Ausgabe 
4.8.1918
Seite
3
 
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Dpigen Mal,

r um sich und ' war, hieß ei eiert, die sein crufalem weg. eroaltigen, mit araus tränken.

die aus dem m, genommen ie Weiber und soffen, lobten hölzernen und gingen hervor :n gegen dem ' em königlichen Hand, die da eine Gedanken und die Beim

Glieder bei nenjchrift an keiner seiner istande war, en Mann iin ut war, die. der Prophet >s dem König

: Auslegung, ie Erfüllung. ! ins Urteil ist i 9ind,t wuidk l on gestoßen. [ irte den Fuß. | der Wessen, i jener Nacht ilencn Königi [ in Strömen ;

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gewogen/ ; es herunizn. | eren, solange f iter sckiön ist, ! ,rig läßt.und st du fragen -sseu Stimme n wenig, die bald Trübsal i

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n>cht, ob du genen Urteil, nnst du dilt :tnt?

Ich kann mir denken, daß etliche meiner Leser sagen werden: Wir wünschen, nicht, nach dem Gesetz gewogen zu werden, denn wir glauben nicht an dasselbe.

Ich bin überzeugt, das heilige Gesetz Gottes hat heute noch genau dieselbe Bedeutuüg für jeden Sünder, die es Ka te, als es unter Donner und Posaunenton dem Israel d s alten Bundes gegeben wurde. Wenn wir uns das Gesetz Gottes ansehen, werden wir uns bald davon überz, ugen können, daß sich dasselbe vorzüglich zum Abwägen der Sünden eignet. Die Gebote gleichen zehn Gewichten, weiche Bott in die Wagjchale legt.

Das erste Gebot fordert von uns, daß wir den HErrn, unseren Gott, erkennen, Seinen Namen ehren und Ihm dienen. Das ist recht. Wenn Er unser Schöpfer, Erhalter unkt Seligmacher ist, sind wir verpflichtet, Ihn anzubeten und niemand und nichts anderes.

Das zweite Gebot verbietet den Götzendienst und den MilZbrauch des Namens Gottes, ' Das dritte bestimmt eine Zeit zum Gottesdienst. Jedes Innere muß ein Äußeres haben. Soll Gott an- gebetet werden, dann muß auch dafür Zeit Vorlauben sein. Diese Zeit gibt Gott dem armen, geplagten Menschen, Den siebenten Teil seines Lebens t at ter Muisch empfangen, um seinen Gott kennen lernen und preiirn zu können, Sv hat nun niemand eine Enischuldigung, wenn er fern von Gott bleibt, nachdem ihm Gott Grlegeickeit und Zeit zur Buße gibt. Das vierte Gebot handelt von de Verwandt­schaft und von unserer Stellung zu ihr.

Dann sind Verletzungen und Betrübungen un'erer Nebenmenschen durch weitere Gebote untersagt. Und zwar sind die Vergehen gegen das Leben, gegen die Keuschheit, gegen das Eigentum und gegen den Cda- rakter verboten. Mord, Ehebruch, Diebstahl und Verleumdung sind die schweren Sünden, gegen welche sich die letzten fünf Gebote wenden.

Du sollst nicht andere Götter neben Mir haben," Hast dm die Forderung dieses Gebotes erfüllt oder bist du bereit sie zu erfüllen? Manche Leute glauben, sie kömnen die Vergebung entbehren, wenn sie das Gesetz erfüllten. Gewiß, welcher Mensch das Gesetz erfüllt, der wird darin leben, aber hast du es erfüllt? Kannst du das Gewicht dieses Gebotes ertragen? Bist du mit Gott .in Harmonie? Hast du keinen Gott, als den lebendigen Goit, der Himmel und Erde erschaffen bat? Liebst du Ihn mehr als Vater und Mutter, Weib und Kind, mehr als Ver­mögen und Vergnügen?

Gott har ein Anrecht an uns.

Er kann fordern, daß wir Ihn ehren und anbeten. Kannst du es ertragen, mit diesem Gebot gewogen zu werden? Ich glaube, wir haben in Europa ebenso viele Götzen, als die Heiden in Indien, China oder Afrika. Du brauchst nicht in jene Hcidenländer zu

geben, wenn du Menschen sehen willst, die sich vor Götzen beugen und die Abgötter anbeten und ihnen dienen. Kennst du den^ Götzen Gold? Ich frage nicht, ob du reich bist, auch nicht, ob du geizig bist, sondern ob du etwas von Goldliebe kennst. Wahr­lich, unser ganzes.Geschlecht geht in goldenen Ketten einher. Der Fürst und der Bettler, der Kaufmann und der Bauersmann, sie alle trachten nach. Besitz, nach irdischen Schätzen/ nach Geld und Gut, Mammon und immer wieder-Mammon, Um seinetwillen wird Ehre, Wahrhaftigkeit, Ruhe, Friede, ja, alles was dem Menschen angenehm ist, in den Kauf gegeben.

Um des Mammons willen führte England einst seine Lpiumkriege. Um des Mammons willen trachten europäische Mächte danach, die Völker der Heiden zu unterjochen. Um des Mammons willen fließt unaufhörlich Blut auf Erden. Tausende sind bereit, Leib und Leben, ja ihre ewige Seligkeit aufs Spiel zu setzen, wenn sie nur Geld gewinnen können. O mein Freund, untersuche ernstlich, ob du nicht auch ein Götzendiener bist, der dem Mammon seine Selig­keit zum Opfer bringt.

Hier ist ein anoeres Gewicht:

Du sollst den Namen des HErrn, deines Gottes, nicht Mißbrauchen."

Ist ein Flucher bereit, sich mit diesem Gewicht wiegen zu lassen? Junger Mann, hast du heute Gottes Namen gemißbraucht? Höre, was der HErr dazu sagt:Denn der HErr wird den nicht unge-

straft lassen, der Seinen Namen mißbraucht," Wie kommt es doch, daß die Menschen den Naiiien Gottes zum Fluchen mißbrauchen, da sie doch die Namen ihrer Eltern und Freunde hierzu nicht mißbrauchen würden? Wird nicht auch hierin die Feindschaft des natürlichen Herzens gegen Gott offenbar? Gott hat ein Gesetz gegeben, und der Mensch beweist durch fori währende Übertretung, wicwcnig er nach dem Gesetzgeber und Seinem Gesetz fragt. Du Flucher, steige auf die Wage und siehe, welch ein Goltesverächter du bist. Dp wirst sehen, wie du vor Gott verwerflich, auf ewig verloren bist.

Höre weiter. Hier ist ein Gewicht, auf welchem geschrieben steht:

Ehre Vater und Mutter, auf daß dir's wohlgehe und du lange lebst aus Erden," Kennst du dies Gebot? Bist du bereit, dich mit demselben wiegen zu lassen? - Gibt es unter meinen Lesern nickt etliche, die ihre Eltern verunehrt, verackiet haben? Ich habe erfahren, daß kein Mensch feine Ellern ungestraft verachtet. Wie viele junge Mädcken haben sich verheiratet gegen den Willen ihrer Eltern und Aiben sich so ihr Leben verbittert I Niemals sah ich ein Kind im Ungehorsam dahin­gehen, das nicht schwere Züchtigungen erfahren hätte. Dies ist ein Gotteswort:Ekre Vater und Mutter." Freilich wird sich die letzte Zeit dadurch auszeichnen, daß die Menschen Vater und Mutter verachten, und

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