Um Persien.
Ein neues Kriegsziel der Engländer.
Nach dem Ausscheiden Rußlands aus der Reihe der kriegführenden Mächte sind für den Vielverband die asiatischen Fragen von neuem brennend geworden.
Im fernen Osten ist Sibirien zu einem Brennpunkt der widerstreitendsten Interessen geworden, die sich allerdings gegenseitig derartig in Schach halten, daß es dort zu einem ernsthaften Eingreifen noch nicht gekommen ist. Persien, oas seiner geographischen Lage und seiner jüngsten Vergangenheit nach leichter der englischen Willkür ausgeliefert ist. mußte nach der Zertrümmerung Rußlands für England ein lockendes Ausbenteobjekt werden, das nicht nur wertvollen Länderzuwachs bringen, sondern Zugleich auch Indien nach Nordosten sichern soll.
Durch das Abkommen voit 1007 über Persien wurden die schwierigen, stets zu kriegerischer Verwicklung neigenden Neibungsflächen zwischen der britischen und der russischen Asien-Politik beseitigt. Diese Abkommen teilte Persien in drei Jnteressenzonen auf, eine russische im Norden, eine britische im Süden und eine neutrale in der Mitte. Damit hatte England zwei große Ziele erreicht: eine Einigung mit Rußland erzielt und damit die Möglichkeit der Bündnisse geschaffen, sowie ein starkes Bollwerk für die Sicherheit des indischen Besitzes aufgerichtet. Es war auch nur eine folgerichtige Fortsetzung der britischrussischen Politik in Persien, wenn diese beiden Mächte in ihren schrankenlosen Raubabsichten während des Krieges sich über die völlige Aufteilung dieses Landes einigten. Rußland benutzte den Krieg gegen die Türkei als Vorwand, um Persien trotz seiner Neutralität zum Kriegsschauplatz zu machen. Und England und Rußland kamen überein, ihre bisherigen „Einflußzonen" sich gänzlich einzuverleiben und auch die neutrale Zone aufzuteilen.
Hindenburgs Siege und die russische Revolution vereitelten diese Anschläge gegen Persien. Rußland zog sich aus dem „Geschäft" völlig zurück. Im Frieden von Brest-Litowsk verpflichtete es sich, Persien zu räumen. Diese Verpflichtung wurde a^ch baldigst erfüllt. Für England ist dies natürlich ein erwünschter Anlaß, das russische Erbe anzutreten. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß britische Streitkräfte im Anmarsch um den persischen Norden und Westen zu besetzen bzw. zu erobern. In Se-istan an der afghanischpersischen Grenze sind bereits erhebliche Truppenmengen mit starker Artillerie zusammengezogen worden. In Khorassan (Nordost-Persien), sowie an Punkten in Südostpersien und an der persisch-afghanischen Grenze sind Befestigungen angelegt. Ferner arbeitet die englische Propaganda im Lande selbst mit allen Mitteln daraufhin, die Bevölkerung für die englischen Absichten zu gewinnen. Die Polizeitruppen und die Gendarmerie, die dem englischen Einfluß unterliegen, sind vielfach in gleichem Sinne tätig. Es ist offenkundig, daß das Hauptstreben der Engländer darauf abzielt, ans Kaspische Meer zu gelangen. Erleichtert wird ihnen ihr Bemühen durch die Bolschewiki, die für sie gewissermaßen den Platzhalter spielen. So ist die Besetzung Bakus durch die dortigen Bolschewiki sicherlich auf englische Machenschaften zurückzuführen.
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Es war von jeher englische Staatskunst, sich überall dort einzudrängen und einzunisten, wo energischer Widerstand nicht zu erwarteil war. Auf diese Art ist das britische Imperium zusammengeraubt und die Weltherrschaft aufgerichtet worden. Auch in diesem Kriege, der nach Englands wortreichen Erklärungen um das Recht in der Welt, vor allem um das Recht und den Bestand der kleinen Nationen, geführt wird, weicht England nicht von den erprobten und lohnenden Methoden seiner Politik ab. Der Krieg auf dem Kontinent war ihm Nebensache — den zu führen waren die Russen, sind die Franzosen, Belgier. Serben usw. da — , es stürzte sich in erster Linie aus das, was leicht zu erobern war, aus die deutschen Kolonien
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tf Fricdeueminister. Im „Bülkerfrieden". der Zeitschrift der deut chen FriedenSgesellschast, finden wir folgende Anregung von Nnß-WormS: Wir haben in allen Kulturstaaten mitten im tiefsten Frieden einen Kriegömtnister. Wie wäre es, wenn alle zivilisierten Nationen einen Frieden minister anstellen wollten, der berufsmäßig alles zu tun hätte, was zur Anregung. Ausbreitung und Vertiefung der Friedenserziehung beitragen könnte?
tk Neue, englische Versuche mit Eisenbahnschwellen
aus Beton. Eisenbahnschwellen aus Beton sind laut „Financial News" schon früher vielfach von englischen Bnhngesellschasten erprobt, ab»r stets wieder aufgegeben worden da sich die hölzernen als billiger erwiesen. Jetzt hat man wegen der Holzverteuerung die Versuche auf den^ Hauptlinlen wieder ausgenommen und zwar mit Betonschwellen mit Stahlverstärkung. Die London and North Western und die London and South Western Bahn sind dabei zu dem Ergebnis gekonimen, daß sich getrennte Betonschwellen unter beiden Schienen, die durch Stabl- stangen mit einander verankert sind, empfehlen. Solche hat die Great Central-Bahn in ziemlich großem Maß- ltabe erprobt und die Great Eastern-Bahn will ein ähnliches Modell erproben. Die Verwendung von Betonschwellen wird, so meint man in England, wohl bald ziemlich allgemein sein, wenn auch noch viel hin und her probiert werden muß, um die beste Form dafür ausfindig zu machen.
tk. Farbe-Herstellung ans - Bananen. Enalan Amerrka bezogen ihre wichtigen Farbstoffe au Deutschland. Kein Wunder, daß man alles daran setzte, sich rm Kriege von diesem Teile der deutsche, Industrie unabhängig zu machen. Alle bisherigen „Er sindungen" erwiesen sich aber als nnverwertbar Jetz will man in - Indien die Herstellung der verschieden sten Farbstoffe aus „Bananen, Pisang oder Baeoven erfunden haben. Das Rezept ist folgendes:
„Eine zehnprozentige saure und eine zehnpro zentige alkalische Lösung werden derart miteinande gemischt, daß die ganze Lösung schwach sauer reagiert
und auf die schwer zu verteidigenden türkischen Gebiete. ES wollte zuerst nur seine bisherige Einflußzone in Persien an sich reißen, geht jetzt aber anscheinend daran, ganz Persien zu unterwerfen.
Ob diese mit merkbarer Verzettelung der britischen Kräfte verbundenen egoistischen Absichten Englands, seine Verbündeten, namentlich Den Franzosen, die jetzt in jüngster Zeit infolge der Nnzulänglichkeit vcr britische» Heere wiederum furchtbare Blutopfer haben bringen müssen, nicht endlich eininal stutzig machen, ihnen die Angen über die wahren Kriegsztele ihrer Verbündeten öffnen werden? Zu offen geht der britische Imperialismus seinen Raubabsichten nach. Selbst W i l s o n wirb die neue Bedrohung des neutralen Persien durch den englischen Bundesgenossen nicht übersehen können!
Wilsons Moral am Pranger.
Ein Präsident als Spitzbnben-Veschützer.
Mit unerträglicher Frechheit hat der amerikanische Präsident immer wieder aus die deutschen „Barbaren" geschimpft. Mit fabelhafter Gewandtheit hat er es immer vor der schlechtunterrichteten Welt so darzustellen gewußt, als herrsche tu der ganzen Welt Kultur, nur in Deutschland Unkultur und Verbrechergeist. Das hat er den minderwertigen Völkern derart eingeredet, daß sogar farbige Völker ihre Kriegserklärung an Deutschland begründeten mit der Absicht, die „Kultur" und das Recht gegen die „Barbarei" verteidigen zu wollen.
Zum Lachen wären diese albernen frechen Anmaßungen gewesen, wenn sie nicht so bitterernst wären. Denn diese Hetze mußte natürlich in der ganzen Welt eine ganz falsche Vorstellung von Deutschland erwecken.
Fetzt hilft uns die Ironie der Weltgeschichte.
Wilsou wurde als schamloser Zuhälter einer Herde ausgekochter Spitzbuben au den Pranger gestellt. Eine Milliarde (!!) Dollars haben Wilsons Freunde in der Flugzeugindustrie veruntreut und er hat die Untersuchung unterdrückt. Eine Untersuchung des Senats hat da einfach unglaubliche Dinge zutage gefördert. Es wurde u. a. sestgestellt, daß 460 Millionen Dollars ohne das geringste sichtbare Ergebnis ausgegeben worden sind, daß der Verbleib dieser Riesensummen ein völliges Mysterium ist. In den Senatssitzungen ist gegen Wilson eine Sprache geführt worden wie nie zuvor, es wurde offen von einem „System von Heimlichkeiten und Günstlingswirtschaft" in Washington" gesprochen. Um die von ihm allzu unabhängige Untersuchung des Senates zu behindern, hat Wilson selber eine Untersuchungskommission eingesetzt, mit deren Leitung er den Bildhauer Butzow Borglum, einen persönlichen Freund Wilsons, einen auch politisch hochangesehenen Mann, betraute. Der Bericht Borglums fiel aber vernichtend aus und war selbst die größte Sensation. Eine Stelle seines Berichtes lautet z. V.:
„Nie noch in der Geschichte dieses Landes sind einer Gruppe von Männern so vollständig die Hilfsmittel des Volkes und sein Vertrauen überantwortet worden, und noch nie ist ein solches Vertrauen in ähnlichem Maße mißbraucht worden, wie bei den Leitern unserer Aeroplanerzeugung. Die Folge ihrer Tätigkeit besteht darin, daß wir uns heute ohne einen einzigen amerikanischen Aeroplan an an der Front in Europa befinden, obwohl int Verlaufe von elf Monaten nahezu eine Milliarde Dollars für die Herstellung von Aeroplanen ausgegeben wurde."
Präsident Wilson hat vergeblich versucht, den niederschmetternden Eindruck dieses Berichtes dadurch zu beseitigen, daß er nacheinander eine zweite und eine dritte (!) Kommission einsehte, und Borglum in den Zeitungen verdächtigen ließ, er sei von interessierten Fabrikanten bestochen worden, ein solches Urteil ab- zngeben. Der Skandal ist jetzt öffentlich und
erregt Amerika aufs äußerste.
Der Senat, den die unaufhörlichen Machtanmaßungen Präsident Wilsons schon längst aufs tiefste beunruhigt haben, hat sein Militärkomitee vergrößert
Die Fruchtsnbstanz bleibt eine Weile in dieser Losung — das Gemenge darf allmählich auf den Siedepunkt erhitzt werden. Fruchtsubstanz kann auch in Gegenwart eines Metall salz es oder in der von Jod behandelt werden. Die Beifügung von Jod ergibt eine große Reihe von Farbenschattierungen. Wolle. Seide. Baumwolle und andere Gewebe, auch Leder, Federn, Holz usw. können mit Gerbsäure, und jedem anderen Gerbmittel behandelt werden, wodurch ein großer Farbenreichtum entsteht. Wolle und Seide werden auch ohne Beizung, nur durch die Lösung gefärbt.
Die Reife des'Materials hat großen Einfluß ans die Farbe. Das Verhältnis der Lösung zur Menge der Früchte ist sehr verschieden, doch ergibt ein Verhältnis von 100 Teilen Bananenmasse auf 500 Teile Lösung gute Erfolge."
Unsere deutsche Farben-Jndustrie wird sich zu trösten wissen. Die meisten Metallsalze machen nämlich die Licht-„Echtheit" unmöglich.
tk. Französische Kultur in Zahlen. In Frankreich kommei' aus 10 000 Rekruten 320 Schreib- und Lese- unkundige bei uns 2: die französische Volksschule erreicht also weniger als die deutsche.
Der Pjlichtbesuch wird auch nicht durchgeführt. 1911 versäumten von 4y 2 Millionen schulpflichtiger Kinder den Unterricht ohne genügenden Grund 287 000 4 Monate, 63 000 5 Monate, 110 000 6 Monate. Die Pflichtfort- bildnngsschule von 14 bis 18 Jahren fehlt ganz in Frankreich.
Deutschland wendet für sein gesamtes Schulwesen 878 Millionen Mark jährlich auf, Frankreich 261 Millionen Mark: die jährliche Ausgabe für den Schüler in Frankreich beträgt 6,50 Mark, bei uns 12,50 Mark.
Deutschland erzengt auch mehr Bücher: 34 300 gegen 9600, d. h. 51 Bücher auf 100 000 Deutsche, 24 auf 109 000 Franzosen. Bei uns werden jährlich über 6000, in Frankreich noch nicht 1200 Patente augemeldet; 14 Nobelpreise, erhielt Deutschland, 3 Frankreich.
Im Jahre 1915 erbrachte der Hektar bei unL 23,6 Doppelzentner Weizen, 19,1 Roggen, 22,2 Gerste, 21,9 Hafer, 156,6 Kartoffeln; in Frankreich je 13.3, 10,6, 13,7, 13,0, 85,6.
und ihm die Vollmachten erteilt, um die Schuldfrage im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Luftschiffprogramms zu prüfen. Noch nie hat ein Se- natskomitee der Vereinigten Staaten Vollmachten besessen wie dieser neue 21köpsige Ausschuß. Er hat die Aufgabe, den Fortschritt der Aeroplanerzengung zu überwachen und im Zusammenhang damit auch über sonstige Arbeiten, die mit der Kriegführung und der Tätigkeit des Kriegsministeriums zusammenhän- gen. Das Komitee hat das Recht erhalten, Zeugenaussagen zu erzwingen, ebenso wie die Vorlegung aller erforderlichen Akten aus dem Kriegsministerium.
In Wirklichkeit ist also dieses neu organisierte Militärkoniitee des Senats nichts anderes als eine parlamentarische Ueberwachungsstelle der Kriegführung des Kriegsministeriums. Bekanntlich hat sich Präsident Wilson monatelang gegen eine solche Kontrollorganisation gesträubt, die nicht seinem Willen so restlos unterstellt ist, wie die Mitglieder des sogenannten Kabinetts.
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Roch ein Stückchen extrafeiner „Kultur".
Mit ersticktem Behagen berichtet die Londotler „Times": (
„Einige Fälle von Lynchjustiz, Bemalen mit Teer und ähnlichen sanften Erinnerungszeichen an die patriotische Pflicht ereignen sich im Westen und mittleren Westen fast täglich. Diese Ausschreitungen sind aber nicht die wirklichen Zeichen der Gesinnung des Volkes. Größere Dinge sind im Gange. Die Schulbücher werden öurchgesehen, um jede vorteilhafte Bezugnahme aus Bismarck und den Kaiser, wie auch unvorteilhafte Bemerkungen in bezug auf britische Dinge und Regenten auszumerzen. Die Lehrer müssen den Treueid leisten. Die B 0 y k 0 t t b e!v e g u n g gegen deutsche Waren w äch st rasend, und besonders unter den Frauen wird sie methodisch organisiert. Mein Eindruck ist. daß, wenn der Krieg sich noch viel länger hinzieht oder die anlerikanischen Truppen schwer mitgeuom- men werden, die amtlichen Stellen sich bis zum äußersten werden anstrengen müssen, um Eigentum und Person offenkundiger Deutscher 511 schützen. Die eingewanderten Deutschen müssen sich letzt entscheiden, ob sie Deutsche oder Amerikaner sind. Das Volk sagt: „Wer einmal ein Deutscher ist, bleibt inlmer ein Deutscher!" Das glaube ich nicht. ES gibt täglich Gegenbeweise. Die besten Kenner halten dafür, daß in den nächsten Monaten Tausende von Deutschen sich für Amerika erklären werden. Es ist sicherer, ein Amerikaner als ein Deutscher zu sein - und Furcht ist ein mächtiger Vermittler."
Die englische Verschwörung in Moskau.
Dynamitaden gegen Revolutionäre.
Die Engländer treiben den Kampf gegen die Bolschewiki in Rußland mit größten Mitteln und der bei ihnen gewohnten Energie weiter. Dabei gehen sie mit einer Ungeniertheit vor, die selbst bei der Duldsamkeit einer Bolschewiki-Polizei komisch anmutet. Sie haben für ihre Treibereien in der russischen Hauptstadt Moskau eineu „Verband für die Verteidigung von Vaterland und Freiheit". In diesem Hauptquartier fand eine Haussuchung statt, und dabei ergab sich, daß die Verschwörung militärischer Art war. Sensationell war der Plan, einen Zug in die Luft zu sprengen. worin die Führer der Bolschewiki-Regierung reisen sollten, da, wie man meinte, die Negierung im Begriffe stand, Moskau zu verlassen, um sich in Nishni- nowgorod niederzulassen. Die Verschwörer mieteten eine Villa, 13 Meilen vor Moskau, und beschäftigten sich damit, längs der Eisenbahn Dynamit zu legen. Die Bolschewiki unternahmen daraus natürlich Maßnahmen, alle Bewegungen dieser Art zu unterdrücken. So wurde der Belagerungszustand in Moskau auf Bororte im Umkreise von 20 Kilometer erweitert. Mu- ralofs hat „außerordentliche Vollmachten" erhalten. Die Stimmung im Rate der Volkskommissare ist ruhig und zuversichtlich.
100 000 Einwohner tarnen 1912 bei uns 77,4 Postar »'.alten, in Frankreich 35,7; Deutschland besaß auf den Kops der Bevölkerung 31,4 Meter Telegraphendraht, Frankreich 17,6 Meter; die Einnahmen aus dem gesamten Postwesen betrugen bei uns 987 Millionen Mark, in Frontreich 359 Millionen Mar-, was dem Beoötkernngs- unrerschiel nicht entspricht.
In Deutschland zeigt sich das pulsende Leben in einer Einrichtung svzialer Fürsorge von höchster Bedeutung, den Sparkassen. Wir hatten vor dem Kriege 22,35 Millionen Sparer mit je 800 Mark Guthaben auf den .Kops; Frankreich 14,38 Millionen mit Guthaben von 812 Mark.
Wir geben 425, Frankreich 24 Millionen für Jnvaliden- und andere Versicherungen aus.
Kurz Frankreichs Rückständigkeit zeigt sich an allen Enden und Ecken.
Humoristisches.
Das Versuchskaninchen. „Warum weinst du denn, Pepi?" — „Weil der V.uer einen neuen Seifenersatz erfanden hat, .... jedesmal, wenn 'n Kunde kornmr, werde ich zur Reklame gewaschen!"
Teurer Spaß. „Sie wollen plötzlich eine Hypothek ans Ihre Billa ansnehmen, — wozu denn aber?" — „Ich soll meiner Frau zu ihrem Geburtstage ein Pfund Pralinees lausen!"
Schwer zu machen. Mann lzur Köchin): „Passen Cie aus, Minna, meine Frau wird morgen dreißig Jahre alt. Sie will das natürlich nicht ivissen lassen; anderseits aber würde sie es sehr verübeln, wenn Sie ihr nicht Glück wünschen würden, Also gratulieren Sie ihr; aber sagen Sie um Gotteswillen nicht, wozu!"
Hinreichend. Freund (zum verschuldeten Lebemann): „lind ist Ihre Braut großjährig?" Lebemann (seufzend): „Schon ziveimal!" („Flieg. Blätter".)


