gi-gnei, und uns unter Seme gewaltige Hand zu beugen und zu demütigen, damit Er uns erhöhen könne zu Seiner Zeit.
Wer Ihn im Verborgenen sucht, wird Ihn nuden, und wer Ihn anruft, wird Erhörung haben. Eilen wir auch an der Jahreswende aufs neue zu Ihm und suchen wir Sein Angesicht.
Schauen wir rückwärts und gedenken wir der Ge- duld und Langmut, die Gott mit uns hatte. Gedenken wir der Barmherzigkeit, mit der Er unsere Schivachheit trug, und der Gnade, die Er an uns wandte, um unsere Sünden zu vergeben. Gedenken wir der liebenden Vaterhand, die sich gegen uns ausbreitete und uns immerdar aufnahm, wenn wir unsere Zu> ikucht bei Ihm suchten.
Kannst du, teurer Leser, freudig Gott begegnen und getrost der Zukunft entgegengehen? Wartest du aus einen neuen Himmel und auf eine neue Erde, in welcher Gerechtigkeit wohnt? Wartest du auf die Offenbarung Seiner Herrlichkeit und Macht, auf den kommenden König und schaust Ihm entgegen als dem Friedefürsten, der allem Streit und Neid aus Erden ein Ende machen und Gerechtigkeit und Friede bringen wird? Wenn du mit deiner Sündenschuld zu Jesu gekommen bist, dann kannst du alle diese Fragen mit einem freudigen Ja beantworten.
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Was Kottes Wort vermag.
In einer Missionsstation in Indien starb ein eingeborener Christ namens Jhwian Daz. Er war einst ein Räuber und Mitglied einer Mörderbande gewesen Eines Tages war ein eingeborener Evangelist auf seinem Wege zu einem Dorfe von jenem Übeltäter überfallen worden. Er wurde seiner Kleider beraubt und ebenso einiger Bücher, die er bei sich trug; es waren Teile von Gottes Wort. Diese nahm der Räuber mit nach Hause und gab sie seinem Sohne, der eine Schule besuchte, auf deffen Bitten. Eines Tages bat der Wegelagerer seinen Sohn, ihm aus jenen Büchern vorzulesen. „Zufällig", wie wir zu sagen pflegen, öffnete dieser das Buch gerade im vierten Buche Mosis bei dem 32. Kapitel, in dem der Satz vorkommt: „Wißt, daß eure Sünde euch finden wird!"
Kaum hatte der Alte diese Worte gehört, als er zu zittern begann und sehr erregt wurde. Sein Sohn fragte ihn nach der Ursache dieser Bewegung, erhielt aber keine Antwort. Einige Zeit später griff der Vater selbst zu dem Buche und begann, so gut er konnte, daraus zu lesen und stieß wieder auf denselben Vers. Überzeugt von seinen Sünden und voll Furcht vor dem kommenden Gericht ließ er sich zuerst das Alte Testament und dann das Neue Vorleser,. Er schritt vom Gesetz zur Gnade und lernte
durch sie den Sünderheiland kennen. Nun süchcc er nach Gemeinschaft.mit Christen und kam nach, dem Missionshause in Badaon, wo er später auch getauft wurde.
Daz lebte von da an als ein treuer Christ und war bis zu seinem Tode ein Mann nach dem Heizen Gottes.
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Me Zeit ei«.
Wieder ist von unserem kurzen Erdenleben cn Jahr dahingeeilt. Waren es Stunden des Leides sie sind für immer dahin; nicht eine von ihnen vermögen wir zurück,ubringen. Aber was wir darin gedacht, geredet und getan, das finden wir einmal wieder. Im Weltraum geht nichts verloren. Auf die Aussaat folgt die Ernte: „Wer für das Fleisch sät, wird vom Fleische Verderben ernten: wer aber für den Geist sät, wird von dem Geiste ewiges Leben ernten." (Gal. 6, 8) Das sind ernste Worte. Was wird hiernach unsere Ernte sein?
Solltest du nun, mein teurer Leser, dich noch nicht zn Jesu gewandt haben, dich darum noch nicht des Friedens mit Gott und der Gewißheit deines Heils erfreuen, o so zögere nicht, dich zu bekehren! Tue es noch im alten Jahre, tue es gleich heute! Jesus, der Heiland der Sünder, der große und einzige Mittler Gottes, nimmt dich mit Freuden auf; Er sucht die Verlorenen; Er streckt solange schon die offenen Arme nach dir aus. Was zögerst du, das Heil zu ergreifen, da du doch ohne dasjelbe ewig verlorengehst und du jede Stunde sterben kannst, und da ferner das Heil vollendet ist, bereit liegt für jeden, der im Gefühl seiner Schuld bei Gott Gnade sucht. Willst du nicht verlorengehen, sondern Gottes Kind und Erbe toerden, dann mußt du brechen mit Satan, Sünde und Welt.
Wende dich zu Jesu, Ihn hat Gott gejandr als Retter und Erlöser. Er ist der Durchbrecher aller Bande, Sieger über Satan, Sünde, Tod und Welt. Und hast du dich Jesu von Herzen ergeben, so bist du von diesen finsteren Mächten gelöst.
Was Tausende und Zehntausende in Jesu ge- funden haben für Herz und Gewissen, wir dürfen sagen für Geist, Seele und Leib, das liegt auch für dick in Ihm bereit. Beuge auch du dich vor Ihm, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, dem einst Gott alle Feinde zum Schemel Seiner Füße legt, und vor dem einst alle Knie sich beugen müssen der Himmlischen, Irdischen, und Unterirdischen, und den einst alle Zungen als HErrn bekennen müssen zur Ebre Gottes, des Vaters
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