Ausgabe 
30.3.1918
 
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wlr ?r m %SZZ Z nationale Entwicklung zu

3 m ä^tcn ba f jedoch Belgien nicht annek- beschnelden. 3 M ^ve,ien oa > bereitwillige Untertanen tiert werden da nur sreud.g-,^» Mt & n die etoigc bmu^bat fmb. h e ^ Uanö und anderen

Feindschaft mrt «Engl« b, die Vaterlandspartei

Staaten f , 3 ^ «Än angibt, sind nicht durch- als maßgebend zur ^ einmal zum Auf­

schlagend Belgien g b s Aseinmut, zu behaupten, daß

marschgeblet her tbs ! flandrische Küste Nicht

wir ohne Bellen d Problem, dieKolonialpol,tck».

«nde^n ein'em starken Kolonialbesitz seine Losung, W.e dudet m einem l golf x[ . [{ betonte, branchen mir cm Staatssekretär nröfcer es ist um sv leichter

5, P-Ü «»»> M? I«i. di- berjctiigen mt 1914 oljndl.

D 1 4,* den mit viel Beifall aufgenommenen Aus- «ibnmaen sprach Professor Dr. Bousset über den voltzs- ^2en freihe tlichen Aufbau im Innern: Deut chland, ^ Land der herven Luther, Kant und Schiller, 'ft kem bie T^einbe uns ben Vorwurf ber

Unfrecheit machen, liegt wohl daran, daß der Begriff der Ä heit ein verschiedener ist. Während der Enlander und Amerikaner die bürgerliche Freiheit meint, denken wir an die geistige Freiheit. Auch wir haben eme burgerllche Freiheit 9 die Wilson selbst als vorbildlich anerkannte Man macht uns trotzdem den Vorwurf der p^üischsn Unerzo- aenheit Das müfsen wir zurückweisen Der Fehler liegt km Dreiklassenwahlrecht und daran, daß eme Obersch.ch.

rmr i U 5 Neichstaas. bie konservative ^)arlel. alles beherrscht. Diese konservative Schicht entspricht heute nicht mehr ben Verhältnissen. Das Auslanb greift uns bielerhalb an unb hielt sogar ben Staat für angefault. Wir forbern beshalb bie innerpolitische Neugestaltung

unb zwar:

1. um bes Staates willen. Tin moberner Staat kann nur bestehen unb gebeihen. wenn er sich auf bie Klasse feiner gesamten Kräfte, die Volkskräfte, stützt. Em tiefes ^unbament muk vorhanben sein, unb das soll m me Seele des Volkes gelegt werden. Man hat bei Rußland gesehen wohin das Fehlen dieses Fundamente- führte 2 wegen der Freudigkeit der einzelnen Glieder selb. Vor dem Kriege standen viele Parteien abseits. Das ist heute anders geworden: die Ueberzeugung der Vesten, der führenden Köpfe mutz sich durchsetzen.

3. wegen des Zusammenhangs zwischen Kaiser und Volkstum. Wir brauchen ein Kaisertum, aber es darf nicht gefesselt sein durch die Konservativem Kaiser und Vckk sollen zusammengeschmiedet sem. Die Regierung soll ,u Reformen sich geneigt zeigen.

4 um der inneren Gesundung unseres Volkstums willen. Große Schuldenlasten liegen auf uns. Daher mutz eine Bodenpolitik größten Stils nach dem Kriege eingesetzt und eine Steuerreform durchgeführt werden.

Die Neugestaltung verlangen wir jetzt, nicht erst nach dem Kriegs, wie die Vaterlandspartei, dazu «men Reichs- taa der mehr Einfluß wie der istzige besitzt. Gerade der inneren Einheit halber muß die Neugestaltung setzt kom-

o ur Einheit gehört aber auch die Verständigung der Parteien* Das Vaterland steht über jeder Parten Sv soll ?er Dolksbund der Boden sein für alle Parteien, oh der einzelnen ihre Ligenart zu nehmen.

Professor D. Bousset, dessen Darlegungen ebenfalls

mit großem Beifall ausgenommen wurden, schloß hieraus bie Versammlung. ~ _

Stadl und Und.

** Die Hartoffcllieferungcn genüge« bei wei­tem nicht, um den Bedarf des Feldheeres und der In­dustriestädte zu decken. - Es ist deshalb unbedingt er­forderlich. daß jetzt j.der Landwirt sein A-ußersüs w um große Mengen zur Ablieferung zu bringen - CoUt « Lieferungen auch weiterhin hinter den gehegten

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fische Landcs-Hypothckenbnnk gewährt zur Z-'ckwung avf bie 5°/otge 8. Kriegsanleihe Darlehen bis z Mk. 20000, die unter 5°/ 0 verzinslich sind. ^ besonders günstigen Bedingungen gegen crste SyPoth^ - Hypoth.lbestellung ist kostenfrei. Die näheren B.- stimmungen sind von der Lank zu beziihm.

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Schuhgischaft wegen ^°uschh Sämtliche >

Butter- und Eiervorräte wurden beschlagnahmt.

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vmzeigen konnte Mit Rücksicht am ^ Straslammer aLuch wegen Betrugs, wurde e .. ® a en

u fünf Monaten Gefängnis und in die Kosten

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Giinnerungsstätte an die W'tzlarer Zeit Goethes (M72s D e St°dt erwarb 1862 das glücklicherweise ,m gleichen

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die jüngste Zeit erhielt , . .. - J

* Frankfurt a M Der hier wohnhafte Daniel Dick imid am letzten Montag in Ludwlgshafcn eme GAdta che m7t «000 Mart Inhalt, die e,n Beamte

| elb« Lrdem LuHL-h. N ein- Belohnung von 5000 Ma-k überreichen.

* Frankfurt a. M. Zur Erinnerung an den 10c

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ä tiaf fi lfe sein »nd t en äuge,chl°N-nen Genosse Ä kn in bstondercu Bedürfnis,allen Unterstützung 8 fd) . I 1 5 nu Xtiei ,u der Stiftung sollen durch regi unb °ub7r°!diUiche Zuwendung

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KircWicbe ^nrrigrn.

Gottesdienst.

1. Ostertag, 31 März.

- IffiÄ 2»Äm*Si, ÄS7

6: Psr. Ausfeld.

2 Ostertag. 1. April. Stadtkirche. 9 */,: W». SRaftt. - 2: Bor iung u. Prüfung der Konfirmanden aus d>.r Marl

Psr. Sustvabe^ ^^ ^ g.^. Konficmatinn der

bet miS^-7 Joh -Gem . hl. Abendmahl. Psr. Aus 7" 2-. Vorstellung u. Prüfung der Kinder au» bet Gcm. Psr. Bc chtolsheimer. 6: Pfr.-Ass. L z. Neu

Das Zeldheer braucht dringend Heu und 5t Landwirte helft dent Heere!

Ne> antwortlich: Albin Klein Gießen.

aufe mit Knegsanleihs

Bei Verkäufen und Versteigerungen aus Beständen der Heeres- undMarinevelwaltung, die für Kriegszwecke nicht mehr gebraucht werden, kann die Zahlung an Geldes Statt durch Hingabe von Kriegsanleihe geleistet werden. Diese Vorschrift erstreckt sich auf altes, was bei der Demobilisierung zur Abgabe an die Bevoikerung frei wird, also insbesondere aus Pferde, Fahr

zeuge und Geschirre; Feldbahngerät, Motorkokomotiven un , Kraftfahrzeuge nebst Zubehör; Futtermittel und sonstige Vor räte; landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie Werk zeug; Fabrikeinrichtungen mit den zugehörigen Maschine und Geräten; Eisen, Stahl und andere Metalle; Holz un sonstiges Baumaterial; Webstoffe und Bohstoffe aller Art

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, welche dis Bezahlung in Kriegsanleihe leisten, chen her sonst gleichen Geöoien bevorzugt.

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Kommen. - Ai« Km 9 «anle«,e in Me« O«»« «-»-» wmiüche taren »chntzanw-i,nng.n

Also- Nur die Kriegsankerhr, mcht der Besitz baren Gewes. bietet Sicherh-tt M K.fii,. fc ä 6 her Landwirt «nd der Gewerbetreibende na» Fr,edensfchluh das, was er braucht, aus Sem frei werdenden Kriegsgerät erwerben kann.

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