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„Horch, da ist des Vaters Antwort!" rief der Doktor. „Sein Name fei gelobt! Er hört und läßt uns nicht lange harren."
Der willkommene Ton erfüllte den müden Führer mit neuer Kraft. Sie folgten der Richtung des Schalles und gelangten, als es vollkommen Nacht geworden war, in ein kleines Tartarenlager.
Die Überraschung der Tartaren beim Anblick der Ankömmlinge war natürlich groß.
„Wie kommt Ihr auf diesen Weg?" fragten sie. „Wir bekommen hier herum im Dezember nie einen Reisenden zu sehen. Fürchtet Ihr Euch nicht vor den Schneestllrmen?"
„Mein Meister, der mich hergeführt hat, vermag die vchneestürme so zu lenken, daß sie uns nicht schaden. Ihr seht, Er hat es wirklich getan, denn es ist kein Schnee gefallen."
„Wer ist denn Euer Meister?"
„Der HErr Jesus."
Und auf der Stelle tat er seinen Mund auf, um ihnen Iesum zu verkündigen. Er erzählte den unwissenden Leuten von dem großen und allmächtigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat. Aber mit besonderem Nachdruck verkündigte er ihnen den Gott der Liebe, der die sündigen Menschen retten wollte und Seinen Sohn als Opferlamm zur Sühnung ihrer Sünden gab. Er bezeugte mit freudigem Auftun seines Mundes das herrliche Evangelium von der Gnade Gottes.
Sie waren Mohammedaner, aber sie hörten ihrem ehrwürdigen Gaste aufmerksam zu. Als Baedeker am folgenden Tage seiner Gattin nach Hause schrieb, berichtete er, wie er an die Feier daheim gedacht habe,- er sei sicher, daß niemand da sein Weihnachtsessen mit größerer Dankbarkeit und Freude im HErrn verzehrt habe, als er das seine. Am Morgen sandten die Tartaren mit großer Bereitwilligkeit jemand ein Stück weit mit, um sie aus den rechten Weg zu bringen.
„Keiner wird zuschanden, welcher Gattes karrt:
Zollt' ich fein der erste, der zuschanden ward?
Nein, das ist unmöglich, Du getreuer Hort!
Lher fällt der Himmel, eh mich tauscht'Dein, Wort!
Du hast zugesaget: Wer da bittet, nimmt,
Wer da sucht, soll finden, was ihm Gott bestimmt;
Wer im scsten Glauben mutig klopfet an,
Dem wird ohne Zweifel endlich aufgetan!"
K
Ein falscher Weg.
„Wenn ich die Gebote halte — und ot« habe ich von Jugend auf gehalten —. Io wäre Gott ungerecht, wenn Er mich >ucht selig machte," so sprach eines Tages ein rechtschaffener" Mann zu seinen Freunden. Die
selben hatten über diesen Gegenstand mit Recht eine andere Ansicht; sie besuchten Bibelstunden und wurden dort an der Hand der Heiligen Schrift in der Erkenntnis des heiligen Gottes und zugleich in der Erkenntnis des eigenen Herzens und seiner Verdorbenheit gefördert; sie suchten ihr Heil nicht bei sich selbst, sondern bei ihrem Heiland Jesus Christus und verstanden es jetzt, daß es nur einen Weg zur Seligkeit gäbe, „aus Gnaden und nicht aus Verdienst der Werke". Aber ihr Freund war so überzeugt von seinem „ehrbaren Leben", daß er sich nicht belehren lassen wollte; im Gegenteil, er wollte ihnen die Wahrheit seines Ausspruches beweisen.
Zu diesem Zwecke nahm er ein altes Buch zur Hand, das unter seinen Büchern unbenutzt dastand, und las seinen Gästen daraus vor. Es war eine Auslegung der zehn Gebote. Bei jedem Gebot wollte er nun zeigen, daß er es gehalten habe und also von dem „aus Gnaden selig" bei ihm, dem Gerechten, keine Rede sein könne. Aber siehe da, den Beweis konnte er nicht erbringen. Vielmehr gingen ihm über dem Lesen die Augen des Verständnisses auf. und er erkannte nun im Lichte Gottes, daß er gegen alle zehn Gebote gesündigt habe.
Ein heilsamer Schrecken ergriff ihn, eine göttliche Traurigkeit bemächtigte sich seiner, und er bereute seine Sünden. Er begann ernstlich für sei» Seelenheil zu sorgen und ruhte nicht, ins er die Gerechtigkeit fand, die allein vor Gott gilt, die Gerechtigkeit, die dem Sünder zuteil wird durch den lebendigen Glauben an seinen Heiland Jesus Christus.
Mein Leser, jener Mann steht nicht vereinzelt da, es gibt leider deren viele, die ihm gleichen. Ach, die meisten Menschen bleiben noch bis aufs Sterbelager bei dem unseligen Tröste, sie würden wohl selig werden, denn sie hätten ja nichts sonderlich Böses getan und seien „brave Leute" gewesen.
Gehörst du vielleicht auch noch zu diesen Satten und Selbstgerechten, zu diesen Verblendeten und Betörten? So laß dir heute sagen, du bist auf dem falschen Wege! Dein Weg endigt im Verderben, in der Verdammnis. Du mußt umkehren und ein Neues pflügen, und zwar bald umkehren, ehe der Tod dich ereilt und du mit deiner verkehrten Meinung über dich in der Ewigkeit anlangst. Dort würde dir dann freilich der Schleier von den Augen gerissen werden, und du würdest die ganze Wahrheit erkennen, aber dann wäre es ja zu spät, dann ständest du da mit deinen unvergebenen Sünden, deiner ungesllhnten Schuld — was wäre das für ein Elend!
Bleibe einen Augenblick stehen, mein Freund, und blicke in den Spiegel des göttlichen


