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nicht mehr zweifeln, den rechten Weg verfehlt zu haben. Der Vater schalt mich, daß ich mir den weg nicht besser ge­merkt hätte, während ich mich doch auf ihn verlassen hatte. Mir, dem der Gedanke an das verirrtsein schon schrecklich war, preßte die Zchelte bittere Tränen aus, und ich fing an jämmerlich zu weinen. Darüber wurde mein Vater böse, und drohte mir mit Schlägen, was freilich nicht zur Beruhigung diente. Ich schleppte mich halb verzweifelt mit dem großen Kartoffelsacke mühsam weiter,- denn meine Zchuhe waren schwer von der daran klebenden Erde und klappten ab. Wir konnten nicht auf dem Wege bleiben, der unter der erwähn­ten brüchigen Eisfläche hinführte, und mußten sie zu um­gehen suchen. Das war ein schweres Ztück Urbeit. Wollten wir aber nicht gar zu weit gehen, so mußten wir zuletzt doch wagen, eine Strecke über das Eis zu gehen, das hier ziemlich fest zu sein schien. Da ich mich wegen des Uusgleitens fürch­tete, so hockte mein Vater sich nieder, und befahl mir, ihn zu umklammern, weil er mich huckepack hinübertragen wolle. Den Kartoffeljack trug er selber. Uber mitten auf dem Eise ibrach er bis zu den Waden ein, ich plumpte eben so tief hin­unter, und die Kartoffeln rollten auf dem Eise umher. Neues Fluchen, neues Zchimpfen, neues Weinen. Ein Teil der zer­streuten Kartoffeln mußte geopfert werden,- es hielt schwer, meine Schuhe unter dem Lise zu finden und herauszubringen, und wir waren froh, als wir wieder Boden unter den nassen Füßen spürten. (Fortsetzung folgt.)

«leine Mitteilungen.

pfarrassistent Hans hoffmann, der seit Oktober 1912 hier wirkt, ist zum Pfarrer der Gemeinde Westhofen bei Worms ernannt worden.

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Bei den Weihnachtsfeiern unserer Kinderkirchen macht sich in jedem Jahre der Uebelstand bemerkbar, daß Kinder, die vorher niemals erschienen sind, sich herzudrängen, weil bei der Feier ein kleines Geschenk, meist eine kleine Druck­sache, gegeben wird. Diese Kinder fehlen dann samt und sonders in dem ersten Kindergottesdienst nach Weihnachten, bei der Weihnachtsfeier aber drängen sie sich vor, so daß die übrigen Kinder nicht ihre gewohnten Plätze bekommen. Fü­gen wir noch hinzu, daß diese seltenen, nicht an Disziplin ge­

wöhnten Gäste durch Unruhe, Unaufmerksamkeit und husten den Gottesdienst stören, so haben wir ein vollständiges Bild von diesem Uebelstande.

kirchliche Anzeigen.

5 onntag,denl0. Dezember, 2. Udvent.

Gottesdienst.

In der Stadttirche. vormittags 9 { / 2 Uhr: Pfarrer Schwabe, vormittags 11 Uhr: Militärgotlesdienst (Feier des heil.' Ubendmahls). Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Ubends 5 Uhr: Pfarrer Mahr. Beichte und heil. Ubendmahl für die Matthäusgemeinde. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.

Um 3. Udoent findet im Ubendgottesdienste Beichte und heil. Ubendmahl für die Markusgemeinde statt. - Sonntag, den 10. Dezember, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde. Siehe Wartburg­verein. Montag, den 11. Dezember, abends 8 Uhr: Ver­einigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäus­gemeinde. Dienstag, den 12. Dezember, nachmittags 4 Uhr im Matthäussaal: Frauenmissionsverein.

In der Johanneskirche, vormittags 97 2 Uhr : Pfarrer Uusfeld. vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Jo­hannesgemeinde. Pfarrer Uusfeld. Ubends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Beichte und heil. Ubendmahl für die Lukasgemeinde. Unmeldungen werden vorher bei dem Pfar­rer der Gemeinde erbeten. Um 3. Udvent findet im Ubend- gottesdienst Beichte und heil. Ubendmahl für die Johannes­gemeinde statt. Ubends 7 2 8 Uhr: Vereinigung der kon­firmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde im Lukas- saal und der konfirmierten männlichen Jugend der Johannes­gemeinde im Johannessaal. Mittwoch, den 13. Dezember, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer B e ch t o l s h e i - mer. Freitag, den 15. Dezember, nachmittags 7 2 6Uhr: Vereinigung der konfirmierten Mädchen der Johannesge­meinde im Johannessaal.

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