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ledernen und gestricktem Wams und eine blütenweiß frische Zchürze umgebunden und aufgesteckt, machte, die landläufige Zipfel- oder Ztrumpfkappe in der Hand, mit seinen holz- schuhen einen Zcharrfuß und fragte dann furchtlos, was der Herr Exzellenz von ihm begehren.
,,Lr hat von meinen Leuten etwelche ins (Huartier genommen," herrschte ihn dieser an, ,,und soll sie schlecht halten!"
,,herr Exzellenz, ich geb ihne was räächt is!"
„Na, was gibt Er ihnen denn?"
„Ei no, des Morgens kriegt jeder seine Buppe und sein Morgenschnaps, um 10 Uhr sein Wurstebrot mit einem Märschen- zu Mittag gibt'z Buppe, Gemüse und Fleisch Haufe genung und ein vertel Koni, um 4 wieder Wurstebrot und sein Zchnäpschen, und Bbends gibts Wurstsuppe und Wurst nach Begehr und 'nen Zchnapz, und wem das net ^
genung ist, dem sage ich:.!" Das letztere soll er in
richtig Goetheschem Deutsch gesagt haben, in dem auch einst dessen Bitter Götz dem heilbronner Magistrat Bescheid gab.
Blücher, der der Bufzählung all der schwelgerischen Genüsse aufmerksam zugehort hatte, brach bei den letzten Worten in ein schallendes Gelächter aus, daß ihm die Meerschaumpfeife aus dem Munde fiel,' und sobald er wieder vor husten zu Btem kam, sagte er zu seinem Adjutanten: „Der Kerl hat ganz recht. So viel Wurst und Korn und so viel Wurstebrot und Schnäpse! Wem das nicht genug ist, der mag ihm tun, wie er gesagt hat." Und dann zum Vogt gewendet: „Geh er nur hin und mach er's so weiter und laß er sich nur von niemand irre machen!"
Da machte der Träubele-Vogt wieder seinen Scharrfuß und ging hinaus. Im Vorzimmer aber warteten etliche Befreundete auf ihn, die mit einigem Bangen auf den Bus- gang der Verhandlung gewartet hatten. Da sah er sich stolz im Kreise um, und indem er mit dem Daumen seiner Faust über die Schulter deutete, sagte er: „Dem Han ichs amal gesaat,' der läßt sich so bald kan'n Gaißer Borger net
Kumme un will em in sei' Geschäft drein redde." Dann ging er im Triumph nach seinem heim, und von da an sagten seine Freunde: Unser Träubele-Vogt fercht sich auch vor kein'm Feldmarschall Blücher nit.
Uirchliche Anzeigen.
Sonntag, den 2 0. Februar, Septuagesimae.
Gottesdienst.
In der Ztadttirche.
vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Mahr.
vormittags l 1 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer 5 chwabe.
Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Mahr.
Bbends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heil. Bbendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Bnmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Bbends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.
Dienstag, den 22. Februar, abends 8 Uhr, Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde.
In der Zohanneskirche.
vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer.
Bbends 6 Uhr: Pfarrer Busfeld.
Bbends V28 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde.
Bbends 8 Uhr im Iphannessaal: Versammlung und Bibelbesprechung.
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