Ausgabe 
21.7.1918
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an ließ es der Barmherzige bei mir nicht fehlen au > mancherlei Erweisungen Seiner Gnade. Ich war neugeboren, alle Anklagen meines Gewissens waren gestillt, und ich war dermaßen erfreut in meinem Innern, daß ich vor Freude oft weinen mußte.

K

Die Zeit ist ernst.

Junge, verträum nicht die Zeit!" Wie oft hat daS der Vater schon seinem Jungen zugerufen, wenn er ihn bei den Schularbeiten sitzen sah, den Stift in der Hand und ins Blaue starrend.

Junge, wenn du so weiterträumst, wird nichts rechtes aus dir werden," mahnte der Lehrer. Aber der Junge nahm sich nicht zusammen, er träumte weiter, er kam in der Schule, er kam später im Leben nicht vorwärts; es wurde nichts aus ihm. Er hatte wohl Gaben, aber er hatte sie nicht aus- genutzt.

Wie emst redet Gott durch die Ereignisse unserer Tage, daß wir uns r Leben nicht verträumen, son- dern aufwachen und das Ziel ins Auge fassen sollen. Träumen die Tausende von gleichgültigen, unent­schiedenenNamenchristen" nicht auch, statt die eine große, herrliche Gabe anzunehmen und praktisch für sich auszunutzen, die Gott uns allen angeboten hat!

Lieber Leser, träumst auch du vielleicht immer noch, statt endlich aufgewacht zu sein für den HErrn? Deine Lage ist dann sehr ernst; wache aus aus deinem Zus a d, richte den Blick auf das Ende. Was wird es dir bringen? Ewige Seligkeit oder ewige Verdammnis? EinenMittelzustand" gibt es nicht!

Gottes Wort ruft dir zu:Wache auf, der du schläfst. . ., so wird dich Cinstus erleuchten." Komm in- Klare über deine Siellung zu Gott! Du ge­hörst zu den Verlorenen oder du bist errettet. Das ist ein furchtbar ernstesEntwederOder", das entscheidet über deine Ewigkeit. Entweder lebst du

noch in der Finsternis oder schon im Lichte. Du stehst unter dtm Zorne Gottes oder unter der Gnade, die Gott allen anbietet in Jesu.

Deshalb wache auf, blicke aufs Ende wer weiß, wie nahe es ist I Nur wer durch die Glaubens annahme unseres Erlösers Jesus Christus eine lebendige Hoff: ung hat, kann mit klarem Blicke aus das Ende schamn.

Wache aus, verträume die Zeit nicht! Der HErr redet jetzt eine ernste, mächtige Sprache mit uns allen. Laß dich aufwecken von Seiner Stimme, sonst heißt'» auch von dir:Verlorenes Leben!" I. v. H.

R

Knabe.

Ein armer Mann lieh von einem Herrn eim Summe Geldes, aber durch besondere Umstände war es ihm nicht möglich, das geliehene Geld zur be­stimmten Zeit zurückzugeben. Aber anstatt zu dem Herrn zu gehen und ihm zu sagen: Es tut mir leid, daß ich das geliehene Geld noch nicht wieder zurück- erstattet habe, mied er ihn, und wenn er ihn in den Straßen der Stadt erblickte, wich er ihm aus. Der Herr vernahm auch, daß es dem armen Manne un­möglich sei, zu bezahlen, und jener entschloß sich, es ihm zu schenken. Eines Tages sahen sich beide in einer Straße, aber sobald der Arme den Reichen erblickte, bog er in eine andere Straße; der Herr eilte ihm im »er nach, konnte ihn aber nicht erreichen. Am anderen Tage begegneten sich beide an einer Straßenecke. Der arme Mann mochte seine Augen vor Scham nicht aufschlagen; aber der Herr redete ihn freundlich an und fragte, warum er ihm gestern so aurgewichen sei. O," sagte der Schuldner, ..ich fürchtete mich, weil ich nicht bezahlen kann." Der reiche Mann sagte in freundlichem Tone:Ich eilte Ihnen gestern deshalb nach, um Ihnen zu sagen, daß ich Ihnen die ganz« Schuld schenken wolle." Jesus will auch dir all« Schuld erlassen, armer Sünder. Glaube es nur!

Versammlungs-Anzeigen.

Bezirk Gictzen. Stadtmission Metzen, Löberstraße 14.

Jeden Sonnlag l 1 /* Uhr Soniitagsschule; 4 Uhr Jungfrau nverein; P/t Uhr Versammlung; 4 1 /2 Uhr Christlicher Verein junger Männer; Mittwoch 8*/, UI)r Bibelstunde; jeden Freitag 872 Uhr Gebetsstunde.

Bezirk Bellnhausen.

Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereins-««» Bellnhausen.

Bezirk Frieöberg. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.

Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagsschule: abends 8** Uhr Versammlung ; jeden Donnerstagabend 8 1 /* Uhr Bibel- und Gebeisstunde.

Bezirk Lich und Schotten.

Nidda Irden Sonntagabend 9 Uhr verlammlung; jeden Montag­abend 9 Uhr Gcbetsftunde; jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 3 lldr Gemeinichasiskonserenz.

Scho Neu Jeden Sonntagmiltag ll27« Uhr Sonntagsjchulki jede» Sonntagabend 9 Uhr Versammlung.

Behenrod. Jeden zweiten nnd »ierte» Sonn ta g io> Manat nach- «jttlgt 8 Uhr verlammlung

Lißberg Jeden zwelten nnd »terten Sonnt», bn Wi*«l »**'

»Mag« Uhr Verlammlung

Ranstadl Jeden zweiten nnd vierten Mittwoch tm Monat aient«

9 Uhr Verlammlung.

Waller nhaulen Jeden zweiten nnd vierten Donner»«« i» Monat abends 9 Uhr Versammlung.

Lich Jeden Sonntagabend 87» Udr Versammlung ; jeden giriUl; abend 9 Udr Ge betsstunde

H o > zh e > m Jede» erste. Sannt», im Monat nachmittill !>/> Uhr Monatsverlammlung.

Burkhardlsielden. Jede« erste» Mittlvach i« Monat »dein

I Uhr Monaisoerlammlunz.

Ettings da ulen Jede» erste» Donnerstag im Monat »tnw

9 Uhr Monalsoerlammlun,

V i l l i n g e n Jeden dritten Donnerstag bn Monat abends 9 llb

Monatsverlammlung.

Laugsdorl. Jede» dritten Freit», b» W»n«t »bends 9 üb

Monatsverlammlung.

Bezirk Sellnrod.

Sellnrod. Jeden Sonntagabend 87, Uhr Pertammlvng «st j«d«« Mittwoch und Frcllag Lriegsgedeisstunde mit Bibelbetrachtung-

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Einzelne Exen

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