Ausgabe 
19.5.1918
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tritt Englands in den Krieg machte jedoch alle Hoffnungen zuschanden. Alle Pläne scheiterten an der Aussichtslosigkeit ihrer Durchführung. Schweren Herzens muhte man sich entschließen, in der neutralen Bucht von Herradura das Ende des Krieges abzuwarten.

Aber je länger das Völlrerringen dauerte, desto größer wurde die Ungeduld der deutschen Seeleute an den Gestaden des Großen Ozeans. Und in dem rastlos arbeitenden Hirn eines der jungen Männer entstand der abenteuerliche Plan, mit einer Schar gleichgesinnter kühner Vorge­setzten und Kameradenunter allen Umständen" durchzubrechen.

Die Heimfahrt wurde angetreten, und nach vielen, vielen Schwierigkeiten wurde die Hei­mat glücklich erreicht.

Man hatte sich entschlossen, unter allen Umständen durchzubrechen.

Du, teurer Leser, glaubst, daß ein lebendiger, allmächtiger, allwissender Gott im Himmel ist. Du bist überzeugt, daß deine Werke nicht rein sind in Seinem Lichte, daß du vor 2hm nicht bestehen kannst. Vielleicht glaubst du auch, daß Gottes Sohn als Heiland der Welt erschienen und am Kreuze auf Golgatha für die Gottlosen und Sünder gestorben ist. Und doch, du hast noch nicht Frieden mit Gott, bist noch nicht bekehrt. Weshalb nicht?

Du hast noch nicht den Entschluß gefaßt, unter allen Umständen" errettet zu werden.

Zachäus, der Oberzöllner, wollte unter allen Umständen 2esum sehen. Der verlorene Sohn war entschlossen, sich aufzumachen und zu seinem Vater zu gehen.

Dieser Entschluß hat bei dir bis heute ge­fehlt. Willst du ihn nicht jetzt fassen?

Willst du dich nicht jetzt vor Gott beugen und Ihm sagen, daß du unter allen Umständen errettet werden möchtest? Willst du nicht um deiner Seele Seligkeit willen ein wenig Spott und Schmach auf dich nehmen und mit deinem bisherigen Leben einen Bruch machen?

Es gibt Entscheidungstage in jedem Menschenleben, Tage und Stunden, wo der oft gerufene Sünder an der Wende seines Lebens steht für ewig. Da trifft Gott den wunden Punkt im Gewissen und fordert: Brich mit der Sünde, brich zuerst und sogleich mit der Sünde, brich unter allen Umständen mit der Sünde, welche dich an ihrer Kette hält! Ob dies, wie bei ungezählten Menschen, die Sünde unreiner Fleischeslust ist, oder was es ist: dein Wille, dein Herz muß entschlossen sein, im Gehorsam gegen Gott mit der Sünde zu brechen. Die Kraft dazu gibt der. HErr, und du darfst erfahren, daß es einen Sieg gibt über

Satan, Sünde, Welt und Tod. eine Befreiung von aller Schuld und allen Gewissensanklagen durch den Glaubensblick auf das Kreuz auf Golgatha. Jesus hat den ^Sieg errungen. und den Frieden erkauft durch Sein Blut für jeden Glaubenden. Kein Mensch kann Frieden finden auf einem anderen Wege, als daß er mit feiner Schuld zu Jesu Füßen kommt und sein Herz Dem öffnet, der. Sich selbst als Sühnung für uns dahingab und den Frieden erkauft hat. als Er am Kreuze sterbend rief:Es ist voll­bracht!" 2. D.

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Umgarnt.

Ich stand, so erzählt Tauchermeistcr Ka­pitän N. P. Sörensen, früher im Dienste einer australischen Gesellschaft. Bei Port Rapier war ein Schiff gescheitert und untergegangen: ich arbeitete in einer Tiefe von 18 Faden (etrva 32V- Meter) an dem Wrack. Plötzlich spürte ich am Arme einen heftigen Druck. Ich warf mich herum, und nun sah ich einen großen Schnabel, und darüber starrten große, grün- leuchtende Augen. Kalt und grausam waren sie auf mich gerichtet, unb dann sah ich dm gewaltigen, langen Fangarme, die sich aus­breiteten, sich wanden, krümmten und sich mir cntgegenstreckten. Ich gab das Notsignal. Dann aber ' war ich von den großen lederartigen Armen umklammert. Vor meinen Augen öffnete sich der Schlund und legte sich um meinen Kupferhelm. Mit einem verzweifelten Ruck be­kam ich einen Arm frei. Noch hielt ich eine kurze Eiscnbarre in der Hand; ich [tiefe, itieß noch einmal. Das Ungeheuer hielt eine Weile inne, und wieder sah ich die großen, grünen Augen starr auf mich gerichtet. Ein neuer Stotz von mir, dann packte einer der großen Fang- arme die Barre und entriß sie meiner Hand. Ich war hilflos. Mit meinen gummigepolstcrten Fäusten schlug ich um mich. Es war, als ob ich gcgeu weiches Leder schlüge; ich glaube nicht einmal, daß das Ungeheuer es spürte.

In diesem Augenblick kam mein Gefährte mit Waffen und Messern in die Tiefe, mir zu Hilfe. Meine beiden Arme wurden durch ein einziges der großen Greifwerkzeuge des Po- li)pcn fest an den Körper gepreßt. Nach ein* ständigem, heftigen Kampfe bekam ich etwas Freiheit und konnte Waffen ergreifen; es ge­lang uns nach und nach, den grausigen Feind zu bezwingen. Mit Messern und Speercn er­wehrten wir uns der Fangarme, die von allen Seiten durch das dunkle Wasser sich uns ent­gegenstreckten. Schließlich geriet es uns, die Greifmerkzeuge zu verstümmeln und von dem

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