An der lothr'7.g„chen Front hielt gesteigerte Feiler, tätigk-it
Rittmeister F,hi #. Richlho'cn errang seinen ^
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalguartiermcistec: Ludendorff.
•
sRetltn 29. abends. Auf dem Schlachtfelds nördlich der Somme ruhiger Tag. Erfolgreiche Kampie zwr- scheu Somme u::d Avre.___
Siegeswillen!
Berlin, 27. März. Aus eine Sieges Glückwünsche Depesche dcs Vizepräsidenten des Reichstages Dr. Paasche an den Kaiser ist folgende Antwort eingegangen:
Für die mir übersandten Glückwünsche des Reichstages sage ich meinen wärmsten Dank. Die Tate« er Armee welche in den l'tzten Tagen geleistet worden sind, reihen sich würdig an die glänzendst, u Waffen ec- folge dcs Krieges. Vorbereitung, Führung und Energie der Truppen haben mit Gottes Hufe Englands Heeresmacht schwer erschüttert. Täglich geht es trotz zähen Widerstandes weiter vo wäcts Die Zahl der Ge,angenen ist groß, die Beute an Kriegsmaterial unermehüch- Möchte das deutsche Volk, besonders seine erwahsten Vertreter, aus der Grütze der Leistungen erneut das teste Vertrauen schöpfen, daß das deutsche Schwert uns den Frieden erzwingen wird, mochte es erkennen, daß es jetzt heißt, auch in der Heimat mrt gespannter Ausdauer den Siegcöwillen zu zeigen, dann wird der kommende Weltfrieden durch deutsche Kraft gesicherter sein wie bisher. Dazu helfe uns ®o* ^ j R
Hrieflfoieersi m-
Wir erleben die vierten Kriegsostern. Aber diesmal feiern wir Ostern doch mit andern Gefühlen und Stnn- munqen als in den vorangegangenen Kriegsiahren. üre Osterhoffnung ist nun sichtlich zur Erfüllung herangereift.
Zwar haben wir voll ausharrender Osterzuversicht lede Kriegsostern schon mit dem Dichter gedacht und gehofft:
„Und ob uns oft auch bangt und graut, als fei die Holl auf Erden: nur unverzagt, auf Gott vertraut. Es mutz doch Frühling werden!" Aber jetzt wird es Fruhlmg nicht nur draußen in der Natur, sondern der deutsche Dolker- srühling ist endlich im Anzuge, der mit den Siegen >m ganzen Osten den Frieden gebracht hat.
Fröhlich in Hoffnung". So lautet das österliche Wort des Apostels Paulus. Dieses Wort Wahrheit sein zu lassen dazu haben wir diese Ostern wahrlich em gutes Recht. Fröhlich können wir fein nach dem Psalm, m dem es Reifet: Der Herr hat Brotzes an uns getan: des sein wir
ftöhtich." Unser Kaiser hat in seiner Antwor. auf die Glückwunschdrahiung des Reichstages aus. Anlatzi des Friedensschlusses mit Ruhland das Sedanwort seines Grotz- vaters wiederholt: „Welch eme Wendung durch Gottes Führung'" Wie sollten wir da nicht gerechten Aihpruch
erlangt haben, fröhlich zu sein in Hoffnung! Em guter Teil unsrer Friedenshoffnungen ist >a bereits Wirklichkeit. Wenn von der Ostsee bis zum Schwarzen Meere die Waffen ruhen) wenn sich das fast Unbegreiflich^, beinah Wunderbare vollzogen hat, datz das Rlesenreich Peters des Grotzen mit seiner in den ersten Kriegsjahren schier erdrückenden Ueberzahl in Ohnmacht zusammengebrochen ist. so bedeutet dies ein Werk des deutschen Schwertes, das uns in stolzer Genugtuung das Haupt hoher tragen und das Herz frohlocken läht.
Die Osterzeit steht unter dem Zeichen des Kreuzes Dem Osterfest geht die Leidenszeit voraus, der Opfertod des Heilands. Damit wir zum Frieden und zur Erlösung kommen, mutzte Jesus Ehristus ans Kreuz geschlagen wer- den. Bom Kreuze her ist der Christenheit, der Mensch beit das Heil gekommen. Ohne Kreuz kem Sieg, ohne Kampf kein Friede. Die Wahrheit dessen bezeugen auch unsre vierten Kriegsostern. Wie Jesus Ehristus am Kreuze aelitten und gestorben, dann aber aus des Grabes Nacht sieghaft zum Licht erstanden ist, und nun in Ewigkeit als Erlöser lebt, so haben Tausende und aber Tausende deutscher Krieger ihr Leben lassen müssen, damit Dentsch- lvnd lebt und mit dem Frieden zu neuer Grotze und Herrlichkeit wieder erstehen kann. Durch Not und Too, durch heilig große Opfer ohnegleichen haben wir uns den Sieg so erkämpft, datz er im Osten in die Errungenschaft eines echten deutschen Friedens umgesetzt werden konnte. So lautet denn mehr als je diesmal die Osterbotschaft. Friede. „Friede sei mit Euch!" So rief der auserstandene Heiland, als er plötzlich in der Mitte seiner Junger erschien, die in verhaltener Trauer beisammen saßen Welch erhebenden, erlösenden Klang hat heute dieser österliche Friedensgrutz! Die Osterhoffnung hat sich mit dem Frieden im Osten in Ostererfüllung gewandelt.
Nun muß sich alles, alles wenden! Auch im Westen wird es sich wenden, wie wir es haben müssen, wie wir es verdient haben. Wie unser Schwert den Krieg im Osten beendet hat, das gibt uns die Gewißheit, datz es auch im Westen den Frieden bereiten wird, so wie wir ihn für die Lebensnotwendigkeiten der deutschen Zukunft brauchen Das kostbare deutsche Blut, das noch fließen mutz, wird nicht umsonst für Deutschland vergossen sem. Was Gott uns hat im Osten erreichen lassen, sichert seinen Segen für die deutsche Schwertarbeit auch rm Westen. Die Friedenssonne, die uns im Osten aufgegangen ist leuchtet über den Wegen unsrer Waffen ,m Westen. Auch dort wird über dem dunkeln Sturmgewölk das Morgenrot des vollen Sieges anbrechen, dem der Friede folgt. Einem Volke, dom Gott die schwerste Waffenprobe ,m Osten
über altes Erdenken wundervoll hat bestehen lassen, kann nichts mehr geschehen. Es darf vertrauen mit feinem Dichter der den Ostermorgen mit den Worten begrüßt: „ Wach auf, das Alte ist vergangen, wach auf, du st°h veriungte Welt! Der Odem Gottes sprengt die Grüfte - Wacht aus.
Der Ostertag ist da!"
„€in öeutfcbcr—Kein Mieder friede!“
Es ist wie ein reinigendes Gewitter, wenn hinden- bura und Ludendorff in wenigen Worten ihre Meinung sagen. Viele deutsche Männer und Frauen werden mit Jubel die wuchtigen Mannesworte dieser beiden Heerführer vernommen haben: „Rach und nach werden wir auch im Westen den Frieden als Preis unsrer Kampfe erringen. Es wird ein ehrenvoller Friede fein - kein weicher Friede. Das deutsche Volk hat sich den starken deutschen Frieden mit seinem kostbarsten Blute verdient und es braucht diesen starken Frieden für sein künftiges B uhen!
Das sind goldene, echt deutsche, von der felsenfesten Gewißheit sicheren Sieges getragene Worte, wert, daß sie jedem tief in die Seele gehämmert würden. Sie klingen wie Heller Schwerterschlag.
Wie jämmerlich nimmt sich gegen solche Siegfriedsworte das Getue derer aus, die trotz der höhnischen Abweisung durch die Feinde immer wieder von schwächlichem Verzichten reden, nach einem Frieden um jeden Preis winseln, ohne zu bedenken, daß sie damit die Zukunft Deutschlands verraten! Unsre todesmutigen feldgrauen Kameraden wissen schließlich gar nicht mehr wofür sie Kümpfen, wenn sie nichts als Preis haben sollen, hlnden- burqs und Ludendorffs Worte von Stahl haben alle weich- mütiqe Verzichtelei unter den Tisch gefegt Wir können uns darauf verlassen: Wenn unsre beiden Größten etwas sagen, dann steht dahinter eine wuchtige Macht, und niemals'haben sie etwas versprochen, was sie nicht gehal^n haben, wohl aber haben sie immer noch mehr gebracht, als sie versprachen. .
Wie mag's unsern verblendeten Feinden in die Glieder fahren, wenn hindenburg und Ludendorff gelassen sagen: „Jetzt könnnwir uns mit aller Kraft gegen den Westen wenden! Wir sind dem Feinde überlegen.
an Mannschaften und Material. LuWreükrafte Tanks, Gas alles steht bei uns m stärkster Welse bereit! Obs nicht Engländern, Franzosen, Italienern, Amerikanern und all den andern Feinden bald bitter leid sem wird, daß sie unsers Kaisers Friedensangebot so frech zurükwiesen? Schon hat das furchtbare Gewitter im Westen begonnen, das hindenburg und Ludendorff mit den Worten ankündigten: „Wenn fie nicht den Frieden wollen, dann sollen sie den Kampf haben! Die Siegeszuversicht dieser beiden Heerführer bilden die Grundlage und die Bürgschaft des deutschen, starken Friedens. Run muß jeder Zweifel schwinden. Darum auf, deutsches Volk zum letzten Streit auch mit „silbernen Kugeln! Kommt euer« kämpfenden Krädern und Kameraden ?» Hilfe! Zeichnet die achte Kriegsanleihe.
darf bestreitet, so ist cs nahezu das gleiche der Staat alles mit Kriegsauleihc bezahlt l
Der Empfänger ist einverstanden, und denn ec glaubt an die Zukunft und Lciftur Reiches; dieser Glaube ist tief begründet und wird niemand schwer.
Was geschähe, wenn wir in einem L in dem ein solcher Glaube nicht berechtigt t| befiehl?
Ter Staat müßte mit UmlaufSmitte' sofern er nicht den Weg der Zwangsanlei
Was wäre die Folge?
Eine Entwertung der Umlaufsmitte Geldes, eine unabsehbare Teuerung, eine des Finanzwesens.
Unsere Kciegöfinanzierung, die Begl Kriegskosten durch Anleihe, im eigenen fremde Hilfe, ist gesünder, sicher-r. und r die dec meisten feindlichen Staaten. 6 sein, wül sie auf dem Glauben des Vo! eigene Zukunft beruht. m 1. März 1918. Ka
e
8
*
ie
Der UolKsöimd für fmbeit und llatrr!
(Sitz in Berlin W. 62, Kleiststratze
rr
m
en
ei
sen
ott
M
jU*
ix*
<ö.
em
Umingcrte Brotration für Srldswersorgrr.
®cr Bundesrat setzte durh eine Verordnung vom 21 März die Mengen Brotgetreide, d e die Se I b st- v er sorg er zur Ernährung verwenden Dürfen für den Kopf auf 6'/° kg fest, während sie b:s,ec 8 / 2 kg tc- t uzen Sie'entsprechen nunmehr der der v-rfocauugs- bercchtigten Bevölkerung für den Kop, zuilehendsu Meng.. Die Maßnahme war unbedingt notwendig, um die Reichsgetreideftelle in den Besitz genuzendw G-tceide- mcngcn zu bringen, um d:e Gesamtbevmkerung aiw den Vorräten der alten Ernte bis zum Eingang „„rügender Zufuhren aus den besetzten Gebieten und aus "der Ukraine" sowie bis zum Einsetzen des Früh- dcuschs zu versorgen. Die Maßnahme wird als nne nmüberacbcnde gedacht. Erfüllen sich die Hoffnungen auf genügende Zufuhren, so wird die Wrederhecstellung der bisher geltenden Seibstversorgercation von 8 l 2 %
lim zu vermeiden, daß die schwer arbeitenden Land- wt'te gegenüber d-n städtischen «chwerarbe.t-rndurch Herabsetzung der Sclbstversorgerratton zucuckzesetzt wer- den traf die Reicbsgetceidestelle die Vorsorge, daß der schwerarbettenden Landbevölkerung wahrend der Bestell- ;7it und während der Ernte Zulagen gewahrt werden können. Heraorgehoben sei, daß dlefenige Mmge, die die Landwirte auf Grund der n-u-n V-c°rdm>ng ab liefern ihnen zu dem vor dem 1. Marz gelten-
feen vollen Höchstpreise bezahlt wird, da sie insoweit selbstverständlich kein Verschulden wegen der verspäteten Ablieferung trifft.
Bann uns das Bold zur RrUflSfübruna ausgeken?
D. Walther Rathenau, dem Deutschland, die Einrichtung der Rohstoffabtet- luna dcs Kciegsministeciums verdankt,
und der al« Präsident der A. E. G., als Volkswirtschaftler und als einer der meistgelesenen Philosophen gleich be- kannt ist, äußert sich hier zu der wichtigsten finanztcchnischen Frage de8 Kcie> nes. Seine Worte dürfen ein Interesse beanspruchen, das über das Maß des Gewohnten weit htnausgeht.
Kann uns das Geld zur Kriegsführung ausgehen?
Die^Kckgsführung bezahlt der Staat. Ec kauft, besoldet, mietet, entschädigt. Seine Ausgaben begleicht ec bar, und da der Empfänger für dt- Losung Kriegsanleihe kauft, soweit ec nicht persönlichen Be-
schreibt uns: „Die „Deutsche Tageszeitung" Neuesten Nachrichten" und andere Blätter Dolksbund für Freiheit und Vaterland eins ziehungen zur Sozialdemokratie vor, weil seir für die Presse der „Internationalen Karre liegen. Wir stellen fest, datz die Mitteilung bundes ebenso mit den verschiedenen Korr- nehmungen von Dr. Joachim von Vülow ve die rechtsgerichtete und mittelparteiliche VI Verhandlungen über die Beilage der M Volksbundes für Freiheit und Vaterlani Korrespondenzen schweben noch. An eine o Zeitungen werden die Mitteilungen überdies Wenn ferner die „Nationailiberale Kor: Anschluß an die Rednerliste für die wissen träge feststellen zu müssen glaubt, diese > sammengesetzt und berücksichtige nur lin sönlichkeiten, so sei darauf hingewiesen, Geheimrat Professor Dr. Sering unter befindet, datz aber zum lebhaften Bedar -- bundes mehrere andere rechtsstehende Red auf ihre augenblicklichen Verpflichtungen an den Vorträgen für dieses mal versag Volksbund für Freiheit und Vaterland Wirkung von weiter rechts stehenden per dem Rednerkreis des Volksbundes naht Haft begrüßen, da er keinerlei einseitige vertritt."
Daß der „Volksbund für Freiheit '' enge Beziehungen zur Sozialdemokratie - - auch die am 20. März hier ,n Gießen W stattgefundene Versammlung, m der Professoren Dr. Bousset und Dr. Rol und Ziele dieses Bundes sehr einge verständlich äutzerten. Professor Dr. Rc hin so wird dem „Gietzener Anzeiger eurer dem Bunde nahe stehenden Seite Deutschland sollte dainals zum Vasall zweiten oder dritten Ranges herabgedr Mir die Zusammenfassung aller moral,s-i den erfolgreichen Widerstand. Mit g, Deutschland in den Krieg hmemgegan ^ bunb" will nun, datz als bleibendes Erg V- in dem das deutsche Volk seine Opfer,»-" eine verstärkte, geläuterte Staatsgesm einzelnen soll klar gemach werden, datz »W
ebenfalls verantwortlich ist Der Sw
eingerichtet werden, datz alle Schichte fühlen Das wird erreicht durch Freu die der einzelne erhält, um im Staatsget, Deutschland ist hier °°rangeganger- dieser Beziehung bereits Oesterreich,
^Gleichheit vor dem Gesetz mutz h> fordert der Dolksbund das allgemeine «lche Forderung. historisch entwickelt nur d » alten vreußischen Tradition bildet. X innere Politik will ferner der DM fc, Politik Hilfe leisten. In diesem Pur >ch kx Unterschied zur Vaterlandspartei. Wahl * anbs= partei nur den Friedensfchlutz beeinflus d„ Volksbund auch in die Friedensze >e Wirkung zu bewahren. Drei Probleme diiim wir uns zu befassen haben. Das er, «fe digungsfrieden", für den der Volksbu "> Arr, ständigungsfrieden ist kein Verzicht lediglich, datz der Friede so beschaffe °M) die Feinde Interesse daran haben es F «tu«, Krieg kommen zu lassen. Die Idee , friedens schlicht natürlich den späterer i aus. Beim Feinde verlangen wir selb M
Bereitwilligkeit zur ehrlichen Verstau ^
nicht da ist und die Gewihheit ^ deutsche Interesse gewahrt wird, muß Mht werden. - In der zweiten Frage, »«»g» Deutschlands lehnt der Dolksbund ' aliederung würde einem Traditloiu Nur die freiwillige Angliederung « Men, Die Erweiterung im Osten ist vort V Solo, nisten werden dadurch aus RußM M ^
icht
mg
iit-
Ifen
irren
ecke
ehr
rauf
oon
acht unb ierte It \\\ olfis*
I echte, eiten. '66 in


