fefhuftfee» Dem Vorschlag, von dem 80019,04 Mk. betragenden Reingewinn den Mitgliedern 57 556,66 Mk. .5'/, Prozent Dividende zu gewähren, dem Hauptreserve- fondS 9784 Mk. zu überweisen, der Kciegsrucklage 7651,81 Mk. zu überweisen, für KriegSfürsorgezwccke 3500 Mk. bereitzustellen, auf neue Rechnung 1525,57 vorzutragen, wird zugestimmt. — Die satzungsgemäß auSscbeidenden AufsichtSratSmitglieder Karl Berg, Dante Heil, Fr. Kcogmann, L. Petri II. und H. Schaffftaedt wurden wieder-, Fabrikant Karl Georgi neugewahlt.
"Wir machen unsere Leser aufmerksam, daß ihnen in den nächsten Tagen durch den Briefträger ein künst lerischeS Werbeblatt zur 8. Kriegsanleihe zugestellt wer. den wird. Der Entwurf der Vorderseite, darstellend ein ansprechendes Bildnis einer jungen Frau, die ihr Töch terchen auf dem Arm hält, stammt von Professor Richard Winckel in Magdeburg.
* Da* deutsche Wunder. Wir schießen jetzt mit einer Kanone 120 Kilometerweit,- das ist ein Wunder, eins von den vielen technisch-militärischen Wundern, über die die Welt nicht aus dem Staunen kommt. Die Gelehrten mögen recht haben, wenn sie sagen: theoretisch ist dieses Geschütz eine Unmölichkeit! trotzdem machten sie sich aber an die praktische Lösung und siehe da- es müßten keine Deutschen sein, wenn die Sache trotz ihrer theoretischen Unmöglichkeit nicht klappen sollte. Aehnlich wie mit diesem mystischen Geschütz, das den Parisern seine batteriemäßige Realität beweist, ist es auch mit allen anderen Dingen unserer Kriegsführung. Auch mit der Kriegsanleihe. Jetzt wollen wir unseren Feinden noch einmal das deutsche Wunder der tzeimat weisen; wir wollen mit unserer wirtschaftlichen Kraft gewissermaßen 120 Kilo- Meter weit über alle feindlichen Fiele hinausschießen und der Welt zeigen, daß Deutschland eine Einheit bildet, für die es nur ekns gibt - kämpfen und siegen. Denkt an die weitgeschichllichen Großtaten der letzten Tage und zeichnet Kriegsanleihe!
* Schotten (Vogelsberg). Nach Mitteilung der Forftbehörde ist die Aufarbeitung des Loshol- zeS für die biefige Stadt aus Mangel an Arbeitskräften in Frage gestellt. Die Bürgermeisterei fordert dahier alle Losholzberechtigten auf, aus jedem Hause einen Mann auf die Dauer von acht bis zehn Tagen zum Holzmachea zur Verfügung zu stelle».
* WltchrlsrOnrdach Zur großen Freude der Ein. wohner, beso»ders aber der Angehörige», trafen dieser Tage unverhofft zwei i» russischer Gefangenschaft gewesene Krieger hier ein: der Gerichts- dienet Jos. Hohmann, Sohn des Bürgermeisters Hohmann, und der Landwirt Johs. Stock von hier. Elfterer war schon drei Jahre in russischer Gefangen, schast, letzterer sieben Monate. Beide entkamen durch die Flucht.
* Harra«. Das Landgericht Hanau hatte sich mit einer Klage des früheren technischen Direktors der Aktiengesellschaft Dunlop Gummi-Kompanie in Hanav, Rafael Müller, gegen den Aufsichtsrat dieser Gesellschaft zu befassen. Die Dunlop Gummi-Kompanie befgnd sich vor dem Kriege in englischen Händen und Wurde dann unter Zwangsverwaltung gestellt. Später gingen die Aktien im wesentlichen über an die Fahrradwerke vorm. D'ch. Kleyer in Frankfurt und an die Opel- Werke in RüffelSheim. Zwischen dem Aufstchtsrate und dem technischen'Direktor Rafael Müller entstanden Streitigkeiten, die dazu führten, daß dem Direktor Müller das Vertragsverhältnis gekündigt wurde. Müller, mit dem ein auf längere Jahre laufender Vertrag abgc- schlossen worden war, klagte darauf gegen die Dunlop- Gummi-Kompanie. Vor dem Landgericht Hanau ist jetzt der Prozeß durch einen Vergleich beendigt worden. Die Dunlop Gummi-Kompanie bedauert, infolge von Jrrtümern den Bruch des VertcagSverhältnisses mit dem Direktor Müller herbeigeführt zu haben und zahlt ihm als Entschädigung einen Betrag von 100000 Mk. unter Tragung der Gerichtskosten.
»
An de« Bauersmann.
Willst den Feinden du recht schaden,
Kräftig, wie mit Handgranaten,
Sei auch diesmal fest dabei:
„Zeichne tüchtig Krigs anlei h'!"
Hast noch Hof und Haus und Acker Denk' an die da draus, die wacker Jeden Feind mit Macht verhauen Du kannst ruhig weiter bauen Nichts hat dir der Feind genommen.
Keiner ist in's Land gekommen. - „Zeichne heute, daß es kracht, Kriegsanleihe Nummer Acht"!
Klrcbllebe -Inreigen.
Sonntag, 7. April (Quafimodogeniti). Gottesdienst.
In der Stadtkirche. Sonntag, 7. April, vormittags R/, Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Markus- und Militärgemeinde. Feier des heilige» Abendmahls. Pfarrer Schwabe. — Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr.
In der Jobanneskirche. Sonntag, 7. April, Vormittags 9^ Uhr: Konfirmation der Kinder aus der LukaSgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrer LechtolSheimer. — Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. — Samstag 13. April, abends 8 Uhr: Das Missionserlebnis der Leipziger Mission in Deutsch-Ostaftika. Missionsdirektor Prof. Dr. Paul-Leipztg.
Bekanntmachung.
vom l April ,y»8 an wird bei venutzmg von Schnellzügen anstelle der bisherig'm (rrgänzungs gebühr in Höhe vom 100 vom Hun derl des tarif mäßigen Fahrpreises die SrgaNZUNgZgebÜhr in der Weise erhoben, daß
a) zu einer Schnellzugfahrkarte im 'Preise bis einschl 5,30 Mk. (für Kinder 2,65 Ml'.) eine besondere Ergänzungskarte zu 3,00 Mk. (für Kinder 1,50 Mk.)
b) bei höheren Schnellzugfahrpreise n:
an Reisende in 1. Klasse zu einer Schnellzugfahrkarte 1. Klasse noch eine solche 2. Klasse, an Reisende in 2. Klasse anstelle einer Schnell zugfahrkarte 2 Klasse eine solche 1. Klasse, an Reisende in 3. Klasse anstelle eMer Schnell zugfahrkarte 3. Klasse eine solche 2. Klasse ausgegeben wird.
Frankfurt (Main), den 28. März 1918.
Kgl. E^nvah tdirektiork.
Verantwortlich: Albin Klein in Gießen.
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Lehrfächer:
Gehörbildung, Musikdiktat, Analyse, Primavista-Singen, Theorie der Musik, Harmonielehre, Elementar-Klavlerspiel, Höheres-Klavlersplel, (Solo, Ensemblespiel, Uebungen im Begleiten), Anfang des Sommersemesters 1918
Montag, den 15. April.
Festsetzung des Stundenplans Dienstag, den 9. April nachmittags 2 Uhr.
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