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u. a. getagt: „Mau soll dem Kranken kein mitleidvolles Gesicht zeigen oder ihn bedauern, denn das würde ihn Niederdrücken. Man soll ihm im Gegenteil Trost zusprechen, sein Aussehen günstig beurteilen und ihm baldige Genesung in Aussicht stellen, selbst ivenn man weiß und davon überzeugt ist, daß es mit ihm zu Ende geht und er von seinen Leiden bald erlöst sein wird. Auch der dem Tode Verfallene pflegt sich noch krampfhaft an das Leben zu klammern, und es gewährt ihm eine Beruhigung, wenn er von anderen hchct, daß noch nicht alle Hoffnung verloren ist."
Das gehört also nach der Auffassung des Verfassers jenes Buches zum „guten Ton". O wenn der gute Mann einmal seine Sünden vor Gottes Angesicht erkannt hätte, wenn er seine Zuflucht zu Jesu, dem Sünderheiland, genommen hätte, wenn er wüßte, was es heißt, Frieden mit Gott zu haben durch unseren HErrn Jesum Christum, dann würde er gapz andere Ratschläge geben.
Unter den Lesern dieses Blattes sind solche, mit deren irdischem Dasein es bald ein Ende hat, deren Leben auf Erden bald seinen Abschluß findet, und wir wollen jeden einzelnen von ihnen persönlich ernst und nachdrücklich fragen: „Wo wirst du die Ewigkeit zubringen?" Wir wollen dir keine falsche, betrügerische Hoffnung auf baldige Genesung machen, aber wir wollen dir etwas weit Besseres bezeugen : Wir wollen dir sagen, daß der Sohn Gottes für dich gestorben ist.
„Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde." st Joh 1, 7.) Die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Ehristo Jesu, unserem HErrn. Kroß und herrlich ist Gottes Gnade, welche jedem Menschen die Sünden vergeben und ihn auf ewig retten möchte. Sie ist in Christo Jesu eischicncn, der Sein Leben gab als Lösegeld für viele, und dessen Blut rein macht von der Sünde.
Willst du also aii ünstr ivunderbaren und herrlichen Gnade Gottes teilhale», jo rufe jetzt im Glauben und Vertrauen Jesum, den Sohn Gottes, an. Er streckt dir die ofienen Mittlerarme eines vollkommenen Retters entgegen.
Jesus starb am Kreuze den bittern Tod für Sünder; Er leerte dort den Kelch des gerechten Zornes Gottes für fremde Schuld. Und Er tat es so völlig, vollbrachte das Werk der Erlösung so vollkommen, daß Er die Pforten des Paradieses Gottes und der ewigen Herrlichkeit, welche für immer dem schuldigen Menschen geschlossen gewesen wären, alsbald öffnete. Nicht nur zerriß der Vorhang im Tempel zu Jerusalem, sobald der HErr Sein Leben als Opfer für uns dahingegeben und Sein Blut vergossen hatte, auch jene Pforten droben vor Gottes Heiligtum taten sich auf. Und der HErr konnte selbst einen Mörder, der wegen seiner Verbrechen zum
Tode verurteilt worden war, aber sich sterbend zu Ihm bekehrte, auf Grund Seines Opfertodes alsbald mitnehmen in Gottes Paradies. Er sagte ihm: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage dir:
„Heute noch wirst du mit Mir im Paradiese sein!"
O wie sehen wir da den Triumph der Gnade Gottes, wodurch Seiner Gerechtigkeit keinerlei Abbruch getan wird!
Kennst du, teurer Leser, die Gerechtigkeit und die Gnade Gottes?
Bist du von deiner Sündenschuld überführt worden, und hast du das Blut Jesu als Sühnung für deine Ungerechtigkeiten erkannt?
Laß dir diese Wahrheit tief in dein Herz einprägen und gehe nicht gedankenlos, nicht gleichgültig weiter. . O. D
Micht fromm, aber ordentlich.
Der alte Büchsel erzählt in seinen „Erinnerungen eines Landgeistlichen": Ein wohlhabender Mann ging auf das Feld, seine vaaten zu besehen. Seine Kinder waren alle gestorben bis auf einen Sohn, der in der Stadt bei einem Kaufmann in der Lehre war und ihm viel Kummer machte, weil er oft den Vater nötigte, Schulden zu bezahlen. Als ich meine Freude über den reichen Segen des Ackers aussprach, erwiderte er: „Was kann mir das helfen! Wilhelm wird nicht allein das, sondern mein ganzes sauer erworbenes Eigentum durchbringen." Ich beklagte ihn und sprach die Hoffnung aus, daß der Sohn doch noch einmal durch des HErrn Gnade sich bekehren könne. „Nein," sagte er, „fromm soll er nicht werden, aber ordentlich." Wie ich merkte, daß er mich recht verstanden habe, schwieg ich. Gleich daraus kam die Nachricht daß Wilhelm am Nervenfieber schwer erkrankt sei. Ich fuhr zur Stadt, um ihn zu besuchen. Der Vater und die Mutter saßen am Bett. Er war sehr erfreut, mich zu sehen, aber auch sehr besorgt, daß er werde sterben müssen. „Ach," ries er öfter aus, „ich muß verlorengehen! Ich habe viel gesündigt, ich habe die Gebote Gottes übertreten und auch meine Eltern sehr betrübt." Der Vater redete freundlich mit ihm, er aber antwortete: „Vater, du kannst mich nicht selig machen,- Gott verdammt mich." Jetzt war es, als wenn des Vaters Gedanken durch die eiserne Decke hindurchbrechen wollten. Ich redete zu dem Jüngling von der Barmherzigkeit Gottes, die um des HErrn willen Sünden vergeben wolle denen, die an Ihn glauben. Er aber rief bald: „Es ist zu spät!" und wieder: „Herr Jesu, erbarme ! Dich über mich!" Als ich niederkniete zum


