eines Dritten mit Zahlkarte überwiesen, wenn bei Postaufträgen der Auftraggeber eine Postauftragskarte mit anhängender Zahlkarte benutzt oder wenn bei Nach nahmen der Absender der Sendung eine Zahlkarte bei fügt. Die Zahlkarte ist von ihnen auszufüllen; als Betrag ist der einzuziehende Betrag nach Abzug Zahlkartengebühc etnzutragen.
* Der Siebenuhr—Ladenschluß ist gegenwärtig für einen Teil der Geschäfte durch eine Bundesratsbe' kanntmachung, für einen weiteren Teil der Läden durch provinziale oder lokale Zivil- und Militärbehörden vor geschrieben worden. Der Zentralverband der Hand lungsgehilfen hat den Reichstag und den BundeScat in einer umfangreichen Denkschrift gebeten, durch ein Reichsgesetz den Siebenuhc—Ladenschluß für alle Geschäfte auch für die künftige Friedenszeit vorzuschreiben.
* AuS Anlaß der Kampfhandlungen muß der Privat-Paket- und der private Feldfrachtstrick- verkehr von der Heimat znr Westfront bis auf weiteres eingestellt werden. Dasselbe gilt für den Versand von Päckchen. Pcivatsendungen von Paketen und Gütern können einstweilen zur Beförderung nach der Westfront nicht angenommen werden.
* Der Großheczog von Hessen hat dem Vorstand des Kabinetts, Wirklichen Geheimen Rate Gustav Römheld, den erblichen Adel des Großherzogtums verliehen.
* Frankfurt a. M. Als M ö r d e r des Kraftfahrers Füll aus Ntederseelbach, der vor einer Woche in einem Güterwagen an der Weilburger Straße erschossen und beraubt oufgefunden wurde, ermittelte die Berliner Kriminal-Polizei hier eingegangenen Nachrichten zufolge zwei junge Burschen. Ein junges Mädchen, das um die Bluttat gewußt hat und mit den Mördern nach Berlin gereift war, wurde hier schon vor mehreren Tagen festgenommen.
* Höchst a. M. In der Nacht zum Ostersonntag wurde hier ein schwerer Raubmord verübt. Der 31jährige Heizer Bernhard Fuchs, geb. in Zantt (Bayern), ist seit längerer Zeit im „Höchster Brauhaus" beschäftigt und hatte sich Samstag avend, nachdem ec im Maschinen, raum die ihm obliegenden Arbeiten vollendet hatte, zur Nachtruhe in einem über dem Ofen befindlichen Raum niedergelegt. Hier wurde er im Schlafe überfallen und durch mehrere wuchtige Hammerschläge auf den Kopf, die die Schädeldecke vollständig zertrümmerten, ermordet und gänzlich ausgeraubt. Da des Feiertags wegen der Brauereibetrieb ruhte, wurde die Leiche erst n verhältnismäßig später Morgenstunde gefunden. Der Ermordete, der Kriegsbeschädigter ist, hatte am Samstag seine Invalidenrente und seinen Lohn ausgezahlt er. halten und führte, wie bereits festgestellt ist, insgesamt 5—600 Mark bei sich. Diese Summe ist ihm geraubt worden. Als Täter wurde der vielmals vorbestrafte Peter Ludwig Rennow, geboren am 26. Januar 1889 in Munstet t. T., verhaftet. Rennow wußte, daß der Ermordete sein ganzes Geld bet sich zu tragen pflegte.
* Hanau. Ein seltener Fall von Heilung Wird aus Langendiebach berichtet. Der 30 Jahre alte Landwehcmann Eduard Ruth erlitt auf einem Marsche in Frankreich einen Sonnenstich. Von jener Zeit an steten ihm das Gehen und Sprechen sehr schwer. Bald stellte sich bei ihm noch eine Nervenkrankheit ein, so daß er die Sprache vollständig verlor. Da sich in letzter ^ e *L lIT l mec ,J I, i c k ec am Huken Fuße Wunden bildeten, mußte der Fuß im Landkcankenhaus zu Hanau ampu-
werden; aus der Narkose erwacht, konnte R. laut S?* örtlich wie früher sprechen. Nahezu 2 1 /. Jahre lang war R. stumm gewesen.
* Kassel. Seit Kriegsausbruch galt der aeaen Rußland ins Feld gezogene Landsturmmann 8on. BäSJ (?,»;?«\ JJ l enbe " a . 18 verschollen. Die Miiitäcbe-
0<e be ? 2 ' ob ' vorauf sich die Frau des Landsturmcrs vor einigen Monaten wieder verheiratete AAr tcat ei " Lebenszeichen des bis dahin verschollenen Mannes aus Rußland ein. Bonsemeiec hatte n°n Ü m 8 Zr edensschluß tn Gefangenschaft geschmachtet ade s-tneBriefe an die Frau sind niemals eingetcoffen Nun teilt er seine baldige Ankunft in der Heimat mil
All, die Ihr daheimgeblieben,
Fem von „Pulverdampf und Hieben", Stets im weichen Bett könnt schlafen, Seid den Brüdern was, den braven,- Treulich halten sie die Wacht,
Drauß in Kälte, Sturm und Nacht. Heute seid Ihr an der Reih: „Zeichnet feste Kriegs anleih'!
r^ekanutmachnng.
vom l Ipril ,y,8 an wird bei Benutzung von ZchnellZÜgr'N anstelle der bisherigen Ergänzungs gebühr in Höhe vom 100 vom Hundert des tarifmäßigen Fahrpre ises die Ergänzungsgebühr in der Weise erhoben, da ß
-r) zu einer Schnellzugfahrkarte im Preise bis einschl. 5,30 Mk. (für Kinder 2,65 Mk.) eine besondere Ergünzungskarte zu 3,00 Mk. (für Kinder 1,50 Mk. b) bei höheren Schnellzugfahrpreisen:
an Reisende in 1. Klasse zu einer Schnellzug fahrkarte 1. Klasse noch eine solche 2. Klasse, an Reisende in 2. Klasse anstelle einer Schnell' zugfahrkarte 2 . Älaffe eine solchl 1. Klasse, an Reisende in 3. Klasse anstelle einer Schnell, zugfahrkarte 3. Klasse eine solche 2. Klasse ausgegeben wird.
Frankfurt (Main), den 28. März 1918.
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