unb Leihgestern tätig gewesen zu sein. An den anderen Orten mußten sie vor dem Lärm des Krieges schweigen.
an milden Gaben gingen aus dem Dekanat tm ganzen 58 433 Mk.. ein. Die Bei- trage für Rotes Kreuz Und Kriegsfürsorge srnd hrer als mchtkirchlich außer Betracht getanen Es kommen Pfennige auf den Kopf der evangelischen Bevölkerung: im Dekanat 131, m Annerod 377, Pohl-Göns 320 im?burod 243, Rödgen 227, Heuchelheim M0, Elbach 177, Gießen 165, Treis 161, Otembach 151, Leihgestern 144, Klein-Linden und Lang-Gons 128, Alten-Buseck 127, Gar- benteich 119 Kirch-G'öns 109, Hausen 104, Allendors (Lumda) 102, Beuern 83, Burkhardsfelden 76 Großen-Buseck 68, Alleu- dor) (Lahn) 61 Reiskirchen 59, Kilchberg 57, 3B a i}enßOTit 47, Großen-Lindeu 37, Wieseck , tT daß Gott anders zählt und
rechnet „Der Herr wägt die Geister" (Spr.
^Äa,,?vgen uns die errechneteu Zahlen zur selbstprü,uug reizen, daniit wir weder ^ariiäischer Seibstgerechtigkeil noch schändlicher Kaltherzigkeit verfallen. Wenn rm Bwichtsiahr in vielen Häusern auch nuferes Dekanats Grotzstadtkiuder zur Berpsle- Igung lind Arbeitsanleitung ausgenommen wurden, hie und da wohl ganze Schulklassen Mit Lehrern, so war auch dies ein Erweis christlicher Liebe und eine Leistung geduldiger Barmherzigkeit, die nicht so leicht war. wie sie aus den ersten Blick erscheinen könnte Der Herr, der in seiner Statistik dem scherflem der Witwe den ersten Platz an- wres, der wird auch bei uns die echte Münze von der unechten Unterscheiden und jede treue Arbeit in Kirche und Gemeinde, jedes Opfer wahrer Liebe mit seinem Lohne er- kenueN: Tunken wir ihm mit willigem Fleiß, daß wir iii schwerer Zeit in seinem Weinberg Mitarbeiten dürfen, sein lechzendes Volk mit himmlischem Labsal zu erguicken!
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7. Tie Arbeit auf dem Gebiete
der Aeußeren Mission.
bekannt, daß der Weltkrieg dem Mifslonswerke rn mannigfacher Hinsicht schweren schaden zugefügt hat. Ter Riß der durch die Christenheit gegangen ist hat auch dieses Werk, das als ein übernationales nicht hatte an getastet werden sollen, ungünstig beeinflußt. Wohl stehen 2 /, der deutscb- evangelischen Mission auch jetzt noch in Tä- und die Rheinische Mission (mit dem ^--itze m Barmen) dar) ,ogar von wunderbaren Fortschritten und Erfolgen unter den Pavuas melden, andererseits ist die Baseler Misiwn durch das gehässige Vorgehen Eng- ^ds ihrer sämtlichen Arbeitsfelder bis aus China beraubt worden.
nicht eine erschöpfende Ueber)icht über die Lage der Missioii im all- gemeinen gegeben, sondern nur betont werden, wie nosig es ist, daß die Missionsarbeit gerade rn dieser schweren, soviel Opfer all"
Art fordernden Zeit in unseren Gemeinden vergessen oder vernachlässigt wbp „E'vche lebt davon, daß sie Mission , Dieses wahre Wort gilt auf eine Art auch für unsere Gemeinden. Die Ersaki- Ä? ^lut, daß das Interesse und die Opfcr- willigkeit für die Mission auch währenddes Krieges m ihnen lebendig geblieben sind, so- lern man ihr mir in der rechten Weise Reck.
SÄ tra tf- Das Dekanatsmissionsfest ch Trerv a. Lumda, das einen gesegneten Ber- vahm, und andere Veranstaltunaeii »vn Missionaren) beweisen, daß solchi Veranstaltungen einem Bedürnis entz ivrechen. Tie Menschen unserer Tage wollen einmal aus den furchtbaren Eindrücken des erbarmungslosen Krieges herausgeboben mid^w U o b f. bfe Tatbeweise des Glaubens und der Liebe, von denen die Missionsqe- schlchte m uoerrcichem Maße erzählt, sind aeelgnet, viele matte Herzen auszurichten .enn heute die Mission in unsere Gemeinden tritt und wirkt, darf und soll sie egal troit wie am Anfang ihrer Entstehung in der Art gesunder volkstümlicher Evangelisatsiw tun. Hier siegt gerade infolge des Krieges eine große Aufgabe vor Uns, ich möchte n ! arnmntern und bitten, daß recht
. viele brachliegenden Missionskräftc unseren Gemeinden nutzbar gemacht werden -^->M.ursse die Missionsgaben folgen, ein- schließlich der Epiphaniaskollekte, und setze 111 om m L ner - n ^ vorjährigen Beträge bei- Msimdorf a Lahn 121 Mk. (118 Mk)- Mendorf m Lumda 170 Mk. (231 Mk)' Alten-Buseck 57 Mk. (218 Mk.): Beueim
l1398 Mk.); Gießen 1341 Mk.
m Mk.). Großen-Bufeck 409 Mk (471 Mark): Oppenrod 389 Mk. (328 Mk)- Großen-Linden 102 Mk. (181 Mk.)- Klein-
(3*8 fc Wpa' Hausen 45 Mk.
If ® ■)> Garbenteich 34 Mk. (25 Mk)-
q 1 ! 9 «Hf (2 J 5 Mk.): Kirchberg fo/ Jß, 1 : @ 35 Mk); Kirch-Göns 66 Mk (85 Mk.),- Lang-Göns 411 Mk. (217 Mk)-
Mksi; Pohl-Göns l77 m Aeissircheii 40 Mk.
Li 7 131 Mk (162
163 r S?> 9 n b Ä 8 A ^ ( 6G Mk.): Annerod rn? » ^^^-Mk.); s-tembach 71 Mk. (145 Mark); Albach 49 Mk. (86 Mk): Treis an
200 Mk (290 Mk.); Watzenborn
(210 Mk.): Wieseck 288 Mk. (256 % e Gesamtsumme aller Missions- gaben im Dekanate beträgt soniit 5887 Mk, das bedeutet wieder eine Abnahme von 51 Mark, wahrend in 1916 bereits 639 Mark
f.fÄfrfiT^s’V m “ f5tm - ^ ist dringend weiterer Rückgang der Gaben nicht stattfindet und durch Pflege der Sammlungen, durch Vorträge, Aufklärung und Ermunterung dem in schwelg Sh en rn" l ^\ metk die Treue gehal- ten wird. Mochte das alte Prophetenwort
(Sefaiag 57 21) bald sich «Men: „Ick will p-rucht der Lippm schaffen, die da pre


