Mutter, und Sein Heiliger Geist folgte dem verlorenen Kinde in die Höhle des Lasters, um das Gewissen zu wecken.
Erschreckt durch die Entdeckung ihrer Schande, wohnte sie einer Versammlung bei, wo Jesus als ein starker und williger Seligmacher angepriesen wurde, alle vollkommen seligzumachen, die durch Zh» zu Gott kommen. Sie glaubte dem Worte und vertraute ihm zur augenblicklichen Erlösung ihrer Seele und entschloß sich, auf der Stelle um- zukehren zu ihrer früheren Heimat. Der Eisenbahn- zug, mit dem sie reiste, erreichte die Station, wo ihre Mutter wohnte, ungefähr um Mitternacht. Schnellen Schrittes eilte sie au ihrer Mutter Brust, wo sie in einen Tränenstrom des Schmerzes und der Freude ausbrach. „O Mutter/' rief sie aus, sobald sie sich von dem Sturme ihrer Gefühle etwas erholt hatte, „du hast vergessen, heute abend die Tür zu verriegelnI" „Nein, mein Kind," erwiderte lüe weinende Mutter, „ich habe es nicht vergessen, sondern nicht ein einziges Mal wurde sie verriegelt, seit du weggegangen bist. Ich wußte, daß Gott meine Gebete hören und dich mit der Zeit zurückbringen würde, und der Gedanke war mir unerträglich, daß mein L ebling sogar nur einen Augenblick draußen in der Kälte bleiben müßte."
Es gibt eine andere Tür, die nie verschlossen wird. Über dieselbe bat der HErr die teuersten und dringendsten Einladungen geschrieben, um hinein- z«treten; und Er heißt den beladenen Sünder zu kommen in die offenen Arme eines wartenden Herlandes. „Fr. B."
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Unechte Arömmigkeit.
Das Christentum besteht nicht in Worten mh Gefühlen, sondern in der Tat. Wie viele gibt es, weiche behaupten, Christen zu fein, deren
Leben doch in keiner Weise mit ihrer Behauptung übercinstimmt. Solche Menschen, di« dem lebendigen Christentum mehr schaden als nützen, mögen sich das zu Herzen nehmen, was der greise Or. Baedeker einmal erzählte. Auf einer seiner vielen Reisen war er genötigt, fo einem Wirtshaus zu logieren. Der Lärm der betrunkenen Gäste und die Aufregung Mm Kartenspiel waren beinahe nicht zum Aushalten. Or. Baedeker konnte nicht anders, als der Wirtin in aller Ruhe aber auch mit der größten Cnb schiedenheit berechtigte Vorstellungen zu machen und sie auf ihr Seelenheil hinzuweisen. Mit vielsagender, ja selbstbewußter Miene bat sie ihn, ihr doch zu folgen. Sie führte ihn nach einer bestimmten, fast ganz versteckten Tür in de? Ecke des Zimmers, zog den Schlüssel, den sk immer bei sich führte, aus der Tasche und öfsnek das geheimnisvolle Zimmerchen. Da standen an erhöhtem Platze ein Kruzifir und Gebetbuch usn>. „Hier/ sagte sie, „finde ich mich jedesmal ein, nachdem die Gaststube leer und alles still g«< worden ist," und wollte damit triumphierend beweisen, was für eine gute Christin sie sei
Diese Frau handelte nur, wie tausend ander« es auch tun. Die Welt zieht vor und ge# voran, man freut sich über den gebotenen Genuß, man macht alles mit nach altvaterischer Weise, und nebenbei bewahrt man den Schein der Gottseligkeit, deren Kraft man aber im täglichen Wandel und Handel verleugnet.
Es genügt nicht, daß man sein Gebetskämmerlein hat. dessen Schlüssel man zu sich steckt, wenn's zur Arbeit geht, sondern dar Kämmerlein muß mit hinein in das werktätig« Schaffen, um dort seine stillwirkende Kraft z« beweisen. . .... W
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Jeden Sonntag, nachm. 2 Udr Sonntagsschute: abends 8-» Udr vorsonnnlun, i leben L»«ncrrtagabe»d 8-j> Uhr Bibel- und Gebetsslunde.
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Schotten Jeden SonnlagmiIIag t2>/> Udr Sonnlagsjchule, jede» Sonntagabend 9 Uhr Versammlung.
Vedenrad. Jeden «wette» and Und» C «o »U« t» Monat Idxch- «tttog« » Uhr Versammtao«
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