscheidend sein sollen. Der Krieg 1870-71 hat uns keine abschließende Lösung der Frage gebracht, da bei dem. damaligen Friedensschluß die wirtschaftlichen Gesichtspunkte gänzlich vernachlässigt worden sind, wie die Teilung des Lothringer Erzbeckens beweist. Hinzu kommt noch heute die gänzlich veränderte politische Lage Europas. Frankreich ist heute nicht mehr Herr seiner selbst. Auch wenn es in Zukunft selbst vielleicht zur Ruhe gezwungen wäre, so haben wir doch mit dem hinter ihm stehende England zu rechnen, in dessen völlige Abhängigkeit Frankreich geraten ist. England ist eine Landmacht geworden und solange Calais, Gibraltar und Malta in englischer Hand sind, können wir/ sagt Spahn, nicht darauf verzichten, daß die Bodengewichte im Westen anders verteilt werden.
Das Zelicheer braucht bringend heu und Stroh! Landwirte helft dem Heere!
Hus Stadt und Eand.
^Fliegerangriffe. Die erhöhte Kampftätigkeit im Westen und die häufigen Angriffe feindlicher Flugzeuggeschwader auf offene Städte lassen es ratsam erscheinen, sich für alle Fälle auf einen Fliegerangriff auch auf unsere Stadt vorzubereitcn. Tie Bevölkerung sei deshalb auf nachstehende Bekanntmachung Großherzoglichen Pol izriomts Gießen über die Alarmsignale besonders hingcwicsen:
Bekanntmachung
Betr: Fliegerangriffe.
_ Es ist angeordnet, daß bei Annäherung f kindlicher Flieger Alarmsignale zu geben sind. Für die Stadt Gießen erfolgen diese Signale durch die Feuersirenen und zwar wie folgt:
1 Wenn das Herannaheneinesfeindlichen Fliegers gemeldet wird: Signal: zweimaliges Ertönen der Feuersirenen je 15 Sekunden lang.
2. Wenn^ gemeldet wird, daß die Gefahr vornüber ist: Signal: einmaliges Ertönen der Feuersirenen 15 Sekunden lang.
Bei Ausbruch von Grvßfeuer ist da s Signal: zweimal i g e s Ertönen der Feuersirenen je d r e i M i n u t e n lang. AlleSignale werden nachAbiauf von 5 und 10 Minuten wiederholt.
Gießen, den 18. Juni 1918.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
H e m m e r d e.
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** Spionage Es liegt Veranlassung vor, erneut darauf hinzuweisen, daß die Spionage unserer Feinde wohl organisiert und über ganz Deutschland verbreitet ist. - Es muß daher stets von neuem darauf aufmerksam gemacht werden, daß Vorsicht bei Gesprächen in der Oeffentlichkeit und in privaten Kreisen die erste Pflicht jedes Deutschen ist.
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* Kupfer und KupferLegierungen. In der Bekanntmachung vom 26. März 1918 betr. Beschlagnahme, Enteignung und Meldepflicht von Einrichtungs-Gegenständen bezw. freiwillige Ablieferung auch von anderen Gegenständen aus Kupfer, Kupferlegierungen, Nickel, Nickellegierungen, Aluminium und Zinn, ist am 15. Juni d. 3 . ein Nachtrag erschienen, der die für Fenstergriffe und Fensterknöpfe erlassenen Bestimmungen ändert. Hiernach sind die für Griffe von Vaskül-Verschlüssen getroffenen Ausnahme-Bestimmungen aufgehoben worden. Dagegen sind Griffe und Knöpfe ohne Rücksicht auf die Konstruktion des Verschlusses von der Beschlagnahme befreit, wenn sie mit dem Fenster durch ein anderes Mittel als durch Verschraubung oder Verstiftung verbunden sind. Der Wortlaut der Nachtrags-Bekanntmachung ist im Kreisblatt veröffentlicht.
* Die Grntefchatzttttg 1018. Um sichere und brauchbare Unterlagen für die 'Kriegsernährungswirtschaft im kommenden Wirtschaftsjahr zu erhalten, ist es erforderlich, einen zuverlässigen Ueberblick über die zu erwartende Ernte zu gewinnen. Zu diesem Zweck hat der Vundesrat wie im Vorjahre die Vornahme einer Ernteschätzung der für die Volksernährung und die Futtermittelwirtschaft besonders wichtigen Feldfrüchte angeordnet. Die Erhebung findet unmittelbar vor der Ernte durch Ermittelung des Durchschnittshektarertrages statt. Je nach dem Eintritt der Reife der Feldfrüchte sind diese in drei Gruppen eingeteilt. Der Ertrag des Brotgetreides wird während der Monate Juni und Juli, jener des Futtergetreides und der Hülsenfrüchte im August, der Ertrag der Hackfrüchte und einiger Gemüsesorten während der Monate September und Oktober geschätzt. Die Erträge werden für die einzelnen Gemeinden durch Ausschüsse ermittelt, die von den unteren Verwaltungsbehörden einzusetzen sind. Auf Grund der Ergebnisse dieser Schätzung und der Ergebnisse der im Gange befindlichen Anbau- und Ernteflächen- tatistik wird genauer festgestellt werden können, welche Erträge die diesjährige Ernte bringen kann.
* Uom Lande. Das Laubsammeln wird von den Schulkindern mit großem Eifer betrieben; besonders die Landschulen wetteifern im Sammeln, sodaß schon ansehnliche Mengen zusammengekommen sind. An den onnigen Nachmittagen ziehen die Landkinder mit Futterkörben unter Aufsicht der Lehrpersonen, damit die Arbeit richtig getan und kein Vogelnest zerstört wird, hinaus in den Wald, um als Heimat-Armee für die Bedürfnisse der Zugtiere der Feldarmee zu sorgen. Das Laub muß schat- entrocken geliefert werden und wird dann in Brikets gepreßt der Front zugeführt. In den dürren Jahren 1846 und 1847 wurde bereits schon einmal das Laub als Vieh- utter benutzt.
* Korr der Eisenbahn. Auf Ersuchen der Verwaltungsbehörden haben die Eisenbahndirektionen Mainz und Frankfurt die Stationen angewiesen, die Reisenden, die Obst und Gemüse mit sich führen, einer scharfen Kontrolle zu unterziehen. Die Prüfung soll von den Schaffnern an den Bahnsteigsperren auf Versand und Beförderungsscheine ausgedehnt werden. Wer keine Scheine besitzt, darf die Bahnsteige nicht betreten. Ferner werden in Zukunft die Frachtstücke auf ihren Inhalt geprüft, damit falsche Deklarationen vermieden werden. Das Beladen von Eisenbahnwagen zur Nachtzeit darf künftig nur in Gegenwart von Beamten geschehen. Personen, die Schleichhandelsware führen, sind von der Fahrt auszuschließen.
Belohnung fit* Festnahme feindlicher Flieger
Es t|t wiederholt vorgckvmmen, daß feindliche Flugzeuge diesseits des Kampfgebiet s, teils aus Not, teils in Unkenntnis der Gegend, in der sie sich befanden, gelandet sind. Die Besatzungen der Flugzeuge versuche^


