Ausgabe 
19.5.1918
Seite
3
 
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I

Körper des Polypen loszulösen. Sie hatten eine Länge von etwa sechs Metern. Mit dem Speere durchbohrten wir den Rumpf, und mit unsäglicher Mül-e wurde er dann an die Oberfläche ge­schafft. Noch über sechs Stunden lang zeigte er Leben.

Wenn wir diese Schilderung lesen, dann können wir nicht anders, als an den Fairsten dieser Welt, Satan, zu denken^ der auch seine mancherlei Fangarme ausstreckt, um Menschen­kinder ins Verderben zu ziehen. Bist du. lieber Leser, dir schon einmal darüber klar geworden, daß Satan auch nach dir seine Fangarme aus­gestreckt hat? Fa, daß er dich nach mancher Seite auch umgarnt hat? Siehe, seine Fang­arme sind die Sünde. In mancherlei Weise versucht er es. Bei dem einen gelingt es ihm auf diese, bei dem anderen auf jene Weise, ihn zu umgarnen. Me einen macht er unfähig durch die Unkeuschheit. In diesen Schlingen schmachten Tausende armer, unglücklicher Menschenkinder, seien es Kinder, junge Männer, Jungfrauen, Männer, Frauen oder Greise. Bist du auch einer von diesen? Andere bindet er durch den Alkohol. Sie sehen, daß sie ihres Unglücks Schmied selbst sind. Aber was hilft das? Andere bindet er durch Vergnügen aller Art, wieder andere durch Spiel, Geld, Mode und dergleichen Dinge mehr. Das Traurige aber ist, daß. viele Menschen es gar nicht merken, wie sie allmählich ihrer Kraft beraubt werden, um dann endlich in Nacht und Grauen zu ver­sinken und dem Verderben rettungslos anheim­zufallen. m

Es gibt auch Menschen genug, die merken, daß sie umgarnt sind. Sie suchen Befreiung. Ja, sie suchen sich selbst zu befreien, aber es will nicht gelingen. Und laß es dir sagen, lieber Leser, so wie der Taucher ohne die Hilfe eines anderen umgekommen wäre, so wirst auch du umkommen, wenn du nicht den Einen findest, der dich retten will. Es ist unmöglich, daß du dich allein freimachen kannst aus den Um­garnungen des Satans und der Sünde. Je aufrichtiger und ehrlicher du es meinst, um so eher wirst du zu dieser Überzeugung gelangen. Wir können uns nicht selbst befreien! Da helfen weder Energie noch Wissenschaft, weder Kunst noch Religion, weder Zeremonie noch gute Werke! Alles, alles ist vergeblich!

Aber Einer ist bereit zu helfen. Dieser Eine ist Christus. Von Ihm sagt die Schrift, daß Er gekommen ist, um die Werke des Satans zu zerstören! Siehe, wenn du Iesum im Glauben anrufst, mitten in deiner Not, so wie der Taucher hier das Signa) nach oben gab, dann darfst du gewiß sein, daß dir bald Rettung zuteil werden wird. Ob Satan seine

Fangarme noch so geschickt um dich gelegt hat. ob du vor Verzweiflung keine Rettung mehr, zu hoffen wagst, Er, der Sohn Gottes, Jesus Christus, wird die Fangarme der Sünde entzwei­schlagen, daß dich auch nicht ein einziger mehr zu halten vermag. Das, was dir und mir eine Unmöglichkeit ist, ist Ihm ein Kleines.

So rufe Ihn an, lieber Leser, wenn dich deine Sünde drückt und elend macht, wenn du merkst, daß du dich aus ihren Fangarmen nicht befreien kannst. Gib ein Signal nach oben! Auch den leisesten Schrei deines Herzens ver­nimmt Sein Ohr. Sein Herz aber ist geneigt, dir zu helfen, und Sein Arm ist stark genug, dich zu befreien. Wohl dir, wenn du, befreitz, dann Seine Gnade preisen kannst, die dich er­löst und glücklich gemacht hat! W. 5). B.

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Aer einzige Zufluchtsort.

Als Gott im Begriff stand, Sein Gericht über diese Erde ergehen zu lassen, sorgte Er für einen Zufluchtsort für diejenigen, welche auf Ihn vertrauten (1 Mose 6, 1418), und so hat Er auch jetzt,weil Er einen Tag gesetzt, an welchem Er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit" (Apg. 17, 31), eine vollkommene Erlösung und eine völlige Errettung von dem kommenden Zorne für alle vorgesehen, die an den Namen Seines Sohnes Jesu Christi glauben. (Nöm. 1, 16. 3. 2426.)

In den Tagen Noahs gab es nur einen sicheren Zufluchtsort, und das war die Arche (1 Mose 7, 23), und so gibt es auch jetzt nur einen Weg, um errettet zu werden, und das ist Christus. In der Arche war Sicherheit für einen jeden, der sich in ihr befand,- und ebenso ist Heil und Rettung in Jesu für alle, die ihre Zuflucht zu Ihm nehmen.Diesem geben alle die Propheten Zeugnis, daß ein jeglicher, der an Ihn glaubt, Vergebung der Sünden emp­fangen wird durch Seinen Namen." (Apg. 10, 43.) Keiner von denen, die in der Arche ihren Platz genommen hatten, konnte umkommen, weil Ie- hovah selbst hinter ihnen zugeschlossen hatte; und so kann keiner, wenn er sich anders durch den Glauben in Jesu befindet, oerlorengehen, sondern erhat ewiges Leben und kommt nicht ins Ge­richt, sondern er ist aus dem Tode in das Leben hinllbergegangen". (Ioh. 5, 25.)

Noah glaubte, daß die Flut kommen würde, nicht, weil er irgendein Anzeichen davon sah, denn es, gab keins, sondern einfach, weil Gott erklärt hatte, daß Er sie über die Erde bringen wollte.Durch Glauben bereitete Noah, da er einen göttlichen Ausspruch von dem, was noch nicht zu sehen war. empfangen hatte, vov