Ausgabe 
18.5.1918
 
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sandten Joffe in Berlin den Auftrag erteilt, der Regie rung Deutschlands die Ernennung des Obersten Ko vauko zum russischen Vertreter in Finnland mitzu­teilen und außerdem gegen die Beschlagnahme dou ruf fischen Rote-Kreuz-Schiffen durch die finnische Regie rung zu protestieren.

Nach dein gleichen Blatt gab der russische Marine- konnnissar folgende offizielle Erklärung ab: In bezug auf unsere politischen Beziehungen ist nunmehr volle Klarheit gewonnen. Deutschland verwirklicht in Finn­land bloß den Punkt des Friedensvertrages, der der Selbständigkeit Finnlands gilt. Im übrigen hat es nach Erklärungen von deutscher Seite keine Aufgaben für eigene Rechnung. Sveaborgs strategische Bedeutung ist nunmehr gleich Null.

Die Bolschewiki in Rußland wollen offenbar ihre Stellung halten und produzieren sich gegenüber Deutsch­land daher äußerst friedfertig.

Die Bolschewiki müssen sich wehren.

Ihre Mäßigung hat ihren Grund in ihrer eigenen Not. Aus Großrußland ist ein verstümmelter Funk­spruch eingetroffen, aus dem hervorgeht, daß die Sowjetregierung gezwungen ist, zu ihrer Stärkung

( eine Rote Armee aufzustellen. Die Enteignung der Kapitalisten und des Grundbesitzes sei bisher noch i nicht durchgeführt, da die bisher angewandte Negie­rungsgewalt zu weich gewesen sei. Eiserne Disziplin und eine starke Diktatur des Proletariats sei augenblick­lich die Losung. Die Roten Gardisten sollen abgeschafft und dgsür eine disziplinierte Rote Armee ausgestellt werden unter Leitung von ehemaligen kaiserlichen Of­fizieren.

Amüsante Gefängnisse.

scheinen sich die Bolschewiki in Rußland zu leisten. Auf Grund der allgemeinen Amnestie vom 1. Mai (sozialistischer Feiertag) wurde eine große Zahl der in beit russischen Gefängnissen befindlichen politischen und Kriminalverbrecher befreit. In Petersburg wur­den die früheren Minister des Regimes der Romanow und Kerenskis in Freiheit gesetzt, ausgenommen die wegen Hochverrats und Betrugs verurteilten. Ter ehe­malige Kriegsminister Suchömlinow (der Urheber des Krieges) erfuhr von seiner Befreiung an dem Tage, an welchem er aus dem Gefängnis beurlaubt werdenEsollte. Purischkewitsch und die anderen Teil- nehmer'an dem Anschläge gegen die Sowjets (Arbeiter- und Soldatenrat), nämlich Kommandant (Wnberg, die Offiziere Chowanjeko und Duschkin, der Leutnant Ze- linsky, der Zivilingenieur Parsenoff und andere sind in Freiheit gesetzt worden; im ganzen haben 200 Per­sonen, welche wegen politischer und strafrechtlicher Ver­gehen verurteilt worden waren, an diesem Tage die Kasematten von Kresti verlassen.

Milbe Strafe für Spionage.

Nach Blättermeldungen ist in Norwegens Haupt­stadt Christiania in diesen Tagen unter Ausschluß der Oefsentlichkeit, ein höchst sensationeller Prozeß zu Ende gegangen. Es handelt sich dabei um den be rüchtigten schwedischen Telegrammspion Gustav Löving. der ain Freitag zu der milden Strafe von 30 Tagen Gefängnis verurteilt worden ist, weil er versucht habe, norwegische Telegrammboten dazu zu bewegen, ihm Abschriften von Chiffretelegrammen an fremde Gesandt­schaften zu verkaufen. Derselbe Spion war kürzlich aus Kopenhagen ausgewiesen worden, weil er dort das­selbe versucht hatte. Besonders interessant ist, daß er die Tätigkeit, die ihm in Dänemark und Norwegen nicht gelang, in Stockholm zusammen mit zwei Brü­dern lange Zeit hindurch betrieben hat. Dort verkaufte er im Laufe des vergangenen Jahres einige Hunderte von Telegrammen bis zu 100 Kronen und ver­diente monatlich nicht selten 10 000 Kronen. Dafür ver­schaffte er der französischen und englischen Gesandt­schaft in Stockholm Einblick in Chiffredepeschen der Mittelmächte. Löving unterhielt mit französischen und englischen Geldern eine weitverzweigte Spionageorgani­sation.

Verbot der deutschen Sprache in Amerika?

TerDaily News" wird aus Newyork berichtet, daß die Newyorker und die Chicagoer Presse einstimmig die Einführung eines Gesetzes fordern, durch das der Gebrauch der englischen Sprache allen amerika­nischen Bürgern zur Pflicht gemacht werden soll. Diese Agitation richtet sich gegen die Deutschamerikaner. Tie deutsch amerikanischen Zeitungen werden allgemein boykottiert Tie letzte deutsche Zeitung in Brooklyn hat ihr Erscheinen eingestellt.

Garibaldi-Korps für Frankreich.

Tie Lyoner Blätter melden die Anwesenheit des Neugaribaldiner Korps in Paris. Das Korps bestehe aus italienischen regulären Truppen und werde von Beppinc Garioaldi befehligt. Das besondere Ab­zeichen ber Gardisten ist ein rotseidenes Taschentuch, das tu der linken Brusttasche getragen wird. Das alte Garibaldikorps ist kürzlich total aufgerieben wor­den.Bepp" Garibaldi hatte es als klugerFeld­herr' vorgezogen, hinter der Front in Sicherheit zu bleiben.

Friedens-Sozialistcichctze in Frankreich.

LautProgres de Lyon" verlangte der Staats­anwalt von der Kammer die Erlaubnis zur Straf­verfolgung des sozialistischen Abgeordneten Brizon wegen eines angeblichen Pressevergehens.

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Kleine Kriegsnachrichten.

®« r Schü^mebestand in England, der im Jahre

1015 2,051 Millionen, im Jahre 1916 2,003 Millionen und im Jahre 1917 2 Millionen betragen hat, ist jetzt rm April aus ^65 Millionen Zurückgegangen.

Wie dieS.tampa" meldet, wurden in Verbin­dung mit der Affäre des verhafteten Genueser Multi- Millionärs Parodi drei weitere Seilereien in Genua sequestriert.

. _ "Ter Mangel an Fetten und Oelen ist in Italien hochbcdenklich geworden. Tie Regierung ist völlig

" Die Rückführung von Kriegerleichen ist widerruf­lich gestattet worden, und zwar bis zum 31. Mai.

" LautManchester Guardian" verlautet, daß so­wohl die irische Militärpflicht wie auch die Home­rule fallen gelassen werden.

Wie aus Rom gemeldet wird, ist die russische Mrlttarmission in Rom nun endgültig aufgelöst worden.,

" Zwischen der französischen und der griechischen Regierung wurde ein Abkommen getroffen, wonach griechische Bürger, die in Frankreich leben, im fran­zösischen Heer und in Griechenland wohnende Fran­zosen im griechischen Heer Dienst nehmen werden.

Die Fortsetzung der Offensive.

DemLuzerner Tagblatt" zufolge schreibt der Matin":

In maßgebenden militärischen Ententekreisen herrscht die Ansicht, das neue Manöver, das der deutsche Generalstab ins Auge fasse, bestehe jedenfalls darin, einen allgemeinen groß angelegteil Vorstoß zu machen, welcher zeitlich mit dem Einsetzen der öster­reichischen Offensive gegen die italienische Front zusammenfällt."

Deutscher Druck von --Peru bis Oise.

TerZürcher Tagesanzeiger" meldet:

Das Gesamtbild der vorliegenden Frontnachrich- ten beweise eine deutliche Verschärfung der Kampf­tätigkeit aitf allen Fronten, und besonders auf den Schlachtfelderil von Ipern und an der Soul me habe. die Kampftätigkeit gewaltig zugenommen. Die Ententemilitärkritiker schließen aus dieser Fort­dauer des deutschen Druckes auf der ganzen Front von Ipern bis zur Oise, daß der nächste deutsche Angriff aberlnals und mit verstärkten Kräften an den bisherigen Offensivstellungen erfolgen werde."

Der erwartete dritte Stoß.

Wie Stegemann im BernerBund" schreibt, läßt die Länge der gegenwärtigen Operationspause aus der Westfront auf die Größe des dritten deutschen Of­fensivstoßes schließen, der zu erwarten steht.

Dom U-Bootkrieg.

Immer wieder in» Aermelkaual.

(Amtlich.) Berlin, 13. Mai. Eines unserer in Flandern stationierten U-Boote unter dem Kommando des Oberleutnants z. S. Lohs, hat neuerdings während einer lOOstündigen Unternehmung im östlichen Teil des Aermelkanals bei schärfster feindlicher Gegenwir­kung 7 bewaffnete Dampfer mit zusammen 22 500 Brnttoregiftertonnen versenkt, darunter 2 wertvolle, mit mehreren Geschützen bewaffnete, 5000 Tonnen große Schiffe. Die Dampfer waren, mit einer Ausnahme, tief beladen, und zwar, wie aus dem Ort der Ver­senkungen mit Sicherheit geschlossen werden kann, vor­wiegend mit Kriegsmaterial für den Feind. Die Unter­nehmung des bewährten Kommandanten stellt eine hervorragende Leistung dar. Der Chef des Admiral­stabes der Marine.

Trotz alledem im Aermelkaual.

Eines unserer U-Boote aus Flandern, Komman­dant Oberleutnant zur See Schmitz (Walter), hat im östlichen Teil des Aermelkanals die bewaffneten eng­lischen DampferHungerford" (3811 Br.-Reg.-To.) und Broderick" (4321 Br.-Reg.-To.) und einen anderen ca. 5000 Br.-Reg.-To. großen bewaffneten Dampfer, zusammen 15 060 Raumtonnen, versenkt. Tie schönen Erfolge des Bootes, das nach dem Blockierungsversuch wohlbehalten in Zeebrügge eingelaufen ist, zeigen besser als Worte, daß sich der Feind falschen Hoffnungen hingibt, wenn er immer wieder die Meldung ausstreut, daß ihm die Blockierung unserer flandrischen Stütz­punkte und die Lahmlegung unserer dort stationieren­den U-Boote geglückt sei.

Im ganzen nach neu eingegangenen Meldungen unsere-: U-Boote versenkt: 18 000 Br.-Reg.-To.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

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Die jüngste Fertigstellung von Handelsschiffen im Vereinigten Königreich ist soweit unter die Bauleistun­gen des vorangehenden Vierteljahres gesunken, daß, wenn es nicht schleunigst besser wird, der Punkt, wo der Bau die Verluste aufwiegt, in gefährlichem Grade hinausgeschoben wird." Denkschrift der englischen Admiralität.Daily Telegraph", 22. März 1918.

Politische Rundschau.

Major a. D. Grau, der frühere Chef der Nachrichtenabteilung des Kriegsministeriums, ist in den Vorstand der Universum-Film-A.-G. eingetreten.

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:: Staailichcs Kohlen regal in Sachsen Die Ein­führung eines staatlichen Kohlenregals ist nunmehr gesichert, da die von einander abweichenden Beschlüsse beider Ständekammern ausgeglichen sind.

:: Der Berbaudstag der deutschen Eisenbahnassi­stenten tagte am Sonntag in Berlin. Er stimmte einer Entschließung zu, in der die erneute Erhöhung der Teuerungszulagen angesichts der immer'noch wachsenden Preissteigerung aller Lebensmittel und Ge­branchsgegenstände und ferner die Gewährung eines einmaligen nicht rückzahlbaren E n t s ch u l d u n g S b e - träges in einer der langen Datier des Krieges an­gemessenen Höhe verlangt wird.

:: Auch König Ludwig im Hauptquartier. Ter bayerische König ist ins Große Hauptquartier unb an die Front abgereist. In seiner Begleitung befindet sich der Staatsmiitister des Königlichen Hauses und des Aenßern von Dandl.

:: Kein Aufschub der Metallenteignnng. Die Mel­dung über die große im Westen gemachte Metall­beute hatte den Rat der Stadt Leipzig veranlaßt, den Städtetag und die Mobilmachungsstelle zu ersuchen, dafür einzutreten, daß von der Enteignung der Tür­klinken und Fenstergriffe abgesehen werde. Hierauf ist ein Schreiben der MetallmobilmachungSstelle eingelau­fen. wonach die beauftragten Behörden angewiesen wer­den in der Durchführung der Metallenteignung kei­nen Stillstand eintreten zu lassen, vielmehr diese mit allein Nachdruck und ohne Verzögerung weiter durch- znführen. da die erhöhte Kampftätigkeit im Westen auch vermehrte Metallbeschaffnng erfordere.

den deutschen Ausiaufchgefangenen ist als einer der ersten der Berliner Arzt Dr. Bruno Auerbach aus Ostafrika in Berlin eingetroffen. Er ist kurz vor Ausbruch des Krieges als Negierungsrat nach Ostafrika gegangen, wo er zu Beginn des Krieges als Oberarzt- der Reserve zur Schutztruppe eingezogeu wurde. Bis zu seiner Gefangennahme nahm er an zahlreichen Kämp­fen in Ostafrika teil. Als Arzt wurde er als einer der ersten ausgetauscht.

. Aus aller Welt.

A Gegen die Wäscheverschwend nng macht ein Mit­arbeiter derT. T." auf Grund von Mitteilungen von Wäschereibesitzern in Berlin ist das Waschen im Hause auch aus den Privathäusern fast ganz ver­schwunden allerlei sehr berechtigte Ausführungen: ES gibt da reiche Männer, die auch jetzt noch jeden Tag ein reines Hemd anziehen, andere, die jeden T a a e i n e n. in einem Falle sogar zwei neue Kragen täglich umlegen, und Zwar gestärkte Hemden und ge­stärkte Kragen! Wenn dieser Herrschaften mit Gewalt ihre Wäsche ruinieren wollen (denn erfahrungsgemäß leidet die Wäsche nicht durch das Tragen, sondern durch das Waschen am meisten), so mögen sie das mit sich abmachen. Aber wenn die Plättanstalten für diesen unsinnigen und in dieser Zeit geradezu verbrecherischen W ä s ch e l u x u § ihre kostbare Stärke vergeuden müssen, die ans diese Weise den minderbemittelten Klassen und der Allgemeinheit entzogen wird, so ist das ein Unfug. Tie Verschwendung der Stärke an diese * Lnxuskunden liegt nicht einmal im Interesse der Wüsche- reien und Plättereien selber, die gern ihre geringen Vorräte aus alle Kunden verteilen möchten, aber nach Lage bpr Tinge auf ihrebesten" Kunden Rücksicht zu nehmen gezwungen sind.

** Geheimnisvolle Senche in London. Die Lon­doner Presse enthält Mitteilungen über eine neue Krankheit, der in der letzten Zeit in London sehr viele Personen zum Opfer gefallen sind. Es handelt sich um eine der Genickstarre sehr ähnliche Krankheit, ge­nannt Bolutismus. Tie Krankheit soll durchweg tödlich verlaufen; sie tritt angeblich nach dem Genuß von un­gekochtem Schweinefleisch auf.

00 Original bayerische Hamster-Franzosen. In eitlem Personenzug nach München saßen zweigefangene Franzosen" unter Bewachung einesLandsturmman­nes". Sie hatten einige Koffer und größere Pakete bei sich. Ein ihnen gegenübersitzender Herr bemerkte aus den leise zum Kameraden gesagten Worten des einen Gefangenen, daß dieser gut bayerisch rede. Er schöpfte Verdacht und verständigte unauffällig von einer Station aus die Gendarmerie. Aus der nächsten Station war diese zur Stelle und die beiden Fran­zosen entpuppten sich als gute bayerische dauern, welche die Kleider ihrer ihnen zugewiesenen Franzosen angezogen hatten. Ein Urlauber hatte sich dazu her­gegeben. den Wachmann zu spielen. So hofften die drei Kumpane. Eier, Butter, Schnialz und Geselchtes unbeachtet nach München zu bringen und dort zu guten Preisen verkaufen zu können.

** Schlagwetterexplosion in einer Zeche. Durch eine Schlagwetterexplosion wurden in der Zeche Nord­stern bei Horst vier Bergleute getötet und mehrere verletzt.

** Im Fahrstuhl getötet. Ein 15 Jahre alter Schiffsjunge Franz Berkow fuhr den hinter der Eng­lischen Gasanstalt in Berlin aufgestellten Fahrstuhl, der zur Kohlenförderung dient, eigenmächtig wider­rechtlich in die Höhe. Während der Fahrt steckte er den Kops über die Wandung hinaus, um in die Tiefe zu sehen. Ein Fahrstuhlzwischenträger traf ihn und schnitt ihm den Kopf glatt vom Rumpf ab.

** Er wußte nicht, - er bestohlen war. Eine Ueberraschung erfuhr der Hofbesitzer Robert Sonntag in Abbau Marienfelde bei Preußisch-Hollaud (Ostpreu­ßen). Er wurde vom Gemeindevorsteher verständigt, sich bei der Polizei ist Preußisch-Hollaud ihm in der Nacht gestohlene Garderobenstücke im Werte von 2000 Mark abzuholen. Der Bestohlene hatte keine Ahnung, daß ihm Diebe in der Nacht einen Besuch abgestatter hatten.

Kleine Neuigkeiken.

* Gutsbesitzer Dr. Phil. Schulz in Jeneiten, Kreis Niederung, setzte die Universität in Königsberg zur Erbin seines gesamten Vermögens ein, und zwar zur Gründung eines Lehrstuhls für Ruhlandkunde. -

* Gewaltige Regengüsse fallen seit mehreren Tagen in Südsrankreich nieder; fast sämtliche Flüsse sind aus den Ufern getreten, so daß durch die Ueberschwemmung von großen Strecken gewaltiger Schaden angertchtet wurde.

Gerichtssaal.

. 100 000 Mark Geldstrafe wegen übermäßiger

Preisjörderung. Die Düsseldorfer Strafkammer ver­urteilte den Kaufmann I. Landau wegen übermäßiger Preisforderung für Suppenwürfel zu 100 000 Mark Geldstrafe.

± Ein Förster als Wilderer. Der fürstliche Hilfs­förster Wienert aus Arolsen wurde wegen gewerbsmäßig ger Wilddieberei zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Wienert hatte im Schloßwildparke Rehwild und eine Anzahl Kapitalhirsche abgeschossen, die Tiere zerlegt und das Fleisch in Schießkörben nach Kassel gebracht, wo er es an Gasthäuser verkaufte.